Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...)
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Ende August 2007 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Barcelona –
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #1
[FONT="]LUPINA - Die fast unglaubliche Geschichte eines Hundemädchens[/FONT]
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[FONT="]Ende August 2007 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Barcelona – [/FONT]
[FONT="]Eine kniehohe schwarze Hündin schleppt sich in der Hitze der Mittagssonne schwerfällig in den Schatten eines dürren Baumes. Sie atmet schwer, unendlicher Durst brennt in ihrer Kehle und sie spürt die ungeduldigen Tritte der sechs ungeborenen Welpen in ihrem Bauch. Sie weiß, dass es nicht mehr lange dauern wird bis ihre Babys geboren werden, das macht ihr Angst. Wo soll sie hingehen? Die Dorfbewohner werden sehr ungehalten, wenn sie sich zu nahe an die Häuser begibt. Es werden Steine und Stöcke geschmissen und wenn sie zu mutig war wird sie von Fußtritten getroffen. Nachts versucht sie im Müll der Menschen wenigstens etwas Essbares zu finden und ein wenig Wasser zu ergattern. Aber sie ist nicht die Einzige. Viele andere Hunde und Katzen treten im täglichen Kampf ums Überleben gegeneinander an. Ihr angeschwollener Bauch und ihr schlechter Ernährungszustand lassen sie oft den Kürzeren ziehen gegen die größeren und kräftigeren Rüden. Sie fühlt sich eigentlich sogar viel zu schwach um ihre Welpen zu gebären. Die Hitze wird immer unerträglicher und der Schatten des dürren Baumes immer kleiner, aber die kleine Hündin findet keine Kraft mehr aufzustehen und bleibt einfach regungslos liegen. Und genau in diesem Moment, als ihr Schicksal und das ihrer ungeborenen Kinder besiegelt scheint, taucht eine Frau auf, die aus dem Auto heraus den sterbenden Hund entdeckt hat. Sie ist nicht wie die anderen Menschen hier, sie vertreibt die Tiere nicht, sie sind ihr nicht einfach egal, sie versucht ihnen zu helfen. Sie nimmt die kleine, schwarze Hündin vorsichtig auf den Arm, bettet sie auf die Rückbank ihres Wagens und fährt mit ihr nach Hause.[/FONT]
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[FONT="]18. September 2007 auf einer Finca in der Nähe von Barcelona – [/FONT]
[FONT="]Die kniehohe schwarze Hündin ist schon die ganze Nacht sehr unruhig gewesen, die Geburt ihrer Welpen steht kurz bevor. In den letzten beiden Wochen hat sie das Paradies auf Erden erlebt. Die Frau hat sie wirklich mit nach Hause genommen. Es war wie ein Traum. Ein großes Fincagelände bevölkert von drei gut genährten, liebenswerten Hunden und mehreren Katzen war nun ihr neues Zuhause. Es gab jeden Tag soviel zu essen wie sie wollte, immer frisches Wasser und die Menschen traten und schlugen nicht, sondern näherten sich vorsichtig und liebevoll. Die kleine Hündin hatte gelernt, dass Menschenhände nicht nur grob und gewalttätig waren, sondern auch sanft kraulen und streicheln konnten. Jetzt da die Wehen immer stärker wurden suchte sie sogar die Nähe „ihrer“ Menschen. Sie wurde auf ein weiches Lager aus Decken und Lagen gebettet und immer war jemand an ihrer Seite, der sie beruhigte. Und so erblickten an diesem Tag sechs putzmuntere kleine Hunde das Licht der Welt. Drei Hündinnen und drei Rüden und keiner sah aus wie der andere. Eine der Hündinnen war das genaue Ebenbild ihrer Mutter und um diese Hündin soll es nun gehen. [/FONT]
