- TEAM VAMPIRE DIARIES – Liebeserklärung an eine Serie Beitrag #1
Tompina
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[FONT="] Warum genau ich die folgenden Zeilen schreibe bzw. geschrieben habe, weiß ich eigentlich selbst nicht so genau. Vielleicht weil ich gerade erst mit einer Freundin stundenlang über diese Serie diskutiert habe. Vielleicht weil ich vor zwei Wochen damit angefangen habe mir alle bisherigen Staffeln zum vierten Mal anzusehen und ich gleich schon wieder bei der ersten Folge vollkommener Begeisterung erlag. [/FONT]:eusa_shhh: [FONT="]Vielleicht weil es mir einfach gerade langweilig ist. Aber vielleicht auch weil es einfach eine rundherum gut gemachte Serie ist, die mich begeistert und mitreißt, wie es nur wenigen Serien gelingt. [/FONT]:mrgreen:[FONT="]
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[FONT="]Warum überhaupt genau diese Serie?
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[FONT="]Zum Einen habe ich mich „sofort verliebt“, weil die Serie aus dem Vampir-Werwolf-Genre kommt. Ein Genre, dem ich schon seit frühster Kindheit verfallen bin (ich sage nur „Der kleine Vampir“… [/FONT]
[FONT="]) und welches mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Vor allem buchtechnisch habe ich so ziemlich alles durch, was es zu diesem Thema gibt, aber auch viele Filme lassen mein vampirverliebtes Herz höher schlagen. Ganz abgesehen von dem wundervollen Musical auf Basis des Roman Polanski Filmes „Tanz der Vampire“. [/FONT]:049:
[FONT="]Allerdings muss ich sagen, dass der „neuere Vampirkult“ à la Twilight nicht ganz meinen „Nerv“ trifft… [/FONT]:silence: [FONT="]Ich mag es wenn Vampire böse sind, wenn man Angst vor ihnen haben kann, wenn sie diese gefährliche Mischung aus Anziehungskraft und Todesangst präsentieren… [/FONT]:angel: [FONT="]Blasse, glitzerende Jammerlappen in Edwardstyle finde ich in Bezug auf die Herkunft und Entwicklung des Vampirmythos ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt, dass ein Vampir an sich nicht mehr ist als eine wandelende Leiche, die Menschen aussaugt…[/FONT]:eusa_shhh: [FONT="]Die Erotik und das gewisse Sexappeal hat sich ja erst so nach Bram Stokers „Dracula“ entwickelt und die Vampire haben sich von hässlichen Untoten mit Reißzähnen zu gutaussehenden, kultivierten Blutsaugern entwickelt...das Böse, die Angst, die Aura des Todes ist aber geblieben…bis eben Edward kam und mit Dackelblick aus goldenen, unschuldigen Augen die Ära der depressiven Vampire einläutete…leider muss ich fast sagen und mich dann mit einem kurzen Seitenblick auf alle Twilightfans entschuldigen, da es sich ja auch nur um eine der zahlreichen Spielarten des Genres handelt.[/FONT]
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Zum Anderen bin ich Vampire Diaries wohl „sofort verfallen“, weil die Serie gut gemacht ist. Sie kommt nicht im billigen Amerikastil daher und zerhackt Handlungsstränge in unnachvollziehbare Einzelteile nur um Sendezeit zu füllen. Die Schauspieler, zumindest die Hauptdarsteller und die meisten Nebencharaktere, sind meines Erachtens nach gut gewählt – auch wenn Einen des Öfteren das Gefühl beschleicht, als habe man den Cast aus einem Modelkatalog zusammen gesucht [/FONT]:lol:[FONT="]. Die moderne Technik in Bezug auf Bearbeitung, Computersimulation und Stunts wird sinnvoll und nicht übermäßig oder falsch eingesetzt. Und vor allem sind die Geschichten trotz des ganzen Übernatürlichen lebensnah, mitreißend und gut erzählt. Für mich wäre die Serie auch gut, wenn alle Beteiligten „ganz normale Menschen“ wären. Trotzdem könnte ich mitfühlen, verstehen, mitleiden, mithassen und mitleben. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund, warum ich wirklich von „Liebe“ sprechen kann in Bezug auf „Vampire Diaries“…weil ich eine gute Serie habe, die mich mit ihren Figuren und Erzählsträngen begeistert und als „Schmankerl“ oben drauf dann noch sozusagen die ganzen Vampir- und Werwolfsachen…[/FONT]
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[FONT="]Was liebe ich besonders?
