Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren...

Diskutiere Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr Lieben! Erstmal SORRY, dass ich mich im Moment hier im Forum so rar mache, aber die Arbeit frisst mich im Moment auf... *SEUFZ* Eben...
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  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #1
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Bonnys_Kinder

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Hallo Ihr Lieben!

Erstmal SORRY, dass ich mich im Moment hier im Forum so rar mache, aber die Arbeit frisst mich im Moment auf... *SEUFZ*

Eben rief mich meine Freundin an und teilte mir mit, dass ihre russische Terrierdame mit 13 Jahren eine Gebärmutterentzündung hat. "Alice" hat außerdem schon etwas länger 2 Krebsgeschwüre, die inoperabel sind (lt. meiner Freundin).

Alice hat seit Freitag wohl ziemlich starken Ausfluß und sie gleich mit ihr zum Doc. Der wollte eine Blutanalyse machen und sie röntgen und anschließend gleich operieren, was meine Freundin jedoch ablehnte, wegen des hohen Alters und wegen dem Krebs.

Jetzt behandelt sie Alice "nur" mit starkem Antibiotika... *GRÜBEL*

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll!? Als eine frühere Katze von mir mal Gebärmutterentzündung hatte, haben wir gleich die Total-OP machen lassen - auf Anraten des Tierarztes. War zwar a...teuer, aber watt mutt, datt mutt. Meine Freundin will erst die Tablettenkur "ausprobieren", bevor "geschnibbelt" wird....

Kann mir hier jemand fachkundig Informationen darüber geben, ob die Tablettenkur ausreichend ist, um Alice wieder fit zu bekommen? Kann man die Genesung durch Kühlpads evtl. beschleunigen? Gibt es andere Hausmittelchen?

Bin für jeden Rat dankbar!
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #2
Also bei einer so hochgradigen Pyometra, wie du es beschrieben hast, dass sie schon tröpfelt, würd ich persönlich keine Zeit mehr verlieren, sondern sofort operieren lassen.

Auch wenn sie schon Krebsgeschwüre hat, dass ist doch kein Grund, sie nicht zu operieren, denn wenn die Tablettenkur versagt, hat die Hündin kaum noch eine Chance.

Ich weiß nicht, warum deine Freundin sie nicht operieren lassen will. Aus Geldmangel? Oder warum? Oder will sie in ihren alten Hund, der eh schon Krebs hat, nicht mehr so viel Geld investieren? Wenn es so ist, find ich es grausam, es so abzuwägen. Lieber ein paar Euros in die Hündin gesteckt und noch ein paar schöne Tage mit ihr verlebt.

LG
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #3
Wird sie nicht operiert, denke ich, dass ihr so und so schon geschwächter Körper an der Pyometra zu Grunde geht bzw. dass der Krebs die Chance bekommt sich noch weiter auszubreiten.
Wird sie operiert, ist es sehr fraglich ob ihr Körper die Vollnarkose und die Nachbehandlung übersteht. Operationen sind bei so alten Hunden immer sehr sehr gefährlich!
Also insgesamt würd ich doch eher zur OP tendieren, hier stehn die Chancen zwar auch extrem schlecht, aber immerhin ein bisschen größer als ohne.
Gruß Apollo
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #4
hallo

sweetroke,
ich denke, die besitzerin will keine op wegen der narkose. da es recht schwierig is bei alten hunden.
trotz alle dem würde ich s versuchen.

bonny, rede noch mal mit ihr. erkläre,das die chancen bei einer op höher sind als mit tabletten.

der TA kann doch beurteilen ob der hudn das schafft mit der op, versuch deine freundin zu überstimmen.
grüße
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #5
Hallo Ihr Lieben!
VIELEN DANK für Eure Antworten!
Der Haustierarzt Ihres Vertrauens - wo sie seit Jahren mit Ihren Tieren hin geht - ist z.Zt. im Urlaub und kommt erst nächste Woche wieder. Und dieser hat bei der Krebsdiagnose damals schon Bedenken bei einer OP geäußert, wegen des Alters. Deswegen ist meine Freundin nicht so ganz davon überzeugt, wenn ein Vertretungsarzt jetzt meint "sofort operieren"... Sie will auf "Ihren" Tierarzt warten, bis er wieder da ist.

Ich habe gestern mit Ihr telefoniert und sie meinte, dass der Ausfluß schon besser wird und Alice auch kein Fieber mehr hat. *FREU* Ferner frisst sie wohl wieder mehr, hat aber trotzdem schon 2 kg abgenommen. Meine Freundin war nochmal zu einer anderen Tierärztin zur Nachuntersuchung und die meinte, dass es ganz gut aussieht, sie aber eine OP nicht ganz vergessen sollte. Es könne immer noch notwendig werden...

