- Zwei Fragen zum Thema Außenhaltung & Gruppenhaltung. Beitrag #1
teilzeitheldin
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Ein paar Worte vorab:
Ich weiß, dass ich in der Haltung meines Kaninchens einen großen Fehler gemacht habe. Daher werde ich euch jetzt meine Situation schildern, die selbstverstaendlich kein herausreden darstellen soll.
Ich habe mein erstes Kaninchen bekommen, als ich 6 Jahre alt war. Ich war zu dem Zeitpunkt verantwortungsbewusst genug, das Kaninchen hatte es gut bei mir. Damals hatte ich es mit meiner Mutter zusammen im Tierheim geholt und Willi, so hieß er damals, war das tollste Kaninchen der Welt. Bald kam ich dann auf die Gesamtschule und jeder weiss, dass eine Gesamtschule auch eine Ganztagsschule ist. Ich hatte also immer weniger Zeit fuer mein Kaninchen. Ich wusste damals nicht, dass man Kaninchen nicht einzeln halten darf und sollte, aber man hatte uns versichert, dass es durchaus moeglich sei. Doch als ich dann schließlich feststellte, dass mein Kaninchen mehr aufmerksamkeit brauchte, erbittete ich bei meiner Mutter, ein zweites, ein Weibchen, hinzuzuholen. Achtung: Dies geschah nicht, weil ich wusste, dass man Kaninchen nur zu zweit halten sollte, sondern eher aus "Mitleid" und leider wusste meine Mutter es auch nicht besser. Wir fuhren erneut zum Tierheim und holten ein Weibchen, dass uns als sehr lieb beschrieben wurde. Biene hieß sie zu dem Zeitpunkt und ich wollte sie auch nicht umbenennen. Sie war ein Albino-Loewenkoepfchen, 2 Jahre alt ( Willi war geschaetzte 5-6 Jahre alt ) und ich freute mich, Gesellschaft fuer Willi gefunden zu haben. Leider kam genau das, was ich eben nicht erreichen wollte. Biene ließ Willi nicht in Ruhe. Sie rammelte ihn staendig ( sie war eindeutig ein Weibchen! ), ließ ihn nicht in Ruhe und klebte an ihm wie eine Besessene. Dann geschah das, wovor ich am meisten Angst hatte ( ich war 11 Jahre alt. ): Ich kam von der Schule nach Hause und fand den Kaefig meines geliebten Kaninchens nicht mehr vor. Panisch rief ich meine Mutter auf der Arbeit an, die mir tragischerweise mitteilen musste, dass Willi gestorben war und sie Biene zurueck in's Tierheim brachte, da sie der Meinung war, es haette keinen Sinn mehr. Fuer mich war sofort klar, dass Willi den Stress nicht aushielt. Ich hielt die beiden irgendwann natuerlich auch getrennt, aber das brachte scheinbar nichts. Da Willi eben mein erstes und heiß geliebtes Tierchen war, brach fuer mich damals eine Welt zusammen :/..
Zwei Jahre spaeter fasste ich den Entschluss, mir wieder ein Kaninchen zu holen. ( Ich hatte in der Zwischenzeit einen Wellensittich, den ich von einer Familie uebernommen hatte, die sich nicht mehr um ihn gekuemmert hat. Ich schenkte ihm wieder die Aufmerksamkeit, die er brauchte und bekam ihn sogar wieder zahm. Er wollte mich manchmal sogar fuettern, hihi. Dann fuhr ich jedoch in den Urlaub und als ich wieder kam und zu meiner Tante fuhr, um ihn wieder abzuholen, war er gestorben. Wahrscheinlich war er zu alt ( Er war mindestens 10 Jahre alt, als ich ihn bekam ), oder er vermisste mich einfach. Nunja, ich holte mir schließlich ein neues Kaninchen, nachdem ich meine Mutter lange ueberreden musste. Keinen deut schlauer und immernoch so unaufgeklaert wie bei Willi, kaufte ich sie in einer Tierhandlung. Da ich kein zweites halten durfte, blieb Paula allein - bis heute. Ich versuchte so viel Zeit aufzubringen wie ich nur konnte, aber selbst das hat sich mittlerweile geaendert. Ich bin Abiturientin und bald gehe ich studieren.
