Hallo,
hm, so wisssneschaftlich habe ich das noch nie hinterfragt, bin bisher auch immer davon ausgegangen.
Alle Fische, welche ich bisher gepflegt habe, fressen, bis der Körper es nicht weiter zu lässt.
Also nicht nach deem Motto: satt, sondern eher-> passt nichts mehr rein.
Das kann auch nach hinten losgehen, vor allem bei Futter, welches noch nach einiger Zeit im Magen nachquillt.
In freier Natur ist der Tisch selten reich gedeckt, man muß das Futter suchen, es jagen und vor allem auch bekommen.
Zwischendurch wird man selber gejagt und verbraucht wieder Energie.
Daher ist es wichtig, daß sie immer auf der Suche nach Futter sind... benötigen sie es ja dringend.
Ich hielt ein fehlendes Sättigungsgefühl daher immer für sehr logisch.
In der Natur wird über den ganzen Tag verteilt...hier mal ne Mücke, da mal nen Floh, dort vielleicht 3 Jungfische, viel Aufwuchs/Kleinstnahrung ( füllt ja nicht schnell den Magen), manche Tage vielleicht gar nichts .... aber so gut wie nie ne ganze Wagenladung voll Mückenlarven.
Daher ist es schon am Besten, wenn man nur kleine Mengen verfüttert...perfekt wäre dies mehrmals am Tag.
Das bedeutet aber dann auch wirklich: nicht mehr als ne Mückenlarve, oder 1-2 Flocken pro Tier.
Das schafft man meist nicht... :lol: , also lieber 1-2 mal am Tag knapp füttern.
Ab und an darf ruhig ein Hunger oder auch mal ein Schlemmertag sein.
Und ich frage mal einen Fachmann, ob es tatsächlich so ist Betreff des Hungergefühls.
LG Botia