Was tun gegen ihre Angst?

Diskutiere Was tun gegen ihre Angst? im Katzen Verhalten Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo zusammen, ich muss mich hier auch leider mal zu Wort melden, denn nachdem ich heute zum x-ten Mal zerkratzt wurde, bin ich etwas...
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  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #1
die-eule

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Hallo zusammen,

ich muss mich hier auch leider mal zu Wort melden, denn nachdem ich heute zum x-ten Mal zerkratzt wurde, bin ich etwas verzweifelt.

Ich fürchte mittlerweile, dass meine Kim schlechte Erfahrungen gemacht hat und sie dadurch Ängste hat, die sehr tief sitzen.
Sie ist jetzt 5 Jahre alt, kastriert und ich bin ihre dritte Besitzerin ( leider ).
Sie wurde vermittelt, weil sie von den anderen Katzen bei der Vorbesi gemobbt wurde und die weiblichen Katzen sie ständig attackiert haben.
Die letzten Monate hatte sie dann im Zimmer des Sohnes gelebt, bis sie schlussendlich abgegeben wurde.
Komischerweise hatte sie gleiches Problem bei der Züchterin, weswegen sie widerum an meine Vorbesi abgegeben wurde. Das war dann auch noch eine Zucht, bei der eine Zeit lang Wurfmutti spielen durfte. Sie hat insgesamt wohl schon 3 Mal Babies gehabt.
Bei mir wurde sie dann gleich kastriert und hat einen ruhigen 3jährigen Kater als Freund, mit dem sie sich nach 3 Monaten immer noch schwer tut. Die Vorbesi sagte mir, dass sie 6!!!Monate bei ihr brauchte um sich an die Kater zu gewöhnen.

Kurzum: Sie ist sehr scheu, unsicher und ängstlich.

Es geht jetzt aber um Folgendes:
Leider hat sie ein paar kleine Wehwehchen (einwachsende Kralle, die gekürzt werden muss, rote Stelle am Auge, Freitag gehts zum TA) und ich habe sie kurz nachdem ich sie bekam kastrieren lassen, weshalb ich ein paar Mal gezwungen war ihr auf die Pelle zu rücken.
Sie hasst es mit mehr als einer Hand berührt zu werden, sprich wenn ich sie mit einer Hand streichle - OK - aber wehe die zweite nähert sich ihr, dann haut sie ab.
Hochheben geht demnach gar nicht und ich befürchte, dass genau das ihre Angst ist. Ich kann sie nichtmal festhalten, ohne, dass sie völlig ausrastet.
Sie ist ansonsten super lieb, aber ihr die Kralle zu kürzen, ist jedes Mal eine Prozedur, die ich nur mit meinem Freund durchführen kann.
Wir locken sie dann immer in die Kratzbaumhöhle, wo mein Freund sie am Kopf streichelt, während ich ihre Pfote nach hinten ziehe um ihr die Kralle zu schneiden.
Das ist der einzige Weg sie ruhig zu halten. In der Höhle fühlt sie sich einigermaßen sicher.
Und das ist auch ein Punkt, der mich stört: Sie sitzt fast den ganzen Tag unter dem Sofa auf einer Reisetasche, die ich dort verstaut habe.
Die Couch und das Bett nutzt sie nur, wenn keiner zu Hause ist und es ruhig ist.
Wenn ich nach Hause komme und sie auf der Couch sitzt, muss ich mich ihr sehr langsam nähern um sie anfassen zu können, sonst läuft sie weg.

Wenn sie frei in der Wohnung läuft, kann ich nicht auf sie zukommen, ohne dass die wegrennt. Wenn ich sitze oder liege, stört sie das nicht.

Ich hätte ja kein Problem damit, wenn es nur am Hochnehmen scheitern würde aber dass sie so EXTREME ANGST hat, ich könnte ihr wehtun, sie fangen wollen etc. finde ich schon sehr belastend.

