Hämangiosarkom

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Gloria

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Meinem 9 jährigen American Pitbull Terrier (männchen) wurde vor einer
Woche ein Hämangiosarkom am Bauch neben seinem Geschlechtsteil operativ entfernt. Die Blutwerte sind perfekt. Es deutet nichts auf Metastasen. Die Tierärztin meinte, dass wir nun alle 3 Monate eine Blutuntersuchung und Ultraschalluntersuchungen machen werden.
Ich möchte vorbeugend mit Vitaminen oder Sonstigem etwas tun.
Ich selbst nehme seit einiger Zeit Goji-Beeren, die eine hohe Konzentration an Antioxidanten, Vitamin C, Karotin,... haben.
Ich stelle mir die Überlegung ob ich es meinem Hund auch geben kann.
Ich weiss, dass Trauben und Rosinen für den Hund giftig sind, weiss jedoch nicht, wie sich die getrocknete Gojibeere bei ihm auswirkt.
Kann mir jemand bitte helfen.
Auch nehme ich gerne andere Tips entgegen.
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #2
Hallo Gloria,
warte mal,bis Mikki on ist.Die kann dir da bestimmt was zu sagen.
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #3
Nee, kann ich leider auch nicht. :uups:;)

Hallo und Herzlich Willkommen Gloria;),

leider kenne ich mich mit der Goji Beere auch nicht so aus.
Klar, die Inhaltsstoffe der Goji Beere lesen sich bestens und für Chinchillas sind sie echt ein Hochgenuss und tolles Leckerlie, aber ob sie nun für Hunde wirklich supergut sind. :eusa_think: Ich würde an Deiner Stelle lieber einen TA fragen, der sich mit den Beeren gut auskennt.

Zur Stärkung Deines Hundes empfehle ich Dir lieber ein Präparat vom TA zu holen oder das hier:

Edit: das fiel mir eben noch ein: CP Pharma - Vital Tunk für Hunde, das gibt man oft Hunden, wenn sie ein schlechtes Immunsystem haben.

Ich glaube, dass es noch Keinen gibt, der die Goji Beere bei Hunden getestet hat. Der Verdauungstrakt von Chinchillas ist auch nicht mit dem der Hunde zu vergleichen, deswegen sag ich lieber Finger weg, bevor es nicht Jemanden gibt, der es wirklich definitiv weiß.

Off-Topic
Futter die lieber selber, die sollen ja uns Menschen jung und glücklich machen. ;):lol:


LG Mikki
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #4
Hallo und vielen Dank für Eure Antworten.
Ich bin seit 7 Jahren nach Spanien ausgewandert, und die Tierärzte kennen hier nicht ein Mal die Goji-Beere. Auch sonst gibt es hier nicht alle Medikamente, die es in Deutschland gibt. Es kommt daher, dass die meisten Menschen hier erst seit ein par Jahren einen anderen Bezug zum Tier bekommen haben. Hier in Spanien weiss keiner so richtig über vorbeugende Massnahmen bescheid. Man kennt nur das Übliche : OP, eventl. Chemo, Cortison,...
Falls Ihr irgend etwas, insbesondere über die Goji-Beere in Erfahrung bringen könnt, wär ich Euch wirklich dankbar.
Liebe Grüsse


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Gloria schrieb nach 1 Stunde, 30 Minuten und 17 Sekunden:

Hallo nochmals !

Ich bin fündig geworden. Hunde können Goji essen.
Anbei Link auf englisch:



Liebe Grüsse
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hämangiosarkom Beitrag #5
Hallo

das freut micht das du was gefunden hast
Wie geht es den deinem Hund
Ist er den mit dir ausgewandert oder kommt er aus Spanien?
Denke das Wetter ist auf jedenfall besser für Ihn als bei uns.

Grüsse Sim
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #6
Hallo udn Herzlich Willkommen!
Hämangiosarkom ist ein bösartiger Tumor des Blutgefäßsystems. D.h auch wenn im Röntgen die Ärtzin keine Metastasen gefunden hat,heißt es nicht die sind nicht da. Haben denn die Ärzte Tumor volständig entfernt?? Oder ist in der Gewebe noch was übrig geblieben? Es steht meistens in Patho Befund drin.
Tumor ist bösartig und leider kann man nichts vorbeugend machen. Man kann mit Chemo vielleicht das Prozess bisschen verlangsamen, aber leider ist es so das der Tumor entweder an gleiche Stelle noch mal wächst oder wo anders.

