Hallo,
da alternative Heilmethoden inzwischen weltweit von appobierten Human- und veterinärmedizinern angewendet werden und auch Allopathie immer häufiger in den Vordergrund rückt, können sie kein Nonsens sein.
Der Erfolg gibt ja recht.
Gäbe es diesen nicht, wäre die Alternativmedizin ja gar kein Thema.
Die Akupunktur beispielsweise ist ja kein neumodischer Kram sondern wurde schon vor ca. 4000 Jahren in tibetanischen Tempeln mit dünnen Stöckchen angewandt.
Durch die Reize mit feinen Nadeln werden z.B. im Zentralnervensystem hormonale oder psychische Reaktionen ausgelöst, es können Drüsen gesteuert und das vegetative Nervensystem kann physiologisch reguliert werden.
Gute Physiotherapeuten ersetzen so manches mal Rimadyl oder andere schmerzstillende (unterdrückende) Medikamente.
Und wenn ich dann hier lese, dass einer "Züchterin" nix über die Chemiekeule geht, befremdet mich diese Aussage doch sehr.
Wir haben immer häufiger Tiere, bei denen Autoimmunerkrankungen, oder auch "nur" heftige Dermatosen - nach Gabe von chemischen - Substanzen ausbrechen.
Sei es Thiomersal (Adjuvans in Impfstoffen), oder Spot on's (hier vor allen Dingen Fipronil usw.)
Nicht zu vergessen die tollen chemischen Wurmkuren, die absolut überflüssig sind, da "entwurmte" Tiere sich bereits am nächsten Tag theoretisch wieder mit Wurmeiern infizieren können und dann die nächsten 3 oder 4 Monate munter mit ihren Würmern herumrennen..
Da lobe ich mir die Alternative der Kotsammelprobe über 2- 3 Tage, um zu entwurmen, wenn tatsächlich Würmer oder Wurmeier vorhanden sind und somit eine Indikation tatsächlich besteht.
Da ich in einer TA Praxis arbeite, die zu ca. 95 % mit alternativen Behandlungsmethoden therapiert, kann ich nur jedem raten, nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
1. Option sollte immer eine für den Organismus möglichst sanfte Behandlungsmethode sein.
Mit schweren Geschützen, die leider dennoch hin und wieder notwendig sind, kann man bei unveränderter Symptomatik immer noch auffahren.
Um es mal platt zu formulieren:
Es nutzt nichts Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken, sei es äußerlich durch Salben, Tinkturen,etc. oder mit Tabletten, wenn die Ursache der pathologischen Veränderung nicht erkannt und behandelt wird.
@Marta 81,
ich freue mich, dass du das Ganze kritisch betrachtest! Bravo!
P.S. Ja, die Schulmedizin benutzte schon immer auch Kräuter und als ein bekanntes Medikament sei hier mal Digitalis erwähnt.
Gruß
Suzie