- Hermetosphären (Flaschengärten) Beitrag #1
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Isisnofret
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Mein neuestes Projekt umfasst sogenannte Hermetosphären, kleine in sich geschlossene Ökosysteme.
Gefunden habe ich diese Pflanzenhaltung bei dem Diplom-Biologen Ulf Soltau, der sich schon seit vielen Jahren mit dieser Form der Pflanzenkultur beschäftigt.
Hermetosphären unterscheiden sich von "normalen" Flaschengärten darin, dass sie dauerhaft geschlossen und auf Dauerhaftigkeit ausgelegt sind. Das Ganze geht auf einen Dr. Nathaniel B. Ward zurück, der den Ward´schen Kasten erfand um Pflanzen über lange Reisen über stabil zu halten.
Die darin gehaltenen Pflanzen leben unter extremen Bedingungen. Kaum Gasaustausch, fast 100% Luftfeuchtigkeit, minimale Luftbewegung, begrenztes Raumvolumen und nur wenige Nährstoffe stehen zur Verfügung. Dadurch werden die Pflanzen sozusagen auf "Sparflamme" gehalten und für einen langen Zeitraum über Jahre hinweg "konserviert". Das tut aber dem Gesundheitszustand der Pflanzen keinen Abbruch. Dafür müssen die Pflanzen robust und aus feuchtwarmen und/oder unter Wasser Lebensräumen stammen. Viele Aquarienpflanzen eignen sich hier besonders für.
Die Hermetosphären werden nach dem Anlegen nur einmal mit Wasser versorgt und bleiben dann dicht verschlossen. Das Wasser wird von den Pflanzen aufgenommen, diese verdunsten es und es schlägt sich an den Glaswänden nieder, sodass es wieder zu Boden fließt. Am Tage wird Kohlenstoffdioxid aufgenommen und Sauerstoff produziert, in der Nacht andersherum.
Ich habe diese ersten Hermetosphären mit Aquarienpflanzen angelegt und bin gespannt wie diese sich entwickeln werden. Nummer 1, 2 und 4 (von links) habe ich meiner Mutter geschenkt, die diese Flaschen ganz toll findet. Die anderen beiden stehen bei mir und eine davon kommt mit auf Arbeit. Da habe ich am allerwenigsten Zeit mich auch noch um Pflanzen zu kümmern.
Da ist dieses System perfekt für Gießfaule geeignet. 
Weitere zwei Stück sind schon in Planung.
Gefunden habe ich diese Pflanzenhaltung bei dem Diplom-Biologen Ulf Soltau, der sich schon seit vielen Jahren mit dieser Form der Pflanzenkultur beschäftigt.
Hermetosphären unterscheiden sich von "normalen" Flaschengärten darin, dass sie dauerhaft geschlossen und auf Dauerhaftigkeit ausgelegt sind. Das Ganze geht auf einen Dr. Nathaniel B. Ward zurück, der den Ward´schen Kasten erfand um Pflanzen über lange Reisen über stabil zu halten.
Die darin gehaltenen Pflanzen leben unter extremen Bedingungen. Kaum Gasaustausch, fast 100% Luftfeuchtigkeit, minimale Luftbewegung, begrenztes Raumvolumen und nur wenige Nährstoffe stehen zur Verfügung. Dadurch werden die Pflanzen sozusagen auf "Sparflamme" gehalten und für einen langen Zeitraum über Jahre hinweg "konserviert". Das tut aber dem Gesundheitszustand der Pflanzen keinen Abbruch. Dafür müssen die Pflanzen robust und aus feuchtwarmen und/oder unter Wasser Lebensräumen stammen. Viele Aquarienpflanzen eignen sich hier besonders für.
Die Hermetosphären werden nach dem Anlegen nur einmal mit Wasser versorgt und bleiben dann dicht verschlossen. Das Wasser wird von den Pflanzen aufgenommen, diese verdunsten es und es schlägt sich an den Glaswänden nieder, sodass es wieder zu Boden fließt. Am Tage wird Kohlenstoffdioxid aufgenommen und Sauerstoff produziert, in der Nacht andersherum.
Ich habe diese ersten Hermetosphären mit Aquarienpflanzen angelegt und bin gespannt wie diese sich entwickeln werden. Nummer 1, 2 und 4 (von links) habe ich meiner Mutter geschenkt, die diese Flaschen ganz toll findet. Die anderen beiden stehen bei mir und eine davon kommt mit auf Arbeit. Da habe ich am allerwenigsten Zeit mich auch noch um Pflanzen zu kümmern.
Weitere zwei Stück sind schon in Planung.