- Kaninchen ausgesetzt Beitrag #1
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Charlotta32
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Hallo ihr Lieben,
Ich bin neu hier. Der Grund für meine Anmeldung ist, dass ich vor einer Woche ein Kaninchen in einem kleinen Schuhkarton und in einer Tüte vor meiner Haustüre gefunden habe.
Ich habe es mit in meine Wohnung genommen und am gleichen Tag noch einen Käfig, sowie Futter etc. gekauft. Wir waren auch beim Tierarzt und es ist ein gesundes Weibchen. Zum Alter konnte der Tierarzt nicht viel sagen, nur dass es wohl noch jung ist, aber kein Baby mehr. Sie wiegt 1 kg und er meinte, dass sie, wenn sie ausgewachsen ist auf ca 1,8 kg kommen wird.
Ich lasse sie tagsüber in der Wohnung laufen und habe ihr einige Spielsachen gekauft. Auf mich macht sie bisher keinen unglücklichen Eindruck.
Mein Problem ist, dass ich nicht wirklich weiß, was ich mit der kleinen machen soll. Ich habe neunmal keinen Garten und kann ihr somit kein Außengehege zur Verfügung stellen. Zum anderen bin ich momentan noch Studentin, aber das ist ja auch zeitlich bedingt. Das wohl entscheidendste ist aber, dass eine Einzelhaltung meiner Meinung nach gar nicht in Frage kommt.
Ich überlege, sie zu behalten und einen Partner für sie zu finden oder sie eben schweren Herzens abzugeben. Da komme ich nun aber auch endlich zu meinem größten Problem... ein Tierheim kommt für mich nicht infrage, da ich nicht weiß, wohin sie dann vermittelt wird und bevor sie in Einzelhaltung im Käfig landet, behalte ich sie lieber selbst. Auch habe ich schon mit Tiere in Not gesprochen aber bisher nichts langfristiges gefunden. Wie gesagt, eine Zwischenlösung möchte ich nicht. Bekannte von mir hatten ein Riesen Innen- und Außengehege und den Tieren ging es sehr gut, bis eines Tages der Fuchs kam. Sowohl das, als auch die Tatsache, wie zu viele andere ihre Kaninchen halten( reine Käfighaltung und oftmals alleine) verunsichert mich sehr. Ich würde sie abgeben, wenn ich wüsste, dass sie dauerhaft in einem neuen lieben zuhause bleiben kann, in dem sie Artgenossen und Auslauf hat. Das ist aber leider sehr schwierig und könnte sich lange hinziehen. Was meint ihr, wie lange ich sie hier noch alleine halten kann? Oder würdet ihr sie behalten und einen Partner dazusetzen( dass das nicht einfach mal eben so getan ist, weiß ich) ? Generell bin ich für Anregungen dankbar.
Ich möchte einfach nur, dass es der kleinen gut geht.
Sie ist übrigens, was mich wundert, sehr zahm und lässt sich streicheln und frisst auch aus der Hand. Sie liegt mit ausgestreckten Beinen in meiner Wohnung, putzt sich, tobt sich aus und schlägt Haken . Dies soll natürlich so bleiben, bevor sie vereinsamt. Auch, wenn ich ihr momentan keine artgerecht Haltung biete, denke ich dass es ihr im Gegensatz zu vorher den Umständen entsprechend gut geht. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie sie vorher gelebt haben muss...wenn Menschen schon dazu imstande sind, ein Tier in einer Tüte vor eine beliebige Haustür ( mitten in der Stadt ) zu stellen, werden diese Menschen wohl nicht viel dran gesetzt haben, dass es dem Tier gut geht.
Soviel zu meinem Problem. Für Antworten und Anregungen bin ich sehr dankbar.
Charlotta
Ich bin neu hier. Der Grund für meine Anmeldung ist, dass ich vor einer Woche ein Kaninchen in einem kleinen Schuhkarton und in einer Tüte vor meiner Haustüre gefunden habe.
Ich habe es mit in meine Wohnung genommen und am gleichen Tag noch einen Käfig, sowie Futter etc. gekauft. Wir waren auch beim Tierarzt und es ist ein gesundes Weibchen. Zum Alter konnte der Tierarzt nicht viel sagen, nur dass es wohl noch jung ist, aber kein Baby mehr. Sie wiegt 1 kg und er meinte, dass sie, wenn sie ausgewachsen ist auf ca 1,8 kg kommen wird.
Ich lasse sie tagsüber in der Wohnung laufen und habe ihr einige Spielsachen gekauft. Auf mich macht sie bisher keinen unglücklichen Eindruck.
Mein Problem ist, dass ich nicht wirklich weiß, was ich mit der kleinen machen soll. Ich habe neunmal keinen Garten und kann ihr somit kein Außengehege zur Verfügung stellen. Zum anderen bin ich momentan noch Studentin, aber das ist ja auch zeitlich bedingt. Das wohl entscheidendste ist aber, dass eine Einzelhaltung meiner Meinung nach gar nicht in Frage kommt.
Ich überlege, sie zu behalten und einen Partner für sie zu finden oder sie eben schweren Herzens abzugeben. Da komme ich nun aber auch endlich zu meinem größten Problem... ein Tierheim kommt für mich nicht infrage, da ich nicht weiß, wohin sie dann vermittelt wird und bevor sie in Einzelhaltung im Käfig landet, behalte ich sie lieber selbst. Auch habe ich schon mit Tiere in Not gesprochen aber bisher nichts langfristiges gefunden. Wie gesagt, eine Zwischenlösung möchte ich nicht. Bekannte von mir hatten ein Riesen Innen- und Außengehege und den Tieren ging es sehr gut, bis eines Tages der Fuchs kam. Sowohl das, als auch die Tatsache, wie zu viele andere ihre Kaninchen halten( reine Käfighaltung und oftmals alleine) verunsichert mich sehr. Ich würde sie abgeben, wenn ich wüsste, dass sie dauerhaft in einem neuen lieben zuhause bleiben kann, in dem sie Artgenossen und Auslauf hat. Das ist aber leider sehr schwierig und könnte sich lange hinziehen. Was meint ihr, wie lange ich sie hier noch alleine halten kann? Oder würdet ihr sie behalten und einen Partner dazusetzen( dass das nicht einfach mal eben so getan ist, weiß ich) ? Generell bin ich für Anregungen dankbar.
Ich möchte einfach nur, dass es der kleinen gut geht.
Sie ist übrigens, was mich wundert, sehr zahm und lässt sich streicheln und frisst auch aus der Hand. Sie liegt mit ausgestreckten Beinen in meiner Wohnung, putzt sich, tobt sich aus und schlägt Haken . Dies soll natürlich so bleiben, bevor sie vereinsamt. Auch, wenn ich ihr momentan keine artgerecht Haltung biete, denke ich dass es ihr im Gegensatz zu vorher den Umständen entsprechend gut geht. Ich will gar nicht darüber nachdenken, wie sie vorher gelebt haben muss...wenn Menschen schon dazu imstande sind, ein Tier in einer Tüte vor eine beliebige Haustür ( mitten in der Stadt ) zu stellen, werden diese Menschen wohl nicht viel dran gesetzt haben, dass es dem Tier gut geht.
Soviel zu meinem Problem. Für Antworten und Anregungen bin ich sehr dankbar.
Charlotta