Bisher habe ich sie weitesgehend in Ruhe gelassen, bis auf eben die Male zum TA, Kralle schneiden und Kastrationswunde kontrollieren.
Der einzige intensivere Kontakt findet abends statt, wenn ich ins Bett gehe. Sie hat mittlerweile eine Art Routine eingeführt.
Sobald ich im Bett liege, kommt sie rauf gehüpft um sich streicheln zu lassen.
Da ist sie dann auch super entspannt, legt sich hin, wälzt sich, schnurrt wie verrückt usw.

Aber wehe ich nehme 2 Hände oder bewege mich zu schnell, dann ist sie sofort weg.

Was kann ich tun? Ich würde ihr gerne zeigen, dass ihr nichts passieren kann und ihr niemand weh tun will. Aber ich habe absolut keinen Schimmer, wie ich ihr das begreiflich machen soll.

Vielleicht habt ihr ja einen Rat?!

LG
Eule
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #2
Das hört sich ähnlich an wie bei meinen Katzen.Mir sind zwei Katzen zugekommen die keinerlei Menschenkontakt kennen. Die waren da ca ein halbes Jahr alt und extrem scheu und verängstigt! Ich habe mir dann sehr viel Zeit genommen und immer wieder versucht sie zu locken und habe über meine Hose Katzenminze gestreut während ich auf dem Boden saß. Mittlerweile ist die eine superfrech aber die andere ist ähnlich wie deine. Sie läßt sich nur von mir anfassen und rennt bei jeder Kleinigkeit weg und ich glaube auch nicht das es sich noch ändert. Aber ist okay, sie ist ne Süße.Es gibt noch so ein Spray für Katzen das beruhifend wirkt mir fällt der Name jetzt nicht ein aber einfach mal beim TA nachfragen dort bekommt man das.Vielleicht kann man den einen Nagel ja entfernen lassen?
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #3
Mein Coonie war die ersten Wochen auch sehr scheu, ich hab dann beim TA Feliway gekauft, zum in der Steckdose einzustecken, hält ca. 4 Wochen, der kleine Kater wurde dann ziemlich schnell sehr selbstsicher :)
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #4
Hm..das Feliway wirkt aber nicht immer. Ich hatte das am Anfang auch.. der Haupteffekt war, dass ich ziemlche Kopfschmerzen bekommen hab, wenn ichs gerochen hab...

Ich würde sagen, das Zauberwort heißt mal wieder: [SCHILD]GEDULD[/SCHILD]

Man sagt doch: die Zeit heilt alle Wunden. Nun so ganz 100 % trifft das zwar meiner Meinung nach nicht zu, aber es ist deine einzige Chance.. wenn du was erzwingen willst, gehts garantiert in die Hose...
Also mach einfach so weiter wie bisher und hoffe...
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #5
.Es gibt noch so ein Spray für Katzen das beruhifend wirkt mir fällt der Name jetzt nicht ein aber einfach mal beim TA nachfragen dort bekommt man das.
Das dürfte Felifriend sein, das sind so kleine Sprühflaschen. Ich kenne auch eine TÄ, die das vor jeder Behandlung einer Katze benutzt. Schaden kann´s sicher nicht, aber eine echte Wirksamkeit bezweifel ich irgendwie ;).

Ich schließe mich Sumo an: Geduld ist der Schlüssel. Sprich viel mit ihr, belohne sie nach unangenehmen Dingen wie Kralle schneiden am besten immer mit einem Leckerchen, dann verknüpft sie vielleicht eher das mit dir als das Fixieren und an der Kralle rumschnippeln. Und dann gib ihr einfach richtig viel Zeit - unser Rambo hat auch über 6 Monate gebraucht, bis er sich mal auf die Kante der Couch und ins Bett getraut hat. Aber es wird immer besser mit der Zeit :).
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #6
Das erinnert mich ein wenig an unsere Dinah zu ihren Anfangszeiten - die hat die erste Zeit oben auf dem Kleiderschrank im Gästezimmer gewohnt und ließ sich auch überhaupt nicht anfassen... Später durfte man ihr dann übers Köpfchen streichen und das "Streichelgebiet" so nach und nach ausdehnen. Inzwischen ist sie die schmusigste Katze überhaupt - aber hochheben lässt sie sich immer noch nur äußerst ungern und versucht dann auch mit allen Kräften, wieder runterzukommen - weshalb wir sie aber auch wirklich nur in Notfällen hochheben, wenn´s mal zum Tierarzt geht.
Joar - und dann wäre da noch der John-Boy... Der wird im Juni 3 Jahre alt und lebt quasi sein ganzes Leben bei uns - der lässt sich bis heute nicht anfassen... wenn man ihm in der Wohnung begegnet, läuft er sofort weg... Allerdings kommt er auch nachts ins Bett, und da darf man ihn dann streicheln - womöglich wirken wir großen Menschen im Bett einfach ungefährlicher ;) Da können wir wohl auch nix machen ;)
Aber wenn Dein Kater so schlechte Erfahrungen gemacht hat, könnte ich mir vorstellen, dass er doch noch "auftaut", wenn er lernt, dass ihm nix passiert... das kann allerdings ´ne ganze Weile dauern....
Ich drücke jedenfalls die Daumen!

