Meine Hündin hat Krebs

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Manu99

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Hallo liebe Hundebesitzer,

etwas ganz tragisches ist in unserer Familie passiert. Meine Hündin hat Krebs.

Kira, so heisst meine Süsse, wurde letzte Woche am Unterkiefer operiert. Man hat ihr eine Geschwulst herausoperiert mit der Hoffnung, daß es nicht bösartig ist. Meine Tierärztin war sehr zuversichtlich.

Leider hat sich gestern das Gegenteil herausgestellt. Das Labor bzw. der Pathologe diagnostizierte Plattenepizellkarzinom. Dies ist ein schnellwachsender Tumor und zählt zu den bösartigsten Krebsarten die es gibt.

Ich bin mit meinen Nerven am Ende. Wenn ich meine Süsse anschaue, breche ich in Tränen aus:022:. Man weiss leider nicht, ob Restzellen zurückgeblieben sind und ein neuer Tumor entsteht. Jetzt muss ich schon wieder weinen. Meine Kira ist doch erst fünf Jahre alt und so liebevoll.

Hat jemand schon dieses Leid miterleben müssen?

Bitte schreibt dann zurück, mir geht es wirklich nicht gut bei dem Gedanke, daß sie vielleicht bald nicht mehr bei uns ist.

LG Manuela
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #2
Liebe Manu.
Leider oder besser gesagt zum Glück habe ich so etwas noch nicht erleben müssen, aber trotzdem kann ich mir nur zu gut vorstellen wie du dich jetzt fühlst.
Ich wünsche dir und deiner Familie alle Kraft dieser Welt, ihr werdet sie jetzt brauchen. Und deiner Hündin wünsche ich von Herzem dass keine Restzellen übrig sind... :(
Macht mich unendlich traurig sowas lesen zu müssen.

Alles Gute
Lg
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #3
Danke für deine lieben Worte, das tut gut. Ich hätte nie damit gerechnet, dass uns das passieren würde.

Manu
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #4
Das kann ich mir vorstellen.
Es trifft einen immer so plötzlich und unerwartet...und sowas ist so schlimm.
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #5
Ach mensch Manu fühl Dich gedrückt. Mein einziger Rat ist, nutze die Zeit mir ihr so intensiv wie Du kannst. Kann sein, sie muß bald gehen, kann auch sein, sie lebt noch viele Jahre. Du weißt nicht was kommt.

Verbringe Zeit mir ihr und freunde Dich mit dem Gedanken an, daß sie geht. Muß ich zur Zeit auch machen. Unser ältester Kater ist nun beinah 24 und wir wissen, er hat nicht mehr lange. Es wird leichter, wenn man sich frühzeitig mit dem Gedanken abfindet, daß das geliebte Tier nicht mehr lange da ist.

Ich weiß was Du durchmachst. Jedes Streicheln kann das letzte sein, jeder Blick von dem Tier vertrauensvoll kann der letzte sein
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #6
Fühl dich auch von mir gedrückt...echt traurig sowas. Doch leider kann man meistens sowas nicht verhindern. Ich hatte sowas ähnliches...ist aber schon lange her. Meine Hündin Maxi verstarb im Alter von 4 jahren, da sie eine unheilbare Krankheit wegen Milben hatte...:(
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #7
Ich danke euch allen für die tröstenden Worte.

In zwei Wochen muss ich wieder zur Tierärztin und dann wird nochmals nachgeschaut. Ihre Worte waren so knallhart und wiederrum mitfühlend das mir das Herz beinahe stehen geblieben wäre. Kira macht äußerlich keinen Eindruck, dass es Ihr schlechter geht als sonst. Ich kann und will es mir einfach nicht vorstellen, dass es vielleicht bald schneller bergab geht als ich es mir denken kann.

Ich bin geschockt und ich wiederhole mich aber ....ich kanns nicht glauben.