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[FONT="]Mitte November 2007 auf einer Finca in der Nähe von Barcelona – [/FONT]
[FONT="]Aus den sechs kleinen, hilflosen Würmchen, die die kleine, schwarze Hündin am 18. September zur Welt gebracht hatte, waren sechs kugelrunde und quietsch vergnügte Hundekinder geworden. Nichts war vor ihnen sicher. Kein Tisch zu hoch und keine Treppe zu steil. Die Finca glich inzwischen einem überdimensionalen Hundespielplatz und der Trubel wurde den Menschen und auch den angestammten Tieren langsam zuviel. So wurde schweren Herzens beschlossen, dass die Mutter zwar auf der Finca bleiben durfte, die Welpen aber ausziehen mussten. Für die Rüden sollte ein Zuhause in Spanien gefunden werden, die Hündinnen traten die lange und ungewisse Reise ins ferne Deutschland an um dort eine neue Familie zu finden. In einem abgedeckten Wäschekorb im Kofferraum eines alten VW-Busses fuhren die drei Schwestern in eine unbestimmte Zukunft. Eine Freundin der netten Frau bei der sie bisher gewohnt hatten, war nun für sie verantwortlich und sollte sich um die gute Vermittlung der Hundekinder kümmern.[/FONT]
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[FONT="]Ende November 2007 in einem alten Bauernhaus in Deutschland– [/FONT]
[FONT="]Die drei Hundeschwestern fanden sich nur langsam im kalten Deutschland zu Recht ohne Mutter und Brüder. Aber sie hatten ja wenigstens einander. Zu ihrer Übergangsfamilie in Deutschland gehörten noch zwei große, alte Hunde und ein roter Kater, sowie zwei kleine Kinder. Die alten Hunde ersetzten ihnen die Mutter und die Kinder waren ihre neuen Spielkameraden. Es dauerte nicht lange und die erste von ihnen konnte in ein neues Zuhause ziehen. Das ließ die beiden anderen natürlich hoffen. Aber sie hofften lange Zeit vergebens. [/FONT]
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[FONT="]12. April 2008 in einem alten Bauernhaus – [/FONT]
[FONT="]Immer noch waren die beiden Hundemädchen in ihrer Übergangsfamilie, immer noch hatte sich kein neues Zuhause gefunden. Die kleine, schwarze Hündin, die ihrer Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten war, litt am meisten unter dieser Situation. Die alten Hunde waren immer genervter von den Kleinen, die Kinder wurden immer zudringlicher und furchteinflößender vor allem für die kleine Schwarze und mit ihrer Schwester verstand sie sich auch nicht mehr. Sie stritten sich ums Essen, ums Spielzeug und um den besten Schlafplatz. Die ganze Familie war verzweifelt ob der scheinbar ausweglosen Situation. Die kleine Schwarze hatte auch aufgehört zu fressen, kapselte sich immer mehr ab und hielt sich die Menschen mit Knurren und Zähnefletschen vom Leib. So konnte es nicht weitergehen. Wieder wurde schweren Herzens eine Entscheidung getroffen. [/FONT]
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[FONT="]13. April 2008 im Tierheim– [/FONT]
[FONT="]Am frühen Morgen war ein Bekannter der Familie mit der kleinen Schwarzen nach Lauterbach gefahren. Die kleine Hündin verstand die Welt nicht mehr. Sie hatte Angst vor dem fremden Mann, sie hatte Angst vor dem was mit ihr passieren würde. Zitternd und apathisch saß sie im Kofferraum des Autos und wusste weder ein noch aus. Plötzlich hielt der Wagen an, der Mann hob sie aus dem Auto und trug sie auf ein großes Gebäude zu. Überall bellten Hunde, es roch nach Katzen und vielen anderen unbekannten Dingen. Ein weiterer fremder Mann nahm sie in Empfang, sie wurde von allen Seiten begutachtet und