LG, seven
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #7
Tja, wir haben ein ähnliches Problem mit unserem Mowgli. Er ist seit dem 18.02.2012 bei uns, also schon ne ganze Weile.
Seine ersten 2 Lebensjahre hat er nur im Tierheim verbracht und so sind wir seine ersten Wohnungsgeber, da er bis jetzt ja nur den Tierheimzwinger kannte.
Mowgli verhält sich fast genauso wie eure Katze.
Er kommt nur ab ca. 19.00 Uhr und seit der Zeitumstellung ist es sogar erst 20Uhr geworden :evil:.
Er läuft sofort weg, sobald wir durch die Wohnung laufen und streicheln dürfen wir nur, wenn wir auf dem Sofa liegen und EINE Hand vom Sofa hängen lassen.
Sobald die Hand in seine Richtung geht, weicht er zurück.
Er läuft dann unter der Hand durch und wir dürfen die kurze Sekunde nutzen und ihn kraulen.
Hauptwohnplatz sobald wir anwesend sind, ist unter der Küchenzeile und das hat sich in all den Wochen noch nicht verändert.
Es gibt mal Tage wo er versucht mutig zu sein und länger bei uns zu verweilen, aber meist ist es nur von kurzer Dauer.
Vor 2 Tagen musste meine Frau mit ihm schimpfen, weil er (wir konnten es erst nur hören) anfing die Eckbank in der Küche mit den Krallen zu zerlegen.
Ergebnis ist, das wir ihn jetzt seit 2 Tagen gar nicht mehr gesehen haben.
Sobald wir dann im Bett liegen, hören wir die Katzen herum toben.
Es gibt Tage, da habe ich in meinem Thread euphorisch über Fortschritte berichtet und dann gibt es Tage wie jetzt, da denkt man, das man wieder am Anfang steht :eusa_doh:.
Er macht es uns auch nicht leicht, aber immer wieder ermahne ich mich und sage mir, da muss man wohl noch Geduld haben.
Mehr als das, kann ich die leider auch nicht raten, wenn es auch frustrierend ist.
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #8
Aber wenn Dein Kater so schlechte Erfahrungen gemacht hat, könnte ich mir vorstellen, dass er doch noch "auftaut", wenn er lernt, dass ihm nix passiert... das kann allerdings ´ne ganze Weile dauern....
Ich drücke jedenfalls die Daumen!

LG, seven

Kim ist eine "Sie" :)

@All

Vielen Dank für die Antworten.
Dieses Feliway gibts auch bei Zooplus. Wie genau wirkt das denn? Ich meine, was kommt denn da raus und wieso werden die Katzen dann entspannter?

