Blutbild. Arzt vermutet Babesiose / Ehrlichiose

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Maddin123

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Hallo,

Ich bin in Mittelamerika und habe einen Hund aus Mexiko adoptiert.

Anbei das Blutbild vom Hund. Der Arzt vermutet Babesiose / Ehrlichiose

Der Arzt macht keine weiteren Untersuchungen des Blutes. Es wird nicht auf die spezifischen Antikörper oder Parasiten getestet. Ich nehme an das übersteigt die lokale Kompetenz.

Aufgrund der Vermutung gibt's jetzt 2 Woche Antibiotika.
Meines Erachtens passen die Symptome von Babesiose / Ehrlichiose nicht zu denen meines Hundes.

Ja er hatte viele Zecken ( Trotz Seresto Halsband)

Smptome: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, geringes Fitnesslevel, Fressunlust immer verschiedenen. Kann nicht lange rennen, hechelt viel. Keine Chance mit anderen Hunden mitzuhalten.

Bin echt am verzweifeln.
 

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  • Blutbild. Arzt vermutet Babesiose / Ehrlichiose Beitrag #2
Ich würde an deiner stelle, das Foto an die Veternärmedizinische Fakultät in Deutschland schicken mit der Bitte um überprüfung und mitteilung was du mit diesen Angaben machen sollst.

Hatte selber einen Hund der fast 1/2 Jahr gelitten hat (was immer das für eine Zeckenkrankheit war), offene eitrige Pusteln, das vermehrte sich wie verrückt. Letztendlich haben 2 Wochen gereicht AB mit kombi Penicillin - 3 Tierärzte haben den Hund aufgegeben, da kein einziger alleine auf Sicht Diagnostizieren konnte was das für eine Krankheit ist (blutabnahme hat der Tierarzt der das diagnostiziert hat nicht gebraucht - der hat das mit einem Auge gesehen).
 
  • Blutbild. Arzt vermutet Babesiose / Ehrlichiose Beitrag #3
Hallo und willkommen im Forum!

Die Symptome finde ich ohne genaue Tests (Antikörper, Titerbestimmung etc.) auch zu unspezifisch um da wirklich eine Festlegung zu finden, die eine adäquate Behandlung erlaubt.

Die Frage ist, wie mobil bist du innerhalb des Landes bzw. gibt es weiter weg - in einer größeren Stadt - eventuell eine Tierklinik, die mehr diagnostische Möglichkeiten hat?

Natürlich kannst du die Befunde einem deutschen Tierarzt schicken, aber aus einem reinen Blutbefund ohne Untersuchung/Sichtung des Hundes bzw. ohne tiefergehende Diagnostik, wird der dir auch nicht wirklich helfen können.

Soweit ich das ohne Spanischkenntnisse (das ist doch Spanisch, oder? XD) erkennen kann ist das quasi nur ein kleines Blutbild bzw. ein "mittleres" Blutbild (für ein großes Blutbild fehlen einige Parameter). Daran kann man keine tiefergehende Diagnostik betreiben, lediglich ein akuter Notstand wäre sichtbar und nicht mal das ist gesagt, da Blutzellen sehr regenerativ sind und man Abweichungen dann nur erkennt, wenn man diverse Bereiche vergleicht.

Ein erhöhter Lymphozytenwert (ich behaupte jetzt einfach mal das "Linfocitos" Lymphozyten sind XD) ist zunächst nur mal ein Indikator für eine Immunreaktion im Körper. Das kann aber auch nur eine Begleiterscheinung einer chronischen Organerkrankung sein.

Wenn irgendwie möglich, sollte ein großes Blutbild gemacht werden, alle wichtigen Organwerte gecheckt werden (Niere, Leber, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse), alle möglichen Infektionen ausgeschlossen werden und auch mal eine genauere Herzuntersuchung gemacht werden.

Wie du das hinbekommen kannst, weiß ich leider nicht, wenn die tierärztliche Versorgung eher schlecht ist bzw. deren Ausstattung gewisse Untersuchungen gar nicht zulässt.

Eventuell findest du ein unabhängiges, medizinisches Labor im "Menschenbereich", die bereit wären unter Berücksichtigung der abweichenden Referenzwerte zwischen Mensch und Hund ein paar der Tests durchzuführen, wenn du ihnen das Blut zukommen lässt? (falls das möglich ist, immer vorher abfragen, ob sie Blut brauchen oder Plasma oder beides, dann muss der TA unterschiedliche Mengen abnehmen und die auch unterschiedlich "abfüllen")

Oder du versuchst dort bei größeren Universitäten mit Veterinärmedizinischer Fakultät nach Möglichkeiten per Blut zuschicken an bessere Diagnostik zu kommen.

Ich merke gerade wie unendlich froh ich bin, dass ich nur 20km fahren muss zu meinem top ausgestatteten TA mit großer Praxis, eigenem Blutlabor etc.
 
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