Wie kann ich meinem Dicken noch helfen...

Diskutiere Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Ich habe ja schon in einem anderen Forenbereich wegen meinem Dicken nachgefragt, aber jetzt hab ich noch ein ganz anderes Problem. Also, mein...
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #1
M

Mara11

Beiträge
4
Punkte Reaktionen
0
Ich habe ja schon in einem anderen Forenbereich wegen meinem Dicken nachgefragt, aber jetzt hab ich noch ein ganz anderes Problem.

Also, mein Dicker (er ist nicht dick, eher sogar sehr schlank) ist ein knapp 15 Jahre alter Golden Retriever Rüde. Er leidet seit seiner Geburt unter einem vergrößerten Herzen.
Ich habe ihn mit 5 Jahren bekommen, als sein Herrchen damals sagte, wenn Du ihn nicht willst, gebe ich ihn ins Tierheim, da sich niemand fand, der ein schon krankes Tier übernehmen wollte.
Er hat mir sonst nie Probleme gemacht. Erst seit letztem Jahr treten immer mehr Probleme auf. Wobei das größte wohl ist, das er eine Hüftgelenksarthrose, entwickelt hat. Am Anfang nicht mal so schlimm. Er konnte immer noch gut die Treppen laufen. Ich wohne im Obergeschoss und es sind über 30 Stufen hoch und runter. Er wurde zwar langsamer aber es ging noch. Dann mit Unterstürzung, ging auch noch. Allerdings kommt er inzwischen nicht mehr hoch und runter. Versucht er es alleine, fällt er die Treppe runter oder hoch. Heißt, ich muss ihn seit ein paar Tagen tragen. Bei 28 Kilo eine schwere Sache. Wobei er wenn er erst mal unten ist, einigermaßen gut laufen kann. Außer manchmal, dann kippt er hinten weg. Ich habe mich schon gewundert, warum er ohne Anzeichen, dass er raus muss, hat er früher immer gegeben, plötzlich unkontrolliert Harn ablässt. Die ersten paar Male habe ich mir nichts dabei gedacht, aber inzwischen habe ich den Verdacht, dass er unter einer beginnenden Inkontinez leidet. Muss ich aber noch beim Tierarzt abklären lassen. Auch fressen und saufen wird weniger. Bis vor ein paar Tagen hat er noch über eine Schüssel voll getrunken, jetzt wird sie gar nicht mehr leer.
Mir hat jemand vorgeschlagen, dass ich einen Platz für ihn suchen soll, wo er keine Treppen mehr steigen muss. Dass hatte ich letztes Jahr schon mit meiner Mutter besprochen, als ich ins Krankenhaus musste. Sie hatte dann den Dicken solange genommen. Ende vom Lied war, dass der Tierarzt mit seinem Latein am Ende war, weil er nichts mehr gefressen und getrunken hat und trotz Infusionen abgebaut hat. Erst als er wieder bei mir zu Hause war, wurde es besser und er hat nachgeholt was er die Zeit davor verweigert hatte. Ich war echt erleichtert.
Aber jetzt fange ich wieder an mir Sorgen zu machen. Ich meine, wenn er wirklich an Inkontinez leidet, dann muss er noch öfter raus. Und ich schaffe es gesundheitlich nicht, ihn noch öfter am Tag die Treppen hoch und runter zu tragen. Muss mich jetzt schon immer erst mal hinsetzen um mich zu erholen, weil ich Schmerzen habe. Ich habe aber auch niemanden der mir helfen könnte.
Muntert mich mal etwas auf und sagt mir, dass der Tierarzt ihm bei seinem Pipi-Problem helfen kann und dass ich im Moment einfach nur zu schwarz sehe. :(
Über Tipps wäre ich auch dankbar.
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen...

Anzeige

  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #2
Hallo und herzlich willkommen hier.