angefasst. Panisch versuchte sie sich der Untersuchung zu entziehen, aber sie hatte keine Chance. Der Mann, der sie in Empfang genommen hatte, brachte sie in eine kahle, geflieste Box, legte ihr eine Decke hin und ließ sie allein. Das saß sie nun die kleine Schwarze. Ängstlich verkroch sie sich in der hintersten Ecke und schloss die Augen. Sie sah die Finca vor sich, sah ihre Brüder und Schwestern vergnügt herumtollen, sie sah den traurigen Blick ihrer Mutter, als sie mit ihren Schwestern in den Wäschekorb gehoben wurden. Sie sah den roten Kater und die beiden alten Hunde. Sie sah ihr ganzes, kurzes Leben vor sich und bekam immer mehr Angst. Wo war sie hier bloß? Und was passierte hier mit ihr?[/FONT]
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[FONT="]Plötzlich öffnete sich die Boxentür und eine Frau kam herein. Mit ruhiger liebevoller Stimme näherte sie sich der kleinen Schwarzen und setzte sich neben sie auf die Decke. Vorsichtig flüchtete sich die kleine Hündin noch tiefer in die hinterste Ecke. Argwöhnisch beäugte sie die junge Frau und versuchte ihre Absichten zu ergründen. „Du brauchst keine Angst haben.“, die Frau kam nicht näher, sondern sprach ruhig weiter. Die kleine Schwarze witterte ihre Chance. Sie sah den Blick der jungen Frau, der sie so liebevoll und tief berührt ansah und wusste, das war ihr neues Frauchen, das war ihr neues Zuhause, das war der Beginn ihres neuen Lebens. Sie nahm all ihren Mut zusammen, sprang der Frau in den Schoß, vergrub den Kopf in ihrem Pullover und seufzte tief und erleichtert auf. „Ich hol dich hier raus, meine Kleine…Lupina.“, die Frau nahm sie sanft in den Arm und flüsterte ihr ihren neuen Namen ins Ohr. Die kleine Schwarze rollte sich vertrauensvoll zusammen und schlief in den Armen ihres Frauchens ein.[/FONT]
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[FONT="]22. April 2008 in einer kleinen Wohnung in Hessen – [/FONT]
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Neun lange Tage hatte Lupina gewartet. Jeden Tag war ihr neues Frauchen bei ihr gewesen, schließlich arbeitete sie im Tierheim. Jeden Tag hatten sie gespielt, geschmust und gekuschelt und jeden Tag war Lupina ungeduldiger geworden. Heute war es endlich soweit. Lupina zog in ihr neues Zuhause. Aufgeregt hüpfte sie neben ihrem neuen Frauchen her, erkundete den Weg genau und konnte sich kaum bremsen, als sie vor der Wohnungstüre ankamen. Mit Vorsicht und Bedacht begann sie ihre Erkundungsreise. Im Schlafzimmer hatte sie ein eigenes Körbchen und verschiedenes Spielzeug entdeckt, im Wohnzimmer traf sie auf Kaninchen und Meerschweinchen und erschrak sich erstmal ein wenig. Der Schreck war allerdings auf beiden Seiten vor allem bei den Kaninchen, sodass Lupina schnell die Angst verlor und ihre neuen Rudelmitglieder neugierig beobachtete. Sie hatte auch im Wohnzimmer eine weiche Decke, einen Napf mit frischem Wasser und einen wunderbaren Ausblick durch die Balkontüre. Hier war es also ihr neues Zuhause. Glücklich und zufrieden rollte sie sich auf ihrer Decke zusammen und seufzte einen tiefen Hundeseufzer. Hätte ihre Mutter sich das gedacht, als sie da vor einem halben Jahr halbtot in der Hitze der spanischen Sonne lag? Hätte sie sich das für sich und ihre Kinder erträumt? Ein warmes, sicheres Plätzchen, Futter und Wasser im Überfluss, Respekt und Liebe. Soviel Glück in einem Hundeleben war doch einfach nur unglaublich![/FONT]
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...)
