- Wieder Leben im Haus Beitrag #1
philska
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Mir kommt kein Tier mehr ins Haus habe ich gesagt, als im letzten Jahr mein roter Kater eingeschläfert werden musste.
Ich würd hier gern die Geschichte loswerden. Weil ich denke die Menschne die das hier lesen wissen wovon ich schreibe.
Im vergangenen Jahr lag er eines morgens auf dem Boden vor der Treppe. Offensichtlich wollte er zu uns ins Schlafzimmer konnte aber nicht mehr aufstehen. Wir haben ihn erst am morgen gefunden, beim Hochheben hat er geschrieen. Natürlich war Wochenende. Wir sind dann in eine Tierklinik gefahren, da kam nur - naja das haben alte (er war da 10 1/2 Jahre alt) Kater schon mal, der steht wieder auf. Er hatte Knoten in den Muskeln. Nach 3 weiteren Tierarztbesuchen in 3 verschiedenen Städten hatten wir die traurige Gewissheit, es ist ein extrem aggressiver Krebs - sofort einschläfern. Ich habs seit der Sekunde gewußt, dass das nix mehr wird, als ich ihn da hab vor der treppe liegen sehen. Aber er war wie ein Gefährte, und eigentlich sind 10 Jahre keine Zeit für einen Kater. Er war sehr schön, komplett rot und getigert und er war so lieb, friedlich - ein Hammerkater. Offiziell hieß er Lear, nach vielen Kosenamenstationen war er nur noch "der Lurch". Ich vermisse ihn jetzt noch.
Es war so schlimm, die Kliniken, der Geruck, sein Geschrei, die Teils heftigen Untersuchungen ... und er war so stark, er wäre nicht "freiwillig "gegangen. Am Ende lag er dann mit mir im Wohnzimmer auf dem Boden, zusammen mit meinem Mann, dem Hund und der Tierärztin. Sie war sehr nett - und sie hat es so wunderbar gemacht wie man diesen Moment nur gestalten kann! Sie hat viel mit uns gesprochen und uns viel Zeit gelassen.
Ich war eh schon total taub im Herzen, weil die 2 Wochen (seit wir ihn so gefunden hatten bis zu diesem zeitpunkt) mich total fertig gemacht haben. Unten im Wohnzimmer hatten wir ihm alles hergerichtet, Toilette, Futter und einen Schlafplatz. Er lag auf meiner Decke, mit der haben wir ihn dann auch im Garten meiner Familie begraben. Er konnte nichts mehr essen oder trinken und nicht mehr selbständig auf Toilette gehen. Wir hatten über 1 1/2 Wochen keine Ansage was denn nun los ist. Also hab ich mit ihm unten geschlafen, ihm mit der Spritze Wasser und gequirltes Dosenfutter eingeflöst ...
Er war außer, dass er nicht mehr vom Fleck kam total fit, hat ständig mit mir "gesprochen" wollte auf und konnte nicht - es war so schlimm.
als er dann eingeschlafen war, sind wir noch lange zusammen dort bei ihm sitzen geblieben. ich wollte einfach nicht, dass er wenn ich aufstehe "offiziell" tod ist. total umgehauen hat es mich dann nach einer woche, als ich ihn reinrufe - und er nicht mehr kommt. ich hab die tür wieder zu gemacht, bin an der tür runtergerutscht und hab nur noch geweint, lang saß ich so da.
und dann im April - besuche ich meine Freundin. wir sitzen im garten da ruft der Nachbar, sie haben eine kleine Katze gefunden. Ob wir sie haben wollen, die Mutter hat sie wahrscheinlcih beim Umzug in ein neues Nest verloren. Wenn wir sie nicht nehmen würden ... naja, dann hätte den kleinen Wurm das Schickssal vieler unerwünschten Bauernhofkatzen ereilt.
Also sag ich natürlich ja - und als ich so die Nächte durchmache - diemal mit dem Hund an meiner Seite, der Raga (so heißt unsere Findelkatzendame jetzt) immer gründlich den Hintern gesäubert hat
und ich winzigste Nahrungsportionen zubereite ... merke ich, dass ich ganz genau das selbe mache wie mit dem lurchi damals - nur eben anders rum - ins Leben hineinbegleiten, nicht hinaus. Das war ein sonderbarer aber ein sehr tröstlicher Moment.
Naja und dann kam es wie schon beschrieben, Raga wurde wild und wilder ... beissen ... knurren ... ich wend mich an dieses Forum.
Dann haben wir - nachdem ich mit der Nase drauf getsoßen werden musste :eusa_doh:noch ein katzenbaby geholt - Sitha. 3-farben-siam-mix. und ich schreibe euch das alles weil ich (sie ist jetzt keine woche hier) wieder Leben im Haus habe und fühle, ich war echt so hart im Herzen ich wollt nie wieder sowas mitmachen ... aber wenn ich die zwei kleinen mit dem Hund spielen sehe ... bin ich seit langem wieder weich froh und offen im Herzen.
