Jährlicher Gesundheitscheck, worauf sollte ich achten?

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Boblumi

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Hallo ihr lieben. ;)
Im Januar steht bei meiner mittlerweile 8 jährigen Hündin wieder der jährliche Check up an. Letztes Jahr war ich das erste mal mit ihr da und dort wurde ihr Blut abgenommen (großes Blutbild) und sie wurde geröngt. Und natürlich das übliche also abhören, abtasten usw... Im Moment ist jetzt ein bisschen Chaos bei mir, denn die Hündin (5Jahre alt) meiner Freundin leidet seit Juni diesen Jahres an Krampfanfällen. Laut Blutbild ist der Hund kernsund. Da sie aber jetzt bis heute schon 16 Anfälle hatte, wurde sie am Freitag von ihrem Haustierarzt in eine Tierklinik überwiesen. Dort wurde sie dann einer Neurologin vorgestellt, aber auch diese konnte nichts auffälliges an ihr feststellen. Deswegen wurde sie noch geschallt. Und dann kam die Schockdiagnose, sie hatte zwei Tumore an der Milz. Da diese wohl unheimlich schnell streuen, wurde zusätzlich noch ein MRT gemacht, da ist aber alles in Ordnung. Die Milz und die Turmore wurden entfernt und die Hündin ist auch wieder zuhause. Die Ergebnisse ob es gutartig oder bösartig ist, bekommt meine Freundin am Donnerstag.
Durch dieses Erlebnis habe ich natürlich noch mehr Angst, wie es wohl in meiner Maus aussieht. Da sie ja schon ein paar Jahre älter ist. Die Meinungen was so einen Check up angehen, gehen ja ziemlich weit auseinander. Zumindest in meinem Bekanntenkreis. Also meine Frage, geht ihr zum Chep up mit euren Mäusen und wenn ja was wird alles gemacht?

Ich danke euch für eure Antworten.
 
  • Jährlicher Gesundheitscheck, worauf sollte ich achten? Beitrag #2
Ich war bisher bei keinem Check up mit meinen Hunden. Ich gehe zum TA, wenn ich das Gefühl habe, es geht meinen Tieren nicht gut. Ich meine, im hohen Alter ist das vielleicht mal nicht schlecht, jährlich Blutbild machen zu lassen und einfach mal vom TA durchtasten zu lassen. Aber generell würde ich das nicht tun. 8 Jahre finde ich jetzt auch noch nicht sooo alt. Vor allem das Röntgen würde ich weglassen wegen den Röntgenstrahlen. Und so provisorisch fände ich dann unnütz.
 
  • Jährlicher Gesundheitscheck, worauf sollte ich achten? Beitrag #3
Wir sind ab etwa 8 Jahre in den jährlichen Gesundheitscheck mit Blut, Röntgen und Ultraschall reingerutscht, weil sie oft schlapp war und aufgrund eines Haufen an Medikamenten (u.a. Epilepsie, Schilddrüse) die Vermutung nahe lag, dass es irgendwann auf die Organe gehen wird. In den Checks war (bis auf die Schilddrüse) immer alles in bester Ordnung. Es war definitiv beruhigend zu wissen, dass da nichts vor sich hin wächst. Natürlich muss man trotzdem jederzeit damit rechnen, dass es dann doch schnell gehen kann - das haben wir definitiv in den Hintergrund gedrängt. Wir hatten vor den Checks eigentlich fest damit gerechnet, dass sie maximal 9-10 wird. Als der Check im 10ten Jahr dann wieder beste Gesundheit zeigte, hatten wir richtig Hoffnung, sie noch Jahre bei uns zu haben, sie starb dann aber doch noch im gleichen Jahr nach kurzer aber schwerer Krankheit. Ich würde die jährlichen Checks aber ab einem gewissen Alter immer wieder so machen.
 
  • Jährlicher Gesundheitscheck, worauf sollte ich achten? Beitrag #4
Also ich würde definitiv nicht einfach so einen Hund jährlich röntgen lassen.

Generell gehe ich mit meinen Hunden nicht einfach so zum Tierarzt und lasse Blut abnehmen oder sowas. Mache ich als Mensch ja auch nicht. Ich sehe da auch keinen Nutzen drinnen.
 
  • Jährlicher Gesundheitscheck, worauf sollte ich achten? Beitrag #5
Es kommt auf die Rasse an. Und darauf würde ich mich beziehen. Schlappohrhunden sollte mal in die Ohren geschaut werden, Schwere Hunden die Hüfte angesehen werden (da muss nicht geröngt werden). Bei krebs und Krebstherapien wäre ich dafür vorsichtig. Ich kenne einige Hunde die an Krebs erkrankt sind, operiert wurden und dann noch eine Chemo oder mehrere Chemos hinter sich haben (Spitzenreiter ist das Meerli einer Freundin mit 3x Krebs und 5 Chemoblocks, es war die meiste Zeit in der Tierklinik. Ich würde sowas meinem geliebten Haustier nicht antun. Dann lieber weiterleben bis die Schmerzen kommen.

Blut abgenommen wurde meiner Hündin ab 12 Jahren (Diabetes). Davor hätten wir es nie gebraucht. Mittlerweile brauche ich keinen jährlichen Checkup - ich gehe hin wenn es Probleme gibt (so alle 2 MOnate mal). Analdrüse ausdrücken, Ohren reinschauen - Krallen bei bedarf kürzen (sie hat Probleme mit den Wolfskrallen da diese eingedreht wachsen aber das Gelenk zur Wolfskralle so verkümmert ist dass ihr selbst berührungen unangenehm sind. Das fiel aber erst im Alter auf. Operieren lassen möchte ich sie deswegen nicht unbedingt, sollte mal eine OP nötig sein - könnte man die Krallen immer noch wegnehmen.
 
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