- Hund beisst sich auf! HILFE!!!! :-( Beitrag #1
K
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Ich bin völlig verzweifelt!!!
Wir haben einen 5j. Mischling (75% Berner Sennen, 25% Schäferhund-Jagdhund), schwarzes langes Fell (im Sommer geschoren), Charakter wie ein Berner, Aussehen wie ein Neufundländer...
Mit ca. 1 Jahr biss er sich immer wieder Stellen auf, damals noch nur etwas und nur an Vorderpfoten. Seitdem er ca. 2 Jahre alt ist, beisst er sich immer hinten auf: entweder an der Hüfte, Hinterbeine und/oder Rute. Eine Stelle wird angefangen und dann gern wochenlang weiterbearbeitet, wen es nach ihm ginge. Allerdings nur ab Frühling bis Sommer, manchmal auch bis Herbst, im Winter nicht! Bekam anfangs nur einen Helm auf.
- Hatte vor 2 Jahren Hundehomöopathen hier: [ACHTUNG GEÄNDERT!!!] Er tippte auf Stoffwechsel. Monty bekam erst 3 Wochen lang Sulfur D4 (wurde voll schlimm, klar!), sofort danach bekam er "Locopedium LM XVIII" (hochpotenziert), wirkte zwar, aber er bekam Magenprobleme (weicher Stuhlgang, oft Durchfall-ähnlich). Nach ca. 8 Wochen Wechsel auf "Graphites LMXIII", half nichts, Beissen wurde schlimmer, nur der Magen wurde besser...
Ein Jahr später wieder Graphites, half nix! Danach Mercurius solub. Hahnemanni LMX XVIII, auch ohne Erfolg...
- Immer bekam er nachts Helm auf oder wenn er alleine war, ging wochenlang gut, wir nahmen Helm ab, ging dann auch mal noch einige Tage gut und plötzlich wieder: Entweder alte Stelle "gefunden" oder neue angefangen!
- Er bekam über mehrere Wochen nur Reis und von uns abgekochtes Pferdefleisch, sozusagen als Diät, um Futtermittelallergie auszuschliessen, half nichts! Er bekam schon verschiedene Futter, kann aber nicht sagen, dass eins besser oder schlechter war, nur dass es bei Hills (als Leckerlies gegeben) sehr schlimm wurde - kann aber auch Zufall gewesen sein!!!
- Neuerdings beisst er die Rute gern fast runter (Rute ist nicht geschoren, aber hat härteres Haar als das Restfell, neuerdings wird es am Rutenansatz sogar wie Pferdeschweifhaare), auch gern die Hunterbeine, und dann an der Hüfte.
- Haben vor kurzem großen Check bei ihm gemacht, weil er jetzt nun 5 Jahre alt ist:
* Ultraschall der Blase und der Prostata (weil nicht kastriert) ohne Befunde
* Blut- und Urinprobe brachte zu sauren Urin und Verdacht auf entweder chronische Blasen- oder Nierenentzündung (weil er als Rüde an jedem Bein, auch zu Beginn des Spaziergangs, nicht leer pinkelt, nur 1-2 Sekunden!), er bekam Antibiotika für 2 Wochen ("Trime...."?, komm nicht mehr drauf...), nach 2 Wochen Bluttest: alles ok! -
zudem bekam er danach ca. 6 Wochen lang "Happy Dog Sano-Croq" als Nierendiätfutter, um die Niere zu unterstützen, nach der Entzündung, stellen ihn just wieder um.
* Einige Pilzsporen auf der Haut an den Stellen, daher 2 Pilzimpfungen im Abstand von 2 Wochen, dazu noch Salbe "Panolog" zum Behandeln der Stellen. Die Stellen wurden sofort toll, kein Beissen mehr!!! - leider nur für ca. 10 Tage, dann ging es wieder los und Panolog hilft nicht mehr.
Letzter Test mit Pilzlampe vor 2 Tagen: keine Pilzsporen zu sehen!
* gerade akut eine Augenentzündung, eiternde Augen (scheint aber aufgrund der Hitze zu sein, haben derzeit wohl viele Hunde), bekommt Salbe - viel besser!
* keine Milben, keine Läuse, keine Flöhe - nix!