Manu
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #8
Ja ich kanns verstehen Manu. Man kann sich nicht vorstellen wie das leben ohne das Tier wäre. Wie gesagt, daß unser Dusty plötzlich von jetzt auf gleich nicht mehr gibt, ich mag es mir nicht vorstellen. Tut mir so leid für Dich aber vielleicht geht ja auch ales gut aus, ist ja nicht ausgeschlossen
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #9
Ja ich darf die Hoffnung nicht gleich aufgeben, es geht ihr noch sehr gut und alles weitere werde ich mir nicht ausmalen.

Kira ist stark.

Wenn ich in zwei Wochen mehr weiss, melde ich mich wieder. Bis dahin euch allen eine schöne Zeit.

Manu
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #10
hey manu
knuddel.gif


hab richtig gänsehaut bekommen, als ich das gelesen habe. das ist wirklich die absolute horror-vorstellung für jeden hunde-besitzer. tut mir unendlich leid!
mag dir einfach nur ein bißchen seelischen beistand leisten, soweit das per internet möglich ist... ich hoffe, dass deine kleine den kampf gewinnt - ist ja noch jung und hat dadurch sicher besser chancen als ein älterer hund.

ich hoffe, bald etwas positives von dir zu lesen!

ich drück dir die daumen und denk an euch beide!

ganz liebe grüße
lolle-pinsel
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #11
Hallo Manu,
es tut mir auch sehr leid für deine Hündin und Dich!Hoffentlich geht es ihr so lange wie möglich gut.Ich war heute mit meinen beiden bei der TÄ und hab jedesmal Angst,dass sie was schlechtes herausfindet.Einmal war die Analdrüse bei unserer 9-jährigen sehr geschwollen,die Hilfstierärztin meinte,es sei Krebs und soll in eine Klinik gehen!Ich war nur am heulen.Meine TÄ hat es aber hingekriegt und einfach die Analdrüse richtig ausgedrückt.
Es ist richtig,wie du schon sagst,man darf die Hoffnung nicht aufgeben,aber mir fällt es sehr schwer,weil ich immer so doll mitleide,obwohl ich stark sein müsste und mich zusammenreissen,wenn was ist!
Ich wünsche Dir viel Kraft für deine Hündin da zu sein.lg
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #12
Hallo Manu,

ich kann sehr gut nachfühlen, was du empfindest. Fenja (heute 4 Jahre) hatte vor 2 Jahren einen Mastzellentumor, den der TA großflächig entfernt hat. Diagnose des Labors Mastzellentumor Stufe 1. bösartig. Dann nach einem halben Jahr ein goßer Schock. An der gleichen Stelle wieder ein Karzinom. Habe es wiederum entfernen lassen, dass Ergebnis das gleiche. Irgedwie konnte mir mein damaliger TA nicht wirklich helfen. Bin dann kreuz und quer durchs Internet gesurft. Eine Kollegin von mir, gab mir dann die Adresse einer THP, die ich auch kontaktiert habe. Mit ihrer Hilfe bzw. homöopathischen Mitteln, hat sich bis zum heutigen Tag toi, toi, toi kein Karzinom mehr nachgebildet. Zusätzlich habe ich das Futter auf Barf umgestellt. Fenja leidet ausserdem noch unter Krampfanfällen (Ursache liegt wohl bei ihr im Bauch/Magenbereich, nach der Kastration), die zunächst einen Rhytmus von 46 Tagen hatten. Den letzten Anfall konnte ich jedoch auf 120 Tage mit Hilfe von Barf und Bachblütentherapie hinausziehen. Das wichtigste jedoch ist, Fenja so normal wie möglich zu behandeln, Mitleid ist das fatalste was ich ihr antun kann (auch wenn es mir hyperschwer fällt und ich am liebsten jedesmal heulen könnte). Vielleicht hast du auch einen guten THP in der Nähe? Ich wünsche dir und Kira auf jeden Fall alles alles Gute, viel Kraft und drück euch die Daumen. Denke auf jeden Fall immer positiv und daran, dass Kira noch nicht wirklich weiß, dass sie krank ist (hoffe du weißt, wie ich das meine).
Es grüßen euch
Dobs, Fenja und Frauchen Beate
 

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  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #13
Danke an euch allen,

heute geht es mir wieder besser und werde mich damit abfinden, versuch es zumindest.

