Thymian

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  • Thymian Beitrag #1
Nojiko

Nojiko

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Hallo Leute,
hab mal ne Frage. Dürfen Kaninchen frischen Thymian fressen?
 
  • Thymian Beitrag #2
Soweit ich weiß ja.. Also unsren Kranken haben welchen bekommen und er hat ihnen nicht geschadet.
 
  • Thymian Beitrag #3
Thymian und Oregano haben beide eine wunderbare vorbeugende Wirkung gegen Kokzidiose ;).
Oregano mehr, wie Thymian..dies wurde schon wissenschaftlich belegt ;)!
 
  • Thymian Beitrag #4
Thymian soll auch gegen Schnupfen helfen, darum wollte ich ihnen einen geben!

Bei Oregano wusste ich, dass es vielleicht (!) gegen Kokzidiose hilft. Aber Thymian, das is ja super.

Dann werd ich unsere Kleinen+Großen mal mit Thymian (+Oregano) vollstopfen ;)
 
  • Thymian Beitrag #5
Oregano wirkt nachweislich gegen Kokzidien, und Du kannst es täglich geben. Dann wirkt es am besten, auch präventiv. Bei Thymian ist es nicht ganz so..aber bei Oregano weiß ich das 100% ;)!
 
  • Thymian Beitrag #6
Ja, ich hab das schon bei diebrain gelesen. Da steht aber nur möglicherweise oder so.
Gut, die 6 kriegen das jetzt jeden Tag ;)
 
  • Thymian Beitrag #7
hallo also mit thymian und salbei habe ich den schnupfen von leo weggbekommen.
2mal tägl. 2 stängchen nach 1 woche war es bei ihm gut.
thymian ist gut bei erkältung und entzundung der schleimwände.

lg
 
  • Thymian Beitrag #8
Ja? Du hast ihn ganz wegbekommen?
Also wenn ich das hinkriegen würde, das wär ja ein Wunder *hoff*
 
  • Thymian Beitrag #9
jap hatte vorher 2 wochen lang antibiotiker gegben und die haben nur geholfen bis ich sie abgesetzt habe.
da war es mir zu blöd den armen kerl mit antib. zuzustopfen und habe in einem alten hausmitttel buch gestöbert und dann diese lösung gefunden habe auch getrockneten spitze´wegerisch beigefüttert hilft auch bei atemwegserkrankung.
habe später mit der tä geprochen die meinte das es super wäre diese methode anzuwenden da sie in der praxis thymian und salbeisaft hätte und sie ihn mir dann mitgegeben hätte. wenn die antib. nicht gewirkt haben.wr halt schneller als sie. :)
probiers mal aus kann das nur empfehlen.
und leo lieb es
lg
 
  • Thymian Beitrag #10
Hast du aber frisch gegeben oder?
Werd ich sofort ausprobieren, wie lange hat das bei dir gedauert?
 
  • Thymian Beitrag #11
also thymian und salbei waren frisch habe ich immer im garten spitzwegerisch habe ich mir tütchen aus unserem baumarkt gekauft getr.
hat auch ungefähr ne gute woche gedauert da ich sehr vorsichtig war hat zwar imbuch gestanden 1 eßlöffel tägl. pro kraut habe aber langsam angefüttert und nach ein paar tagen war eine besserung zu spüren.
da unser leo frisch kastriert und gleichzeitig geimpft wurde wußte ich nicht wo er es her hat.
habe dann das einstreu gewechselt und mit der kräuterteraphie angefangen und das heu gewechselt
da niemand wußte wo es herkam die nase tripsnass und war voll mit "schnuddel" und er hat schlecht luftbekommen
jetzt is aber alles wieder in ornung und er bekommt jeden tag ein händchen voll kräuter aus dem garten.
lg
 
  • Thymian Beitrag #12
Na dann hoff ich es klappt bei mir auch. Wie lang hat deiner denn geschnupft?
 
  • Thymian Beitrag #13
mit allem drum und dran fast 5 wochen vom ersten niesen bis zum schluß.
war in der karant. zeit.
 
  • Thymian Beitrag #14
Oh, na dann niesen meine schon ein Weilchen länger :(
 
  • Thymian Beitrag #15
Thymian wirkt antibaketriell und darmanregend.
Oregano, Majoran, Thymian und Basilikum unterstützen sich in der Wirkung und sind gut bei Futterumstellungen.
Hier noch ein Text von Murx dazu, es bezieht sich auf Thujon welches in Thymian enthalten ist und warum es auch gegen Kokzidien hilft:

