tiere und akupunktur

Diskutiere tiere und akupunktur im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; hallo ihr lieben haustierfreunde, was haltet ihr von akupunktur, homöopathie, physiotherapie und anderen alternativen heilmethoden? Ich bin...
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  • tiere und akupunktur Beitrag #1
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marta_81

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hallo ihr lieben haustierfreunde,
was haltet ihr von akupunktur, homöopathie, physiotherapie und anderen alternativen heilmethoden?
Ich bin tierarzthelferin und finde es oft erschreckend, dass oft die Chemie vorgezogen wird.
Das ist nun wirklich nicht nötig.
oder?
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #2
hallo ihr lieben haustierfreunde,
was haltet ihr von akupunktur, homöopathie, physiotherapie und anderen alternativen heilmethoden?
Ich bin tierarzthelferin und finde es oft erschreckend, dass oft die Chemie vorgezogen wird.
Das ist nun wirklich nicht nötig.
oder?

Sehr viel.

Meine Frau ist eine "Kräuterhexe". Unsere TÄ holt sich sogar Rat bei ihr.

Akupunktur - teils teils. Unsere Sheela hat eine schwere HD. Sie hat in der Tierklinik Aspang eine Goldimplatat-Dauerakupunktur erhalten. Sie ist seitdem wieder wie ein neuer Hund... Ihr Rollstuhl für später ist auch schon fertig.

Bachblüten sehe ich mehr als Modeerscheinung, wie auch Kupferringe und andere Voodoo-Amulette etc.


Die Drogen gibt es nur dann, wenn Alternativen DIREKT keinen Sinn machen. Es wird bei uns nicht experimentiert.

Was vergessen? Nach Fragen? -- Wir haben die Apo zum Glück direkt vor der Haustür.
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #3
hallo marta und herzlich willkommen.
das ist glaube ich ein streitthema für sich ,und kommt immer auf die überzeugung und erfahrung des betrachters an.
ich persönlich halte von handauflegen nichts.ich bin da lieber für eine eher hoch dosierte ,aber dafür effiziente behandlung.dieses gilt bei mir für mensch und tier.
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #4
Kann mich da Elton nur anschließen....obwohl ich bei Tieren noch eher mal was alternatives ausprobieren würde,aber mir geht nichts über die Chemiekeule.....
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #5
Naja es ist so das Akupunktur bei ca. 50% eine Wirkung zeigt und bei 50% nicht... Ich selbst wollte vor 1 1/2 Jahren meinem Labrador mit Akupunktur helfen.. Leider brachte die Therapie überhaupt nichts :( im September 2006 ist er dann verstorbe. *immernochumihntrauer*
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #6
Hi,

auch ich bin TAH und bin zum Teil auch erschrocken als ich gesehen habe wieviel Chemie angewendet wird. Allerdings finde ich, das man nicht immer nur das eine ausprobieren sollte (was Homeophatie angeht), ich denke bis zu einem gewissen Punkt und ab einem gewissen Punkt ist Homeophatie angebracht, in manchen Fällen aber wiederum die Chem. Variante. Ich denke nicht das man in allen Dingen Erfolg mit Homeophatie haben kann, genau so wie mit Chemie, und man sollte aufjedenfall für beides offen sein.

Was Physiotherapie angeht, finde ich einfach nur Klasse, habe ich bei meinem Hund mahcen lassen weil er nun doch schon ein gewisses Alter hat (11) und ich aber eher vorbeugen möchte, als ihn mit Rimadyl oder MEtacam oder sonsitgem Vollstopfen will, und man kann sehr viel mit Bewegungstherapie erreichen.

Akkupunktur find ich auch gut, bin ich auch offen für.

