- Ich bin nicht -perfekt- und werde es auch nie sein... Beitrag #1
DyingDream
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Übertreibe ich? Oder untertreibe ich?
Sehe ich vielleicht alles was Tiere betrifft zu ernst? Oder zu locker?
Heute ist irgendwie kein guter Tag.
Man bekommt ständig so viel gesagt, was das ‚Beste’ für sein Tier wäre. Was die beste Ernährung wäre, was die beste Beschäftigung wäre, was die beste Unterkunft wäre, was hier und da am besten wäre.
Und ich hätte heulen können, weil ich bemerkte, dass ich selbst ganz genauso in vielen Dingen geworden bin.
Ich konnte mich die letzten Monate von Tag zu Tag mehr darüber aufregen, wenn andere ihren Hund nicht richtig ausgelastet haben, wenn Kaninchen in zu kleinen Gehegen saßen, wenn Hunde –normales- Futter aus dem Handel bekommen, wenn Haustiere bewusst Nachwuchs bekommen und und und ...
Aber ist es wirklich immer so schlimm?
Gibt es überhaupt so etwas wie eine perfekte ‚Tierhaltung’? Muss nicht jeder irgendwelche Einschränkungen für sein Tier machen?
Gehören Tiere überhaupt in Menschenhand? Ist nicht alleine das schon nicht mehr normal und artgerecht?
Ich habe hier zwei Geckos bei mir. Früher – und das ist gar nicht mal so lange her – ich fand die Tiere toll. Ich hatte mir Jahrelang gewünscht ein Terrarien-Tier zu haben und irgendwann erfüllte ich mir dann diesen Wunsch. Ich = Egoist?! Früher fand ich das spannend.
Und heute? Heute mache ich mir Vorwürfe, dass ich überhaupt solche Tiere halte. Sie haben ihren Platz, bekommen abwechslungsreiches Futter, ... aber letztlich sind sie gefangen und nicht in Freiheit wo sie doch hin gehören.
Und gehört in diesem Bezug nicht jedes Tier in Freiheit? Jedes Tier, was ohne Käfig, Zäune, etc. nicht beim Menschen bleiben würde?
Und bei den Vögeln ist es doch ganz genau das selbe.
Hobbyzüchter hier und da... ...aber wären all diese Tiere nicht viel besser in ihrem Heimatland und in Freiheit besser aufgehoben?
Ja – jetzt mögen einige schreien, dass die Lebenserwartung in Freiheit geringer ist und das dort mehr Gefahren lauern können. – Aber wäre es den Tieren nicht genau diese ‚Freiheit’ wärt sich einem größeren Lebensrisiko auszusetzen?
Können Tiere in Gefangenschaft überhaupt glücklich sein?
Wo fängt denn eine artgerechte Tierhaltung an und wo hört sie auf?
Wie natürlich ist die Haltung von Hamstern in der Wohnung?
Ist es wirklich so ein Verbrechen, wenn Person xy einmal seine Hündin werfen lässt, weil er sich einen Nachkommen wünscht?
Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht. Auch im Bezug zu meinen Tieren. Und ich mache auch noch immer nicht alles richtig. Und ja – auch wenn ich in manchen Punkten weiß, dass es -besser- ginge, möchte ich da nichts dran ändern.
Auf der einen Seite nehme ich die Tierhaltung verdammt locker und gehe viele verschiedene Risiken ein. Risiken die ich noch überblicken kann und wo ich mir einrede, dass ich sie unter Kontrolle habe und/oder das Risiko eben sehr gering ist.
Andere würden solche Sachen aber im Leben nicht machen. Vermutlich bin ich da schon verantwortungslos.
Ich weiß es nicht.
Vielleicht wäre es besser, wenn man etwas locker ist? Vielleicht ist für die Tiere alles gar nicht so schlimm, wie man es sich als Mensch erdenkt? Vielleicht gibt es doch einen viel größeren Spielraum zwischen ‚geht gar nicht’ und ‚perfekt’?
Sind wirklich alle Mittelwege ein ‚geht gar nicht’?
Ach Mensch... :/ Ich weiß auch nicht...
Das ist heute einfach nicht mein Tag.
Ich merke, dass ich mich viel zu sehr von anderen Menschen beeinflussen lasse.
10 Leute sagen das und irgendwann mache ich das auch soweit ich kann – aber dann kommen 5 andere Leute und erzählen genau das Gegenteil und ich stehe da und weiß nicht was ich machen soll.
