Hi,
ich weiß wie das ist, ich habe einen Golden Retriever, mittlerweile 11 Jahre alt, bei ihm fing alles mit einem Hornersyndrom an (augenerkrankung), dieses Syndrom erscheint meißt durch Lungenkrebs, kann aber auch durch anderen Krabs ausgelöst werden!
Als das Syndrom festgestellt wurde, liesen wir unseren Hund alle 6 Monate Röntgen (lunge), um zu sehen ob Metastasen erkennbar sind....als wir ihn vor zwei kastrieren liesen war es also wieder soweit, wir liesen neber der kastration auch gleich wieder ein Kontrollröntgenbild machen....dann die Diagnose....Lungenkrebs!
Da ich in der Praxis meine Ausbildung zur Tierarzthelferin gemacht habe war ich bei der OP und beim Röntgen dabei, ich hatte schon den Tag vorher so ein komisches gefühl, als das sich dann Bestätigt hat konnte ich einfach nicht mehr, ich stand da wie bestellt und nicht abgeholt, die Tränen sind mir in die Augen geschossen, ich sah meinen Hund noch in Narkose da liegen und musste mirvorstellen das er vielleicht sehr bald wieder so da liegt, aber ohne wieder aufzuwachen! Für mich ist eine Welt zusammen gebrochen, mein Arco begleitet mich ja shcon mein halbes Leben, ich wüßte nicht was ich ohne ihn machen sollte!
Da es nicht gerade ungefährlich ist bei einem Lungentumor eine Gewebeprobe zu nehmen, denn wenn man ihn ansticht und Tumorgewebe austritt es noch mehr streuen kann, lies ich nicht bestimmen um was für eine Art Krebs es sich handelt. Da mein Tierarzt (und damaliger Chef) sich gut mit Homeophatie auskennt und unser Hund super gut auf Homeophatische Behandlungen reagiert (haben so seine Allergie in den Griff bekommen) hatten wir uns für eine Homeophatische "Chemo"therapie entschieden. Also keine normale Chemo, wie man sie beim Mensch kennt und mittlerweile auch teilweise bei Tieren einsetzt, sonder eine Therapie mit Eigenblut (leider sehr umstritten), er bekam vorbereitend 3 Wochen lang alle 3 Tage eine Spritze um den Körper zu entgiften bis dann die richtige Therapie los ging, begleitend haben wir ihm noch von Hills ein spezielles Futter für Krebsleiden (das auch paralel zu chemos eingesetzt wird) verpaßt.
Die Therapie hatte ihn schon sehr mit genommen, er hatte Tagelang schlimmen Durchfall, war sehr matt, aber es hat sich gelohnt, ihm ging es danach besser denje, als ob er wieder ein jungspunt wäre

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(man sollte übrigens bei allen bösartigen Krebsleiden die Lunge regelmäßig kontrollieren, um zu sehen ob der Tumor streut)
Er lebt jetzt schon seit zwei Jahren mit den Krebszellen in der Lunge, durch die Therapie lies sich bei einem Kontrollröntgen sogar feststellen das der Tumor nicht mehr wächst, sogar eher kleiner aussah.
Wir gehen immer noch regelmäßig alle 6 Monate zum Röntgen, bis jetzt hat sich nicht mehr zum negativem verändert, er hat auch noch keine Atembeschwerden (was ja eigentlich bei Metastasen in der Lunge ist).
Ich weiß nicht in wie weit du dich schon Beraten lassen hast, aber es gibt durchaus Möglichkeiten Krebs zu behandeln ohne das es dem Hund richtig schlecht geht, unser Hund war zwar bei seiner Therapie mal nicht so Fit, aber es war eher mit einer Krippe zu vergleichen, also er hat sich nicht gequält debi oder so, sonern war eben einfach "nur" Krank...hätte er schmerzen gehab oder hätte die Therapie nicht angeschlagen hätten wir sofort abgebrochen.
Von meinem TA der Hund hatte auch Krebs, Hämangiosarkom (der bösartigste Kres den es gibt..Blutkrebs), er hatte seinen Hund auch so behandelt wie unseren, sein Hund wurde 15 Jahre alt, als er 5 war wurde der Krebs diagnostizier, ich will die keine flaschen Hoffnungen machen, aber du hast einen jungen Hund der noch viel Kraft hat und es würde sich aufjedenfall lohnen so eine Therapie oder eine Chemotherapie mit ihm zumachen, leider ist so eine Therapie auch mit Kosten verbunden. Wir hatten eben Glück das ich dort gearbeitet habe und einiges günstiger und umsonst bekommen habe, sonst hätten wir Probleme gehabt das Geld zusammen zu bekommen, hätten es aber aufjedenfall versucht, und ich kann es jedem nur weiter empfehlen, denn die Hoffnung stirbt zu letzt...
Es tut mir sehr leid für dich und deinen Hund, aber glaub mir ich weiß echt wie du dch fühlst, ich geniese jeden Tag den ich mit meinem Hund verbringen kann und bin dankbar für jeden weiteren....auch wenn es manchmal nicht einfach ist...
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Homeophatie gemacht, gerade bei meinem Arco, ich würde es echt jedem ans Herz legen, zumindest versuchen kann man es.
Ich wünsche euch viel Glück, nutz die Zeit die du mit ihr hast, sein es ein paar Tage , Monate oder Jahre, der Hund hat es verdient, denn er ist immer bei seinem Menschen und tut alles für einen, also sind wir es unseren Tieren schuldig in solchen Zeiten für sie da zu sein.
Ich drück euch die Daumen, das auch ihr so viel Erfolg habt, wie ich in der Therapie mit meinem Hund
Gruß Nina