* puuuh, was vergessen?
- er bekommt 1x/Monat Frontline gegen Zecken im Sommer und Programm Flohtabletten im Winter
- in seiner Familie hat es von den Geschwistern (insgesamt stolze 16 Geschwister aus 2 Würfen) soweit ich weiß keiner, eine Schwester hat große Probleme mit Bauchspeicheldrüse, bekommt Spezialfutter seit Welpenbeinen auf
- Zum Futter: Er bekam als Welpe "Meradog Junior", später mal Markusmühle (vertrug er blendend), Alnutra (von Aldi), Meradog Brocken, Meradog Univit. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, dass es am Futter liegt. Er bekam z.B. fast 2 Jahre lang Markusmühle, im Winter ist es top, im Sommer immer aufbeissen. Daher schliesse ich Futtermittelallergie als Hauptursache dafür aus, kann natürlich aber zu einem kleinen Teil dazubeiwirken, wer weiss...
- regelmäßig geimpft, regelmäßig entwurmt mit immer anderem Wurmmittel
- haben Allergietest überlegt, heutzutage sollen die Tests ja gut sein, kostet seit wenigen Tagen nur noch 75,- (statt 150,- - 200,- wie es bisher bei dem Labor war) bei einem laut TA sehr guten Labor, Tests sollen dort zuverlässig sein. Aber ich frag mich: Was bringt es mir zu wissen, dass er gegen Pollen, Gräser, sonstwas allergisch ist? Ich kann ihn doch nicht von Feb./März bis Juli/August/September/etvl. Oktober einsperren!!!
- er bekam gestern Cortison (Dexamethason 0,5) eine Tablette, bekam ab heute neues Futter (wieder Alnutra - Aldi), heute aber schon 3 Tabletten Cortison, da mein TA es so meinte - nachdem Monty sich vorhin so heftig ausgebissen hat... Jetzt liegt er und pennt wieder...
Ich war absolut gegen Cortison, weil ich selbst Neurodermitis habe und weiß, was Cortison anrichten kann... Aber ich hab schon sooo viel probiert, und was bringt es, wenn es ihn die ganze Zeit juckt??? Ich hab Neuro, ich weiß, wie schlimm so ein Juckreiz ist!! Auch wenn er nicht reden und nicht klagen kann, leidet er natürlich darunter: Es juckt! Man merkt es ihm aber nicht an, er ist durchgehend topfit, gut gelaunt wie immer, kein bisschen aggressiv dadurch, zieht sich aber auch nicht zurück, ist gern aktiv, lässt mich an die Stellen ran zum behandeln (für Kamillenumschläge, oder mal Desinfizieren, auch wenn es ihn danach mal juckt), etc.
Ich möchte eins anmerken, bevor es nachher heisst, mein TA würde evtl. nur Geld machen wollen: Mein TA kostet einen Bruchteil von den Preisen, die die TA hier sonst nehmen, dafür fahre ich aber auch immer 50km für eine Strecke. Er ist ein Groß- und Kleintierarzt, sein Vater ebenfalls, haben die Praxis nun zusammen, bald stößt die Freundin noch dazu. Er ist also mit Tieren und deren Krankheiten aufgewachsen, hat es nun noch frisch studiert. Er arbeitet u.a. auch mal für das Veterinäramt. Haben zuhause 4 kleine Hunde, alle kerngesund, teils mit Flasche aufgezogen. Er scheut es z.B. teure Untersuchungen oder Behandlungen zu machen, wenn er Zweifel hat, dass sie Erfolg bringen; und das auch, wenn man fast schon darauf besteht, dass es gemacht werden soll! Ihm ist es auch echt unangenehm, einen Preis zu nennen, wenn eine vermeintlich kleine Sache "teuer" ist (z.B. kostete die Pilzimpfung meines Hundes 35,- pro Spritze, und er brauchte letztlich 2 davon. TA sagte aber auch, dass es daran liegt, dass mein Hund 50kg wiegt). Klar! Er sagte bei dem Cortison auch, dass das billig ist, zumindest bei ihm, andere würde da kräftig draufschlagen. Er will mich also nicht abziehen, zumal wir mittlerweile schon sowas wie befreundet sind (schreiben SMS, quatschen lange, legen ständig unsere Termine bei ihm per SMS um, etc.). Er ist bemüht, auch wenn er alle Hände voll zu tun hat!
