- Keinen Bock mehr auf 2013 Beitrag #1
Barcelos
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Dieses Jahr, es ist einfach nur zerstörerisch. Alles Negative ballt sich und trifft uns. Sorgen und Probleme wurden immer mehr und irgendwann auch zu viel. Wir waren kurz davor alles aufzugeben bzw. abzugeben, konnten uns aber in letzter Sekunde wieder berappeln (mit Hilfe meines Dads, ohne ihn hätten wir vor 2 Monaten wohl aufgeben müssen).
So viele Krankheitsfälle, so viele Todesfälle, es nimmt einfach kein Ende. Und nicht zu vergessen über 6 Monate Arbeitslosigkeit, die mit den ganzen Krankheitsfällen und anderen kleineren Katastrophen (wie Auto, Waschmaschine usw.) dann sämtliche Ersparnisse aufgefressen hat.
Dann dachte ich, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann. Ich habe noch mit einem Todesfall dieses Jahr gerechnet, mit unserem 2jährigen Hamster, aber DiSaronno ist stark, er lebt und ist topfit und ist vielleicht das einzig erfreuliche in diesem Jahr.
Aber es kam schlimmer. Nachdem wir dieses Jahr bereits 2 Hamster, 1 Kaninchen und 4 Meerscheinchen (plus 3 Totgeburten) verloren haben, da dachte ich, dass mich dieses Jahr nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Aber ich habe mich geirrt.
Letzte Woche Montag fand ich Braga, unseren Kaninchenkastrat, morgens tot im Gehege vor. Ich habe nicht die geringste Ahnung was passiert ist. Er war nicht krank, zumindest nicht sichtbar. Er lag da vor der Tür und sah so wunderschön aus, das Fell glänzte und war voll, er war ein Traum, nur atmete dieser Traum nicht mehr. Ich stand unter Schock (nein ich stehe immer noch unter Schock). Braga, er der unser erstes Kaninchen war. Er, der im Kochtopf landen sollte und deshalb zu uns kam. Er, der uns als sie "verkauft" (wir haben ihn nicht gekauft) wurde. Er, der dann schnell kastriert wurde und 2 Damen bekam und immer mit dem weiblich klingenden Namen leben musste. Er, der noch die Königin kannte. Er, der sanfte Riese. Er, wegen dem wir mit der Aufgabe der Kaninchenhaltung noch warten wollten. Er, den ich niemals aufgegeben hätte.
Wie immer funktionierte ich anfangs, noch am gleichen Tag wurde er ins Krematorium gebracht.
Doch einige Stunden später setzte meine Funktionsfähigkeit aus. Es war klar, dass Socke (eine kleine Kaninchendame, die wir letztes Jahr im September auf der Straße gefunden hatte) nicht allein bleiben kann. Das war klar, aber mehr war nicht mehr klar. Es gab keine klaren Gedanken mehr, außer den, dass sie nicht allein bleiben kann.
Es war schon länger klar, dass wir nach diesen Kaninchen mit der Kaninchenhaltung aufhören wollen, aber doch nicht jetzt schon, Braga war doch noch jung und ihn hätten wir niemals abgegeben, zumindest so lange wir ihn versorgen konnten.
Hier im TF, es wird einem immer so eingebleut, dass Kaninchen Gruppentiere sind, dass sie nicht allein leben sollen. Ja das ist ja richtig, das seh ich ja nicht mal anders, aber letzte Woche, da hat es zu einer Entscheidung geführt, die ich zutiefst bereue. Eine Entscheidung die mich gerade bricht. Eine Entscheidung, für die ich mich hasse.
Ohne klaren Gedanken, immer nur im Kopf habend, dass Socke nicht allein bleiben kann, haben wir sie dann am Dienstag in eine Auffangstation gebracht. Ich hasse mich für das was ich getan habe. Ja, wir wollten mit Kaninchen aufhören, aber doch nicht so, doch nicht jetzt. Wieso hämmerte in meinem Schädel nur "sie kann nicht allein bleiben"? Wieso kam kein vernünftiger Gedanke zustande? Ja und selbst wenn wir einen Kerl selbst hätten kastrieren lassen müssen, na 6 Wochen (oder 7 bis 8 so mit Kauf und Termin und so) hätten Socke nicht umgebracht. Und vielleicht hätte man ja doch noch einen Kastraten gefunden, so dass es nicht so lange gewesen wäre.
Wenn wir wenigstens ein schönes Heim für sie gefunden hätten, damit könnte ich dann sogar noch leben, aber Auffangstation? Nee das geht gar nicht!
Jetzt ist es zu spät. Socke ist weg, für immer. Wir haben so viele Tiere an den Tod verloren und haben in Panik und Trauer noch ein Tier hinterhergeworfen. Ein Tier, was wir nicht hätten verlieren müssen, wir haben es verloren durch einen totalen Aussetzer!
Socke abgegeben zu haben, das zerstört mich gerade völlig. Irgendwo war es richtig, aber eben nur irgendwo. Irgendwann hätten wir ja sowieso ein Tier abgeben müssen, eben weil Einzelhaltung auf Dauer nicht geht. Aber nicht dieses Jahr, nicht nach so einem Jahr (wobei das Jahr noch nicht mal zu Ende ist). Und nicht Socke! Es ist für uns Zweibeiner vom Kopf her besser und sinnvoller, aber für das Herz ist es eine absolute Fehlentscheidung!
Das Jahr zieht sich noch ein Weilchen und wir sitzen hier mit einem kranken Meerschweinchen und einem 2jährigen Hamster. Was also werden wir dieses Jahr noch alles verlieren? Oder trifft es wieder völlig unvorbereitet ein völlig gesundes noch junges Tier?