Beim lesen deines Beitrags kam mir spontan die Idee ob es sein kann das dein Hund nicht direkt Inkontinent wurde sondern einfach nicht mehr runter will, kann das sein? ich meine er verbindet das runter gehen mit Schmerzen, ausserdem merkt er auch das es dir schwer fällt. Mein Hund wollte mir immer alles recht machen und ich traute ihm auch zu das er sich meinetwegen gar nicht mehr melden würde und einfach rein machen.

Bekommt er für/gegen seine Arthrose Tabletten? Schmerzmittel ect? Kommt für euch Physio Threapie in frage? evtl würde euch das beiden helfen das er wieder selber laufen kann....

Lg Flumina
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #3
Hatte für ihn Traumeel. Aber es ist schwierig ihn dazu zu bekommen Tabletten jeglicher Art zu nehmen. Auch weil er absolut kein Nassfutter oder Leckerli verträgt. Er bekommt sofort Durchfall. Auch schon nach kleinen Mengen. Gehe diese Woche noch mit ihm zum Tierarzt. Aber ich habe das Gefühl er baut immer weiter ab. Heute habe ich geschlagene 40 Minuten gebraucht, um ihn dazu zu bekommen, mit mir Gassi zu gehen. Heißt bei ihm inzwischen, 50 m bis zur Wiese und wieder zurück. Habe ihm jetzt Hundewindeln besorgt, da er inzwischen angefangen hat, immer einzumachen, nicht nur wenn es heißt rausgehen. Hatte anfangs auch gedacht, dass es vielleicht nur Stress und Angst ist, aber das glaube ich nicht mehr. Ich wünschte ich würde irgendwo ebenerdig mit Garten wohnen.

- - - Aktualisiert - - -

Hatte für ihn Traumeel. Aber es ist schwierig ihn dazu zu bekommen Tabletten jeglicher Art zu nehmen. Auch weil er absolut kein Nassfutter oder Leckerli verträgt. Er bekommt sofort Durchfall. Auch schon nach kleinen Mengen. Gehe diese Woche noch mit ihm zum Tierarzt. Aber ich habe das Gefühl er baut immer weiter ab. Heute habe ich geschlagene 40 Minuten gebraucht, um ihn dazu zu bekommen, mit mir Gassi zu gehen. Heißt bei ihm inzwischen, 50 m bis zur Wiese und wieder zurück. Habe ihm jetzt Hundewindeln besorgt, da er inzwischen angefangen hat, immer einzumachen, nicht nur wenn es heißt rausgehen. Hatte anfangs auch gedacht, dass es vielleicht nur Stress und Angst ist, aber das glaube ich nicht mehr. Ich wünschte ich würde irgendwo ebenerdig mit Garten wohnen.
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #4
Huhu

Hach das klingt alles gar nicht gut. Was bekommt er denn zu fressen weil du sagst kein Nassfutter und keine Leckerlie? Traumeel kannst du zerstampfen und zb ins Wasser geben oder übers Trofu bröseln, eigendlich wird das Problemlos mitgefressen weil es Süßlich schmeckt.

So wie dein Post geschrieben ist würde ich dir wirklich dringend Raten mit dem Hund mal in eine gute Tierklinik zu schauen oder einen neuen Tierarzt zu suchen wenn dein Tierarzt nicht weiter weiß bzw du nicht mehr zufrieden bist. Nicht bzw schlecht fressen während du nicht da bist ist die eine Sache, aber das er jetzt generell schlecht frisst, sich einnässt, nicht raus will/kann..... Das sind alles dinge wo ich schon längst beim Tierarzt wenigstens anrufen würde.....

