- Maulkorb! Sofort! Beitrag #1
Foss
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Ach, was war das doch für eine nette Begrüßung heute im Zug - direkt vom Schaffner :roll:. Kennt ihr solche Tage? Man hat eh schon ein mulmiges Gefühl, weil man samt jungem Hund in die Großstadt muss, ihn überfordern will man auf gar keinen Fall und dann wird man im Zug schon so freundlich begrüßt.
Brav habe ich ihm dann den Maulkorb angelegt (man will ja die Gattung 'Hundebesitzer' nicht durch eine freche Antwort noch weiter in den Boden Stampfen) - und Herr Hund hat dann natürlich ein Theater gemacht und leise aber ständig gefiept. Bei der Hälfte der Strecke kam dieses Mal sogar der Fahrer heraus, wollte fragen, ob der Hund einen Beisskorb hat und verzog sich wieder in das Fahrerhaus, nachdem er den Satz bei der Hälfte abgebrochen hat.
Und das nur, weil ich einen Hund habe, der mit 5 Monaten aussieht, wie ein ausgewachsener Hund!
Der Rauhhaardackel, und die anderen beiden 'Teppichratten' hatten nicht einmal eine Leine und wurden am Schoss getragen *schüttel*. Sie wurden bezügl. des Maulkorbes nicht einmal angesprochen....Grrr!
Dann gab es noch eine Dame mittleren Alters (geschätzte 40), die ihre Plastiktasche, die am Boden hinter ihr her schliff, nicht um 5 cm heben konnte, sondern rasselte damit direkt über Akos Pfote und warf mir einen 'Scheiss-Köter' Blick zu, weil er natürlich mit einer Kralle daran hängen blieb!
Hallo? Es ist Weihnachtszeit, Herr Hund hat im Zug nicht einmal Platz, den Kopf zu drehen!
Manche Leuten würde man echt gerne mit einem A***tritt selbst aus dem Zug befördern! Aber da man die Gemeinschaft der Hundebesitzer nicht noch mehr ins schlechte Licht rücken möchte, lässt Frauchen natürlich alles über sich ergehen.
Wie macht ihr das? Zerrt ihr euren Hund wegen jedem Hinz und Kunz weg, damit der Hund ja nicht im Weg liegt? Oder erwartet ihr von den Mitmenschen, dass die mal 5 cm ihre Füsse heben können und nicht auf des Hundes Schwanz etc. steigen?
Die gute Nachricht war: Ja, es gibt auch freundliche Menschen! Ich traf zwei Hundebesitzer aus der Nachbarortschaft, die selbst Schäferhunde hatten, einen älteren Mann, der sofort an seinen eigenen verstorbenen Hund dachte und meinem Akos ins Fell weinte und natürlich süsse Kinder, ihn die ganze Fahrt über gestreichelt haben.
(Mittlerweile stehe ich Kindern neutral-freundlich gegenüber.)
Herr Akos hat sich in der Stadt prima gemausert, lässt sich kaum durch etwas ablenken und wurde heute am Rathausplatz sogar vom ORF gefilmt *gg*.
Brav habe ich ihm dann den Maulkorb angelegt (man will ja die Gattung 'Hundebesitzer' nicht durch eine freche Antwort noch weiter in den Boden Stampfen) - und Herr Hund hat dann natürlich ein Theater gemacht und leise aber ständig gefiept. Bei der Hälfte der Strecke kam dieses Mal sogar der Fahrer heraus, wollte fragen, ob der Hund einen Beisskorb hat und verzog sich wieder in das Fahrerhaus, nachdem er den Satz bei der Hälfte abgebrochen hat.
Und das nur, weil ich einen Hund habe, der mit 5 Monaten aussieht, wie ein ausgewachsener Hund!
Der Rauhhaardackel, und die anderen beiden 'Teppichratten' hatten nicht einmal eine Leine und wurden am Schoss getragen *schüttel*. Sie wurden bezügl. des Maulkorbes nicht einmal angesprochen....Grrr!
Dann gab es noch eine Dame mittleren Alters (geschätzte 40), die ihre Plastiktasche, die am Boden hinter ihr her schliff, nicht um 5 cm heben konnte, sondern rasselte damit direkt über Akos Pfote und warf mir einen 'Scheiss-Köter' Blick zu, weil er natürlich mit einer Kralle daran hängen blieb!
Hallo? Es ist Weihnachtszeit, Herr Hund hat im Zug nicht einmal Platz, den Kopf zu drehen!
Manche Leuten würde man echt gerne mit einem A***tritt selbst aus dem Zug befördern! Aber da man die Gemeinschaft der Hundebesitzer nicht noch mehr ins schlechte Licht rücken möchte, lässt Frauchen natürlich alles über sich ergehen.
Wie macht ihr das? Zerrt ihr euren Hund wegen jedem Hinz und Kunz weg, damit der Hund ja nicht im Weg liegt? Oder erwartet ihr von den Mitmenschen, dass die mal 5 cm ihre Füsse heben können und nicht auf des Hundes Schwanz etc. steigen?
Die gute Nachricht war: Ja, es gibt auch freundliche Menschen! Ich traf zwei Hundebesitzer aus der Nachbarortschaft, die selbst Schäferhunde hatten, einen älteren Mann, der sofort an seinen eigenen verstorbenen Hund dachte und meinem Akos ins Fell weinte und natürlich süsse Kinder, ihn die ganze Fahrt über gestreichelt haben.
(Mittlerweile stehe ich Kindern neutral-freundlich gegenüber.)
Herr Akos hat sich in der Stadt prima gemausert, lässt sich kaum durch etwas ablenken und wurde heute am Rathausplatz sogar vom ORF gefilmt *gg*.