Ich mag nicht mehr, ich will nicht mehr, ich hab die Schnauze voll von 2013!
So viele Krankheitsfälle, so viele Todesfälle, es nimmt einfach kein Ende. Und nicht zu vergessen über 6 Monate Arbeitslosigkeit, die mit den ganzen Krankheitsfällen und anderen kleineren Katastrophen (wie Auto, Waschmaschine usw.) dann sämtliche Ersparnisse aufgefressen hat.
Dann dachte ich, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann. Ich habe noch mit einem Todesfall dieses Jahr gerechnet, mit unserem 2jährigen Hamster, aber DiSaronno ist stark, er lebt und ist topfit und ist vielleicht das einzig erfreuliche in diesem Jahr.
Aber es kam schlimmer. Nachdem wir dieses Jahr bereits 2 Hamster, 1 Kaninchen und 4 Meerscheinchen (plus 3 Totgeburten) verloren haben, da dachte ich, dass mich dieses Jahr nichts mehr aus der Bahn werfen kann. Aber ich habe mich geirrt.
Letzte Woche Montag fand ich Braga, unseren Kaninchenkastrat, morgens tot im Gehege vor. Ich habe nicht die geringste Ahnung was passiert ist. Er war nicht krank, zumindest nicht sichtbar. Er lag da vor der Tür und sah so wunderschön aus, das Fell glänzte und war voll, er war ein Traum, nur atmete dieser Traum nicht mehr. Ich stand unter Schock (nein ich stehe immer noch unter Schock). Braga, er der unser erstes Kaninchen war. Er, der im Kochtopf landen sollte und deshalb zu uns kam. Er, der uns als sie "verkauft" (wir haben ihn nicht gekauft) wurde. Er, der dann schnell kastriert wurde und 2 Damen bekam und immer mit dem weiblich klingenden Namen leben musste. Er, der noch die Königin kannte. Er, der sanfte Riese. Er, wegen dem wir mit der Aufgabe der Kaninchenhaltung noch warten wollten. Er, den ich niemals aufgegeben hätte.
Wie immer funktionierte ich anfangs, noch am gleichen Tag wurde er ins Krematorium gebracht.
Doch einige Stunden später setzte meine Funktionsfähigkeit aus. Es war klar, dass Socke (eine kleine Kaninchendame, die wir letztes Jahr im September auf der Straße gefunden hatte) nicht allein bleiben kann. Das war klar, aber mehr war nicht mehr klar. Es gab keine klaren Gedanken mehr, außer den, dass sie nicht allein bleiben kann.
Es war schon länger klar, dass wir nach diesen Kaninchen mit der Kaninchenhaltung aufhören wollen, aber doch nicht jetzt schon, Braga war doch noch jung und ihn hätten wir niemals abgegeben, zumindest so lange wir ihn versorgen konnten.
Hier im TF, es wird einem immer so eingebleut, dass Kaninchen Gruppentiere sind, dass sie nicht allein leben sollen. Ja das ist ja richtig, das seh ich ja nicht mal anders, aber letzte Woche, da hat es zu einer Entscheidung geführt, die ich zutiefst bereue. Eine Entscheidung die mich gerade bricht. Eine Entscheidung, für die ich mich hasse.
Ohne klaren Gedanken, immer nur im Kopf habend, dass Socke nicht allein bleiben kann, haben wir sie dann am Dienstag in eine Auffangstation gebracht. Ich hasse mich für das was ich getan habe. Ja, wir wollten mit Kaninchen aufhören, aber doch nicht so, doch nicht jetzt. Wieso hämmerte in meinem Schädel nur "sie kann nicht allein bleiben"? Wieso kam kein vernünftiger Gedanke zustande? Ja und selbst wenn wir einen Kerl selbst hätten kastrieren lassen müssen, na 6 Wochen (oder 7 bis 8 so mit Kauf und Termin und so) hätten Socke nicht umgebracht. Und vielleicht hätte man ja doch noch einen Kastraten gefunden, so dass es nicht so lange gewesen wäre.
Wenn wir wenigstens ein schönes Heim für sie gefunden hätten, damit könnte ich dann sogar noch leben, aber Auffangstation? Nee das geht gar nicht!
Jetzt ist es zu spät. Socke ist weg, für immer. Wir haben so viele Tiere an den Tod verloren und haben in Panik und Trauer noch ein Tier hinterhergeworfen. Ein Tier, was wir nicht hätten verlieren müssen, wir haben es verloren durch einen totalen Aussetzer!
Socke abgegeben zu haben, das zerstört mich gerade völlig. Irgendwo war es richtig, aber eben nur irgendwo. Irgendwann hätten wir ja sowieso ein Tier abgeben müssen, eben weil Einzelhaltung auf Dauer nicht geht. Aber nicht dieses Jahr, nicht nach so einem Jahr (wobei das Jahr noch nicht mal zu Ende ist). Und nicht Socke! Es ist für uns Zweibeiner vom Kopf her besser und sinnvoller, aber für das Herz ist es eine absolute Fehlentscheidung!
Das Jahr zieht sich noch ein Weilchen und wir sitzen hier mit einem kranken Meerschweinchen und einem 2jährigen Hamster. Was also werden wir dieses Jahr noch alles verlieren? Oder trifft es wieder völlig unvorbereitet ein völlig gesundes noch junges Tier?
Ich mag nicht mehr, ich will nicht mehr, ich hab die Schnauze voll von 2013!