Lg Flumina
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #5
Hallo Mara,

im Grunde muss ich mich Flumina anschließen. Ich würde auch dazu raten mit ihm dringend zum Tierarzt zu gehen. Wenn ein Tier weniger frisst und trinkt ist es ein deutlichen Anzeichen dafür, dass es leidet.
Beim Durchlesen von deinem Beitrag dachte ich auch erstmal daran, dass Hundewindeln helfen könnten, aber zu der Maßnahme kamst du ja selbst schon. Flumina meinte, dass der Hund vielleicht auch weniger
raus möchte, weil er merkt, dass du leidest wenn du ihn tragen musst, weil es dir auch so schwer fällt. Dem schließe ich mich an. Abgsehen davon dass er natürlich durchaus mit dem Alter inkontinent werden kann. Bestimmt haben seine Schmerzen aber auch etwas damit zu tun, da du ja auch meintest du hättest Probleme ihm das Medikament zu verabreichen. Ich würde es auch klein machen und mit ins Essen geben. Wenn das nicht geht, dann so weit hinter in die Schnauze, dass er nichts anderes kann als es zu schlucken. Ist zwar unangenehm, aber besser als starke Schmerzen.
Da er die Probleme in den Hinterbeinen zu haben scheint, könnte ich mir vorstellen, sollten die Vorderbeine noch gut funktionieren, dass du die Hundeleine einmal durch den hinteren Bauchbereich ziehst, genau vor den Hinterbeinen. So dass die Leine wie ein U mit der Öffnung zu dir zeigt und du ihm helfen kannst indem du mittels Leine die Hinterbeine leicht anhebst beim runter- und raufgehen. Aber wohl nur gut wenn das nicht so ne dünne Hundeleine ist, sonst schneidet sie ein. Oder guck doch mal bei Onlineversandläden...da gibts auch so angebote wenn man nach Hund Beine Unterstützung sucht oder "Hunde Lift Harness Hunde Lift Support Rehabilitation". Das sind jetzt so die Sachen die mir durch den Kopf gingen. Teufelskralle und Grünlippenmuschelextrakt sollen eventuell auch helfen. Von Teufelskralle habe ich schon mehrmals gehört.
Fazit aus dem Ganzen ist aber im Grunde: Du solltest zum Tierarzt, weil das was du erzählst wirklich nach Leiden klingt...und wie Flumina meinte, wenn der Tierarzt nicht weiter weiß, ihn wechseln oder eine anständige Klinik raussuchen.

Liebe Grüße, viel Glück und erzähl doch bitte wie es läuft,

Counterpart
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #6
Hab mich wahrscheinlich blöd ausgedrückt, aber bis jetzt hatte er keine Probleme was das Fressen oder Trinken angeht. Das ist zwar mal etwas weniger, wenn es besonders warm war, aber sonst frisst er so wie ich es von ihm gewohnt bin. Nur wenn es darum geht Tabletten zu verabreichen weigert er sich entsprechend etwas zu nehmen. Früher habe ich sie ihm dann mit etwas Leberwurst oder so gegeben. Nur das geht jetzt nicht mehr. Und so brauche ich oft 4-5 Tabletten, bis eine da landet, wo sie soll.
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #7
Tja, ich würde ganz schnell einen Tierarzt aufsuchen. Na bis, Golden Retriever und Co neigen zu diverses den Krankheiten, das eine ist Arthrose die gut behandelbar ist, aber Schmerzen verursacht, Stürze von Treppen können auf die lendenwirbelsäule gehen. Dazu kommt für mich die grosse Frage, ob er denn nicht an Diabetes erkrankt ist. Futter weniger bis gar nicht, viel trinken oder gar nicht, schlapp, kann sich kaum rumschleppen, weil die körperzelken sich selbst verbrennen, eines Anzeichen von Diabetes wäre unkontrollierbares einpinkeln, da harnwegsinfekte ein leichtes spiel haben, wenn der zucker über die Nieren rausgeht, die Nieren zustören und gleichzeitig der harnwegsinfekt Party macht.