@ Beate, muß dass von TA abgesprochen werden wenn ich Naturheilmittel verwende? Vielleicht wäre es die Lösung diese Sache zu untestützen.

Manu
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #14
Hi,

ich weiß wie das ist, ich habe einen Golden Retriever, mittlerweile 11 Jahre alt, bei ihm fing alles mit einem Hornersyndrom an (augenerkrankung), dieses Syndrom erscheint meißt durch Lungenkrebs, kann aber auch durch anderen Krabs ausgelöst werden!
Als das Syndrom festgestellt wurde, liesen wir unseren Hund alle 6 Monate Röntgen (lunge), um zu sehen ob Metastasen erkennbar sind....als wir ihn vor zwei kastrieren liesen war es also wieder soweit, wir liesen neber der kastration auch gleich wieder ein Kontrollröntgenbild machen....dann die Diagnose....Lungenkrebs!
Da ich in der Praxis meine Ausbildung zur Tierarzthelferin gemacht habe war ich bei der OP und beim Röntgen dabei, ich hatte schon den Tag vorher so ein komisches gefühl, als das sich dann Bestätigt hat konnte ich einfach nicht mehr, ich stand da wie bestellt und nicht abgeholt, die Tränen sind mir in die Augen geschossen, ich sah meinen Hund noch in Narkose da liegen und musste mirvorstellen das er vielleicht sehr bald wieder so da liegt, aber ohne wieder aufzuwachen! Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, mein Arco begleitet mich ja shcon mein halbes Leben, ich wüßte nicht was ich ohne ihn machen sollte!

Da es nicht gerade ungefährlich ist bei einem Lungentumor eine Gewebeprobe zu nehmen, denn wenn man ihn ansticht und Tumorgewebe austritt es noch mehr streuen kann, lies ich nicht bestimmen um was für eine Art Krebs es sich handelt. Da mein Tierarzt (und damaliger Chef) sich gut mit Homeophatie auskennt und unser Hund super gut auf Homeophatische Behandlungen reagiert (haben so seine Allergie in den Griff bekommen) hatten wir uns für eine Homeophatische "Chemo"therapie entschieden. Also keine normale Chemo, wie man sie beim Mensch kennt und mittlerweile auch teilweise bei Tieren einsetzt, sonder eine Therapie mit Eigenblut (leider sehr umstritten), er bekam vorbereitend 3 Wochen lang alle 3 Tage eine Spritze um den Körper zu entgiften bis dann die richtige Therapie los ging, begleitend haben wir ihm noch von Hills ein spezielles Futter für Krebsleiden (das auch paralel zu chemos eingesetzt wird) verpaßt.
Die Therapie hatte ihn schon sehr mit genommen, er hatte Tagelang schlimmen Durchfall, war sehr matt, aber es hat sich gelohnt, ihm ging es danach besser denje, als ob er wieder ein jungspunt wäre :).

(man sollte übrigens bei allen bösartigen Krebsleiden die Lunge regelmäßig kontrollieren, um zu sehen ob der Tumor streut)


Er lebt jetzt schon seit zwei Jahren mit den Krebszellen in der Lunge, durch die Therapie lies sich bei einem Kontrollröntgen sogar feststellen das der Tumor nicht mehr wächst, sogar eher kleiner aussah.
Wir gehen immer noch regelmäßig alle 6 Monate zum Röntgen, bis jetzt hat sich nicht mehr zum negativem verändert, er hat auch noch keine Atembeschwerden (was ja eigentlich bei Metastasen in der Lunge ist).

