Qualzuchten

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  • Qualzuchten Beitrag #1
Sumo88

Sumo88

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Hallo liebe Hunde-Menschen ;)

im Katzenforum diskutieren wir gerade über Qualzuchten. Und zwar da:

Unter anderem sind da solche netten Exemplare dabei:

mob105_1209729112.jpg munchkin oder scottish fold IMG_5139.jpg

[VERSTECK]Quelle Fold: und Quelle munchkin: [/VERSTECK]

Die Munchkin hat mich spontan an nen Dackel erinnert und auch bei Hunden gibt es ja Schlappohren, warum sind das bei Hunden keine Qualzuchten???

Vielen Dank für eure Antworten/Meinungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Qualzuchten Beitrag #2
also ich persönlich finde die langen Rücken+ kurzen beine bei Dackel, basset und co auch nicht unterstützenswert. sprich ich würde mir nie eine rasse mit solchen extremen eigenschaften anschaffen.

schlappohren sind relativ. zu extrem und groß und schwer finde ich auch nicht gut. gegen normale schlappohren sehe ich aber einwände. ich weiß nicht in wie fern das bei katzen problematisch ist, deswegen kann ich dir auch leider nicht sagen, was da der unterschied zum hund ist.

Off-Topic
bitte gib noch eine quelle zu den Fotos an
 
  • Qualzuchten Beitrag #3
da können wohl irgendwie die Knorpel und Knochen missgebildet werden.

Ich würde mir glaub ich prinzipiell keinen Rassehund holen..Schäferhunde und Retriver haben manchmal Probleme mit der Hüfte, Chiuahuahs ähneln meiner meinung nach eher Ratten als Hunden (sorry, cih will jetzt niemanden angreifen, auch keine Rattenbesitzer, ist nur meine Persönliche Meinung) und Dackel mit den kurzen beinchen find ich auch seltsam u.v.m.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

achja, wegen den Schlappohren noch: Hunde und auch Katzen nutzen ihre Ohren ja 1. zur Kommunikation und 2. sind die Ohren aufgestellt, damit sie besser auch in andere Richtungen hören können.
 
  • Qualzuchten Beitrag #4
nicht nur schäfis und Labi haben manchmal probleme mit den hüften, sondern generell alle größeren hunde. Auch mischlinge und sogar größere Katzen.

Ob chihuahuas ratten ähneln ist allein deine, völlig subjektive und, wie ich finde, hier völlig unangebrachte meinung. hat ja nichts mit Qualzucht zu tun.

Und der Dackel gehört für mich wie gesagt zu den Rassen, die ich wegen ihrer gesundheitlichen dispositionen aufgrund eines übertriebenen Phänotyps nicht halten würde bzw die Zucht nicht unterstütze. Obwohl es auch da Zuchtzweige gibt, die nicht so übertrieben sind und demnach gesunde Hunde hervor bringt
Es gibt aber noch ca 300 weitere Hunderassen...

Ich hab 3 hunde. 2 mit stehohren, einen mit schlappohren. Ich sehe absolut keinen unterschied in der kommunikation und im hörvermögen.
das einzige problem was ich bei zu großen schlappohren, vor allem wenn noch viel fell im Spiel ist, sehe, ist die anfälligkeit für ohrenentzündungen, weil das innenohr nicht ausreichend belüftet wird.
 
  • Qualzuchten Beitrag #5
Na dass es meine persönliche Meinung ist habe ich ja schon gesagt, das muss auch keineswegs hier jemand teilen.
Wenn diese Hündchen -wie es in vielen Fällen ja auch tatsächlich ist- mehr als Modeaccessoir herhalten müssen und nimmer "Hund" sein dürfen, find ich das schon ne Qual. genau wie bei Pudeln, die eigentlich Jagthunde sind, aber häufig als Modepuppe herhalten müssen. Und wenn das Rassespezifisch gehäuft vorkommt, finde ich schon, dass das sehr kritisch beäugt werden sollte..

Also haben Hunde mit Schlappohren schon irgendwie nen gesundheitlichen Nachteil.
 