Ich ermahne mich immer selbst, dass ich damals einen Fehler gemacht habe, aber ich glaube, auch wenn das vielleicht bescheuert klingt, dass ich nie mit meiner Mutter ueber die Anschaffung eines zweiten Kaninchens gesprochen habe, weil ich Angst habe, das Szenario von damals koenne sich wiederholen.
Ich hoffe, ich bekomme jetzt keine Moralapostel-Antworten von euch, ich weiss, dass ich einen Fehler gemacht habe und glaubt mir, ich bereue es.
Seit ein paar Tagen habe ich also die "Schnauze" voll und ehe ich meinen Plan durchziehe, will ich euch fragen, ob mein Plan durchfuehrbar ist.
Zu meinem Plan:
Mein Kaninchen lebte ihr Leben lang in der Wohnung, war im Sommer natuerlich auf der Wiese, aber wurde eben nicht draußen gehalten. Das wuerde ich gern aendern, auch wenn es Schwer wird einen Standort zu finden. Entweder ich bekomme meine Mutter dazu, ihren Tisch mit den Blumenkaesten vom Balkon zu raeumen, um dort ein Außengehege hinstellen zu koennen, oder ich frage ihren Freund, ob es moeglich waere das Außengehege in seinen Garten zu stellen. Zusammen mit diesem Aussengehege wuerde ich dann noch einen Partner fuer Paula kaufen ( natuerlich nicht in der Zoohandlung ), der ungefaehr gleichaltrig ist. Also um die 6-8 Jahre.
Nun komme ich endlich zu meinen Fragen:
Ich glaube, das war's mit meinen Fragen. Wenn nicht, poste ich hier einfach nochmal.
Ich bin sehr dankbar fuer jede Antwort von euch.
Ich weiß, dass ich in der Haltung meines Kaninchens einen großen Fehler gemacht habe. Daher werde ich euch jetzt meine Situation schildern, die selbstverstaendlich kein herausreden darstellen soll.
Ich habe mein erstes Kaninchen bekommen, als ich 6 Jahre alt war. Ich war zu dem Zeitpunkt verantwortungsbewusst genug, das Kaninchen hatte es gut bei mir. Damals hatte ich es mit meiner Mutter zusammen im Tierheim geholt und Willi, so hieß er damals, war das tollste Kaninchen der Welt. Bald kam ich dann auf die Gesamtschule und jeder weiss, dass eine Gesamtschule auch eine Ganztagsschule ist. Ich hatte also immer weniger Zeit fuer mein Kaninchen. Ich wusste damals nicht, dass man Kaninchen nicht einzeln halten darf und sollte, aber man hatte uns versichert, dass es durchaus moeglich sei. Doch als ich dann schließlich feststellte, dass mein Kaninchen mehr aufmerksamkeit brauchte, erbittete ich bei meiner Mutter, ein zweites, ein Weibchen, hinzuzuholen. Achtung: Dies geschah nicht, weil ich wusste, dass man Kaninchen nur zu zweit halten sollte, sondern eher aus "Mitleid" und leider wusste meine Mutter es auch nicht besser. Wir fuhren erneut zum Tierheim und holten ein Weibchen, dass uns als sehr lieb beschrieben wurde. Biene hieß sie zu dem Zeitpunkt und ich wollte sie auch nicht umbenennen. Sie war ein Albino-Loewenkoepfchen, 2 Jahre alt ( Willi war geschaetzte 5-6 Jahre alt ) und ich freute mich, Gesellschaft fuer Willi gefunden zu haben. Leider kam genau das, was ich eben nicht erreichen wollte. Biene ließ Willi nicht in Ruhe. Sie rammelte ihn staendig ( sie war eindeutig ein Weibchen! ), ließ ihn nicht in Ruhe und klebte an ihm wie eine Besessene. Dann geschah das, wovor ich am meisten Angst hatte ( ich war 11 Jahre alt. ): Ich kam von der Schule nach Hause und fand den Kaefig meines geliebten Kaninchens nicht mehr vor. Panisch rief ich meine Mutter auf der Arbeit an, die mir tragischerweise mitteilen musste, dass Willi gestorben war und sie Biene zurueck in's Tierheim brachte, da sie der Meinung war, es haette keinen Sinn mehr. Fuer mich war sofort klar, dass Willi den Stress nicht aushielt. Ich hielt die beiden irgendwann natuerlich auch getrennt, aber das brachte scheinbar nichts. Da Willi eben mein erstes und heiß geliebtes Tierchen war, brach fuer mich damals eine Welt zusammen :/..