Meine alte TA hier aus der Stadt hat damals nur die Schultern wegen Montys Aufbeissen gezuckt...
Ich bin so verzweifelt, daher frage ich Euch:
Habt ihr einen Tipp, eine Idee, Erfahrungen, IRGENDWAS???
Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, ich musste aber ja alles unterbringen...
Wir haben einen 5j. Mischling (75% Berner Sennen, 25% Schäferhund-Jagdhund), schwarzes langes Fell (im Sommer geschoren), Charakter wie ein Berner, Aussehen wie ein Neufundländer...
Mit ca. 1 Jahr biss er sich immer wieder Stellen auf, damals noch nur etwas und nur an Vorderpfoten. Seitdem er ca. 2 Jahre alt ist, beisst er sich immer hinten auf: entweder an der Hüfte, Hinterbeine und/oder Rute. Eine Stelle wird angefangen und dann gern wochenlang weiterbearbeitet, wen es nach ihm ginge. Allerdings nur ab Frühling bis Sommer, manchmal auch bis Herbst, im Winter nicht! Bekam anfangs nur einen Helm auf.
- Hatte vor 2 Jahren Hundehomöopathen hier: [ACHTUNG GEÄNDERT!!!] Er tippte auf Stoffwechsel. Monty bekam erst 3 Wochen lang Sulfur D4 (wurde voll schlimm, klar!), sofort danach bekam er "Locopedium LM XVIII" (hochpotenziert), wirkte zwar, aber er bekam Magenprobleme (weicher Stuhlgang, oft Durchfall-ähnlich). Nach ca. 8 Wochen Wechsel auf "Graphites LMXIII", half nichts, Beissen wurde schlimmer, nur der Magen wurde besser...
Ein Jahr später wieder Graphites, half nix! Danach Mercurius solub. Hahnemanni LMX XVIII, auch ohne Erfolg...
- Immer bekam er nachts Helm auf oder wenn er alleine war, ging wochenlang gut, wir nahmen Helm ab, ging dann auch mal noch einige Tage gut und plötzlich wieder: Entweder alte Stelle "gefunden" oder neue angefangen!
- Er bekam über mehrere Wochen nur Reis und von uns abgekochtes Pferdefleisch, sozusagen als Diät, um Futtermittelallergie auszuschliessen, half nichts! Er bekam schon verschiedene Futter, kann aber nicht sagen, dass eins besser oder schlechter war, nur dass es bei Hills (als Leckerlies gegeben) sehr schlimm wurde - kann aber auch Zufall gewesen sein!!!
- Neuerdings beisst er die Rute gern fast runter (Rute ist nicht geschoren, aber hat härteres Haar als das Restfell, neuerdings wird es am Rutenansatz sogar wie Pferdeschweifhaare), auch gern die Hunterbeine, und dann an der Hüfte.
- Haben vor kurzem großen Check bei ihm gemacht, weil er jetzt nun 5 Jahre alt ist:
* Ultraschall der Blase und der Prostata (weil nicht kastriert) ohne Befunde
* Blut- und Urinprobe brachte zu sauren Urin und Verdacht auf entweder chronische Blasen- oder Nierenentzündung (weil er als Rüde an jedem Bein, auch zu Beginn des Spaziergangs, nicht leer pinkelt, nur 1-2 Sekunden!), er bekam Antibiotika für 2 Wochen ("Trime...."?, komm nicht mehr drauf...), nach 2 Wochen Bluttest: alles ok! -
zudem bekam er danach ca. 6 Wochen lang "Happy Dog Sano-Croq" als Nierendiätfutter, um die Niere zu unterstützen, nach der Entzündung, stellen ihn just wieder um.
* Einige Pilzsporen auf der Haut an den Stellen, daher 2 Pilzimpfungen im Abstand von 2 Wochen, dazu noch Salbe "Panolog" zum Behandeln der Stellen. Die Stellen wurden sofort toll, kein Beissen mehr!!! - leider nur für ca. 10 Tage, dann ging es wieder los und Panolog hilft nicht mehr.