Such dir einen Tierarzt, mit dem man reden kann, durchsuche die Foren nach positiven Bewertungen von Tierärzte. Ich habe selber eine alte HundeDame, mit 15 ist sie schwerhörig, seit 2 Jahren bekommt sie Insulin, und das Kreuz tut ihr manchmal auch weh. Aber sie ist nich teil der Familie, sie kommt überall noch gut mit und sie hat Freude am Leben. Dank meines tierarztes(der sie mehr oder weniger für Spottpreise behandelt), darf sie bei uns alt werden. Es wird immer Krankheiten geben, die bei einem alten Hund bedeuten, dass man sich überlegen muss, das Tier erlösen zu lassen. Aber hier soll es nie darum gehen, dass man sich überlegen muss, kann ich mir die Behandlung noch leisten. Sondern es geht darum, das Tier möglichst stabil in das Alter des natürlichen Lebensalter zu bekommen, schmerzfrei, aktiv und vor allem glücklich.

Also Tierarzt suchen,mit dem Tierarzt reden, möglicherWeise bietet er auch pauschalen an. Kein Tierarzt sollte MRT, röntgen etc bei alten Hunden machen, nur weil es was kostet. Es gibt noch genug Tierärzte die sehen auch so, was dem Hund fehlt, dass dein hund nicht mehr wie ein Welpe über die Treppe poltern wird ist nicht das Ziel, sondern es geht darum die Schmerzen zu lindern und ihm selbstvertrauen zu schenken, dass er verliert indem er sein eigenes zu Hause beschmutzt.
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #8
Hast du es mal mit so einer Tragehilfe versucht?



Kann man sonst auch selber machen aus einer Decke oder Handtuch, gibt es in verschiedenen Varianten. Würde ich mal ausprobieren.
 
  • Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... Beitrag #9
Eine Tragehilfe halte ich auch für eine gute Idee, das entlastet euch beide etwas.

Ein alter Hund kann natürlich inkontinent werden, dass kann zum Beispiel an der Prostata liegen (Veränderungen an der Prostata können übrigens auch Schmerzen in der Hinterhand verursachen), aber natürlich gibt es auch noch sehr viele andere mögliche Ursachen, daher solltest du mit ihm tatsächlich schnell zum Tierarzt und ihn gründlich durchchecken lassen.

Wenn der Hund vermehrt pinkeln muss, es aber aus rein gesundheitlichen Gründen nicht mehr nach draußen schafft kann man es auch mit solchen Welpenunterlagen probieren, auf die der Hund pinkeln kann, natürlich nehmen nicht alle alten Hunden so eine Unterlage an, das müsste man ausprobieren.

Ansonsten, wenn es bei deiner Mutter ebenerdig ist, bestünde dann nicht die Möglichkeit, dass du vorübergehend mit ihm dort wohnst um ihm den Alltag etwas zu erleichtern?
 
Thema:

Wie kann ich meinem Dicken noch helfen...

Wie kann ich meinem Dicken noch helfen... - Ähnliche Themen

Hund hat Riesen-Lipom am Bauch: Mein Hund ist 15 Jahre alt und hat seit etwa 1,5 Jahren ein großes Lipom im Bauchbereich. Inzwischen ist es deutlich gewachsen und sitzt relativ...
Kaninchen ist übergewichtig: Hallo 😄 Eines meiner Kaninchen ist leider übergewichtig, ich suche Tipps wie sie abnehmen könnte. Sie ist weiblich, nicht kastriert und ca 2...
VG - Quiekie und Franzl: So, jetzt ist's so weit - ich will gerne berichten. Heute ist Franzl eingezogen. Aber erstmal die Vorgeschichte: Ich hab seit September nur noch...
Katze einsam, weil Spielgefährtin krank ist: Hallo ihr Lieben, Ich brauche dringend ein paar Ratschläge und Meinungen von euch. Wir haben 2 Katzen, Mietzi und Kyra. Beide sind 10 Jahre alt...
Meine Kleinen Lieblinge: Vor etwas mehr als einem Jahr seid ihr bei mir eingezogen. Ab dem ersten Tag habe ich euch sechs geliebt und alles dafür getan, dass es euch gut...
Oben