  • Qualzuchten Beitrag #6
das hat aber nichts mit QualZUCHT zu tun.
Ich halte selbst 2 Chihuahuas, also stößt du da bei mir auf wenig verständnis für solche aussagen. übrigens eine der ältesten Rassen, die es gibt.
Hunde gehören in die richtigen Hände, egal welche Rasse. das hat aber nicht das geringste mit körperlichen Problemen zu tun. Da geht es um Haltung und nicht um Zucht.

Meine Dobi Hündin hat keine beeinträchtigugen mit ihren Schlappis.
 
  • Qualzuchten Beitrag #7
Naja, wenn aber viele Züchter das schon so Handhaben, ist er schwer da bei der Haltung prinzipiell anzusetzen...

Wusste gar nicht, dass die schon so alt sind. Wurden die auch zur Jagt gezüchtet?

Du brauchst dich da nicht angegriffen fühlen, es ist ja lediglich ne persönliche Vorliebe. Meine Tante hat z.B. nen absolut liebenswerten Yorkshire Terrier daheim, ich kümmer mcih auch gern um die kleine, wenn sie mal niemanden hat; oder mein Pflegehund ist ein Schäferhund, bei dem meiner Meinung nach die Hüfte schon komisch ausschaut, für MICH, wäre es trotzdem absolut gar nix mir mit Absicht so nen Hund anzuschaffen- weder den einen noch den anderen.

Also unser Hund hatte (bzw hat, er ist nur nach dem Auszug bei meinem Stiefpapa geblieben und ich würde ihn nciht mehr als unseren bezeichnen) auch Schlappohren. Sie ist ein Schäfer-Beagle-Mix (war ein Ausgesetztes Findelkind an der Kroatischen Grenze). Sie hatte noch nie was mit den Ohren.

Aber wenn da prinzipiell ein höheres Risiko für Ohrenentzündungen besteht, müsste man es doch- verglichen mit den Katzen- auch als Qualzucht bezeichnen.
Ich versteh nicht, warum bei den Katzen da drauf so geschaut wird und bei den Hunden so viel erlaubt ist.
Gibt es bei den Hunden verbotene Qualzuchten?
 
  • Qualzuchten Beitrag #8
ich persönlich finde ich imme ganz grauenvoll in welchen zusammenhängen mit dem wort "qualzucht" um sich geworfen wird. Meistens ist es völlig fehl am platz. Für hunde mit normalgroßen schlappohren sind diese bestimmt keine "qual".

Das Tierschutzgesetz gilt für alle Arten gleichermaßen, also für Hunde als auch für Katzen.
Es dürfen keine Merkmale gezielt gezüchtet werden, die körperliches Leid verursachen. der begriff "Leid" ist allerdings sehr weitläufig.
Ein beispiel für eine verbotene Qualzucht ist die Zucht von sogenannten "weißtigern" bze double merles. die können entstehen wenn man zwei merleträger miteinander verpaart.

ich habe das mit den Fold katzen jetzt mal durch gelesen und so wie ich das sehen hat das ganze einen völlig anderen genetischen Hintergrund. Diese katzen gelten bei einigen als Qualzuct, weil die geknickten ohren mit einem Gendefekt einher gehen, der Gelenkdeformationen verursacht. Nicht wegen der Ohrenform an sich.
 
  • Qualzuchten Beitrag #9
Wer sagt denn, dass bei Hunden ein größeres Risiko einer Ohrenentzündung besteht, wenn sie Schlappohren haben?
Der Unterschied zur Katze ist einfach, wie lange es schon so ist und dass es vermutlich durch normale Selektion entstanden ist.
Die Hunde haben dadurch keine Nachteile, viele Schlappohren drehen sich auch ein Stück weg vom Körper und sind so "offen", dass der Hund etwas hören kann.
Wie soll das aber nun bei der Katze aussehen? Da hat einer eine Katze mit mutierten Ohren entdeckt und beschlossen zu züchten?
Ich bin gerade nicht so drin, wie diese Rasse entstanden ist.
EDIT: Habe gerade nudls Beitrag nochmal gelesen, muss es aber selbst auch noch mal nachlesen. Wenn es aber so ist, dass es hier gar nicht um die Ohren per se geht ist das wieder etwas anderes. Dann ist es nicht ähnlich den Hunden mit Schlappohren, sondern ähnlich dem Ridge beim Rhodesian Ridgeback, dem Ringerschwanz beim Mops, der die Wirbelsäule deformiert.

