- Annäherung Beitrag #1
hadschihalef
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Ich werde mutiger und nachlässiger, was den Bewegungsfreiraum der beiden Streuner im Haus betrifft. Da bleibt auch schonmal eine Flutür auf, der eine oder andere verläuft sich auch schon mal in ein Schlaf- oder Kinderzimmer, zwischendurch verliere ich schonmal den Überblick, ob sie auch beide wieder das Haus verlassen (denn immer noch werden sie auf dem Weg an mir vorbei panisch schnell).
Irgendwann passiert es dann, die kleine Rote sitzt im Zimmer unserer Kleinen, mein Mann vor ihr, mitten im Fluchtweg...und meint auch noch, er könne sich hinhocken, die Hand ausstrecken und zu ihr Kontakt aufnehmen...:roll:. Da bleibt ihr natürlich nichts Anderes übrig, als sich den Weg frei zu kämpfen:clap:. Die Schrammen, die er davon trägt, sind nicht ohne, er ist sturzbeleidigt und jagt sie schreien aus dem Haus...manmanman....
Von diesem Tag an sehen wir sie einige Wochen nicht mehr, ich muss dem Tierschutz leider mitteilen, dass es sich nunmehr nur noch um eine zu kastrierende Katze handelt...ist mir einigermaßen unangenehm! Ich nutze das schöne Sommerwetter und die Fütterungszeiten, um mich in Babys (wie wir die Graue nun genannt haben) Nähe rumzudrücken. Sie wird von Mal zu Mal mutiger und kommt irgendwann zu mir, um sich an mir abzureiben. Bevorzugt an meine Rückseite, wo ich keine Hände habe. Ich verkneife mir tunlichst, nach ihr zu greifen, lasse meine Hände einfach baumeln, sie kann das Maß der Berührung selbst bestimmen.
Ich weiß nicht mehr, wann genau es passiert, aber irgendwann hat Baby sich einen Platz auf einem unserer Küchenstühle erarbeitet...Sie kommt einigermaßen unbeschadet an Tapsi vorbei, der sie gelegentlich wie ein kleines Kind folgt, die aber hin und wieder erzieherische Hiebe verteilt. Damit können scheinbar beide ganz gut leben, Tapsi weiß ja noch, wie es ist, so kleines Gemüse um sich zu haben.
Irgendwie habe ich auch das Gefühl, Baby sucht die gesellschaft der mütterlichen großen Freundin als Ersatz und Führung.
Trotz beider Katzen hat sich erfreulicher Weise (nach Absetzen des Chromohexal) bei unserer Kleinen kein Krankheitszeichen mehr bemerkbar gemacht. Was haben wir für ein Glück! Dies zeigt auch, wie sehr die Neigung zu allergischen Reaktionen vom Individuum abhängig ist und sollte potentielle Katzenfreunde, die zu Allergien neigen, ein bisschen ermutigen.
Im Hinterkopf macht sich eine gewisse Anspannung breit, denn ich weiß nicht recht, ab wann Baby rollig werden könnte (entsprechende Anzeichen haben wir ja bei Tapsi auch nicht wahr genommen). Ich beobachte mit Hingabe, ihr Verhalten scheint aber normal und ihre körperliche Entwicklung wirkt noch sehr kindlich....trotzdem fühle ich mich wie auf einem Pulverfass und hätte sie lieber heute als morgen kastriert. Hin und wieder denke ich daran, es auf eigene Kosten zu tun aber € 90,00 haben und nicht haben ist auch ein Unterschied....
Also sitze ich es aus und unterdrücke meine Paranoia, immer wenn sie einen kleinen Pupsbauch hat, an Nachwuchs zu denken.
Wir verbringen unsere Zeit damit, einander immer vertrauter zu werden, es dauert nicht allzu lange, bis sie sich auf den Arm nehmen lässt...zuerst nur ganz kurz (ich will es ja nicht übertreiben), dann auch schonmal länger mit ein bisschen Gekraule und Geschnurre. Verbunden mit leckerem Futter hört sie auch schon recht schön auf ihren Namen.
Oktober
Schon wieder Urlaub! Was für'n Stress!
Da die Betreuung beim letzten Mal durch die Mädels einer Freundin (10 Jahre alt) nicht soooo toll funktioniert hat (das Türdichtungsgummi war arg angekratzt weil's morgens doch wohl ein bisschen arg spät wurde mit dem Rauslassen) fragen wir dieses mal eine nette Nachbarin, die sowieso morgens und abends mit dem Hund hier vorbei kommt. Große Mengen Futter und eine schriftliche "Pflegeanleitung" liegen bei aber sie kennt das, hat ja selber Katzen. Pünktlich zu den Urlauben stellt Tapsi ihre Ausgangsgewohnheiten ein: tagsüber draußen, nachts drinnen (wenn wir hier sind, ist das lange Phasen genau andersherum). Ich bin ihr dankbar, denn andersrum wäre doch ungünstig, sie sitzt ja nicht den ganzen Tag drin und die Nachbarn können nicht andauernd kommen (wäre ja auch 'ne Zumutung). Wir haben bislang keine Katzenklappe, die das Problem beheben könnte, weil wir so Recht keine geeignete Stelle finden können. Die gut isolierte Haustür möchte ich nicht ansägen, eine Möglichkeit wäre ein Kellerfenster entsprechend zu präparieren aber wir überlegen noch. Die Idee, dass während unserer Abwesenheit hier fremde Katzen raus und rein laufen, gefällt mir nicht besonders....also weiter überlegen. Die Betreuung gilt jetzt für Baby und Tapsi, die sich gut aneinander gewöhnt haben, die kleine Rote ist nach der Hetzjagd noch nicht wieder aufgetaucht.