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #2
Die Geschichte meiner Hunde Teil 2
[FONT="]TEIL 2[/FONT]
[FONT="]TOM – die fast unglaubliche Geschichte eines Hundejungen[/FONT]
[FONT="]Anfang August 2007 auf einem abgelegenen Hof in den Bergen Mallorcas – [/FONT]
[FONT="]Unter unsäglichen Schmerzen hatte die abgemagerte, halb verdurstete Podenco-Hündin angebunden an einer kurzen Kette ihre beiden Welpen zur Welt gebracht, die nun jämmerlich schreiend in den Ausscheidungen ihrer Mutter nach deren Zitzen suchten. Eine ausgediente Plastiktonne diente der kleinen Familie als kärglicher Unterschlupf vor Sonne und Regen. Mit letzter Kraft leckte die Hündin ihre Babys trocken und schob sie sanft in Richtung Milchleiste. Viel zu Trinken konnte sie den beiden kleinen Rüden nicht bieten, da sie selbst schon lange nichts mehr gefressen oder getrunken hatte. Der Vater der Beiden, der in einigen Metern Entfernung ebenfalls angekettet in einer alten Tonne sein Dasein fristete hob aufmerksam den Kopf als er das Wimmern seiner Söhne vernahm. Wie gerne wäre er aufgestanden und hätte der Mutter beim Trockenlecken geholfen, wie gerne hätte er ihr den abgenagten Knochen herüber gebracht der neben seinen Füßen lag. Mit traurigen Augen verfolgte er die hilflosen, schwachen Bemühungen der Hundemutter und unternahm den hundertsten oder auch tausendsten Versuch sich von der Kette zu befreien, erfolglos, wie immer.[/FONT]
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[FONT="]Mitte September 2007 auf einem abgelegenen Hof in den Bergen Mallorcas – [/FONT]
[FONT="]Warum die kleinen, hilflosen Würmchen immer noch strampelten und immer noch unermüdlich den letzten Rest Milch aus ihren Zitzen saugten, wusste die Podenca nicht. Aber ihre beiden Söhne waren der einzige Grund weshalb sie es selber überhaupt schaffte jeden Morgen doch noch mal den Kopf zu heben und ihr Bestes zu geben. Die Hitze des Tages ließ den Innenraum der Tonne kochen und das wenige Wasser, was sie bekam reichte gerade mal dazu dem Tod immer wieder von der Schippe zu springen. Ihre Milch versiegte immer mehr und sie war sich sicher, dass ihre Söhne nicht mehr lange durchhalten würden. Ängstlich überprüfte sie alle paar Minuten die Atmung der beiden Welpen und seufzte erleichtert, wenn die Kleinen im Schlaf grunzten oder die Beinchen bewegten. In diesen Tagen, als sich die Hündin schon fast von dem Gedanken verabschiedet hatte ihre Welpen durchzubringen, geschah das Wunder. Touristen hatten sich bei einer Bergwanderung in die Nähe des Hofes verirrt und beim Anblick der beiden halbtoten, angeketteten Hunde sofort eine Tierschutzorganisation verständigt. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen sie. Mit zwei Autos und Transportboxen, schnitten die Ketten durch und hoben die beiden geschwächten Tiere in die Kisten. Die Hündin hob den Kopf, wimmerte und versuchte verzweifelt auf ihre beiden Kinder aufmerksam zu machen, die vollkommen entkräftet in der hintersten Ecke der Tonne lagen. Aber keiner der Menschen reagierte. Doch plötzlich ertönte ein leises, herzzerreißendes Wimmern. Mit allerletztes Kraft und unbändigem Lebenswillen hatten sich die beiden Kleinen bemerkbar gemacht. Die Menschen zogen die beiden, verdreckten und halbtoten Welpen aus der Tonne und legten sie an die Seite ihrer Mutter. Erleichtert sank die Podenca in der Kiste zusammen und die kleine Familie startete vereint in ein besseres Leben.[/FONT]
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[FONT="]Ende September bis Dezember 2007 bei Heidi von Herztier auf Mallorca–[/FONT]