Ich will doch auch nur das Beste für meine Tiere. Das ‚Beste’ was eben möglich ist.
Und ich weiß dabei, dass nicht alles möglich ist, was ich mir wünschen würde.
Früher war es einfacher ‚Fehler’ zu machen.
Einfach nicht informieren und nach Bauchgefühl das Beste machen.
Dann ein wenig informieren und für sich und seine Tiere einen Weg finden.
Doch irgendwann hat man sich dann so viel informiert, dass es nur noch das ‚perfekt’ und ‚geht gar nicht’ gibt. :/
Schwarz-Weiß-Denken...
Ja, da bin ich wohl grundsätzlich gut drin.
Oh Hilfe... Mir läuft mein ganzes Leben davon.
Und nein, dass hat nicht mehr viel mit dem Text über diesem Absatz zu tun.
Nun schreibe ich Durcheinander.
Ich schreibe viel zu wenig in den letzten Monaten.
Man meint es geht einem gut – aber in Wirklichkeit ist es nur kleine Strecke, wo man die Augen auf etwas anderes richtet. Aber irgendwann merkt man doch wieder, dass das Leben aus mehr besteht als diesen 1, 2 Punkten die man mag.
Luft holen.
Atmen.
Manchmal kann das ganz schön schwer sein.
Ich mache einfach viel zu viele Fehler und ändere es dann nicht, weil es mir nicht falsch -genug- erscheint.
Kann man das verstehen? Muss man das überhaupt verstehen?
Wie wichtig ist es mir, dass ich ähnlich denke und handele wie andere Menschen?
Ich weiß doch, dass ich das gar nicht kann.
Ich weiß doch viel zu genau, dass ich nur irgendso eine kleine Irre mit Problemen bin. -.-
Und nun werde abschätzig mir selbst gegenüber.
Ja, es ist viel einfacher über sich zu schimpfen als sich zu loben. Aber wofür auch, wenn für andere am Ende doch alles falsch ist.
Und wieder ist hier dieses ‚die anderen’.
Können die mir denn nicht einfach egal sein?
Rückzuck, Flucht, ...
Ich renne ja doch nur immer wieder vor allem und jedem davon. -.-
~§~
Sehe ich vielleicht alles was Tiere betrifft zu ernst? Oder zu locker?
Heute ist irgendwie kein guter Tag.
Man bekommt ständig so viel gesagt, was das ‚Beste’ für sein Tier wäre. Was die beste Ernährung wäre, was die beste Beschäftigung wäre, was die beste Unterkunft wäre, was hier und da am besten wäre.
Und ich hätte heulen können, weil ich bemerkte, dass ich selbst ganz genauso in vielen Dingen geworden bin.
Ich konnte mich die letzten Monate von Tag zu Tag mehr darüber aufregen, wenn andere ihren Hund nicht richtig ausgelastet haben, wenn Kaninchen in zu kleinen Gehegen saßen, wenn Hunde –normales- Futter aus dem Handel bekommen, wenn Haustiere bewusst Nachwuchs bekommen und und und ...
Aber ist es wirklich immer so schlimm?
Gibt es überhaupt so etwas wie eine perfekte ‚Tierhaltung’? Muss nicht jeder irgendwelche Einschränkungen für sein Tier machen?
Gehören Tiere überhaupt in Menschenhand? Ist nicht alleine das schon nicht mehr normal und artgerecht?
Ich habe hier zwei Geckos bei mir. Früher – und das ist gar nicht mal so lange her – ich fand die Tiere toll. Ich hatte mir Jahrelang gewünscht ein Terrarien-Tier zu haben und irgendwann erfüllte ich mir dann diesen Wunsch. Ich = Egoist?! Früher fand ich das spannend.
Und heute? Heute mache ich mir Vorwürfe, dass ich überhaupt solche Tiere halte. Sie haben ihren Platz, bekommen abwechslungsreiches Futter, ... aber letztlich sind sie gefangen und nicht in Freiheit wo sie doch hin gehören.
Und gehört in diesem Bezug nicht jedes Tier in Freiheit? Jedes Tier, was ohne Käfig, Zäune, etc. nicht beim Menschen bleiben würde?
Und bei den Vögeln ist es doch ganz genau das selbe.