Aber wie gesagt in allen Fällen denke ich das man für beides offen sein sollte, wenn bei meinem Hund z.B. Physioth. alleine nicht mehr reicht, gebe ich ihm parallel dazu eben eine kleine Dosis Schmerzmittel (kann dann aber davon ausgehen das ich eine viel kleinere menge brauche als wenn ich keine Physio mit ihm mache), und ich denke eben auch das man das von gewissen Punkten abhängig machen sollte. Für mich wäre bei meinem Hund niemals eine Chemo in Frage gekommen (hat Krebs), mein damaliger Chef riet mir zu einer Homeophatischen Therapie, die super gut angesprochen hat und ich davon völlig überzeugt bin. Aber man muss eben abwägen in welchen Fällen man so etwas einsetzt und in welchen man es lässt, genau wie mit Chemischen Mitteln auch, doch ich denke schon das man erst mal alternativ etwas versuchen soll bevor man dann zu irgendwelchen Hammermedikamenten greift, denn auch bei fortgeschrittener Krebserkrankungen muss das mittel der Wahl nicht unbedingt Cortison sein (oder sonstige Chem.)


Gruß Nina
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #7
Ich habs bei meinem Hund mit Chemie, Akupunktur wie auch Homöopathie probiert. Ich denk seine kleine Uhr war halt einfach abgelaufen...
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #8
Also ich binb auch TAH und ich denke in den nicht so schlimmer Fällen kann man es immer mal mit alternativer Medizin versuchen, wenn das aber nicht anschlägt oder die Krankheit schon zu schlimm ist würde ich alternative Medizin nur noch zur begleitung machen und halt zur Chemiekeule greifen.
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #9
Wir hatten da mal eine Kundin die hatte einen grossen Jagdhund. Der arme war schon schwer angeschlagen, der war schneeweiss, blutarm.. Die Kundin meinte nur Sie wolle ihn nicht mit Schulmedizin behandeln und Sie wolle ihn auch nicht einschläfern bei Ihr käme nur Naturheilung in Frage....

Der arme Kerl starb nach wenigen Tagen.. und das ganze bestimmt nicht ohne leiden zu müssen...

Sowas find ich schrecklich :( das beste ist wohl schon man ist für beides offen..
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #10
Wir hatten da mal eine Kundin die hatte einen grossen Jagdhund. Der arme war schon schwer angeschlagen, der war schneeweiss, blutarm.. Die Kundin meinte nur Sie wolle ihn nicht mit Schulmedizin behandeln und Sie wolle ihn auch nicht einschläfern bei Ihr käme nur Naturheilung in Frage....

Der arme Kerl starb nach wenigen Tagen.. und das ganze bestimmt nicht ohne leiden zu müssen...

Sowas find ich schrecklich :( das beste ist wohl schon man ist für beides offen..

Was hatte denn der "Arme Kerl" und wie lange hatte er es schon?
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #11
ja - genau meine einstellung.
man kann nicht alles mit kräuterchen behandeln^^ - wobei bei mir auch in der schulmedizin irgendwann schluss ist.
wenns nicht mehr klappt sollte man das akzeptieren...
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #12
Was der hatte weiss ich gar nicht.. Er war total weiss.. und konnte nicht mehr aufstehen.. Wir wollten ihn einschläfern doch das wollte die Besitzerin nicht.. Da gaben wir ihm Infusionen und wollten ihm Blut abnehmen.. aber sein Frauchen war strickte gegen Untersuchungen, Behandlungen und eben auch gegen die Euthanasie.
Sie nahm ihn nach Hause und lies ihn in ihrem Garten sterben :(
Wir sagten ihr dass es Organisationen gäbe die die Kosten übernehmen (falls dies der Grund sei warum sie alles ablehnte)
Doch sie meinte um Finanzen geht es nicht es geht um die Natur :(
Der war sowas von süss und lieb :(
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #13
Wobei die "Schulmedizin" immer mehr die Wirkstoffe der Kräuter gezielt benutzt.