Thujon hat in geringer Konzentration eine starke Heilwirkung, es wirkt antibakteriell, antiviruell und leicht entwurmend. Ich vermute, daß die typischen Thujonkräuter, wie Beifuß, Salbei und Wermut gerade bei Schnupfenviren extrem gut wirken, jedenfalls konnte ich inzwischen an mehreren Schnupfenkaninchen eine Bevorzugung thujonhaltiger Kräuter feststellen, wenn sie unter chronischen Schnupfen litten. Helfen tun die Kräuter offenbar, die Symptome lassen meist nach Genuß von thujonhaltigen Pflanzen nach.
Thujon wirkt in geringer Konzentration auch appetitanregend und darmfördernd. Wermut ist das Wunderkraut für Kaninchen, die Wirkstoffe spielen derartig perfekt mit dem Thujon zusammen, daß man eigentlich fast jede Darmkrankheit außer Kokzidiose positiv beeinflussen kann. Bei Kokzidiose scheint Thujon die Symptome zu verschlimmern.

Thujon hat allerdings noch eine Eigenschaft - es wirkt abstillend und kann Aborte fördern - auch in geringen Dosen, wie es in Salbei und Co enthalten ist. Es sollte tunlichst vermieden werden, Schwangeren und Stillenden thujonhaltige Kräuter zu geben, Ausnahmen machen hier nur die Kräuter mit äußerst geringen Thujongehalten, wie Rosmarin und Thymian. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Säuger wie dem Menschen.

Thujon zeigt auch gleich ein Grundprinzip der Natur auf - die Dosis machts. Was in geringen Mengen ein gutes, nebenwirkungsfreies Heilmittel ist, ist in Auszügen und starken Konzentrationen giftig. Das gilt sogar für Vitamine, mit reinem Vitamin C kann man Menschen töten, dazu braucht es nur ca. 12g pro Kilo Körpergewicht!

 
  • Thymian Beitrag #16
Danke Wk^^
Nur eins, in dem Zitat steht, dass es NICHT gegen Kokzidien hilft, sondern es auch noch schlimmer macht.
 
  • Thymian Beitrag #17
ups, falsch gelesen :uups:
Da ich dieses Zitat von Murx übernommen habe, verlass ich mich dann auch voll auf ihre Aussage, da sie doch sehr viele Erfahrungen sammeln konnte und sehr belesen ist. ;)
 
  • Thymian Beitrag #18
So, jetzt hab ich noch ne Frage. Passt aber zum Thema.
Unser Thymian ist leider alle, wollte heut neuen kaufen gabs aber nicht. Dafür hab ich dann Salbei gekauft. Steht ja in Murx' Zitat, dass der auch Thujon enthält, wie Thymian. Also müsste er auch gegen Schnupfen helfen, denk ich.
So, wie viel darf ich davon geben und was davon? Alles?


Danke schon mal und LG
 
  • Thymian Beitrag #19
Wieder etwas von Murx dazu:

Nur bei dringendem Verdacht auf Virenbefall, z. B. bei Kaninchenschnupfen, ist es angebracht, ein derartiges Heilkraut auch getrocknet anzubieten - aber da sollte der Salbei bevorzugt werden, denn er ist getrocknet wirkungsvoller.

Salbei verliert seine Heilwirkung bei Dauergebrauch nicht ...

Ob Thujon heilend oder giftig wirkt, ist rein von der Dosis abhängig. Werden den Kaninchen ein paar dieser Kräuter gegeben, ist dies noch in einer Dosis, die heilt. Zwingt man Kaninchen dazu, diese Kräuter kiloweise zu fressen oder nur noch von Salbei, Wermut, Beifuß und Ysop zu leben, werden sie sich vergiften. Es müssen also immer Pflanzen zum Ausweichen da sein, für getrockneten Wermut ist es Heu, für frische thujonhaltige Kräuter sind es Kräuter ohne Thujon und Gemüse.

Die giftige Wirkung des Thujon ist durch den Absinth bekannt geworden, nun muß man allerdings dazusagen, daß Absinth mit Fuselalkoholen gemixt wurde. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die giftige Nervenwirkung gar nicht vom Thujon kommt, sondern vielmehr vom Methanol, was in diesen minderwertigen Alkoholen drin war.

In großen Dosen ist Thujon allerdings tatsächlich giftig und es gibt auch eine Pflanze, die derartig viel Thujon enthält, daß es selbst für Kaninchen krankmachend ist, und daß ist der Lebensbaum.
Der Genuß führt zu Leberschäden, Nierenschäden, Magenschleimhautblutungen. Nervenschäden konnten beim Genuß vom Lebensbaum jedoch nicht beobachtet werden.

Wichtig zu wissen ist auch, daß alle thujonhaltigen Kräuter problematische Kräuter sind, die nie gegeben werden dürfen, wenn ein Tier oder Mensch schwanger ist oder säugt. Alle thujonhaltigen Kräuter reduzieren die Milchmenge und können zu Aborten führen.

