Mein Hund krampft

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laguna

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Gestern war es mal wieder so: Der Hund lag in der Küche und konnte plötzlich nicht mehr aufstehen (Basko, 5 Jahre alt, Schäferhund aus der Zucht).

Ich dachte erst, er klemmt mit dem Rücken irgendwie unter den Einbauschränken fest. Es sah total komisch aus, weil er immer wieder versuchte aufzustehen, aber es aus Kraftmangel im Becken und den Hinterpfoten nicht schaffte. Ich wollte ihm helfen und ihn daraus ziehen aber er fing total an zu zittern (Ich denk es war Angst) und versuchte weiterhin hoch zu kommen. Das steigerte sich dann soweit bis er anfing zu sabbern, Kot auszuscheiden, die Augen nach oben zu verdrehen und sämtliche Gliedmaßen verkrampften sich.

Der Hund tat mir so leid. Ich hatte schon Zweifel ob er das überlebt. Das sah einfach so schlimm aus, dass sich in mir eine ziemlich große Angst breit machte.

Diese Anfälle hatte er schon mehrere Male, nur nicht so unscheinbar langsam und steigernd. Wir waren damals auch beim Tierarzt. Es wurde die Kastration empfohlen. Epilepsie wurde eher ausgeschlossen.

Was ich mich nun frage ist, ob die Krämpfe vergehen würden, wenn der Hund Geschlechtsverkehr mit Hündinnen hätte.

Die Entscheidung Kastration oder Medikamente wird dann wohl bald fallen.


laguna
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #2
Es wurde die Kastration empfohlen. Epilepsie wurde eher ausgeschlossen.
Alleine schon wegen dieser aussage, rate ich dir dringend an einen Tierarztwechsel in Betracht zu ziehen, deine Schilderungen gehen ziemlich eindeutig in Richtung Epilepsie.

Was ich mich nun frage ist, ob die Krämpfe vergehen würden, wenn der Hund Geschlechtsverkehr mit Hündinnen hätte.
NEIN
Die Entscheidung Kastration oder Medikamente wird dann wohl bald fallen.
Entscheide dich für einen anderen TA !
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #3
ICh kann mich Dogmannur anschließen, solche Krampfattakcen haben rein gar nicht mit Geschlechtsverkehr zutun und würde sich durch Kastration auch nicht verhindern lassen. Man rät manchmal bei starker Epilespie dazu hunde zu kastratieren, damit starke Hormonschwankungen, während beispielsweise der Hitz, keine Anfälle auslösen...aber sonst nicht!

Ich würde schnellstens den TA wechseln, vorallem wenn dein Hund das schln öfter hatte, und ich würde mich mit dem Züchter in Verbindung setzten!

Was auch sein kann, ist das er evtl einen Akuten Ischias oder so hatte und sich so aufgeregt hat und in die Situation reingesteigert hat und deshalb einen Anfall bekam. Aber egal was auch diese Anfälle auslöst, du musst zu einem anderen TA und dir ne Andere Meinung einholen.

Gruß Nina
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #4
Wow, was für eine Aussage vom TA.
Bei dem was Du beschreibst, tippe ich auch auf Epilepsie und auch sonst schliesse ich mich Dogman zu 100 % an. Such Dir schnellstens einen anderen TA.
Und warum sollten die Anfälle wegbleiben, wenn der Hund zu einer Hündin könnte? Die Kastration könnte die Anfälle eventuell einschränken oder sogar ganz verhindern. Jedenfalls wurde uns das bei unserer Hündin erklärt, weil die Hormonumstellung wegfällt. Allerdings hatte sie erst einen Anfall als sie läufig wurde und dann nie wieder.
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #5
vielen dank schon mal für die antwort.

meine frage jetzt noch:

was spricht deiner/eurer meinung nach eher für epilepsie als für krampfanfälle die auf läufigkeit andere hunde zurückzuführen sind?

laguna

ps: einen neune TA werde ich nun definitiv aufsuchen

edit:::ZITAT::: Und warum sollten die Anfälle wegbleiben, wenn der Hund zu einer Hündin könnte?

der TA meinte, dass unser hund damit nicht zurecht kommt, wenn er merkt, dass andere hündinnen läufig sind.
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #6
was spricht deiner/eurer meinung nach eher für epilepsie als für krampfanfälle die auf läufigkeit andere hunde zurückzuführen sind?
Weil sowas nicht existiert, nicht wirklich !
Edit: für Simone, stimmt, aber nicht in der Form mit Kot, Urin etc. ;)
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #7
Ich habe schon von Rüden gehört, die sich so in Rage steigern und zu Krampfen anfangen, wenn sie direkten Kontakt mit läufigen Hündinnen haben, und nicht ran dürfen. Aber ich denke, Dein Hund hatte den Anfall in der Küche. Da war doch keine läufige Hündin, oder?
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #8
nein dort war keine läufige hündin.

es war 4 stunden her dass er draussen war

laguna
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #9
Hi,

du hast geschrieben das der letzte Anfall sehr langsam und steigernd war, das heißt dann wahrscheinlich auch das die Anfälle immer länger dauern, so versteh ich das jetzt zumindest, und das spricht sehr für Epilepsie!