Die langen Rücken und kurzen Beine würde ich beim Hund auch noch nicht als Qualzucht ansehen, immerhin kann ein Dackel ein völlig normales Leben führen und darum geht es.
Da fallen für mich eher Rassen wie der Mops oder die englischen Hunde mit der vielen Haut darunter, deren Namen ich immer wieder vergesse :roll: (sieht aus wie ein Beagle mit der Hautmenge eines Bernhardiners).
Qualzucht bedeutet, dass das Tier kein normales oder uneingeschränktes Leben führen kann, das ist aber weder beim Dackel noch beim Chi der Fall.

Bei einer Katze ist nun aber die Frage: Wie kommt sie mit den kurzen Beinen den Baum hoch?
Es gibt auch Katzen, die mit Stummelschwanz gezüchtet werden. Wie halten die das Gleichgewicht?

Liebe Grüße
 
  • Qualzuchten Beitrag #10
Mischling: Basset ?
 
  • Qualzuchten Beitrag #11
Danke dir Bingolo, der ist es. Wenn ich den Namen lese weiß ich, dass er es ist, aber aus eigenem Antrieb fällt der mir nie ein.^^
Ich habe mal etwas über die Hunde in einer Reportage gesehen und besonders in England werden sie mit derart viel Haut gezüchtet, dass sie schon darauf treten.
Das ist für mich dann zum Beispiel eine Qualzucht, weil der Hund nicht richtig rennen kann und sich auch Ungeziefer in den Hautfalten einnistet.
Dazu kommen dann noch die übermäßig langen Ohren und der lange Rücken im Verhältnis zum Körper. Ich habe auch welche gesehen, die unter dem reinen Gewicht der Haut leiden oder Fehlstellungen der Beine zeigen.

Natürlich sehen aber auch wieder nicht alle so aus weshalb man nach dem Gesetz wieder nicht von einer generellen Qualzucht sprechen kann, denn zumindest ich verstehe das Gesetz so, dass es sich immer auf alle Hunde einer Rasse bezieht, nicht auf eine überzüchtete Showlinie in einem Land.

EDIT:
Ich habe jetzt auch noch einmal wegen der Scottish Fold nachgelesen.
So wie ich das verstehe gibt es heterozygote und homozygote Folds, wobei nur die homozygoten einen genetischen Defekt in Bezug auf die Gelenke aufweisen. Die Zucht mit homozygoten Folds ist daher auch - zumindest im Verband - nicht gestattet.
Die heterozygoten scheinen aber ein völlig normales Leben zu führen, lediglich mit geklappten Ohren.
So gesehen wäre es ähnlich wie bei Merleverpaarungen oder den Nackthunden - man muss eben darauf achten, welches Tier der Rasse sich mit welchem Partner fortpflanzt.
Wählt man den richtigen Partner dürfte es auch keine Missbildungen geben.

Ob es nun aber richtig ist, Gott zu spielen und Katzen mit Schlappohren zu züchten ist eine andere Frage.
Es war eine einmalige Mutation, die auch gerade mal 200 Jahre zurück geht (spärlich nachgewiesen, wahrscheinlicher sind 50 Jahre).
Ob es nun toll war, mit diesen Katzen weiter zu züchten oder nicht sei mal dahin gestellt.
Das Züchten oder Einführen einer neuen Rasse sollte von anderen Dingen abhängen als rein von der Ohrenform.