Naja ich habe auch ein paar Fortschritte gemacht. Ich glaube ich muss mich auch einfach mehr mit ihr beschäftigen, anstatt ihr aus dem Weg zu gehen.
Gestern habe ich sie unter der Couch hervor gelockt und bin ihr nachgegangen. Sie ist erst dauenrd geflüchtet aber irgendwann blieb sie sitzen, machte sich ganz klein und wartete ab, was passiert. Sie saß im Flur und da habe ich erstmal die Türen zu gemacht, damit sie nicht mehr ins Bad oder ins Wohnzimmer gehen konnte. Ich habe das gemacht, weil ich ihr etwas Salbe auf die entzündete Stelle am Auge machen wollte und das hat auch gut geklappt. Währenddessen habe ich ihr ruhig zugeredet. Sie ließ sich die Stelle dann ohne Probleme eincremen.
Da ich sie gerade dort hatte, habe ich die Chance genutzt um ihre Kralle zu kürzen und siehe da: Sie hat sich zwar in die hinterste Ecke gesetzt aber sie hat nicht versucht zu kratzen oder abzuhauen. Ich habe sie zwischendurch gestreichelt und immer wieder ruhig auf sie eingeredet und danach habe ich ihr etwas Vitaminpaste als Belohnung gegeben. Die mag sie sehr gerne.

Heute ist dann mein neuer Buggy für die TA-Besuche gekommen. Und da ich mir nicht sicher war, ob ich beide Katzen reinsetzen kann ohne dass Kim den Kater umbringt, habe ich das heute getestet.
Also habe ich sie wieder unterm Sofa vorgelockt und sie ist erst in den Kratzbaum gelaufen. Da ich sie da nicht rauskriege, habe ich sie angestubst bis sie rauslief und in ihr Körbchen ging.
Sie hat sich direkt geduckt und wieder ganz klein gemacht. Sie weiß dann genau, dass was los ist.
Also habe ich sie vorsichtig hochgenommen und in den Buggy gesetzt. Zu meiner Überraschung blieb sie ganz ruhig.
Dann habe ich Yankee dazugesetzt und den Buggy verschlossen und es ist nichts passiert.
Normalerweise haut sie ihn sofort, wenn er ihr zu nahe kommt aber ich vermute dadurch, dass sie etwas gestresst war und ihr die Situation fremd war, hat sie nichts gemacht und einfach nur ruhig da gesessen, während Yankee ein wenig protestierte und versucht hat den Buggy zu öffnen.

Also ich denke wenn ich mit den beiden raus gehe, werden die eher neugierig als aggressiv sein. Durch das Netz vorne können sie alles sehen und sind dann vielleicht nicht so unsicher.
Yankee zumindest schaut sehr gerne raus und ist mir schonmal im Flur spazieren gegangen. Kim ist nach ein paar Minuten in der Transportbox auch immer recht neugierig und schaut sich aufmerksam um.

Morgen gehts zum Arzt, da werde ich das Ganze probieren und hoffe, dass es einigermaßen stressfrei klappt. Leider muss ich ja mit dem Bus fahren, daher gehts halt eh nicht anders.

Ich hoffe, dass die beiden so auch etwas mehr zusammenschweißen und vielleicht Kim auch endlich mal mit Yankee spielt.
Wenn sie ein wenig seiner Gelassenheit bekommt, wird das ein tolles Duo und sie wird sich bestimmt viel wohler fühlen.

Naja abwarten und Tee trinken...

LG
Eule
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #9
Naja abwarten und Tee trinken...

LG
Eule

Ich denke, das ist das wirklich das einzige, was Du tun kannst.

Ich hab ja hier selber 2 so extrem scheue Mädels vom Tierschutz rumflitzen. Die beiden wohnen jetzt schon über 5 Jahre bei mir und ich hab damals ein halbes Jahr lang gebraucht, bis ich sie überhaupt das erste mal ganz kurz berühren durfte (das war ein richtiger Glücksmoment!:)) Die Pflegemami sagte mir ja damals: ich glaube nicht, dass Sie die beiden überhaupt mal anfassen können, so scheu wie die sind...

Nun ja, Minki war bis heute NOCH NIE auf meinem Schoß! Sie schmust immer nur wie verrückt, indem sie sich vor mir auf dem Teppich rumkugelt und ich muss ihr dann das Bäuchlein kraulen:mrgreen:. Möhrchen kommt zwar NEBEN mich ans Bein, aber AUF den Schoß will sie auch nicht...:?. Ach ja, ich muss nicht extra erwähnen, dass ich diese beiden Mädels überhaupt nicht auf den Arm nehmen kann...
Ein TA-Besuch mit Verstauen in die Transportbox gestaltet sich jedes mal zum Abenteuertrip und extrem zerkratzter Arme und Hände meinerseits...:eek: Bei der TÄ ist dann eine Behandlung ohne Sedierung absolut unmöglich...