Danke für eure Hilfe, eine lange traurige Geschichte hat durch Euch ein Happy End gefunden.
es grüßen Raga, Sitha und Whoopi
Ich würd hier gern die Geschichte loswerden. Weil ich denke die Menschne die das hier lesen wissen wovon ich schreibe.
Im vergangenen Jahr lag er eines morgens auf dem Boden vor der Treppe. Offensichtlich wollte er zu uns ins Schlafzimmer konnte aber nicht mehr aufstehen. Wir haben ihn erst am morgen gefunden, beim Hochheben hat er geschrieen. Natürlich war Wochenende. Wir sind dann in eine Tierklinik gefahren, da kam nur - naja das haben alte (er war da 10 1/2 Jahre alt) Kater schon mal, der steht wieder auf. Er hatte Knoten in den Muskeln. Nach 3 weiteren Tierarztbesuchen in 3 verschiedenen Städten hatten wir die traurige Gewissheit, es ist ein extrem aggressiver Krebs - sofort einschläfern. Ich habs seit der Sekunde gewußt, dass das nix mehr wird, als ich ihn da hab vor der treppe liegen sehen. Aber er war wie ein Gefährte, und eigentlich sind 10 Jahre keine Zeit für einen Kater. Er war sehr schön, komplett rot und getigert und er war so lieb, friedlich - ein Hammerkater. Offiziell hieß er Lear, nach vielen Kosenamenstationen war er nur noch "der Lurch". Ich vermisse ihn jetzt noch.
Es war so schlimm, die Kliniken, der Geruck, sein Geschrei, die Teils heftigen Untersuchungen ... und er war so stark, er wäre nicht "freiwillig "gegangen. Am Ende lag er dann mit mir im Wohnzimmer auf dem Boden, zusammen mit meinem Mann, dem Hund und der Tierärztin. Sie war sehr nett - und sie hat es so wunderbar gemacht wie man diesen Moment nur gestalten kann! Sie hat viel mit uns gesprochen und uns viel Zeit gelassen.
Ich war eh schon total taub im Herzen, weil die 2 Wochen (seit wir ihn so gefunden hatten bis zu diesem zeitpunkt) mich total fertig gemacht haben. Unten im Wohnzimmer hatten wir ihm alles hergerichtet, Toilette, Futter und einen Schlafplatz. Er lag auf meiner Decke, mit der haben wir ihn dann auch im Garten meiner Familie begraben. Er konnte nichts mehr essen oder trinken und nicht mehr selbständig auf Toilette gehen. Wir hatten über 1 1/2 Wochen keine Ansage was denn nun los ist. Also hab ich mit ihm unten geschlafen, ihm mit der Spritze Wasser und gequirltes Dosenfutter eingeflöst ...
Er war außer, dass er nicht mehr vom Fleck kam total fit, hat ständig mit mir "gesprochen" wollte auf und konnte nicht - es war so schlimm.
als er dann eingeschlafen war, sind wir noch lange zusammen dort bei ihm sitzen geblieben. ich wollte einfach nicht, dass er wenn ich aufstehe "offiziell" tod ist. total umgehauen hat es mich dann nach einer woche, als ich ihn reinrufe - und er nicht mehr kommt. ich hab die tür wieder zu gemacht, bin an der tür runtergerutscht und hab nur noch geweint, lang saß ich so da.
und dann im April - besuche ich meine Freundin. wir sitzen im garten da ruft der Nachbar, sie haben eine kleine Katze gefunden. Ob wir sie haben wollen, die Mutter hat sie wahrscheinlcih beim Umzug in ein neues Nest verloren. Wenn wir sie nicht nehmen würden ... naja, dann hätte den kleinen Wurm das Schickssal vieler unerwünschten Bauernhofkatzen ereilt.
Also sag ich natürlich ja - und als ich so die Nächte durchmache - diemal mit dem Hund an meiner Seite, der Raga (so heißt unsere Findelkatzendame jetzt) immer gründlich den Hintern gesäubert hat
Naja und dann kam es wie schon beschrieben, Raga wurde wild und wilder ... beissen ... knurren ... ich wend mich an dieses Forum.
Dann haben wir - nachdem ich mit der Nase drauf getsoßen werden musste :eusa_doh:noch ein katzenbaby geholt - Sitha. 3-farben-siam-mix. und ich schreibe euch das alles weil ich (sie ist jetzt keine woche hier) wieder Leben im Haus habe und fühle, ich war echt so hart im Herzen ich wollt nie wieder sowas mitmachen ... aber wenn ich die zwei kleinen mit dem Hund spielen sehe ... bin ich seit langem wieder weich froh und offen im Herzen.
Danke für eure Hilfe, eine lange traurige Geschichte hat durch Euch ein Happy End gefunden.
es grüßen Raga, Sitha und Whoopi