Es tut mir sehr Leid, ich wünsche das dein Hund noch lange bei dir leben kann
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #7
Hallo,

Zeus ist mit mir nach Spanien ausgewandert. Im Juli 2001 bin ich mit meinem Mann,
4 Hunden und 1 Katze nach Spanien ausgewandert. Wir wohnen an der Costa Blanca und somit ist das Wetter hervorragend.
Zeus geht es sehr gut. Wir haben vor unserem Urlaub festgestellt, dass dieser Fleck, der sich in Deutschland noch zu einer "Warze" (Aussage vom Tierarzt noch in Deutschland) entwickelt hatte, grösser geworden war. Wir vereinbarten dann gleich einen Termin zur OP bei der Tierärztin für Ende September.
Die Blutwerte waren perfekt und Zeus war und ist fit wie immer. Die Tierärztin meinte sie würde gerne rutinemässig das Ganze zur Biopsi einschicken. Als der Befund dann kam, war es für Alle eine sehr unangemehme Überraschung. Heute abend machen wir noch ein Mal Röntgenbilder und Ultraschall. Das Gewebe ist vollständig entfernt und das mit entfernte umliegende Gewebe ist gesund. Der Bericht der Biopsi spricht von einem Haut - Hämangiosarkom, verursacht durch Sonneneinstrahlung.
Zeus lag immer am liebsten auf dem Rücken an der prallen Sonne. Wir haben ihn so oft ins Haus scheuchen müssen.
Der Biopsibericht empfiehlt halbjähliche Vorsorgeuntersuchungen. Wobei wir diese Untersuchungen (Blut, Röntgen, Ultraschall) alle 3 Monate machen werden.
Die Tierärztin hat von Chemo abgeraten. Sie sagte es wäre nichts da.
Und wenn tatsächlich etwas irgenwann da wäre, würde die Chemo nach der OP den Verlauf nur um ca. 3 Monate verzögern. Und die Chemo wäre eine Qual für das Tier.
Mir ist bewusst, dass den Krebs auch keine Gojibeern heilen können, wenn er da ist. Aber die Gojibeeren werden auch bei Menschen nach erfolgreichen Behandlungen eingesetzt, da sie anscheinend durch die hohe Konzentration der Antioxidanten und des Vitamins C etwas aufhalten.
Liebe Grüsse
Gloria
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #8
Die Beeren werden bestimmt nicht schaden. Rede doch mit deine TÄ udn frag sie was sie dazu meint.
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #9
Sie findet es gut.
Wir hatten jedoch in Spanien keine Info ob man es Hunden geben darf. In Spanien konnte ihr darüber auch niehmand Auskunft geben.
Liebe Grüsse
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #10
also hab bisschen in auf den russischen(kann ich halt lesen) Seiten rumgesurft. Da steht die Beeren sind in Volksmedizin ganz erfolgreich gegen Nieren und Lebererkrankungen und fördern Kreislaufsystem udn Nervensystem.
ABER sind halt giftig. Man darf nur eine kleine Menge davon nehmen. Bei mir kommt ne frage..wenn das Kreislaufsystem fordernd ist, ob es gut ist für dein Hund? Da er grad einen Blutgefäßtumor hatte?
Ich mach mich noch bisschen schlau vlt finde ich dosierung udn Nebenwirkungen.
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #11
Ich habe einige Informationen über die Goji-Beere an sich.
Sie wird bei Krebs-und Tumorenbehandlungen eingesetzt. Sie enthält das Mineral "Germannio", der sich "antikrebs" auswirkt. Ausserdem kann es durch den hohen Anteil an Antioxidanten und Polisacariden die genetischen Mutationen, die den Krebs verursachen, aufhalten. Die Polisacariden beschleunigen zudem die körpereigene Herstellung von IL2. IL2 in erhöhten Mengen kann entgegen Tumoren und Krebs wirken.
Es gibt schon einige bewiesene Studien darüber.

Hier ein Link auf deutsch über die Beere an sich:



Den ausführlichsten Berich habe ich auf spanisch gefunden :



Worüber ich mir nicht im Klaren war, ob Hunde auf Grund von dessen, dass sie weder Trauben noch Rosinen essen sollten, Goji essen dürfen.
Sie können und zwar wie beim Menschen, 1 Beere pro kg Körpergewicht.



Danke für alle Eure Bemühungen und ich bin offen für Alles was meinem Zeus helfen kann.

Liebe Grüsse
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #12
Ich habe einige Informationen über die Goji-Beere an sich. .....
Worüber ich mir nicht im Klaren war, ob Hunde auf Grund von dessen, dass sie weder Trauben noch Rosinen essen sollten, Goji essen dürfen.
Sie können und zwar wie beim Menschen, 1 Beere pro kg Körpergewicht.
....
Liebe Grüsse

Hallo Gloria,
genau das ist der Grund, warum ich Dir dazu lieber nicht rate. Ich kenne die Goji Beere eben auch noch zu wenig. Den Organismus eines Menschen kann man eben nicht immer mit dem eines Hundes vergleichen.
Das mit der Beere pro Kg...ich hab echt noch nie davon gehört oder gelesen.

Menschen kann man bei Krebsbehandlungen mit Molat (gibt es in Reformhäusern) wieder aufbauen bzw. stärken, aber ob das für Hundi auch in Frage kommt. Ehrlich, mach lieber keine Experimente, solange es Dir Keiner definitv sagen kann.