Aber manche Katzen sind halt so und man muss sie so akzeptieren.;)
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #10
Hi zusammen,

Also ich habe jetzt mal Feliway besorgt. Darüber habe ich viel Positives gelesen und ich dachte, dass ein Versuch damit nicht schaden könnte.

Ich bin nämlich wirklich niedergeschlagen. In den letzten Wochen habe ich mich wirklich sehr bemüht mich mit Kim zu beschäftigen und ihr Vertrauen zu gewinnen und das ist wirklich schwierig.
Zudem bricht es mir wirklich das Herz, wie Yankee leidet.
Anfangs war es ja klar, dass Kim den Kater nicht sofort akzeptieren würde aber es sind nun schon 3 Monate vergangen und es hat sich nicht viel geändert.
Ich hatte es in einem anderen Thread schonmal angesprochen:

Damit sie nicht so alleine ist, habe ich dann Yankee dazu geholt. Seitdem fühlt sich Kim sichtlich wohler und ist entspannter wenn ich nicht zu Hause bin ABER sie ist ganz anders als Yankee. Sie spielt nicht mit ihm (sowieso nur selten und wenn, dann mit sich selbst) und lebt eher zurück gezogen. Sie ist so gar nicht aktiv. Yankee hingegen ist quirlig und verspielt und würde auch gerne mit ihr spielen, aber sie haut ihn manchmal wenn er ihr zu nahe kommt, weil er einfach so stürmisch ist.
Daher quält es mich etwas und ich hatte schon überlegt entweder eine dritte Katze aufzunehmen oder mich von Kim zu trennen und jemanden zu finden, der besser zu ihm passt aber das würde mir schwer fallen und wäre irgendwo auch unfair ihr gegenüber.

Er würde so gerne mit ihr spielen und toben und sie putzen und kuscheln aber Kim hat überhaupt kein Interesse daran.
Sie findet es zwar scheinbar gut, dass er da ist (sie pinkelt nicht mehr, sie miaut nicht mehr) aber nun ist es eben Yankee, dessen Bedürfnisse nicht erfüllt werden und ich habe ein dauerhaft schlechtes Gefühl deswegen.
Ich spiele zwar viel mit ihm und mein Freund liebt ihn über alles und spielt ebenfalls sehr viel aber wir können eben diesen sozialen Kontakt zwischen Katzen nicht nachmachen.

Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

LG
Eule
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #11
Ganz klar: ne dritte Katze bzw. Kater besorgen :mrgreen:

Dann hat die Kim weiterhin ihre sozialen Kontakte, muss sich aber nicht von ihm Nerven lassen und Yankee hat nen Katzenkumpel (am besten im gleichen Alter) zum Toben..

In ihrem alten zu Hause hat sie 6 Monate gebraucht um sich mit dem Kater anzfreunden, d.h. es bestehen durchaus noch Chancen, dass sie sich besser arrangieren, aber wenn sie allgemein nicht so verspielt ist, ist das wohl keine ideale KOmbi.
Ruhe einkehren zu lassen und keine weitere Katze holen, wäre evtl für die Kim besser, aber so ist es halt für den Yankee doof..

ich würde wohl wirklich nen passenden Kater dazu holen und dann Ruhe einkehren lassen...damit ist auf Dauer vielleicht allen beteiligten geholfen...
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #12
Hi,

Hälst du es denn vertretbar 3 Katzen auf 40 qm² zu halten?
Es ist ja eher ein räumliches Problem. Oh, das hatte ich hier glaube ich gar nicht erwähnt... :/ :D

