- Inkontinenz bei Stress? Beitrag #1
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Imhotebb
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Hallo erstmal,
ich bin neu hier und sag erst mal hallo. Bin gerade sehr in Sorge um meinen Hund, deswegen wollte ich mal nachfragen, ob dieses Problem jemand kennt und ob es Erfahrungswerte gibt.
Ich habe einen mittlerweile 2 1/2 - jährige Labradorhündin, schokobraun und sehr verspielt, freundlich, ausgelassen. Sie bespaßt jeden Hund und begrüßt jeden sehr freundlich mit eindeutigen Kontaktangeboten. Sie lässt sich aber auch alles gefallen und wehrt sich kaum gegen Übergriffe.
Snickers, so heißt sie, ist kastriert seit ihrem 1. Lebensjahr, der Eingriff verlief problemlos. Meine Tierärztin meinte damals bei der Aufklärung über Risiken, dass es sein könne, dass Hündinnen nach der Kastration inkontinent würden, das könne man aber mit einem Hormonpräparat in den Griff bekommen.
Einige Monate nach der Kastration bemerkte ich zum ersten Mal einige Tröpfchen die sie beim Liegen verlor, war nicht weiter schlimm und kam auch nur selten vor. Ich hatte den Eindruck, dass es sich etwas verschlimmert, wenn sie vorher schwimmen war, wie viele Labradore ist auch Snickers eine leidenschaftliche Wasserratte.
Ich bin damals mit ihr mal zur Tierärztin, die hat den Urin untersucht und Struvitkristalle festgestellt. Durch ein Spezialfutter (Urinary blalah...) waren die auch bald wieder weg.
Snickers "arbeitet" in einer sozialpäd. Tagesgruppe für verhaltensauffällige Kinder, 4x die Woche. Sie geht mit mir morgens zur Arbeit und abends wieder heim. Fr- So hat sie frei, ich auch! Seit nunmehr ca. 3 Wochen ist aus dem anfänglichen seltenen Tröpfeln ein ausgedehnter Strom an Flüssigkeitsverlus geworden, es passiert 1. täglich und 2. in großen Mengen. Sie verliert richtige Pfützen, es kann passieren, dass sie alle paar Minuten den Liegeplatz wechselt, weil ihr die eigene Nässe unangenehm ist. In die Arbeit kann ich sie gar nicht mehr mitnehmen, weil das unhygienisch ist und ich nur noch am Wischen bin.
Auch diesmal war ich wieder bei meiner Tierärztin, wieder bekommt sie dieses Urinary Futter, aber es bringt überhaupt gar nix. Auch eine Untersuchung ergab zunächst keinen Befund. Nun bin ich überhaupt kein Freund von schulmedizinischen Produkten, auch für mich selber wähle ich erst mal den homöopathischen Weg. Ich habe nun eine Komplettanamnese machen lassen, sie hat ihr Konstitutionsmittel (Phosphor C200) gestern bekommen und ich warte jetzt auf einen Effekt. Vielleicht ist noch wichtig zu erwähnen, dass sie vor 3 Monaten von einem Fahrradfahrer überfahren worden ist, der wirklich komplett über sie drüberfuhr, also mit Vorder- und Hinterrad. Sie hatte zwar einen Schock und hat sich angenässt, aber ansonsten waren keine Schäden sichtbar. Da auch ihr Verhalten keinen Schluss auf irgendeine Verletzung zuließ bin ich damals nicht zum Tierarzt.
Nun meine Fragen:
Kennt jemand von Euch das Problem? Gibt es Erfahrungswerte, woran sowas liegen kann?
Könnte es sein, dass es am Stress liegt, den sie in der Kindergruppe hat (Lautstärke, Unruhe, Gefühlswelt der Kinder, die sie spürt usw.).
Hat irgendjemand eine Idee?
viele Grüße
Thomas
ich bin neu hier und sag erst mal hallo. Bin gerade sehr in Sorge um meinen Hund, deswegen wollte ich mal nachfragen, ob dieses Problem jemand kennt und ob es Erfahrungswerte gibt.
Ich habe einen mittlerweile 2 1/2 - jährige Labradorhündin, schokobraun und sehr verspielt, freundlich, ausgelassen. Sie bespaßt jeden Hund und begrüßt jeden sehr freundlich mit eindeutigen Kontaktangeboten. Sie lässt sich aber auch alles gefallen und wehrt sich kaum gegen Übergriffe.
Snickers, so heißt sie, ist kastriert seit ihrem 1. Lebensjahr, der Eingriff verlief problemlos. Meine Tierärztin meinte damals bei der Aufklärung über Risiken, dass es sein könne, dass Hündinnen nach der Kastration inkontinent würden, das könne man aber mit einem Hormonpräparat in den Griff bekommen.
Einige Monate nach der Kastration bemerkte ich zum ersten Mal einige Tröpfchen die sie beim Liegen verlor, war nicht weiter schlimm und kam auch nur selten vor. Ich hatte den Eindruck, dass es sich etwas verschlimmert, wenn sie vorher schwimmen war, wie viele Labradore ist auch Snickers eine leidenschaftliche Wasserratte.
Ich bin damals mit ihr mal zur Tierärztin, die hat den Urin untersucht und Struvitkristalle festgestellt. Durch ein Spezialfutter (Urinary blalah...) waren die auch bald wieder weg.
Snickers "arbeitet" in einer sozialpäd. Tagesgruppe für verhaltensauffällige Kinder, 4x die Woche. Sie geht mit mir morgens zur Arbeit und abends wieder heim. Fr- So hat sie frei, ich auch! Seit nunmehr ca. 3 Wochen ist aus dem anfänglichen seltenen Tröpfeln ein ausgedehnter Strom an Flüssigkeitsverlus geworden, es passiert 1. täglich und 2. in großen Mengen. Sie verliert richtige Pfützen, es kann passieren, dass sie alle paar Minuten den Liegeplatz wechselt, weil ihr die eigene Nässe unangenehm ist. In die Arbeit kann ich sie gar nicht mehr mitnehmen, weil das unhygienisch ist und ich nur noch am Wischen bin.
Auch diesmal war ich wieder bei meiner Tierärztin, wieder bekommt sie dieses Urinary Futter, aber es bringt überhaupt gar nix. Auch eine Untersuchung ergab zunächst keinen Befund. Nun bin ich überhaupt kein Freund von schulmedizinischen Produkten, auch für mich selber wähle ich erst mal den homöopathischen Weg. Ich habe nun eine Komplettanamnese machen lassen, sie hat ihr Konstitutionsmittel (Phosphor C200) gestern bekommen und ich warte jetzt auf einen Effekt. Vielleicht ist noch wichtig zu erwähnen, dass sie vor 3 Monaten von einem Fahrradfahrer überfahren worden ist, der wirklich komplett über sie drüberfuhr, also mit Vorder- und Hinterrad. Sie hatte zwar einen Schock und hat sich angenässt, aber ansonsten waren keine Schäden sichtbar. Da auch ihr Verhalten keinen Schluss auf irgendeine Verletzung zuließ bin ich damals nicht zum Tierarzt.
Nun meine Fragen:
Kennt jemand von Euch das Problem? Gibt es Erfahrungswerte, woran sowas liegen kann?
Könnte es sein, dass es am Stress liegt, den sie in der Kindergruppe hat (Lautstärke, Unruhe, Gefühlswelt der Kinder, die sie spürt usw.).
Hat irgendjemand eine Idee?
viele Grüße
Thomas