LG
 
  • Qualzuchten Beitrag #13
Hallo,

also man muss da schon entscheiden. Im Anfangspost klingt es so, als seien Schlappohren generell das Problem und daher kam das Wort "Qualzucht" auf. Dabei geht es ja anscheinend nicht um die Schlappohren ansich (und für mich sind das Knickohren, keine Schlappohren * ), sondern darum, dass es bei der Katze mit weiteren Defekten verbunden ist. Die Schlappohren bei der Katze resultieren also anscheinend aus einem anderen genetischen Hintergrund. Beim Hund ist das nicht so, ein Hund mit normalen (nicht übertriebenen) hängenden Ohren hat keine Probleme oder Einschränkungen dadurch. Genauso wie es kein Problem darstellt zwei schlappohrige Hunde zu Verpaaren - was bei der Form der Schlappohren bei Katzen ja mit weiteren Defekten einhergeht.
Ich habe mir das jetzt auch mal durchgelesen und das ist im Prinzip das Gleiche wie beim NBT (angeborene Stummelrute) bei einigen Hunderassen, ohne weiter darauf eingehen zu wollen (die genauen Infos findet man leicht im Netz). Ich denke da muss sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden, ob man das nun drastisch als Qualzucht bezeichnen möchte oder nicht.

* Richtige Hängeohren liegen direkt am Kopf an, das sind Houndohren, wie man sie von einigen Jagdhunden kennt. Nach vorn knickende Ohren, stehen auch ein wenig. Sie knicken ab der Hälfte (oder dem Viertel) des Ohres nach vorn oder zur Seite. Diese Ohren machen überhaupt keine Probleme, meine beiden Hunde haben solche Ohren, die sind absolut sauber und problemlos. Bei sehr schweren, überlangen Ohren sieht das wieder anders aus.
 
  • Qualzuchten Beitrag #14
Wer sagt denn, dass bei Hunden ein größeres Risiko einer Ohrenentzündung besteht, wenn sie Schlappohren haben?

Ich sag das.
Aber ich sagte auch, dass es auf die art der schlappohren ankommt. Es gibt einfach hunde(rassen) mit sehr stark ausgeprägten schlappohren, die sehr lang sind und sehr dicht am kopf anliegen und wenn dann auch noch längeres Fell dran ist, ist eine ausreichende Belüftung oft nicht mehr gegeben und die Ohren entzünden sich leichter.


Also diese Fold ohren sind etwas völlig anderes wie schlappohren beim Hund. Hundeschlappohren sind durch Selektion entstanden. das heißt es wurden über jahrzehnte immer hunde mit etwas schwächeren Ohrknorpeln miteinander verpaart bis die ohren schließlich ganz hingen.
Bei den Katzen tritt dieser Knick durch eine spontane mutation auf, diese verursacht aber in Homozygoter form nicht nur den knick im ohr sondern allgemein Gelenkdefomationen. Das ist beim Hund nicht so. Der Hund hat Schlappohren und das wars dann auch schon.


Ich bin ja häufig auf ausstellungen unterwegs und was ich da teilweise an Dackeln sehe, ist sicher nicht mehr gesund. die haben den Brustkorb quasi am boden und einen ellenlangen Rücken, der die Mobilität schon sehr einschränkt. Wenn dann auch noch Dackellähme dazu kommt, ist das szenario perfekt.

Nein, Sumo, sie meint Bassets (google hilft). Auf deinem Foto sind Shar Peis zu sehen. Die haben bei korrekter zucht nur als Welpen diesen starken Hautüberschuss, im erwachsenenalter verlieren sie den fast komplett, nur am nacken und im gesicht ist ein bisschen übrig
Wenn allerdings zu viele Falten übrig bleiben, haben die hunde später gerne Hautprobleme, weil sich die Haut zwischen den Falten entzündet oder die Haut an den Augen den Augapfel so reizt, das operiert werden muss. Wieder eine frage der Linie.
 
  • Qualzuchten Beitrag #15
Huhu,

die Frage, die ich mir stelle: Ab wann ist eine Qualzucht eine Qualzucht? Was ist die Definition davon? Es gibt kaum Rassen, wo ich sage "da gibts keine Probleme". Sei es der Dackel mit dem zu langen Rücken, seien es viele Kleinhundrassen, die rückwärtsniesen, große Hunde mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Gelenkskrankheiten, Organprobleme, weil sich die Organe zur Größe im Laufe der Zucht nicht anpassen konnten, Hunde die absichtlich in "Hamstergröße" "gezüchtet" wurden usw.