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[FONT="]Ich könnte versuchen mich jetzt selbst zu nötigen mich für ein „Team“ zu entscheiden, also für einen speziellen Charakter. Für eine spezielle Charakterkombination und alle Facetten, die dazugehören. Aber – und das macht die Serie so besonders für mich – ich kann es nicht. Nicht bei „Vampire Diaries“. Bei fast jeder anderen Serie gibt es für mich eine oder zwei Personen, die hervorstechen. Die alle anderen in gewisser Weise überlagern und dich mich auf eine bestimmte Seite ziehen. Bei „Sherlock“ ist es für mich Sherlock - [/FONT]:roll:[FONT="]. Bei „TBBT“ ist es für mich Sheldon. Bei „F.R.I.E.N.D.S.“ war, ist und bleibt es für mich immer Chandler. Natürlich mag ich auch da andere Charaktere. Mag die Serie als Ganzes, aber irgendwie gab und gibt es immer eine Tendenz. Welche mir bei „Vampire Diaries“ – abgesehen von meiner absoluten Begeisterung für Damon [/FONT]:007:[FONT="] – fast komplett fehlt.
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[FONT="]Ich kann mich für kein „Team“ entscheiden. Nicht mal für „Team Damon“, obwohl er wohl derjenige ist, den ich am meisten mag. Ich kann mich aber nicht „für ihn entscheiden“, weil ich Stefan nicht ignorieren kann und will – Stefan den Zweifler, Stefan den Massenmörder, Stefan den guten Vampir mit der tiefschwarzen, dunklen Seite. Weil es auch noch Klaus und Elijah gibt – die Brüder, die sich so sehr hassen, wie sie sich lieben. Weil ich Caroline einfach nur genial finde – ihre Wandlung vom zickigen Teeniegirl zur starken Vampirfrau. Weil Tyler super ist – gerade weil er so ein Arsch war und immer noch sein kann. Weil ich Mason geliebt habe und ihn noch mehr liebe seit seinem Auftritt als Geist. Weil Lexi von mir aus nicht hätte sterben müssen. Weil Anna und Jeremy zusammen einfach nur wunderbar waren. Weil ich Matt am liebsten den ganzen Tag knuddeln würde. Weil Alaric einfach nur liebenswert war – seine Zerrissenheit, seine Freundschaft zu Damon, seine Heldenhaftigkeit abseits jeglicher standardmäßiger Heldendefinition. Weil Elena und Katherine, jede auf ihre Art etwas haben, was mich berührt und was ich bewundere. Weil Jenna zwar nur so nebenher lief, aber unglaublich schlagfertig, witzig und bezaubernd war. Weil einfach jeder Charakter irgendwie etwas Einzigartiges hat, was es mir schwer macht mich zu entscheiden, selbst wenn sie sich in der Serie bekämpfen. Ich bin und bleibe wohl einfach „Team Vampire Diaries“ – weil ich mich auch gar nicht entscheiden will.
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[FONT="]So und jetzt nerve ich euch nicht weiter mit sinnlosem Gequatsche über nicht existente Personen und widme mich der nächsten Folge „meiner großen Liebe“…[/FONT]:lol:
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[FONT="]Warum überhaupt genau diese Serie?
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[FONT="]Zum Einen habe ich mich „sofort verliebt“, weil die Serie aus dem Vampir-Werwolf-Genre kommt. Ein Genre, dem ich schon seit frühster Kindheit verfallen bin (ich sage nur „Der kleine Vampir“… [/FONT]
[FONT="]Allerdings muss ich sagen, dass der „neuere Vampirkult“ à la Twilight nicht ganz meinen „Nerv“ trifft… [/FONT]:silence: [FONT="]Ich mag es wenn Vampire böse sind, wenn man Angst vor ihnen haben kann, wenn sie diese gefährliche Mischung aus Anziehungskraft und Todesangst präsentieren… [/FONT]:angel: [FONT="]Blasse, glitzerende Jammerlappen in Edwardstyle finde ich in Bezug auf die Herkunft und Entwicklung des Vampirmythos ziemlich lächerlich, wenn man bedenkt, dass ein Vampir an sich nicht mehr ist als eine wandelende Leiche, die Menschen aussaugt…[/FONT]:eusa_shhh: [FONT="]Die Erotik und das gewisse Sexappeal hat sich ja erst so nach Bram Stokers „Dracula“ entwickelt und die Vampire haben sich von hässlichen Untoten mit Reißzähnen zu gutaussehenden, kultivierten Blutsaugern entwickelt...das Böse, die Angst, die Aura des Todes ist aber geblieben…bis eben Edward kam und mit Dackelblick aus goldenen, unschuldigen Augen die Ära der depressiven Vampire einläutete…leider muss ich fast sagen und mich dann mit einem kurzen Seitenblick auf alle Twilightfans entschuldigen, da es sich ja auch nur um eine der zahlreichen Spielarten des Genres handelt.[/FONT]