Ich weiß nicht in wie weit du dich schon Beraten lassen hast, aber es gibt durchaus Möglichkeiten Krebs zu behandeln ohne das es dem Hund richtig schlecht geht, unser Hund war zwar bei seiner Therapie mal nicht so Fit, aber es war eher mit einer Krippe zu vergleichen, also er hat sich nicht gequält debi oder so, sonern war eben einfach "nur" Krank...hätte er schmerzen gehab oder hätte die Therapie nicht angeschlagen hätten wir sofort abgebrochen.
Von meinem TA der Hund hatte auch Krebs, Hämangiosarkom (der bösartigste Kres den es gibt..Blutkrebs), er hatte seinen Hund auch so behandelt wie unseren, sein Hund wurde 15 Jahre alt, als er 5 war wurde der Krebs diagnostizier, ich will die keine flaschen Hoffnungen machen, aber du hast einen jungen Hund der noch viel Kraft hat und es würde sich aufjedenfall lohnen so eine Therapie oder eine Chemotherapie mit ihm zumachen, leider ist so eine Therapie auch mit Kosten verbunden. Wir hatten eben Glück das ich dort gearbeitet habe und einiges günstiger und umsonst bekommen habe, sonst hätten wir Probleme gehabt das Geld zusammen zu bekommen, hätten es aber aufjedenfall versucht, und ich kann es jedem nur weiter empfehlen, denn die Hoffnung stirbt zu letzt...

Es tut mir sehr leid für dich und deinen Hund, aber glaub mir ich weiß echt wie du dch fühlst, ich geniese jeden Tag den ich mit meinem Hund verbringen kann und bin dankbar für jeden weiteren....auch wenn es manchmal nicht einfach ist...

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Homeophatie gemacht, gerade bei meinem Arco, ich würde es echt jedem ans Herz legen, zumindest versuchen kann man es.

Ich wünsche euch viel Glück, nutz die Zeit die du mit ihr hast, sein es ein paar Tage , Monate oder Jahre, der Hund hat es verdient, denn er ist immer bei seinem Menschen und tut alles für einen, also sind wir es unseren Tieren schuldig in solchen Zeiten für sie da zu sein.

Ich drück euch die Daumen, das auch ihr so viel Erfolg habt, wie ich in der Therapie mit meinem Hund :)

Gruß Nina
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #15
Hallo Manu,

würd das in jedem Fall mit dem TA besprechen. Wenn er offen für andere Methoden ist, wird er dir auch sicherlich einen guten THP empfehlen können und mit diesem zusammen arbeiten. Mein ehem. TA war leider nicht so offen! Hat mich ziemlich belächelt, meinte Chemo und für die Anfälle Luminal. Ok, hab ich halt den TA gewechselt. Der jetzige TA ist auch erst mal gegen Luminal und befürwortet sogar die Naturheilkunde.

Berichte mal, wie dein TA reagiert hat und wofür du dich entscheidest. Mit der Umstellung auf Rohfütterung kannst du jedoch ohne Absprache machen. Hab hier noch nicht viel rumgestöbert, ob bereits Threads zum Thema Barf stehen.

LG
Beate
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #16
Hallo Fenja und Frauchen,

wie soll die Rohfütterung aussehen? Habe keinerlei Erfahrung damit gemacht.

Gruß Manu
 
  • Meine Hündin hat Krebs Beitrag #18
Hallo manu

erstmal ganz traurig deine Geschichte... ich weiß so gut wie es ist, nicht mit dem Krebs den Du bei Deiner Hündin jetzt hast, aber meine Letzte Schäferhündin hatte extrem schweren Hautkrebs... das war auch schlimm, sie wurde aber wieder erwartens trotzdem 12 JAHRE alt, wir stellten sie damals auf Medikamente ein, sie sah zwar schlimm aus, weil ja überall das Fell fehlte, aber das machte mir nix aus... mit den Medis konnte sie wie gesagt gut Leben und hat dann ja auch Ihr Alter erreichen können.

In solch Situationen weiß ich immer nicht genau was ich sagen soll, es tut mir unendlich leid... ich weiß wieviel Kraft du benötigst, aber so schwer wie es ist, sei nicht so traurig, das merkt dein Hund auch, dann ist sie auch traurig.

Ich wünsche euch auf alle Fälle ganz viel Kraft, die werdet Ihr brauchen und von ganzen Herzen das die Kleine noch lange lange auch mit der schweren Krankheit leben kann.

Liebe Grüße
Briana
 
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