Am Geld liegt es nicht wirklich. Selbst wenn meine Freundin z.Zt. einen Engpass hätte, würde ich Ihr das Geld vorstrecken und das weiß sie auch. Ich kenne Alice jetzt schon fast ihr ganzes Leben und habe noch nie so einen lieben Hund kennen gelernt. Die Krebsdiagnose war schon schlimm für mich und jetzt die Pyometra :(...

Ich hoffe Alice übersteht das Ganze.... sie ist sooo eine Süße, echt.
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #6
Hallo Bonny´s Kinder.

Ich hatte bis ich 16 Jahre alt war auch einen Hund. Meine Mutter hat ihn damals geholt als ich 2 Jahre alt war. Das "witzige" ist, das meiner auch Alice hieß , es war ein Yorkshire terrier.

das nicht so lustige, meiner hatte auch krebs bekommen und er war auch etwas zu alt für eine op. Bei uns lag es auf keinen fall am Geld, aber meiner hätte eine op nicht überlebt. Der ganze bauch, war voll mit Krebs, hätte mein Tierarzt Operiert, dann hätte sich der krebs sehr schnell weiter verbreitet und die Narkose hätte meinen Hund auch "umgebracht".

Nachdem sie eine ganze zeitlang mit dem krebs leben konnte (durch schmerztabletten und anderen dingen), ist es schließlich passiert, das sich ihr oberer "eckzahn?" durch die schnauze gedrückt hat und dies hat ziemlich geitert, auch dies konnte man NICHT mit einer OP weg machen nur mit Tabletten. Letzt endlich hat sie (als ich in der schule war) sehr viel blut gebrochen *oh gott mir laufen die tränen* und mein Vater hat sie dann einschläfern lassen. Mittlerweile hab ich verstanden, das es ihr nun besser geht , aber ich war total am ende. Ich habe 3 wochen nur geheult. Hab sie "im toten steifen zustand" noch im arm gehalten und wollte sie nicht mehr los lassen.

es war schrecklich. Ich hoffe für deine Freundin das die Tabletten wirken. Egal wie sich sich entscheiden wird und wenn es eben nicht mehr geht, dem Hund geht es dann wohl besser wenn sie ihn "wenn NICHTS mehr geht" erlöst.

Wünsche euch viel Glück und drücke euch die Daumen.
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #7
Hallo!

Kurzer Zwischenstandsbericht:

Alice geht's immer besser *FREU TOTAL*. Der Tierarzt des Vertrauens ist auch wieder da und hat Alice jetzt etwas stärkere Antibiotika-Tabletten gegeben - aber nur für kurze Zeit. Denn es soll ja keine Dauerlösung sein/werden.

Wenn diese Tabletten dann alle sind bzw. sie abgesetzt werden und der Ausfluss wieder kommt, kommt Alice aber um eine OP nicht herum. Aber wollen wir mal das Beste für sie hoffen... *DAUMEN FEST DRÜCK*

@BlackandWhite

Das mit Eurem Yorkie tut mir echt leid! Wir haben letztes Jahr auch unsere Bonny (Fotomitte) gehen lassen müssen und es tut heute noch weh... Ich kann daher Deinen Schmerz und auch die Ängste meiner Freundin mehr als gut nachvollziehen... *SNIEF*. Aber wie Du schon sagtest, es ist/war das Richtige...

Zu einer ECHTEN Freundschaft gehört auch "los lassen" zu können, wenn's sein muss.
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #8
Hey!!

@Bonnyskinder:drück euch gaaaanz fest die Daumen damit es Alice bald besser geht und damit bei der OP alles gut verläuft!!!!*drück*

@BlackandWhite:Booor das tut mir voll Leid mit deiner Alice......mein herzliches Beileid.....:-*

VG Leonie
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #9
Hallo Ihr Lieben!

Alice wurde inzwischen operiert und die Fäden sind zwischenzeitlich auch schon entfernt. Sie hat alles gut überstanden!

Die OP war dann doch nötig, da nach Absetzen der Tabletten der Ausfluß wieder kam *SEUFZ*. Jetzt geht es Alice aber schon wieder richtig gut und sie tobt im Garten umher *FREU*.

Nur Euch mal eben mitteilen wollen... :D
 
  • Gebärmutterentzündung mit 13 Jahren... Beitrag #10
Das finde ich ja großartig!!!!

Freut mich sehr für deine Freundin, dass die Hündin alles gut überstanden hat.

LG Biene
 
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