Pankreatitis beim Hund

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  • Pankreatitis beim Hund Beitrag #1
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dogmami

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Erst einmal einen schönen Tag an alle user - ich bin heute das erste Mal hier.

Hat jemand Erfahrung mit chronischer Bauspeicheldrüsenentzündung beim Hund?
Diese wurde bei meinem Hund auf Grund von Blutwerten diagnostiziert. Ich war beim
TA, da der Hund ein paarmal am Abend Angst mit Zittern bekam, wollte fragen, was das
sein könnte. TA meinte, dass man eine genauere Untersuchung machen sollte - und nun
ist diese Diagnose gestellt worden. Nach 4 solcher Angstattacken (die immer nur am Abend waren)
kam jedoch seit 14 Tagen keine neue mehr.
Unser Hund hat überhaupt nicht die gringsten Symptome, die darauf hindeuten,
dass er sich nicht wohl fühlen würde. Frisst bestens, hat Verdauung wie immer, ist aufmerksam
und hat Freude am Laufen hat auch an GEwicht nicht verloren. Auch von Übelkeit und Erbrechen
nicht die geringste Spur.
Nun bin ich ein bisserl verunsichert.

Für Mitteilungen bin ich sehr dankbar.
 
  • Pankreatitis beim Hund Beitrag #2
Huhu,

mit der chronischen Form habe ich selbst keine Erfahrungen, aber andere User hier, das hilft dir vielleicht weiter:
Die Suchfunktion bringt auch sicher noch mehr zutage, das ist nur das aktuellste.

Allerdings finde ich die Angstzustände etwas merkwürdig, seid ihr sicher, dass diese von der Entzündung kommen? Normal sind eher den Stoffwechsel betreffende Probleme (Gewicht, Appetit, Erbrechen, Fieber, Abdominalschmerzen und Co.).
Psychische Auswirkungen kenne ich nur als beim Menschen beschrieben, zum Beispiel bei Schilddrüsenproblemen.

In welchen Situationen hat dein Hund denn gezittert? Und war es wirklich aus Angst? Es könnte auch eine Nervenstörung vorliegen.
 
  • Pankreatitis beim Hund Beitrag #3
Hallo,
danke dir für die Antwort.

Ich weiß nicht, woher der Hund plötzlich die Angstzustände hatte. Er hat sie nach dem Abendspaziergang zu Hause gehabt. Vielleicht hat er da etwas gehört, was ihn aufgeregt hat? Er hat nämlich die Ohren gespitzt und nur gehorcht und daneben gezittert. Es hat so ausgesehen, als ob er irgendetwas hört, das ihn unruhig macht. Niemals hatte er am Tag solche Anwandlungen. Und da ich ein paar Tage danach beim Tierarzt zum Impfen war, hab ich ihm das erzählt und er meinte, dass das ohne Weiteres ein inneres Problem sein könnte. DAraufhin wurde die Blutuntersuchung gemacht und dabei wurde ein doppelt so hoher Wert (ich weiß leider nicht mehr genau, wie der heißt (Lipase?) festgestellt.
Ich kann das einfach nicht glauben, dass er so eine Krankheit hat, denn es deutet überhaupt nichts darauf hin. Der Hund bricht nicht, hat eine normale Verdauung - so wie immer, frisst mit Begeisterung und bewegt sich frisch und fröhlich. Ich denke mir, wenn er Schmerzen hätte, würde man das schon merken.
Abgesehen davon bekommt er ein sehr gutes Futter und keine fetten Reste vom Tisch.
Diese Angstzustände hatte der Hund an ca. 4 Abenden gehabt - immer nur am Abend, mittlerweile sind es 14 Tage vergangen und alles ist wieder in Ordnung. Es ist ein Mischlingshund, 11 Jahre.
Ich muss mich da nochmals mit dem Tierarzt besprechen. Ich kann das einfach nicht glauben!!!
Danke dir nochmals für deine Antwort.

Liebe Grüße und einen schönen Abend!
 
  • Pankreatitis beim Hund Beitrag #4
Hallo, bin auch erst seit gestern hier und bin über Deinen Beitrag gestolpert.
Ich kenne mich zwar nicht mit der Pancreatitis beim Hund aus, aber von Berufswegen beim Menschen.
Bei einer chron. Pancreatitis treten hauptsächlich Verdauungsprobleme mit Flatulenz (also "Pupsen"), Völlegefühl, Appetitlosigkeit, wechselnde Durchfälle und schleimige fettglänzende Stühle auf. Wegen des zunehmenden Mangels an Verdauugsenzymen, die bei der chron. Entzündung immer weniger produziert werden, wird eben die Verstoffwechslung des Darminhalts erheblich gestört, bzw. beeinträchtigt.
Beim Menschen besteht die Therapie in der Gabe von Pankreasenzymen und Meiden bestimmter Nahrungsmittel, bzw. Gabe bestimmter Schonkost.
Könnte mir vorstellen, daß das beim Hund ähnlich ist.
Könnte es sein, daß der Hund nicht zitterte aus Angst, sondern weil er Bauchkrämpfe hatte ? Angstattacken sind zumindest beim Menschen eher untypisch..

LG

LG
 
  • Pankreatitis beim Hund Beitrag #5
Hallo dogmami
Ich habe eine Hündin mit Chronischer Bauchspeicheldrüsenunterfunktion. Das was du beschreibst klingt etwas merkwürdig als Symtom.
Meine hat oft die Decke ableckt was ich daher kam das ihr vielleicht schlecht war. Hat der Ta noch was gesagt? Von wegen zu füttern von Enzymen? Schonkost?
Meist ist es wie beim Menschen auch das die Hunde die Enzyme nicht mehr ausspalten können. Die meisten Symtome worden oben schon beschrieben. Hinzu kommt, das es oft zu ein Mangel an B Vitaminen kommt, und zu einem Gewichtsverlust, da der Körper das meiste ungenutzt wieder ausscheidet. Typisch sind auch immer wieder kehrende Durchfälle, oder vermehrter Kotabsatz, in großen Mengen.
DIe Symtome sind je nach schwere der Krankheit und Ernährung unterschiedlich stark ausgeprägt. Wenn es erst in der Anfangsphase ist kann man gut gegen lenken, mit Enymen und getreidefreier und fettarmen Kost. Es gibt spezielle Gastro Futtersorten, aber man kann auch Wolfsblut nehmen (weiss ich auch erst seit zweit Wochen). Der Fettgehalt darf nicht über 13 -15 % liegen. Da in Wolfsblut Hundefutter generell kein Getreide drin ist, macht es die Suche realtiv einfach. Wide Plain, Wild Duck, Black Mash, und Salemon kann man als Beispiel füttern. Es ist auf jeden Fall gesünder von den Zusammensetzungen als das Gastrofutter, und günstiger ist es auch noch. Man muss halt probieren und schauen ob der Hund mit dem Futter klar kommt.
Ursache kann meist eine voran gegangen Bauchspeicheldrüsenentzündung sein, schlechtes Futter, oder es ist Erblich bedingt.

Lg Yvi
 
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