- Blutohr - Ursachen und Therapie? Beitrag #1
hadschihalef
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Obwohl bei uns das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, würde ich dieses Thema gerne einmal diskutieren...
Im letzten Sommer litt unsere Jackie (die, wie auf den Fotos zu sehen, eigentlich vom Mini-Bulli die Stehohren hat) unter einem sogenannten "Blutohr". Es handelt sich hierbei wohl um eine Einblutung zwischen die dünnen Hautschichten der Ohrmuschel.
Die Einblutung war zunehmend stärker, so dass die Ohrmuschel prall gefüllt nach unten hing.
Von 2 Tierärzten wurden mir unterschiedliche Ursachen genannt.
a) es habe einen mechanischen Reiz (vom Schütteln oder Scheuern) gegeben, evtl. verursacht durch eine Verschmutzung oder Entzündung im Ohr.
Maßnahme: Reinigung des Ohres mit Empfehlung, dies regelmäßig zu wiederholen (was wir in 8 Jahren nie tun mussten, weil das Ohr keine sichtbaren Verschmutzungen aufwies)...danach würde die Symptomatik von selbst zurückgehen.
Dies war aber nur teilweise der Fall.
Rezidiv!
b) dies sei eine Autoimmunreaktion im Sinne einer Allergie gegen körpereigene Stoffe, die an dieser Stelle die Hautschichten endzündlich verändert, auflockert und somit eine Einblutung zulässt.
Empfehlung: nur eine Operation würde Erfolg versprechen, ein Rückfall sei aber nicht auszuschließen und eine gewisse Neigung bliebe.
Eine Foren-Bekannte von mir hat diese Geschichte bei ihrem Junghund mit einem Blutegel therapiert, mir gefiel die Idee recht gut, kannte aber niemanden, der sich damit auskennt und hab' mich da allein nicht rangetraut.
Wir haben uns dann entschieden, mit Arnika zu behandeln.
Die Einblutung ist innerhalb einiger Wochen vollständig zurückgegangen, gewisse knorplige Verwachsungen sind geblieben, leider steht das Ohr nicht mehr, aber damit kann ich zur Not leben.
Hat jemand hier Erfahrungen mit diesem Krankheitsbild und kann etwas zu Ursachen und Heilungsmaßnahmen sagen?
Bin gespannt auf Rückmeldungen.
Gruß, hadschi
Im letzten Sommer litt unsere Jackie (die, wie auf den Fotos zu sehen, eigentlich vom Mini-Bulli die Stehohren hat) unter einem sogenannten "Blutohr". Es handelt sich hierbei wohl um eine Einblutung zwischen die dünnen Hautschichten der Ohrmuschel.
Die Einblutung war zunehmend stärker, so dass die Ohrmuschel prall gefüllt nach unten hing.
Von 2 Tierärzten wurden mir unterschiedliche Ursachen genannt.
a) es habe einen mechanischen Reiz (vom Schütteln oder Scheuern) gegeben, evtl. verursacht durch eine Verschmutzung oder Entzündung im Ohr.
Maßnahme: Reinigung des Ohres mit Empfehlung, dies regelmäßig zu wiederholen (was wir in 8 Jahren nie tun mussten, weil das Ohr keine sichtbaren Verschmutzungen aufwies)...danach würde die Symptomatik von selbst zurückgehen.
Dies war aber nur teilweise der Fall.
Rezidiv!
b) dies sei eine Autoimmunreaktion im Sinne einer Allergie gegen körpereigene Stoffe, die an dieser Stelle die Hautschichten endzündlich verändert, auflockert und somit eine Einblutung zulässt.
Empfehlung: nur eine Operation würde Erfolg versprechen, ein Rückfall sei aber nicht auszuschließen und eine gewisse Neigung bliebe.
Eine Foren-Bekannte von mir hat diese Geschichte bei ihrem Junghund mit einem Blutegel therapiert, mir gefiel die Idee recht gut, kannte aber niemanden, der sich damit auskennt und hab' mich da allein nicht rangetraut.
Wir haben uns dann entschieden, mit Arnika zu behandeln.
Die Einblutung ist innerhalb einiger Wochen vollständig zurückgegangen, gewisse knorplige Verwachsungen sind geblieben, leider steht das Ohr nicht mehr, aber damit kann ich zur Not leben.
Hat jemand hier Erfahrungen mit diesem Krankheitsbild und kann etwas zu Ursachen und Heilungsmaßnahmen sagen?
Bin gespannt auf Rückmeldungen.
Gruß, hadschi