* gerade akut eine Augenentzündung, eiternde Augen (scheint aber aufgrund der Hitze zu sein, haben derzeit wohl viele Hunde), bekommt Salbe - viel besser!
* keine Milben, keine Läuse, keine Flöhe - nix!
* puuuh, was vergessen?
- er bekommt 1x/Monat Frontline gegen Zecken im Sommer und Programm Flohtabletten im Winter
- in seiner Familie hat es von den Geschwistern (insgesamt stolze 16 Geschwister aus 2 Würfen) soweit ich weiß keiner, eine Schwester hat große Probleme mit Bauchspeicheldrüse, bekommt Spezialfutter seit Welpenbeinen auf
- Zum Futter: Er bekam als Welpe "Meradog Junior", später mal Markusmühle (vertrug er blendend), Alnutra (von Aldi), Meradog Brocken, Meradog Univit. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, dass es am Futter liegt. Er bekam z.B. fast 2 Jahre lang Markusmühle, im Winter ist es top, im Sommer immer aufbeissen. Daher schliesse ich Futtermittelallergie als Hauptursache dafür aus, kann natürlich aber zu einem kleinen Teil dazubeiwirken, wer weiss...
- regelmäßig geimpft, regelmäßig entwurmt mit immer anderem Wurmmittel
- haben Allergietest überlegt, heutzutage sollen die Tests ja gut sein, kostet seit wenigen Tagen nur noch 75,- (statt 150,- - 200,- wie es bisher bei dem Labor war) bei einem laut TA sehr guten Labor, Tests sollen dort zuverlässig sein. Aber ich frag mich: Was bringt es mir zu wissen, dass er gegen Pollen, Gräser, sonstwas allergisch ist? Ich kann ihn doch nicht von Feb./März bis Juli/August/September/etvl. Oktober einsperren!!!
- er bekam gestern Cortison (Dexamethason 0,5) eine Tablette, bekam ab heute neues Futter (wieder Alnutra - Aldi), heute aber schon 3 Tabletten Cortison, da mein TA es so meinte - nachdem Monty sich vorhin so heftig ausgebissen hat... Jetzt liegt er und pennt wieder...
Ich möchte eins anmerken, bevor es nachher heisst, mein TA würde evtl. nur Geld machen wollen: Mein TA kostet einen Bruchteil von den Preisen, die die TA hier sonst nehmen, dafür fahre ich aber auch immer 50km für eine Strecke. Er ist ein Groß- und Kleintierarzt, sein Vater ebenfalls, haben die Praxis nun zusammen, bald stößt die Freundin noch dazu. Er ist also mit Tieren und deren Krankheiten aufgewachsen, hat es nun noch frisch studiert. Er arbeitet u.a. auch mal für das Veterinäramt. Haben zuhause 4 kleine Hunde, alle kerngesund, teils mit Flasche aufgezogen. Er scheut es z.B. teure Untersuchungen oder Behandlungen zu machen, wenn er Zweifel hat, dass sie Erfolg bringen; und das auch, wenn man fast schon darauf besteht, dass es gemacht werden soll! Ihm ist es auch echt unangenehm, einen Preis zu nennen, wenn eine vermeintlich kleine Sache "teuer" ist (z.B. kostete die Pilzimpfung meines Hundes 35,- pro Spritze, und er brauchte letztlich 2 davon. TA sagte aber auch, dass es daran liegt, dass mein Hund 50kg wiegt). Klar! Er sagte bei dem Cortison auch, dass das billig ist, zumindest bei ihm, andere würde da kräftig draufschlagen. Er will mich also nicht abziehen, zumal wir mittlerweile schon sowas wie befreundet sind (schreiben SMS, quatschen lange, legen ständig unsere Termine bei ihm per SMS um, etc.). Er ist bemüht, auch wenn er alle Hände voll zu tun hat!
Meine alte TA hier aus der Stadt hat damals nur die Schultern wegen Montys Aufbeissen gezuckt...
Ich bin so verzweifelt, daher frage ich Euch:
Habt ihr einen Tipp, eine Idee, Erfahrungen, IRGENDWAS???
Tut mir leid, dass es so lang geworden ist, ich musste aber ja alles unterbringen...
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