Hobbyzüchter hier und da... ...aber wären all diese Tiere nicht viel besser in ihrem Heimatland und in Freiheit besser aufgehoben?
Ja – jetzt mögen einige schreien, dass die Lebenserwartung in Freiheit geringer ist und das dort mehr Gefahren lauern können. – Aber wäre es den Tieren nicht genau diese ‚Freiheit’ wärt sich einem größeren Lebensrisiko auszusetzen?
Können Tiere in Gefangenschaft überhaupt glücklich sein?
Wo fängt denn eine artgerechte Tierhaltung an und wo hört sie auf?
Wie natürlich ist die Haltung von Hamstern in der Wohnung?
Ist es wirklich so ein Verbrechen, wenn Person xy einmal seine Hündin werfen lässt, weil er sich einen Nachkommen wünscht?
Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht. Auch im Bezug zu meinen Tieren. Und ich mache auch noch immer nicht alles richtig. Und ja – auch wenn ich in manchen Punkten weiß, dass es -besser- ginge, möchte ich da nichts dran ändern.
Auf der einen Seite nehme ich die Tierhaltung verdammt locker und gehe viele verschiedene Risiken ein. Risiken die ich noch überblicken kann und wo ich mir einrede, dass ich sie unter Kontrolle habe und/oder das Risiko eben sehr gering ist.
Andere würden solche Sachen aber im Leben nicht machen. Vermutlich bin ich da schon verantwortungslos.
Ich weiß es nicht.
Vielleicht wäre es besser, wenn man etwas locker ist? Vielleicht ist für die Tiere alles gar nicht so schlimm, wie man es sich als Mensch erdenkt? Vielleicht gibt es doch einen viel größeren Spielraum zwischen ‚geht gar nicht’ und ‚perfekt’?
Sind wirklich alle Mittelwege ein ‚geht gar nicht’?
Ach Mensch... :/ Ich weiß auch nicht...
Das ist heute einfach nicht mein Tag.
Ich merke, dass ich mich viel zu sehr von anderen Menschen beeinflussen lasse.
10 Leute sagen das und irgendwann mache ich das auch soweit ich kann – aber dann kommen 5 andere Leute und erzählen genau das Gegenteil und ich stehe da und weiß nicht was ich machen soll.
Ich will doch auch nur das Beste für meine Tiere. Das ‚Beste’ was eben möglich ist.
Und ich weiß dabei, dass nicht alles möglich ist, was ich mir wünschen würde.
Früher war es einfacher ‚Fehler’ zu machen.
Einfach nicht informieren und nach Bauchgefühl das Beste machen.
Dann ein wenig informieren und für sich und seine Tiere einen Weg finden.
Doch irgendwann hat man sich dann so viel informiert, dass es nur noch das ‚perfekt’ und ‚geht gar nicht’ gibt. :/
Schwarz-Weiß-Denken...
Ja, da bin ich wohl grundsätzlich gut drin.
Oh Hilfe... Mir läuft mein ganzes Leben davon.
Und nein, dass hat nicht mehr viel mit dem Text über diesem Absatz zu tun.
Nun schreibe ich Durcheinander.
Ich schreibe viel zu wenig in den letzten Monaten.
Man meint es geht einem gut – aber in Wirklichkeit ist es nur kleine Strecke, wo man die Augen auf etwas anderes richtet. Aber irgendwann merkt man doch wieder, dass das Leben aus mehr besteht als diesen 1, 2 Punkten die man mag.
Luft holen.
Atmen.
Manchmal kann das ganz schön schwer sein.
Ich mache einfach viel zu viele Fehler und ändere es dann nicht, weil es mir nicht falsch -genug- erscheint.
Kann man das verstehen? Muss man das überhaupt verstehen?
Wie wichtig ist es mir, dass ich ähnlich denke und handele wie andere Menschen?
Ich weiß doch, dass ich das gar nicht kann.
Ich weiß doch viel zu genau, dass ich nur irgendso eine kleine Irre mit Problemen bin. -.-
Und nun werde abschätzig mir selbst gegenüber.
Ja, es ist viel einfacher über sich zu schimpfen als sich zu loben. Aber wofür auch, wenn für andere am Ende doch alles falsch ist.
Und wieder ist hier dieses ‚die anderen’.
Können die mir denn nicht einfach egal sein?
Rückzuck, Flucht, ...
Ich renne ja doch nur immer wieder vor allem und jedem davon. -.-
~§~