Was auch dafür spricht ist das er keine Kontrolle mehr über seine Pfoten hatte, ich finde das sind schon sehr starke Ausfälle und der Hund muss unbedingt behandlet werden.

Der unkontrollierte Kotabsatz ist auch ein deutliches Zeichen für Epilepsie.

Du solltest beobachten ob die Zeitabstände zwischen den Anfällen kürzer werden, denn dann ist es aufjedenfall Epilepsie, da kommt eins zum andern!

Natürlcih kann die Läufigkeit einer Hündin bei deinem Hund einen Anfall auslösen, ich habe ja oben schon beschrieben das Hunde in starken Hormanschüben zu Anfällen neigen und man deshlab kastrieren lässt, und ich denke auf keinen Fall das sich das durch einen Deckakt bessert sondern noch dramatisch verschlechtern würde.

Im Prinzip war ja die Idee von deinem TA nicht verkehrt (zu Kastrieren), nur hat er total falsch angesetzt, ich denke das Problem bei deinem Hund liegt nicht daran das er solche Anfälle erst bekommt wenn er schwer gestreßt ist oder starke Hormonschübe hat, sondern das die Situationen einfach noch eins oben drauf setzten und der Hund dann erst recht Anfälle bekommt, die in ihm schon "geschlummert" haben.

Aber gut das du schon geschrieben hast das du dich um einen anderen TA umschaun möchtest

Gruß Nina
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #10
Hallo Laguna!

Erst einmal heisse ich dich herzlich hier bei uns im Forum Willkommen!
Ich bin von der lieben Ricalein, auf dieses Thema aufmerksam gemacht worden!;)
Ich lebe seit nun 5Jahren mit einem Epileptiker zusammen!

Als mein Hund seinen ersten anfall hatte, war mein erster gang zum Tierarzt...und nicht nur zu einem!
Für mich hört sich das alles eindeutig nach Epilepsie an!
Allerdings müsst ihr jetzt raus finden, woher die Epilepsie kommt,
es gibt angeborene/erworbene Epilepsie formen, es gibt Krankheits bedingte Epilepsie*herzrhytmusstörung,stoffwechselerkrankungen,stark gestörte leberfunktionen oder gar vergiftungen können die Gehirnzellen in erregungs abläufen beeinträchtigen* und es gibt die *ich sage mal jetzt*stress Epilepsie!

Mein Hund hat jetzt die ganzen letzten 4jahre in regelmässigen abständen, anfälle gehabt*meist 2-4 wochen dann steigerte sich das auf 4-6-8wochen mit Medikamenten*
Bei ihm war es eine art stress was dieses auslöste, so dachten wir anfangs!
Seit er Cortison bekommt*wegen seiner Anämie*hat er so gut wie gar keine anfälle mehr*alle 3-4monate mal einen anfall*

Wir haben das anfangs gehabt, das mein Hund immer etappen weisse um kippte, mal jede std, dann alle zwei...es wurden immer mehr std, da wir ihn auf medikamente einstellten!

Der Tierarzt machte Blutuntersuchungen etc...

Wichtig ist, das du deinen Hund ruhig hälst in so einem anfall!
Leg ihn auf den Boden, halt den Kopf fest,so das er aufkeinenfall die Zunge verschlucken kann!*Ich habe meinem Hund immer eine decke über die Läufe gelegt, meinen Arm auf seinen Hals leicht gedrückt, so halb auf ihn gelegt, das er sich nicht mehr stossen kann*

Wichtig ist auch, das du dem Züchter bescheid sagst!
Hier muss raus gefunden werden, ob die Epilepsie vererbt ist, wenn ja muss der Hund aus der Zucht genommen werden, welcher bei denen Mitgemischt hat*dies ist sehr sehr wichtig um weitere Epileptiker auszuschalten*
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #11
hallo,auch muss hier einigen leuten recht geben.Für mich hört es sich sehr nach epilepsie an !Auch mein letzter Hund hatte dieses Problem.
Das erste mal hatte er gekrampft im Hochsommer mein damaliger Tierartz und ich meinten es käme von der Hitze.ser zweite anfall war einige monate später,als er neben mir auf dem sofa lag,ganz ohne vorwarnung.da bin ich fix zur tierklinik mit ihm,er bekam ein ekg und da wurde fest gestellt das er probleme mit dem herzen hatte.er bekam täglich eine halbe tablette und wir hatten seine anfälle damit unterdrücken können.
ich würde dir raten dir schnell einen anderen TA zu suchen.
wünsche dir und deinem liebling alles gute !!
liebe grüsse
 
  • Mein Hund krampft Beitrag #12
Hallo Laguna!
unsere Hündin hat das auch schon zweimal gehabt.Manche Rüden bekommen diesen Krampfanfall( Epilipsie denke ich)wenn viele Hündinen läufig sind.
Hast du das Blut mal untersuchen lassen? Waren die leberwerte in Ordnung?
Bekommt dein Hund viele fettige Sachen zu fressen oder ist eine Allergie bekannt?
Mein Hund hatte sehr schlechte Leber-Blutwerte,die so einen Kramf auslösen können.
In welchen Zeitabständen treten diese Krämpfe auf?

Andrea
 
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