- Ich bin nicht normal... Beitrag #1
Flammennacht
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Oh frau...
Gehts mir grad beschi**en
Ich wünsche mir so viel.
Es gibt Wünsche, da weiß ich, dass sie nicht so schnell erfüllt werden können.
Dann gibt es welche, die nie erfüllt sein werden.
Und die, die man mir nicht erfüllen will.
In meiner Familie läuft etwas falsch.
Ja, ich weiß, dass meine Mutter berufstätig ist und akzeptiere dies auch, aber sie erwartet sich so viel von mir.
Ich hoffe meine Eltern wissen, wie schwer es mir fällt, Hilfe zu holen.
Mit jemandem über meine Sorgen zu sprechen.
Sie machen es mir nicht gerade einfach.
Andauernd sagen sie, wenn ich etwas brauche, soll ich kommen.
Und wenn ich ihnen etwas erzähle, bricht ein Streit aus.
So wie neulich.
Ich mache oft Hausaufgaben nicht, damit der Lehrer meine Eltern kontaktiert.
Dann schreien sie zwar mit mir, aber irgendwer setzt sich dann zu mir und passt auf, dass ich alles mache.
Dann haben sie plötzlich Zeit für mich.
Warum ich nie etwas sage?
Weil man mit ihnen nicht reden kann.
Ich hatte wirklich mal einen Moment des In-mich-gehens.
Ich habe ihnen gesagt, dass ich gerne einmal etwas mit ihnen machen wûrde. Zusammen Zeit verbringen eben.
Darauf haben sie gesagt, fürs lernen hätten sie immer Zeit.
Dann habe ich ihnen erklärt, dass wir vielleicht ein Spiel spielen könnten. Dass ich dafür gerne ihre Aufmerksamkeit hätte.
Dann war mein Vater beleidigt. Er sagte, sie wären ja so böse Eltern, die sich nie mit ihren Kindern beschäftigen.
Ab dem Punkt hat es mir gereicht. Ich hab ihnen gesagt, dass sie sich nicht wundern sollen, wenn bei solchen Aussagen nie um Hilfe gebeten wird.
Dann hat mein Vater gesagt: "Ich gehe jetzt. Ich bin eh nur der böse Papa, der nie etwas lässt"
Dann war er weg.
So läuft es immer.
Ich meine, ist es so schwer, mal eine halbe Stunde etwas mit seinen Kindern zu spielen?
Manchmal spielen sie die ganze Nacht mit ihren Freunden Karten.
DAS tut mir so weh. Dass sie da spielen und für uns nie Zeit haben.
Wenn ich irgendwo hin will, organisiere ich das zu 99,9% Prozent selbst.
Und zwar so, dass meine Eltern möglichst wenig arbeit haben.
Ich wollte letztes Jahr im Spätsommer einmal mit Amy in die Stadt.
Busfahrzeiten und Co. alles zusammengetragen und dann meine Eltern gefragt.
Ihre Antwort:
"Nein, aber wir fahren euch zwei einmal, wenn du willst."
Bis heute ist noch nichts daraus geworden.
Bevor Amy angeschafft wurde, haben wir gesagt, sie wird ein Begleithund und wir nehmen sie auch wo hin mit.
Amy ist jetzt ein Jahr alt. Wir waren insgesamt einmal weg.
Einkäufe mache ich generell nach der Schule.
Ganz schlecht geht es mir auch in der Schule.
Nicht wegen den Noten, die sind mir relativ egal.
Viel mehr wegen meinen Mitschûlern.
Ich weiß nicht, was ich ihnen getan habe.
Vielleicht, weil ich mich nicht schminke?
Ich möchte in zehn, zwanzig Jahren auch noch hübsch sein.
Wie auch immer.
Sie machen mich vor allem wegen Dingen runter, auf die ich stolz bin.
Zum Beispiel meine Kindheit auf einem Bauernhof. Ich kann mit Tieren umgehen. Ich habe im Dreck gewühlt, hunderte Tiergeburten erlebt. Ich habe keine Allergien.
Ich kann Blut, Kot, Eiter und Sonstiges sehen.
Deswegen halten sie mich für brutal.
Sie finden es abnormal, das ich in Jungs eher Kumpels als die nächste Beziehung sehe.
Ich bin fast nur mit Jungs aufgewachsen.
Nein, meine Haut gleicht eben keinem Babypopo der Welt.
Ich kann im Sport weder werfen, zielen noch fangen.
Aber sie werden mich nie und nimmer im Wald schlagen. Auf Wegen vielleicht. Aber Querfeldein fängt für mich der Spaß erst an.
Doch da gibt es ein Problem. Alles, was ich kann, nützt mir in der Schule nichts.
Und wenn ich zu etwas was sage, wird hinter meinem Rücken gleich gelästert.
Ich musste es mir einfach von der Seele schreiben. Tut mir Leid, wenn ich eure Zeit vergeudet habe. ._.