Zwei Jahre spaeter fasste ich den Entschluss, mir wieder ein Kaninchen zu holen. ( Ich hatte in der Zwischenzeit einen Wellensittich, den ich von einer Familie uebernommen hatte, die sich nicht mehr um ihn gekuemmert hat. Ich schenkte ihm wieder die Aufmerksamkeit, die er brauchte und bekam ihn sogar wieder zahm. Er wollte mich manchmal sogar fuettern, hihi. Dann fuhr ich jedoch in den Urlaub und als ich wieder kam und zu meiner Tante fuhr, um ihn wieder abzuholen, war er gestorben. Wahrscheinlich war er zu alt ( Er war mindestens 10 Jahre alt, als ich ihn bekam ), oder er vermisste mich einfach. Nunja, ich holte mir schließlich ein neues Kaninchen, nachdem ich meine Mutter lange ueberreden musste. Keinen deut schlauer und immernoch so unaufgeklaert wie bei Willi, kaufte ich sie in einer Tierhandlung. Da ich kein zweites halten durfte, blieb Paula allein - bis heute. Ich versuchte so viel Zeit aufzubringen wie ich nur konnte, aber selbst das hat sich mittlerweile geaendert. Ich bin Abiturientin und bald gehe ich studieren.
Ich ermahne mich immer selbst, dass ich damals einen Fehler gemacht habe, aber ich glaube, auch wenn das vielleicht bescheuert klingt, dass ich nie mit meiner Mutter ueber die Anschaffung eines zweiten Kaninchens gesprochen habe, weil ich Angst habe, das Szenario von damals koenne sich wiederholen.
Ich hoffe, ich bekomme jetzt keine Moralapostel-Antworten von euch, ich weiss, dass ich einen Fehler gemacht habe und glaubt mir, ich bereue es.
Seit ein paar Tagen habe ich also die "Schnauze" voll und ehe ich meinen Plan durchziehe, will ich euch fragen, ob mein Plan durchfuehrbar ist.
Zu meinem Plan:
Mein Kaninchen lebte ihr Leben lang in der Wohnung, war im Sommer natuerlich auf der Wiese, aber wurde eben nicht draußen gehalten. Das wuerde ich gern aendern, auch wenn es Schwer wird einen Standort zu finden. Entweder ich bekomme meine Mutter dazu, ihren Tisch mit den Blumenkaesten vom Balkon zu raeumen, um dort ein Außengehege hinstellen zu koennen, oder ich frage ihren Freund, ob es moeglich waere das Außengehege in seinen Garten zu stellen. Zusammen mit diesem Aussengehege wuerde ich dann noch einen Partner fuer Paula kaufen ( natuerlich nicht in der Zoohandlung ), der ungefaehr gleichaltrig ist. Also um die 6-8 Jahre.
Nun komme ich endlich zu meinen Fragen:
- Ist es moeglich, mein Kaninchen nach der langen Zeit ueberhaupt draußen zu halten?
- Was muss ich beim Kauf eines Außengeheges beachten? ( Ausstattung, Groeße usw. )
- Sind diese 4-Season-Kaefige zu empfehlen, oder waere es nicht gut, das Kaninchen auch im Winter draußen zu halten?
- Wie gewoehne ich mein Kaninchen an ein anderes? Grundsaetzlich aggressiv ist sie nicht, aber sie mag es nicht sonderlich, wenn ich an "IHREN" Futternapf gehe ~.~, ich habe nur Angst, dass Paula sich mit dem anderen Kaninchen nicht vertraegt..
- Gibt es eine Moeglichkeit von vornerein zu erkennen, ob die beiden sich verstehen oder nicht?
Ich glaube, das war's mit meinen Fragen. Wenn nicht, poste ich hier einfach nochmal.
Ich bin sehr dankbar fuer jede Antwort von euch.