Die meisten Tierheime nehmen so um die 150 - 250 Euro Schutzgebühr.
Viel mehr würde ich für einen Mischling von Privaten Tierschutzorganisationen oder aus Unfallwürfen auch nicht bezahlen.
Wenn man mal rechnet, was so ein Welpe kostet bis er abgegeben wird dann sind das ungefähr:
50 Euro Impfung
40 Euro Chip
30 Euro Entwurmen
(auf diese drei Sachen geben die meisten TAs aber Mengenrabatt wenn man mit einem ganzen Wurf kommt und die Preise schwanken auch regional)
20-30 Euro Futter bis zur Abgabe
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ca. 150 Euro insgesamt (oder hab ich was vergessen?)
Natürlich geht es ja nicht darum einen Hund möglichst billig zu bekommen, aber wer seine Mischlinge vermehrt sollte meiner Meinung nach nicht auch noch daran verdienen sondern es sollte "Platz vor Preis" gelten.
Das bedeutet, ein gutes Zuhause ist wichtiger, als ein hoher Preis
Natürlich kann ich jeden verstehen, der auch mehr bezahlt wenn er seinen Traumhund gefunden hat, dennoch verstehe ich nicht so ganz wie sich 400 Euro für einen Mischling von Seiten der Abgabestelle rechtfertigen.
Sicherlich möchten auch viele eine hohe Schutzgebühr haben damit niemand überstürzt einen Hund nimmt und andersrum zeigen die Käufer auch gern, was ihnen der Hund bedeutet indem sie den hohen Preis zahlen.
Aber mal ganz ehrlich, ich weiß wie ernst es mir mit einem Hund ist und wenn ich eine Abgabestelle nicht mit Gesprächen und meinem Umgang mit den Welpen davon überzeugen kann, das der Hund bei mir ein gutes Zuhause hat, dann sollten sie sich auch nicht von einer hohen Geldsumme überzeugen lassen.
Kurz: Schutzgebühren sind gut und wichtig, überhöhte Schutzgebühren in meinen Augen aber Bereicherung der Abgabestellen. Ein dickes Portemonnaie macht noch lange keinen guten Hundebesitzer!