Nicht alles davon würde ich als Qualzucht bezeichnen. Es sind aber alles Dinge, wo ich mir denke "man ey, das hätte echt nicht sein müssen". Dabei sind auch viele Rassen dabei, die ich persönlich nicht mehr als "ästhetisch" - im Sinne des Hundes - empfinde oder wo ich sagen würde "die sehen gut und gesund aus". Damit meine ich vor allem Mopse, Chihuahuas, Schäfis mit "Froschrücken" usw. Inwiefern die gesund sind oder nicht, sei mal dahingestellt. Für mich stimmen da die Proportionen nicht. Aber auch die würde ich nicht drastisch als Qualzuchten (die Mopszucht macht ja offensichtlich Fortschritte) bezeichnen, sondern - ich sags mal vorsichtig - ich finde das Schönheitsideal befremdlich und würde es nicht unterstützen. Qualzuchten sind es für mich dann, wenn der Hund gesundheitlich und sozial (!) stetig eingeschränkt wird. Das geht von der Teacup-Rasse bishin zum irischen Wolfshund deren Herz den eigenen Körper kaum am laufen halten kann. Eine durchschnittliche Lebenserwartung von 5 Jahren ist einfach Mist. Das Risiko, dass ein Labbi HD bekommt ist blöd, aber eine ordentliche Zucht achtet darauf, dass die Eltern und Großeltern frei sind und es ist eben die Wahrscheinlichkeit auch da, dass der Hund kein HD bekommt. Er wurde ja nicht "absichtlich" darauf hingezüchtet, HD zu bekommen, weil das ein Schönheitsideal ist. Aber gerade bei den Riesenrassen ist es so "immer höher immer weiter" - was die jetzt für eine Palette an Erbkrankheiten haben, ist nicht mehr feierlich.

Das Ding ist eben: Ein Hund, der schon röchelnd zur Welt kommt und sein ganzes Leben Probleme mit der Atmung hat und sich entsprechend nicht wirklich hündisch verhalten kann - das ist für mich eine Qualzucht. Ein Hund, der aufgrund eines bestimmten Ideals Folgen im Alter erleidet ist für mich nicht unbedingt eine Qualzucht, aber kein Züchter bekommt dann von mir einen Schulterklopfer, weil er das mutwillig in Kauf nimmt.
 
  • Qualzuchten Beitrag #16
Ich habe auch den Bericht von Kennel Club aus England gesehen, und wie die Züchten das ist wirklich Qual. Clavier Springer Spaniel die ein Hirnproblem haben.
Schäferhunde mit kranken Hüften, nein besser gesagt total kaputte Hüften. Die Züchten mit allen, egal ob krank oder in China fällt ein Sack reis um.
Am besten fand ich die Bilder vorher und jetzt. Der Basset war mal ein wirklich nett anzuschauender Hund, aber davon ist leider nicht mehr übrig.

Ich werde mir mit Sicherheit auch keinen Basset oder ähnliches holen. Auch keinen Shar Pai (wobei es da schon wirklich wieder gut Hunde mit wenig Falten gibt).
In England mag es wohl auch eher stimmen das dort die Mischlinge gesünder sind als ihre Rassehunde, aber das ist auch keine kunst.
Generell kann man sagen, das man mit einem Mix nicht nur ein Überraschungspacket hat, sondern auch dieser Krankheiten erben kann, nämlich dann wenn bei Elterntiere eine Erbkrankheit haben.
Ich denke hier wird vernüftig gezüchtet (ich hoff es wenigstens), und ein Rassehund sollte hier um einiges besser sein als ein Mix. Sicher gibt es auch hier ausnahmen wo der VDH sich einfach weigert was zu ändern (mops und co).

Lg
 
  • Qualzuchten Beitrag #17
Off-Topic
@nudl: Entschuldige, ich hatte das nur in Sumos Post gelesen, in deinem hatte ich es gar nicht gesehen.
Und dann klang es eben so, als seien alle Schlappohrrassen Qualzuchten.
Das war kein Angriff gegen dich ;).
Bei zu großen Schlappohren sehe ich das Problem ja auch, nur verallgemeinern sollte man da ja auch nicht, deshalb hat mich die Aussage gestört.


Ich habe mich gerade nochmal durch den entsprechenden Thread bei den Katzen gelesen und dort wird auch eindeutig darauf hingewiesen, dass es nicht um die Ohren an sich, sondern die homozygote Form geht.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass man die Defekte vieler Qualzuchten bei seriöser Zucht umgehen kann.
Also ist die Diskussion über die Schlappohren irgendwie sinnlos, denn sie schaden auch der Katze nicht.
Dort haben sich auch Halter von Katzen mit solchen Knickohren gemeldet und die Katzen schienen keine Probleme zu haben.

LG
 
  • Qualzuchten Beitrag #18
@ Fini, danke für die Aufklärung. Ich finde nur Bassets nciht besonders faltig, drum dachte ich sie meint andere. Aber wenn es da mittlerweile so unterschiede gibt, dann kenn cih möglicherweise nur "unfaltige Bassets"

Ja, der Vergleich mit Schlappohren hinkt etwas, da passt wohl der Vergleich mit dem Ringelschwanz vom Mops der den Rücken irgendwie deformieren kann (das stand da irgendwo oben, cih finds nimmer, sorry) besser.

Genau das war auch meine Frage, wo setzen bei Hunden Qualzuchten ein und was ist noch normal?

Ein Dackel wurde für nen bestimmten Zweck gezüchtet: zur Jagt. Und nur weil diese komischen Munchkin-Katzen keinen Zweck erfüllen, ist es bei ihnen ne Qual und bei Hunden nciht? Das ist eben das was cih nciht verstehe.

Wenn man sich die Vorfahren beider Tiere anschaut: Wolf und Afrikanische Wildkatze vergleicht, so sind Katzen definitiv die "natürlicheren" Tiere. Da wird selbst bei ner kleinen Veränderung wie Knickohren nach Qualzucht geschrien (ich glaube nicht, dass wenn man richtig züchtet es eine Qual für die Katze ist, finds nur n bisschen sinnlos, aber egal) und der Hund, der sich so extrem verändert hat wenn man da nur zum Beispiel an diese Mini-Exemplare denkt, das soll dann in Ordnung sein? Das heißt jetzt nciht, das cih denke jeder kleine Hund leidet und quält sich nur, aber wenn man jetzt Katzen züchten würde, die nur noch die Größe von Mäusen hätten, das wäre dann wieder ne Qualzucht...
Ich find mcih grad ein bisschen wirr und cih hoff ihr versteht einigermaßen was ich sagen will.
 
  • Qualzuchten Beitrag #19
Ich glaube, da widerspricht dir auch keiner. Ich kenne jetzt hier niemandem im Forum, der die "Teacup-Rassen" befürwortet oder sich einen holen würde. Ich persönlich empfinde diese Tiere nicht mehr als Hunde und dabei bin ich kein Kleinhundverachter - im Gegenteil. Teacup Tiere sind m.W. auch keine anerkannten Rassen, also offiziell akzeptiert sind sie damit nicht.

Was die Dackel angeht: Der Dackel wird nicht nicht Qualzucht genannt, weil er Gebrauchshund genannt wird. Ein Dackel kann dann so genannt werden, wenn der Rücken einfach zu lang ist. Das ist von Zucht zu Zucht zu verschieden. Ich sehe genug Dackel mit einem proportionierten Rücken, aber es gibt eben auch genug Züchter, die offensichtlich nicht genug von dem langen Rücken bekommen.

Es geht also nicht um den zweck, sondern um das reine Schönheitsideal, welches viele Menschen bei den Tieren (und auf Kosten derer) ausleben wollen - wieso auch immer.
 
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