Gehts mir grad beschi**en
Ich wünsche mir so viel.
Es gibt Wünsche, da weiß ich, dass sie nicht so schnell erfüllt werden können.
Dann gibt es welche, die nie erfüllt sein werden.
Und die, die man mir nicht erfüllen will.
In meiner Familie läuft etwas falsch.
Ja, ich weiß, dass meine Mutter berufstätig ist und akzeptiere dies auch, aber sie erwartet sich so viel von mir.
Ich hoffe meine Eltern wissen, wie schwer es mir fällt, Hilfe zu holen.
Mit jemandem über meine Sorgen zu sprechen.
Sie machen es mir nicht gerade einfach.
Andauernd sagen sie, wenn ich etwas brauche, soll ich kommen.
Und wenn ich ihnen etwas erzähle, bricht ein Streit aus.
So wie neulich.
Ich mache oft Hausaufgaben nicht, damit der Lehrer meine Eltern kontaktiert.
Dann schreien sie zwar mit mir, aber irgendwer setzt sich dann zu mir und passt auf, dass ich alles mache.
Dann haben sie plötzlich Zeit für mich.
Warum ich nie etwas sage?
Weil man mit ihnen nicht reden kann.
Ich hatte wirklich mal einen Moment des In-mich-gehens.
Ich habe ihnen gesagt, dass ich gerne einmal etwas mit ihnen machen wûrde. Zusammen Zeit verbringen eben.
Darauf haben sie gesagt, fürs lernen hätten sie immer Zeit.
Dann habe ich ihnen erklärt, dass wir vielleicht ein Spiel spielen könnten. Dass ich dafür gerne ihre Aufmerksamkeit hätte.
Dann war mein Vater beleidigt. Er sagte, sie wären ja so böse Eltern, die sich nie mit ihren Kindern beschäftigen.
Ab dem Punkt hat es mir gereicht. Ich hab ihnen gesagt, dass sie sich nicht wundern sollen, wenn bei solchen Aussagen nie um Hilfe gebeten wird.
Dann hat mein Vater gesagt: "Ich gehe jetzt. Ich bin eh nur der böse Papa, der nie etwas lässt"
Dann war er weg.
So läuft es immer.
Ich meine, ist es so schwer, mal eine halbe Stunde etwas mit seinen Kindern zu spielen?
Manchmal spielen sie die ganze Nacht mit ihren Freunden Karten.
DAS tut mir so weh. Dass sie da spielen und für uns nie Zeit haben.
Wenn ich irgendwo hin will, organisiere ich das zu 99,9% Prozent selbst.
Und zwar so, dass meine Eltern möglichst wenig arbeit haben.
Ich wollte letztes Jahr im Spätsommer einmal mit Amy in die Stadt.
Busfahrzeiten und Co. alles zusammengetragen und dann meine Eltern gefragt.
Ihre Antwort:
"Nein, aber wir fahren euch zwei einmal, wenn du willst."
Bis heute ist noch nichts daraus geworden.
Bevor Amy angeschafft wurde, haben wir gesagt, sie wird ein Begleithund und wir nehmen sie auch wo hin mit.
Amy ist jetzt ein Jahr alt. Wir waren insgesamt einmal weg.
Einkäufe mache ich generell nach der Schule.
Ganz schlecht geht es mir auch in der Schule.
Nicht wegen den Noten, die sind mir relativ egal.
Viel mehr wegen meinen Mitschûlern.
Ich weiß nicht, was ich ihnen getan habe.
Vielleicht, weil ich mich nicht schminke?
Ich möchte in zehn, zwanzig Jahren auch noch hübsch sein.
Wie auch immer.
Sie machen mich vor allem wegen Dingen runter, auf die ich stolz bin.
Zum Beispiel meine Kindheit auf einem Bauernhof. Ich kann mit Tieren umgehen. Ich habe im Dreck gewühlt, hunderte Tiergeburten erlebt. Ich habe keine Allergien.
Ich kann Blut, Kot, Eiter und Sonstiges sehen.
Deswegen halten sie mich für brutal.
Sie finden es abnormal, das ich in Jungs eher Kumpels als die nächste Beziehung sehe.
Ich bin fast nur mit Jungs aufgewachsen.
Nein, meine Haut gleicht eben keinem Babypopo der Welt.
Ich kann im Sport weder werfen, zielen noch fangen.
Aber sie werden mich nie und nimmer im Wald schlagen. Auf Wegen vielleicht. Aber Querfeldein fängt für mich der Spaß erst an.
Doch da gibt es ein Problem. Alles, was ich kann, nützt mir in der Schule nichts.
Und wenn ich zu etwas was sage, wird hinter meinem Rücken gleich gelästert.
Ich musste es mir einfach von der Seele schreiben. Tut mir Leid, wenn ich eure Zeit vergeudet habe. ._.