LG Mikki
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #13
Hallo !
Gestern haben wir Röntgenaufnahmen und Ultraschall von Herz, Lunge, Nieren, Leber, Milz,... gemacht. Es ist nichts ersichtbar. Sie hat die Organe vermessen und die Daten gespeichert, um es dann immer mit den neuen zu vergleichen.
Am Tag an dem der path. Bericht kam, hatte Sie noch eine weitere Blutprobe genommen und an die Vetäriner-Fachabteilung der Madrider Universität geschickt.
Die Blutwerte sind perfekt.
Sie hat mir gesagt, dass Stand heute kein Grund zur Beunruhigung vorliegt.
Da es sich um ein Haut-Hämangiosarkom handelt, ist dies aus Ihrer Erfahrung heraus nicht ganz so agressiv, wie bei Befall der inneren Organe. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass es wieder kommen kann. Erfahrungsgemäss laut Statistiken der Madrider Universität, aber wieder an der gleichen Stelle und nach einer Mindestzeit von ca. 15 Monaten. Nach operativen Eingriff könnte dann nach einer Mindestzeit von wieder 15 Monaten die Milz befallen werden. Diese Könnte dann auch operativ entfernt werden.
Sie hat mir erklärt, dass diese Art von Haut-Hämangiosarkom hauptsächlich in Südeuropa, auf Spanien gesehen in Südspanien auf Grund der starken Sonneneinstrahlung vorkommt. Dass was Sie mir gesagt hat, ist nicht 100%; dass sind nur die Erfahrungswerte der Statistiken. Und ebenso, muss nicht wieder ein Befall stattfinden. Dass schliesst die empfohlenen halbjährlichen Vorsorgeuntersuchungen, die wir vierteljährlich machen werden nicht aus.
Ich bin auf jeden Fall etwas beruhigter.
In Bezug auf die Gojibeere, hat die TÄ mittlerweile auch schon Infos. Es spricht nicht gegen die Verabreichung dieser Beere bei allen Lebewesen. Sie enthält absolut andere Inhaltsstoffe wie die Traube. Aufrund der optischen Ähnlichkeit im Trockenzustand ist man sich oft unsicher. 1 Beere pro kg Körpergewicht ist in Ordnung.
Menschen nehmen 25-30 Gramm täglich ein. 20 Beeren sind ca. 5 gr.
Der untere Idealwert der Einnahme ist 1 Beere pro kg Körpergewicht.
Jeder Körper kann jedoch verschieden darauf reagieren.
Sie hat empfohlen heute mit 2 Beeren zu beginnen, morgen auf 4 gehen. Den Rest der Woche 5 verabreichen. Nächsten Freitagabend dann auf 6 gehen, Samstag 8, Sonntag 9, den Rest der Woche 10 verabreichen, am Wochenende wieder steigern, bis wir dann bei 27 Beeren sind. Die Beeren sollen jedoch nicht auf ein Mal gegeben werden, sondern im Lauf des ganzen Tages verteilt.


goji-berry-pets.jpg

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How many Goji Berries for pets?
Some pets are very happy to eat the Goji Berries straight from the pack. Small dogs will benefit from eating just 5 berries per day, larger animals can eat far more. These amounts can be increased or doubled if necessary. Remember that Goji is not a drug, but a safe and natural food.


Die TÄ ist eine Freundin von mir, die den Zeus eben nicht nur als Patienten kennt.
Daher auch Ihre extremen Bemühungen.
Wenn jemand weitere Infos hierrüber erhält bin ich für Alles offen und dankbar.

Liebe Grüsse
Gloria
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hämangiosarkom Beitrag #14
Dann drück ich mal die Daumen dass alle gut wird und Zeus noch lange bei dir bleibt!!!!
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #15
Da schließe ich mich Tayet gerne an! :mrgreen: Schön, dass Dein Hundi so gute Aussichten hat. Hoffentlich bleibt es auch so.

Dankeschön auch für die Infos über die Goji Beere. Ich denke, da werden noch ganz Viele von profitieren könne. :D

LG Mikki;)
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #16
Ich danke Euch, für all die guten Wünsche. Ich wünsche es mir auch, aber nun schaue ich ihn wirklich mit Lupe dauernd an.
Die Beeren hat er sehr gut vertragen. Er hatte 2 x Stuhlgang statt ein Mal, wie bei ihm üblich, aber das ist normal bei Einnahme von Goji.
Liebe Grüsse
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #17
Hallo Gloria !
Ich sehe, dass es ein etwas älteres Thema ist, würde mich trotzdem gerne nach Deinem Zeus erkundigen und auch nachfragen, ob ich es meinen Tieren vorsorglich auch geben kann.

Grüsse
 
  • Hämangiosarkom Beitrag #18
Hallo Lorry,
danke der Nachfrage. Zeus geht es zum Glück gut. Wir haben gerade unsere Blutvorsorgeuntersuchung hinter uns und die Eisenwerte und sonstigen Werte waren perfekt. Die Gojibeeren nimmt er gerne ein. Mittlerweile gebe ich ihm 14 Beeren morgends und 13 Beeren abends. Sonntags bekommt er auch etwas Hüttenkäse mit Leinsamen.
Ich gebe meinen anderen Hunden auch einige Beeren, weil sie natürlich auch wollen. Es schadet in keinster Weise, ist jedoch eine teure Angelegenheit. Die Katzen mögen die Beeren nicht.
LG
 
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