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Zum Anderen bin ich Vampire Diaries wohl „sofort verfallen“, weil die Serie gut gemacht ist. Sie kommt nicht im billigen Amerikastil daher und zerhackt Handlungsstränge in unnachvollziehbare Einzelteile nur um Sendezeit zu füllen. Die Schauspieler, zumindest die Hauptdarsteller und die meisten Nebencharaktere, sind meines Erachtens nach gut gewählt – auch wenn Einen des Öfteren das Gefühl beschleicht, als habe man den Cast aus einem Modelkatalog zusammen gesucht [/FONT]:lol:[FONT="]. Die moderne Technik in Bezug auf Bearbeitung, Computersimulation und Stunts wird sinnvoll und nicht übermäßig oder falsch eingesetzt. Und vor allem sind die Geschichten trotz des ganzen Übernatürlichen lebensnah, mitreißend und gut erzählt. Für mich wäre die Serie auch gut, wenn alle Beteiligten „ganz normale Menschen“ wären. Trotzdem könnte ich mitfühlen, verstehen, mitleiden, mithassen und mitleben. Vielleicht ist das auch der Hauptgrund, warum ich wirklich von „Liebe“ sprechen kann in Bezug auf „Vampire Diaries“…weil ich eine gute Serie habe, die mich mit ihren Figuren und Erzählsträngen begeistert und als „Schmankerl“ oben drauf dann noch sozusagen die ganzen Vampir- und Werwolfsachen…[/FONT]
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[FONT="]Was liebe ich besonders?
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[FONT="]Ich könnte versuchen mich jetzt selbst zu nötigen mich für ein „Team“ zu entscheiden, also für einen speziellen Charakter. Für eine spezielle Charakterkombination und alle Facetten, die dazugehören. Aber – und das macht die Serie so besonders für mich – ich kann es nicht. Nicht bei „Vampire Diaries“. Bei fast jeder anderen Serie gibt es für mich eine oder zwei Personen, die hervorstechen. Die alle anderen in gewisser Weise überlagern und dich mich auf eine bestimmte Seite ziehen. Bei „Sherlock“ ist es für mich Sherlock - [/FONT]:roll:[FONT="]. Bei „TBBT“ ist es für mich Sheldon. Bei „F.R.I.E.N.D.S.“ war, ist und bleibt es für mich immer Chandler. Natürlich mag ich auch da andere Charaktere. Mag die Serie als Ganzes, aber irgendwie gab und gibt es immer eine Tendenz. Welche mir bei „Vampire Diaries“ – abgesehen von meiner absoluten Begeisterung für Damon [/FONT]:007:[FONT="] – fast komplett fehlt.
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[FONT="]Ich kann mich für kein „Team“ entscheiden. Nicht mal für „Team Damon“, obwohl er wohl derjenige ist, den ich am meisten mag. Ich kann mich aber nicht „für ihn entscheiden“, weil ich Stefan nicht ignorieren kann und will – Stefan den Zweifler, Stefan den Massenmörder, Stefan den guten Vampir mit der tiefschwarzen, dunklen Seite. Weil es auch noch Klaus und Elijah gibt – die Brüder, die sich so sehr hassen, wie sie sich lieben. Weil ich Caroline einfach nur genial finde – ihre Wandlung vom zickigen Teeniegirl zur starken Vampirfrau. Weil Tyler super ist – gerade weil er so ein Arsch war und immer noch sein kann. Weil ich Mason geliebt habe und ihn noch mehr liebe seit seinem Auftritt als Geist. Weil Lexi von mir aus nicht hätte sterben müssen. Weil Anna und Jeremy zusammen einfach nur wunderbar waren. Weil ich Matt am liebsten den ganzen Tag knuddeln würde. Weil Alaric einfach nur liebenswert war – seine Zerrissenheit, seine Freundschaft zu Damon, seine Heldenhaftigkeit abseits jeglicher standardmäßiger Heldendefinition. Weil Elena und Katherine, jede auf ihre Art etwas haben, was mich berührt und was ich bewundere. Weil Jenna zwar nur so nebenher lief, aber unglaublich schlagfertig, witzig und bezaubernd war. Weil einfach jeder Charakter irgendwie etwas Einzigartiges hat, was es mir schwer macht mich zu entscheiden, selbst wenn sie sich in der Serie bekämpfen. Ich bin und bleibe wohl einfach „Team Vampire Diaries“ – weil ich mich auch gar nicht entscheiden will.
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[FONT="]So und jetzt nerve ich euch nicht weiter mit sinnlosem Gequatsche über nicht existente Personen und widme mich der nächsten Folge „meiner großen Liebe“…[/FONT]:lol: