- Junges Kaninchen vom Stall in Außenhaltung? Beitrag #1
milli200
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Hallo liebe Community!
Ich wollte mal fragen, ob mir jemand einen Rat geben könnte zu meiner ziemlich verzwickten Kaninchen-Situation.
Also, ich fange am besten ganz von vorne an:
Zurzeit halte ich eine 3-er Gruppe, bestehend aus 1 Rammler und 2 Weibchen in Außenhaltung auf 20qm im Garten mit überdachtem Stall und Schutzhütte. Sie sind alle kastriert, Männchen wie Weibchen.
Heute habe ich einen weiteren Rammler (ca 1 Jahr) aus sehr schlechter Haltung gerettet, der allerdings noch kastriert werden muss. Das war eine sehr spontane Aktion, ansonsten wäre er bald geschlachtet worden.
Ich habe schon alle Tierärzte abtelefoniert, da ich die Kastration gerne Anfang Jänner erledigt hätte, weil ich danach wegen dem Studium wieder ins Ausland muss. Leider werde ich erst frühestens Mitte Jänner einen Termin bekommen, was bedeutet, dass ich ihn bis dahin getrennt von den anderen irgendwo unterbringen muss.
Das führt allerdings schon zum nächsten Problem, denn das Kaninchen hat bis jetzt in einem Stall mit ca 8-15° Innentemperatur gelebt und noch nie den Winter draußen verbracht. Ich habe allerdings einerseits nicht die Möglichkeit, ihn innen zu halten und ihm gleichzeitig genügend Platz zur Verfügung zu stellen, andererseits tut er mir sehr leid, wenn er ständig in Einzelhaft leben müsste. Ich würde ihn daher sehr gerne in einigen Wochen mit den anderen Kaninchen vergesellschaften. Allerdings fürchte ich, dass er kein oder nur sehr wenig Winterfell ausgebildet haben könnte. Es handelt sich außerdem um einen Mix von Löwenkopf und einer größeren, kälteresistenteren Kaninchenrasse.
Meine Frage lautet nun: Wäre es möglich, ihn in den nächsten Wochen schrittweise an kältere Temperaturen zu gewöhnen (zb. zunächst in einem kalten Raum halten, dann das Fenster immer wieder öffnen, dann ganz öffnen, dann in den Garten setzen) und ihn dann mit den anderen zusammen zu halten? Ich habe mich informiert, innerhalb der nächsten Wochen hat es bei uns keine Minusgrade, die tiefsten Temperaturen nachts variieren zwischen 5 und 1 Grad. Zudem vertragen Kaninchen ja generell Kälte viel besser als starke Hitze.
Ich habe auch mit einer Bekannten gesprochen, die eine Tierschutzorganisation mit über 80 Kaninchen besitzt und die meinte auch, dass, wenn es in seinem Stall nicht wärmer als 15 Grad war, ich ihn ruhig nach draußen setzen könnte.
Ich habe aber nach wie vor Bedenken, ich möchte nicht, dass er friert und krank wird. Was meint ihr, würdet ihr es unter den gegebenen Umständen machen?
Wenn ja, hätte ich auch das Problem der Unterbringung bis Jänner nicht, da ich ihn dann nach einiger Zeit einfach in ein abgetrenntes Gehege mit kleiner Schutzhütte nach draußen bringen könnte.
Über Tipps und Ratschläge würde ich mich sehr freuen, das würde mir echt weiterhelfen!
Danke im Voraus und Frohe Weihnachten!
Lg
Ich wollte mal fragen, ob mir jemand einen Rat geben könnte zu meiner ziemlich verzwickten Kaninchen-Situation.
Also, ich fange am besten ganz von vorne an:
Zurzeit halte ich eine 3-er Gruppe, bestehend aus 1 Rammler und 2 Weibchen in Außenhaltung auf 20qm im Garten mit überdachtem Stall und Schutzhütte. Sie sind alle kastriert, Männchen wie Weibchen.
Heute habe ich einen weiteren Rammler (ca 1 Jahr) aus sehr schlechter Haltung gerettet, der allerdings noch kastriert werden muss. Das war eine sehr spontane Aktion, ansonsten wäre er bald geschlachtet worden.
Ich habe schon alle Tierärzte abtelefoniert, da ich die Kastration gerne Anfang Jänner erledigt hätte, weil ich danach wegen dem Studium wieder ins Ausland muss. Leider werde ich erst frühestens Mitte Jänner einen Termin bekommen, was bedeutet, dass ich ihn bis dahin getrennt von den anderen irgendwo unterbringen muss.
Das führt allerdings schon zum nächsten Problem, denn das Kaninchen hat bis jetzt in einem Stall mit ca 8-15° Innentemperatur gelebt und noch nie den Winter draußen verbracht. Ich habe allerdings einerseits nicht die Möglichkeit, ihn innen zu halten und ihm gleichzeitig genügend Platz zur Verfügung zu stellen, andererseits tut er mir sehr leid, wenn er ständig in Einzelhaft leben müsste. Ich würde ihn daher sehr gerne in einigen Wochen mit den anderen Kaninchen vergesellschaften. Allerdings fürchte ich, dass er kein oder nur sehr wenig Winterfell ausgebildet haben könnte. Es handelt sich außerdem um einen Mix von Löwenkopf und einer größeren, kälteresistenteren Kaninchenrasse.
Meine Frage lautet nun: Wäre es möglich, ihn in den nächsten Wochen schrittweise an kältere Temperaturen zu gewöhnen (zb. zunächst in einem kalten Raum halten, dann das Fenster immer wieder öffnen, dann ganz öffnen, dann in den Garten setzen) und ihn dann mit den anderen zusammen zu halten? Ich habe mich informiert, innerhalb der nächsten Wochen hat es bei uns keine Minusgrade, die tiefsten Temperaturen nachts variieren zwischen 5 und 1 Grad. Zudem vertragen Kaninchen ja generell Kälte viel besser als starke Hitze.
Ich habe auch mit einer Bekannten gesprochen, die eine Tierschutzorganisation mit über 80 Kaninchen besitzt und die meinte auch, dass, wenn es in seinem Stall nicht wärmer als 15 Grad war, ich ihn ruhig nach draußen setzen könnte.
Ich habe aber nach wie vor Bedenken, ich möchte nicht, dass er friert und krank wird. Was meint ihr, würdet ihr es unter den gegebenen Umständen machen?
Wenn ja, hätte ich auch das Problem der Unterbringung bis Jänner nicht, da ich ihn dann nach einiger Zeit einfach in ein abgetrenntes Gehege mit kleiner Schutzhütte nach draußen bringen könnte.
Über Tipps und Ratschläge würde ich mich sehr freuen, das würde mir echt weiterhelfen!
Danke im Voraus und Frohe Weihnachten!
Lg