@XaNia: Die Besi kommt mir vor wie eine "Mormonin". Die hatte Ihre Meinung bestimmt schon vorm TA-Besuch festgelegt und wollte von Euch nur eine "alternative Bestätigung". Eine Blutuntersuchung gehört auch zur Kräuterheilkunde und hat nichts mit Pharmazie und Drogen zu tun.
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #14
Naja das ganze ist nun ca. 3 Jahre her, aber diesen Patienten vergess ich wohl nie mehr...
Manche Geschichten im tierärztlichen "Alltag" gehen mir ganz schön ans Herz :(
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #15
Das ist wohl bei jedem so der in dieser Branche arbeitet...es gibt Tiere die tun einem allein schon nur leid weil sie so doofe Besitzer haben und in anderen Fällen, wo wirklich einfach "nur" die Zeit zum Abschied gekommen ist weil das Tier einfach Alt ist, kommt man nicht drüber weg wie sehr sich die Leute quälen ihr Tier gehen zu lassen.

Ich habe auch Geschichten und Erfahrungen die ich wohl nie mehr los werde, aber das ist auch gut so, denn das Prägt uns ja ;)

Gruß Nina

Naja das ganze ist nun ca. 3 Jahre her, aber diesen Patienten vergess ich wohl nie mehr...
Manche Geschichten im tierärztlichen "Alltag" gehen mir ganz schön ans Herz :(
 
  • tiere und akupunktur Beitrag #16
Hallo,

da alternative Heilmethoden inzwischen weltweit von appobierten Human- und veterinärmedizinern angewendet werden und auch Allopathie immer häufiger in den Vordergrund rückt, können sie kein Nonsens sein.
Der Erfolg gibt ja recht.
Gäbe es diesen nicht, wäre die Alternativmedizin ja gar kein Thema.
Die Akupunktur beispielsweise ist ja kein neumodischer Kram sondern wurde schon vor ca. 4000 Jahren in tibetanischen Tempeln mit dünnen Stöckchen angewandt.
Durch die Reize mit feinen Nadeln werden z.B. im Zentralnervensystem hormonale oder psychische Reaktionen ausgelöst, es können Drüsen gesteuert und das vegetative Nervensystem kann physiologisch reguliert werden.

Gute Physiotherapeuten ersetzen so manches mal Rimadyl oder andere schmerzstillende (unterdrückende) Medikamente.
Und wenn ich dann hier lese, dass einer "Züchterin" nix über die Chemiekeule geht, befremdet mich diese Aussage doch sehr.
Wir haben immer häufiger Tiere, bei denen Autoimmunerkrankungen, oder auch "nur" heftige Dermatosen - nach Gabe von chemischen - Substanzen ausbrechen.

Sei es Thiomersal (Adjuvans in Impfstoffen), oder Spot on's (hier vor allen Dingen Fipronil usw.)
Nicht zu vergessen die tollen chemischen Wurmkuren, die absolut überflüssig sind, da "entwurmte" Tiere sich bereits am nächsten Tag theoretisch wieder mit Wurmeiern infizieren können und dann die nächsten 3 oder 4 Monate munter mit ihren Würmern herumrennen..
Da lobe ich mir die Alternative der Kotsammelprobe über 2- 3 Tage, um zu entwurmen, wenn tatsächlich Würmer oder Wurmeier vorhanden sind und somit eine Indikation tatsächlich besteht.
Da ich in einer TA Praxis arbeite, die zu ca. 95 % mit alternativen Behandlungsmethoden therapiert, kann ich nur jedem raten, nicht mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
1. Option sollte immer eine für den Organismus möglichst sanfte Behandlungsmethode sein.
Mit schweren Geschützen, die leider dennoch hin und wieder notwendig sind, kann man bei unveränderter Symptomatik immer noch auffahren.

Um es mal platt zu formulieren:
Es nutzt nichts Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken, sei es äußerlich durch Salben, Tinkturen,etc. oder mit Tabletten, wenn die Ursache der pathologischen Veränderung nicht erkannt und behandelt wird.

@Marta 81,

ich freue mich, dass du das Ganze kritisch betrachtest! Bravo!

P.S. Ja, die Schulmedizin benutzte schon immer auch Kräuter und als ein bekanntes Medikament sei hier mal Digitalis erwähnt.;)

Gruß
Suzie
 
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