[FONT="]Die Podenca erholte sich zwar zusehends und hatte auch schon an Gewicht zugelegt, aber ihre Milch war versiegt, sodass ihre beiden Söhne von Hand aufgezogen werden mussten. Aber die Kleinen waren so ausgemergelt, dass sie die Aufzuchtmilch nicht vertrugen und von starken Bauchkrämpfen geplagt wurden. Jeder neue Tag an dem sie morgens neben ihrer Mutter aufwachten war ein Erfolg. Und Dank dem unermüdlichen Einsatz und den unzähligen Stunden von Heidi und ihren Helfern an ihrer Seite waren die beiden Brüder irgendwann über dem Berg. Sie begannen zu zunehmen und zu wachsen und aus den kleinen, kranken Babys wurden muntere Junghunde, die nun auch getauft werden konnten. Tom und Jerry. [/FONT]
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[FONT="]Dezember 2007 in der Welpenstation des Vereins Herztier nahe Köln – [/FONT]
[FONT="]Nachdem sich die beiden Jungpodencos so gut erholt hatten und auch ihre Eltern wieder bei Kräften waren, konnte die kleine Hundefamilie Mallorca verlassen und ihr Glück in Deutschland versuchen. Die Eltern kamen in Pflegefamilien und die beiden Brüder erstmal in die Welpenstation der Tierschutzorganisation, die sie gerettet hatte. Dort gediehen die beiden prächtig und es dauerte nicht lange bis einer von ihnen, Jerry, ein neues Zuhause fand. Er ließ Tom allein zurück und dieser begann stark zu trauern. Keiner mehr der beim Spielen mithalten konnte, keiner mehr der ihm gewachsen war. Tom hörte auf zu fressen und sein Zustand verschlechterte sich wieder dramatisch.[/FONT]
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[FONT="]Februar 2008 in einem kleinen Häuschen in Elsdorf bei Köln – [/FONT]
[FONT="]Tom hatte wieder einmal Glück gehabt. Es fand sich eine Pflegefamilie und er konnte von der Welpenstation aufs Kölner Land ziehen. Mit einer Dogge, vier weiteren Podencos, vielen Vögeln und mehreren Frettchen bewohnte er nun ein kleines Haus mit Garten. Er erholte sich und blühte regelrecht auf. Er glich dem erst kürzlich verstorbenen Podenco der Pflegefamilie so sehr, dass sie nach mehreren vergeblichen Vermittlungsversuchen beschlossen ihn zu behalten.[/FONT]
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[FONT="]August 2008 in einem kleinen Häuschen in Elsdorf bei Köln –[/FONT]
[FONT="]Wie es aber der Zufall soll wollte, war das Frauchen von Lupina, dem Hundemädchen aus der ersten Geschichte auf der Suche nach einem Podenco. Das erste Bild, das sie von einem Podenco sah, war das von Tom. Und nach einiger Zeit des vergeblichen Suchens und Fragens landete sie wieder bei genau diesem Bild. Toms Pflegefrauchen hatte die Anfrage gelesen und war der Meinung, dass dies genau der richtige Platz für Tom sei. Sie meldete sich bei Lupinas Frauchen, ein Termin wurde gemacht und Tom lernte die beiden Frauen seines zukünftigen Lebens kennen. Er sah die kleine, schwarze, schüchterne Hündin, die sich knurrend hinter ihrem Frauchen versteckte und verliebte sich. Mit unglaublichem Charme, unendlicher Zärtlichkeit und einer unbändigen Ausdauer eroberte er das Herz der kleinen Lupina (und natürlich das seines neuen Frauchens) und als die beiden durch den Garten der Pflegefamilie sausten und sich dann gemeinsam auf die gemütlichen Matratzen schmissen, war klar, dass Tom ebenfalls nach Lauterbach ziehen würde. Schweren Herzens aber doch glücklich noch ein Platz für ihn gefunden zu haben, ließ seine Pflegefamilie ihr „Tömsche“ ziehen. Und so nahm die Geschichte des kleinen, verdreckten, halbtoten Welpens aus der Plastiktonne in den Bergen Mallorcas doch noch ein wundervolles Ende![/FONT]