Pflanzliche Auszüge aus thujonhaltigen Pflanzen, wie z. B. aus Ysop, sind übrigens wieder gefährlich, die Konzentration vom Thujon kann ein vielfaches der Konzentration in der Pflanze erreichen und somit schädigende Wirkung bekommen.
Gleiches gilt auch für den Absinth, wenn man ihn selbst herstellt - Absinth ist der Alkoholauszug aus dem Wermuth, wer es da ein wenig zu gut mit der Pflanze meint und zuviel Kraut in den Alkohol tut, wird keinen gesunden Auszug mehr bekommen, sondern einen höchst schädlichen, der genau das Gegenteil von dem erreicht, was Thujon in geringen Dosen bewirkt. Der Alkohol sorgt zudem auch noch dafür, daß der Thujon besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann, und zwar sowohl über die Schleimhäute wie auch über den Verdauungstrakt. Die Folge sind nun wieder Magenschleimhautentzündungen, Nieren- und Leberschäden (also genau das, was auch Alkohol in Überdosis macht!)
Eine sehr unglückliche Kombination ...

Thujon ist die Substanz, welche den Lebensbaum (Thuja) so giftig macht. Thuja enthält so viel davon, daß nur ein kleines Zweiglein beim Menschen ausreicht, um Krämpfe und Halluzinationen zu erzeugen, solche Eigenversuche können tödlich ausgehen ... Pflanzenfresser, wie es Meerschweinchen und Kaninchen sind, vertragen davon mehr wie ein Mensch, aber auch hier ist im Lebensbaum eindeutig zuviel des Guten drin, er wirkt giftig.

In den ganzen Artemisia-Kräutern (Wermuth, Beifuß, Eberraute zum Beispiel) und Salbei ist zwar sehr viel weniger dieser Stoffklasse enthalten, aber es reicht immer noch, wenn sehr viel davon gefressen wird, hier Giftwirkungen zu erzielen. Zum Glück hat Thujon einen einzigartigen Geschmack und genauso einzigartigen Geruch, die wenigsten Pflanzenfresser fressen davon freiwillig zu viel ... trotzdem ist es ratsam, solche Kräuter nur in kleinen Mengen anzubieten. Zwei, drei Blättchen pro Tag schaden einem Meerschweinchen nicht, bei einem ganzen Salbeistrauch sieht die Sache schon anders aus ... hier können erste Vergiftungserscheinungen auftreten.

In sehr geringen Mengen findet sich Thujon auch in Rosmarin und einigen Thymiansorten und unterstützt damit ihre antibakterielle und antiviruelle Wirkung. Allerdings wird es bei diesen beiden Kräutern schon sehr schwierig, ein Meerschweinchen mit zu vergiften, es müßte davon weit mehr wie Eigengewicht fressen.

Thujon hat in geringer Konzentration eine starke Heilwirkung, es wirkt antibakteriell, antiviruell und leicht entwurmend. Ich vermute, daß die typischen Thujonkräuter, wie Beifuß, Salbei und Wermut gerade bei Schnupfenviren extrem gut wirken, jedenfalls konnte ich inzwischen an mehreren Schnupfenkaninchen eine Bevorzugung thujonhaltiger Kräuter feststellen, wenn sie unter chronischen Schnupfen litten. Helfen tun die Kräuter offenbar, die Symptome lassen meist nach Genuß von thujonhaltigen Pflanzen nach.
Thujon wirkt in geringer Konzentration auch appetitanregend und darmfördernd. Wermut ist das Wunderkraut für Kaninchen, die Wirkstoffe spielen derartig perfekt mit dem Thujon zusammen, daß man eigentlich fast jede Darmkrankheit außer Kokzidiose positiv beeinflussen kann. Bei Kokzidiose scheint Thujon die Symptome zu verschlimmern.

Thujon hat allerdings noch eine Eigenschaft - es wirkt abstillend und kann Aborte fördern - auch in geringen Dosen, wie es in Salbei und Co enthalten ist. Es sollte tunlichst vermieden werden, Schwangeren und Stillenden thujonhaltige Kräuter zu geben, Ausnahmen machen hier nur die Kräuter mit äußerst geringen Thujongehalten, wie Rosmarin und Thymian. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Säuger wie dem Menschen.

Thujon zeigt auch gleich ein Grundprinzip der Natur auf - die Dosis machts. Was in geringen Mengen ein gutes, nebenwirkungsfreies Heilmittel ist, ist in Auszügen und starken Konzentrationen giftig. Das gilt sogar für Vitamine, mit reinem Vitamin C kann man Menschen töten, dazu braucht es nur ca. 12g pro Kilo Körpergewicht!


Ja und es können Stengel und Blätter verfüttert werden ;)
 
  • Thymian Beitrag #20
Danke ;)

Hab bisjetzt für jeden 1 Blatt pro Tag gegeben.
 
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