Hallo liebe Petra!
Ja und weisst Du, als ein sog. Tierschützerin bei mir die Vorkontrolle machte, ob ich denn geeignet bin, einen Hund zu halten, benahm di
Bonita, eine norwegische Waldkatze, lernte ich im
Januar 2001 auf Teneriffa kennen. Sie war 3,6
Jahre alt und lebte bei einer Dame mit noch 29 anderen Katzen zusammen. Alle Katzen waren übelst misshandelt worden und brauchten viel Pflege.
Bonita fehlte das rechte Hinterbeinchen, das ihr ...
man wollte sie durch steinigen töten ........ zerschmettert worden war. Sie hatte sich dem Zugriff von Tierschützern lange widersetzen können. Als man sie dann doch einfing, war eine Blutvergiftung aufgetreten und das Bein musste amputiert werden.
Ich verliebte mich in diese Katze und nahm sie am Ende meines Urlaubs mit und hoffte, dass sie allmählich zugänglich werden würde.
Im Laufe meines Lebens hatte ich durch ganz viel Geduld und Liebe viele Katzen allmählich aufgetaut und aus Kratzbürsten wurden die zärtlichsten und anhänglichsten Schmusebacken. Ich war mir sicher, das klappte auch hier ..... welch ein Irrglaube!
Anfangs war sie auch noch stimmlos, diese erlittenen Greueltaten hatten sie stumm gemacht. So fauchte sie stimmlos und verschwand in einem Versteck. Sie bekam Bachblüten, die mir in einer Apotheke zus.gestellt wurden, ins Trinkwasser. Es nutzte nix. So liess ich sie gewähren und richtete mich stets nach ihr. Sie war klug genug das zu erkennen und so bewegte sie sich nach geraumer Zeit völlig angstfrei in der Wohnung ....... auch ihre Stimme war wieder da.
Im April 2004 kam Bobby aus einer spanischen Tötungsstation zu uns und ihm öffnete sie sich. Sie schmusten und kuschelten im Körbchen. Und auch Tarik, der im November 2009 zu uns kam, und sie haben ein sehr inniges Verhältnis und die beiden begrüssen sich mehrmals täglich mit Küsschen.
Bonita hat stets -wie alle meine Tiere- alle Fürsorge erhalten und daran wird sich nie etwas ändern.
Am 19. August 2010 wird sie 13 Jahre alt.
Als mich eine Tierschützerin aufsuchte, um festzustellen, ob ich denn geeignet bin, einen Hund zu halten, benahm die sich
so was von unsensibel, weil sie plump auf Bonitas Körbchen zuging, obwohl ich sie gewarnt hatte, dass Bonita durch erlittene Greueltaten seelisch sehr
gestört ist und Bonita sofort mit blanker Panik im Blick unters Bett stob, wo sie lange, lange blieb.
Ich habe der Frau dann sehr energisch den Marsch geblasen. Sie verstand noch nicht einmal, dass sie sich falsch verhielt.
Dann kam Bobby, der Bonita richtig gut tat.
Aber ...... nie wieder liess ich jemanden dicht an Bonita heran. Aber sie ist mitunter mutig und lugt ums Eck, was mich sehr freut.
Liebe Grüsse Dir und Deinen Süssen.
Irgendwie geht bei mir und meiner Tastatur alles daneben.