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[FONT="]10. August 2008 in einer kleinen Wohnung in Hessen – [/FONT]
[FONT="]An diesem Tag lagen die beiden Hunde mit den so unglaublichen Geschichten das erste Mal zusammen in ihrem Korb und träumten friedlich und zufrieden von Wiesen, Sonne und Vögeln, die man jagen konnte. Die kleine, schwarze Lupina, deren Leben noch vor der Geburt fast zu Ende gewesen wäre und der große, rote Tom, dessen Leben fast nur wenige Wochen gedauert hätte. Mit den Köpfen auf weiche Kissen gebettet, eingekuschelt in bequeme Decken, neben ihnen ein Napf mit frischem Wasser und beobachtet von einem Menschen, der sie über alles liebt. Wer hätte im Sommer 2007 an diesen Ausgang der Geschichten gedacht? Wer hätte gedacht, dass es die beiden überhaupt schaffen? Nur mit einer Portion Glück und den Menschen, die halfen anstatt wegzusehen, die streichelten anstatt zu schlagen, die fütterten anstatt zu treten, die beruhigten anstatt zu schreien und die kämpften anstatt aufzugeben, nur deshalb lagen diese beiden Hunde jetzt hier in einem geborgenen Zuhause![/FONT]
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #3
*schniiiiieeeef* es geht nichts über wahre Geschichten, mit Happy End!!!
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #4
schön,dass alles für die beiden trotz dem schweren anfang doch noch gut ausgegangen ist und sie jetzt in einem schönen zuhause sind.
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #5
Da haben zwei gequälte und geschundene Seele endlich den richtigen Fleck im Leben gefunde.
Danke für deine Geschichten.
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #6
@ Paragund: Bitte!

Ich kann es oft selbst kaum glauben, dass die beiden wirklich hier bei mir sind!
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #7
Das ist so traurig und schön ... es könnte aus einem Buch stammen. Schön ist aber, daß es eine wirkliche Geschichte ist und daß die beiden an ihrem Platz im Leben angekommen sind. Ich wünsche ihnen und Dir so viel Spaß und so viel Glück für Eure gemeinsame Zeit.
Off-Topic
Außerdem ist Lauterbach so ein schönes Städtchen ... *in Erinnerungen schwelg*
LG Ida
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #8
Wie traurig, dass es immernoch so viel Tierelend auf der Welt gibt

Dafuer ist es immer wieder schoen, von Einzelschicksalen zu lesen, die das grosse Los gezogen haben, das macht Hoffnung =)
Off-Topic
darf man fragen, warum du die Geschichten separat gepostet hast ? Koennte man die auch zusammenfuegen, ansonsten geht vllt Teil 1 unter wenn alle hier schreiben .. waer ja schade ..
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #9
Wunderschöne Geschichte.....und super schön geschrieben. Cool.
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #10
Nienor, ich finde diese Idee super. Das ganze ist erst dann vollständig, wenn beide Geschichten zusammengelesen werden.
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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #11
Danke für all die lieben Kommentare!
Es ist im Prinzip ja eine Geschichte, aber ich dachte halt alles auf einmal ist so lang...Kann man das noch irgendwie nachträglich "zusammenschieben"?
*zu einem Mod lins und lieb blinzel*

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Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...) Beitrag #12
@Nienor: Dankesehr fürs Schieben!

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Thema:
Die Geschichte meiner Hunde (sorry, es ist relativ lang...)