So, eine Woche Tunesien...wir kommen!
Irgendwann passiert es dann, die kleine Rote sitzt im Zimmer unserer Kleinen, mein Mann vor ihr, mitten im Fluchtweg...und meint auch noch, er könne sich hinhocken, die Hand ausstrecken und zu ihr Kontakt aufnehmen...:roll:. Da bleibt ihr natürlich nichts Anderes übrig, als sich den Weg frei zu kämpfen:clap:. Die Schrammen, die er davon trägt, sind nicht ohne, er ist sturzbeleidigt und jagt sie schreien aus dem Haus...manmanman....
Von diesem Tag an sehen wir sie einige Wochen nicht mehr, ich muss dem Tierschutz leider mitteilen, dass es sich nunmehr nur noch um eine zu kastrierende Katze handelt...ist mir einigermaßen unangenehm! Ich nutze das schöne Sommerwetter und die Fütterungszeiten, um mich in Babys (wie wir die Graue nun genannt haben) Nähe rumzudrücken. Sie wird von Mal zu Mal mutiger und kommt irgendwann zu mir, um sich an mir abzureiben. Bevorzugt an meine Rückseite, wo ich keine Hände habe. Ich verkneife mir tunlichst, nach ihr zu greifen, lasse meine Hände einfach baumeln, sie kann das Maß der Berührung selbst bestimmen.
Ich weiß nicht mehr, wann genau es passiert, aber irgendwann hat Baby sich einen Platz auf einem unserer Küchenstühle erarbeitet...Sie kommt einigermaßen unbeschadet an Tapsi vorbei, der sie gelegentlich wie ein kleines Kind folgt, die aber hin und wieder erzieherische Hiebe verteilt. Damit können scheinbar beide ganz gut leben, Tapsi weiß ja noch, wie es ist, so kleines Gemüse um sich zu haben.
Irgendwie habe ich auch das Gefühl, Baby sucht die gesellschaft der mütterlichen großen Freundin als Ersatz und Führung.
Trotz beider Katzen hat sich erfreulicher Weise (nach Absetzen des Chromohexal) bei unserer Kleinen kein Krankheitszeichen mehr bemerkbar gemacht. Was haben wir für ein Glück! Dies zeigt auch, wie sehr die Neigung zu allergischen Reaktionen vom Individuum abhängig ist und sollte potentielle Katzenfreunde, die zu Allergien neigen, ein bisschen ermutigen.
Im Hinterkopf macht sich eine gewisse Anspannung breit, denn ich weiß nicht recht, ab wann Baby rollig werden könnte (entsprechende Anzeichen haben wir ja bei Tapsi auch nicht wahr genommen). Ich beobachte mit Hingabe, ihr Verhalten scheint aber normal und ihre körperliche Entwicklung wirkt noch sehr kindlich....trotzdem fühle ich mich wie auf einem Pulverfass und hätte sie lieber heute als morgen kastriert. Hin und wieder denke ich daran, es auf eigene Kosten zu tun aber € 90,00 haben und nicht haben ist auch ein Unterschied....
Also sitze ich es aus und unterdrücke meine Paranoia, immer wenn sie einen kleinen Pupsbauch hat, an Nachwuchs zu denken.
Wir verbringen unsere Zeit damit, einander immer vertrauter zu werden, es dauert nicht allzu lange, bis sie sich auf den Arm nehmen lässt...zuerst nur ganz kurz (ich will es ja nicht übertreiben), dann auch schonmal länger mit ein bisschen Gekraule und Geschnurre. Verbunden mit leckerem Futter hört sie auch schon recht schön auf ihren Namen.
Oktober
Schon wieder Urlaub! Was für'n Stress!
Da die Betreuung beim letzten Mal durch die Mädels einer Freundin (10 Jahre alt) nicht soooo toll funktioniert hat (das Türdichtungsgummi war arg angekratzt weil's morgens doch wohl ein bisschen arg spät wurde mit dem Rauslassen) fragen wir dieses mal eine nette Nachbarin, die sowieso morgens und abends mit dem Hund hier vorbei kommt. Große Mengen Futter und eine schriftliche "Pflegeanleitung" liegen bei aber sie kennt das, hat ja selber Katzen. Pünktlich zu den Urlauben stellt Tapsi ihre Ausgangsgewohnheiten ein: tagsüber draußen, nachts drinnen (wenn wir hier sind, ist das lange Phasen genau andersherum). Ich bin ihr dankbar, denn andersrum wäre doch ungünstig, sie sitzt ja nicht den ganzen Tag drin und die Nachbarn können nicht andauernd kommen (wäre ja auch 'ne Zumutung). Wir haben bislang keine Katzenklappe, die das Problem beheben könnte, weil wir so Recht keine geeignete Stelle finden können. Die gut isolierte Haustür möchte ich nicht ansägen, eine Möglichkeit wäre ein Kellerfenster entsprechend zu präparieren aber wir überlegen noch. Die Idee, dass während unserer Abwesenheit hier fremde Katzen raus und rein laufen, gefällt mir nicht besonders....also weiter überlegen. Die Betreuung gilt jetzt für Baby und Tapsi, die sich gut aneinander gewöhnt haben, die kleine Rote ist nach der Hetzjagd noch nicht wieder aufgetaucht.
So, eine Woche Tunesien...wir kommen!