- Muss meiner Trauer Luft machen Beitrag #1
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Balboa
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Hallo zusammen,
gestern habe ich meinen 17-jährigen Kater an die CNI verloren :-(
Vor etwa 1 1/2 Jahren hat es im Nachhinein wohl schon angefangen. Er hat immer schlechter gefressen und wir waren beim Tierarzt. Dieser diagnostizierte eine Schilddrüsenüberfunktion. Auch damals hatten sie uns schon mitgeteilt, dass wir nach der Einstellung der Schilddrüse die Nieren prüfen müssen, da ein Nierenleiden durch die Schilddrüse versteckt sein kann.
Nach dem unser Liebling korrekt eingestellt war, war die Niere - zum Glück!!!! - weiterhin unauffällig und ihm ging es schon viel viel besser.
Fressen wollte er teilweise dennoch nur bestimmtes Futter, er war eben sehr verwöhnt
Aber es ging rasch bergauf!!! Und er war wieder wohl genährt ;-) und fröhlich!
Das Ganze hat sich dann gezogen bis vor etwas 5 Wochen. Da nahm das Fressen - mal wieder - ab. Wir haben ihm dann 100 verschiedene Sorten gekauft. Teilweise hat es was genützt, teilweise nicht. Und dann hielt es auch plötzlich mehrere Tage an. Also wieder zum Tierarzt. Der konnte nichts Auffälliges feststellen. Außer dass er eben schon alt war und das wohl normal sei, dass Katzen dann weniger fressen. Unser Schatz sah auch immer noch super aus und war dennoch gut genährt!
Also wieder nach Hause...
Aber es wurde schlimmer! Bis er teilweise gar nichts mehr anrühren wollte.
Dann haben wir ein Blutbild machen lassen. Vor 3 Tagen dann das Ergebnis und die schlimme Diagnose... CNI im Endstatdium
Seine Werte:
Crea 7,1
Harn 161
Phosphat 3,1
SDMA >100
An diesem Tag war unser Liebling schon sehr sehr schwach und nicht mehr wiederzuerkennen. Es ging so schnell!
Der Tierarzt hat uns gleich empfohlen ihn gehen zu lassen.
Wir sind natürlich erst mal zusammengebrochen. Nach 17 Jahren gehörte er zu unserer Familie und war genauer gesagt "der König" zu Hause ;-) Alles drehte sich immer nur um sein Wohl.
Wir wollten die Entscheidung nicht gleich treffen. Aber die Tage zuvor und auch nach der Diagnose ging es rapide bergab. Wir haben ihn nur noch mit einer Futterspritze "Zwangs" ernährt, wollten doch aber nur sein Bestes.... :-(
Gestern Morgen war es dann so weit. Unser Liebling konnte nur noch 2 Schritte machen, ehe er wieder zusammen gesunken ist :-( Er war so schwach, dass er nicht mal mehr nach Draußen gehen konnte. Er tat uns so unendlich leid. Wir haben uns dann also zwei Tage nach der Diagnose dazu entschieden, ihn gehen zu lassen. Er durfte friedlich einschlafen und hat in unserem Garten - wie einem König würdig - das schönste Grab bekommen. Inkl. Trauerfeier im Kreise der Familie. Es war herzzerreißend. Ich hoffe, er konnte zusehen und weiß wie sehr wir ihn lieben.
Allerdings quälen mich noch immer die Schuldgefühle.... habe ich etwas falsch gemacht? Zu spät reagiert? Das Richtige für ihn entschieden?
Grausam... und er fehlt. Er fehlt uns allen unheimlich. Ohne ihn ist das Haus leer.
Daher suche ich Trost bei euch :-(
Hat jemand ähnliches durchgemacht? Und wie konntet ihr es verkraften?
Danke euch.
Balboa
gestern habe ich meinen 17-jährigen Kater an die CNI verloren :-(
Vor etwa 1 1/2 Jahren hat es im Nachhinein wohl schon angefangen. Er hat immer schlechter gefressen und wir waren beim Tierarzt. Dieser diagnostizierte eine Schilddrüsenüberfunktion. Auch damals hatten sie uns schon mitgeteilt, dass wir nach der Einstellung der Schilddrüse die Nieren prüfen müssen, da ein Nierenleiden durch die Schilddrüse versteckt sein kann.
Nach dem unser Liebling korrekt eingestellt war, war die Niere - zum Glück!!!! - weiterhin unauffällig und ihm ging es schon viel viel besser.
Fressen wollte er teilweise dennoch nur bestimmtes Futter, er war eben sehr verwöhnt
Das Ganze hat sich dann gezogen bis vor etwas 5 Wochen. Da nahm das Fressen - mal wieder - ab. Wir haben ihm dann 100 verschiedene Sorten gekauft. Teilweise hat es was genützt, teilweise nicht. Und dann hielt es auch plötzlich mehrere Tage an. Also wieder zum Tierarzt. Der konnte nichts Auffälliges feststellen. Außer dass er eben schon alt war und das wohl normal sei, dass Katzen dann weniger fressen. Unser Schatz sah auch immer noch super aus und war dennoch gut genährt!
Also wieder nach Hause...
Aber es wurde schlimmer! Bis er teilweise gar nichts mehr anrühren wollte.
Dann haben wir ein Blutbild machen lassen. Vor 3 Tagen dann das Ergebnis und die schlimme Diagnose... CNI im Endstatdium
Seine Werte:
Crea 7,1
Harn 161
Phosphat 3,1
SDMA >100
An diesem Tag war unser Liebling schon sehr sehr schwach und nicht mehr wiederzuerkennen. Es ging so schnell!
Der Tierarzt hat uns gleich empfohlen ihn gehen zu lassen.
Wir sind natürlich erst mal zusammengebrochen. Nach 17 Jahren gehörte er zu unserer Familie und war genauer gesagt "der König" zu Hause ;-) Alles drehte sich immer nur um sein Wohl.
Wir wollten die Entscheidung nicht gleich treffen. Aber die Tage zuvor und auch nach der Diagnose ging es rapide bergab. Wir haben ihn nur noch mit einer Futterspritze "Zwangs" ernährt, wollten doch aber nur sein Bestes.... :-(
Gestern Morgen war es dann so weit. Unser Liebling konnte nur noch 2 Schritte machen, ehe er wieder zusammen gesunken ist :-( Er war so schwach, dass er nicht mal mehr nach Draußen gehen konnte. Er tat uns so unendlich leid. Wir haben uns dann also zwei Tage nach der Diagnose dazu entschieden, ihn gehen zu lassen. Er durfte friedlich einschlafen und hat in unserem Garten - wie einem König würdig - das schönste Grab bekommen. Inkl. Trauerfeier im Kreise der Familie. Es war herzzerreißend. Ich hoffe, er konnte zusehen und weiß wie sehr wir ihn lieben.
Allerdings quälen mich noch immer die Schuldgefühle.... habe ich etwas falsch gemacht? Zu spät reagiert? Das Richtige für ihn entschieden?
Grausam... und er fehlt. Er fehlt uns allen unheimlich. Ohne ihn ist das Haus leer.
Daher suche ich Trost bei euch :-(
Hat jemand ähnliches durchgemacht? Und wie konntet ihr es verkraften?
Danke euch.
Balboa