LG
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #13
Ich würde sagen, das kommt auf den Einzelfall drauf an.. also wie die Katzen diesen Platz nutzen können und dürfen (schränke/Tische/Regale...), wie viele Rückzugsmöglichkeiten es gibt, wie viele Kratzbäume und catwalks vorhanden sind usw. und natürlich auch wie aktiv die Katzen sind...
Aber in dem Fall würd ich mal behaupten, wäre zumindest dein Kater glücklicher, wenn er sich den Platz mit noch nem Spielkameraden teilen könnte... und solange die Kim trotzdem genug Rückzugsmöglichkeiten hat, ist es auch für sie in Ordnung denke ich!
Zumindest stellt es sich für mcih jetzt hier auf die Entfernung so dar- letztenendes kannst du es am besten einschätzen...
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #14
Hm ja also ich sage mal so:

Kim hat früher mit einer weiteren Katze in einem einzigen kleinen Zimmer gelebt.
Yankee hatte früher mit 6 Katzen auf 58qm² gelebt.
Also selbst im Falle von 3 Katzen hätten sie bei mir noch mehr Platz als damals.

Ich habe ja meinen Masterplan zur Umgestaltung der Wohung und werde mal einen separaten Thread öffnen um das Ganze hier zu zeigen und mir n paar Tipps zu holen. ;)

Vielleicht ergibt es sich ja dann.

PS: Hier ist der
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #15
Kleines Update:

Es geht bergauf ;)

Kim scheint mit Yankee immer besser klar zu kommen. Sie faucht nicht mehr und gehauen wird nur noch gaaaanz selten wenn er sie mal wieder anspringt und ihr das zu hektisch wird.
Mittlerweile können beide sogar nebeneinander schlafen und die Abstände zwischen beiden werden immer kleiner.

Ich hoffe, dass es so weiter geht und sie irgendwann auch körperlichen Kontakt zulässt.

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Und mir gegenüber scheint sie auch zutraulicher zu werden.
Neuerdings liegt sie immer neben mir, wenn ich morgens aufwache und wartet schon darauf gestreichelt zu werden.
Yankee schläft sowieso immer bei mir. :)

Aber trotzdem könnten es von mir aus noch mehr Schnurris sein, die mich belagern :D
Irgendwann vielleicht... :)
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #16
Na bitte, wird doch ;)
Wenn ich da unsere Dinah begucke - die wohnt jetzt (mitsamt Poldi) fast 2 Jahre hier und faucht immer noch alles an, was vier Beine und Fell hat und ihr näher als 3 Meter kommt.... Die wird´s wohl in diesem Leben nicht mehr lernen ;) Aber wir geben die Hoffnung nicht auf - uns Menschen gegenüber ist sie ja sehr aufgeschlossen.... aber mit anderen Katzen hat sie´s so gar nicht....
Poldi und John-Boy haben übrigens auch fast 1 Jahr gebraucht, bis sie sich angenähert haben - und heute sind sie die dicksten Kumpels ;)

LG, seven
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #17
Haha Poldi und John-Boy sind mal übelst coole Namen ;)

Ja ich hoffe auch weiterhin. Bisher siehts ja ganz gut aus. Aber mit dem Spielen wird das bei den beiden glaube ich auch nichts mehr.
Kimmi spielt nach wie vor nur alleine :/
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #18
Hihi, Poldi (eigentlich Leo-Pold oder auch "Anupold vom schicken Hintern") und John-Boy bedanken sich artig für die Komplimente ob ihrer Namen :003:

Nee, aber mal im Ernst - die beiden Jungs haben wirklich ein Jahr gebraucht, bis sie sich angefreundet haben - und heute sind sie unzertrennlich - wenn die miteinander auf der Terrasse herumtoben, ist das ein Bild für die Götter.... Trotzdem hat der John-Boy seine Schwester Audrey nicht vergessen und bekuschelt sie ganz fürsorglich (der Pold ist immer noch scharf auf die Audrey, aber er geht das Ganze irgendwie falsch an :003:) und wie gesagt, die Dinah kann andere Katzen nicht leiden - die ist aber wahrscheinlich unser einziger hoffnungsloser Fall... bei den anderen gibt es immer noch Anlass zur Hoffnung ;)

LG, seven
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #19
Superschöne Bilder! Das wird schon ;)
 
  • Was tun gegen ihre Angst? Beitrag #20
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Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Was tun gegen ihre Angst?

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