Traurige Bilanz für Tiere in den Labors

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  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #1
AxoZombie

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Anlässlich des Internationalen Tierrechtstags am 10. Dezember kritisiert der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche das millionenfache Leid von Tieren in Versuchslabors. Die steigenden Tierversuchszahlen und immer wieder neue abstruse Projektideen auf Kosten der Tiere seien »Ausdruck einer verfehlten Forschung und Wissenschaft«. Die Ärztevereinigung fordert ein sofortiges Ende aller Tierexperimente und stattdessen eine Umkehr in Richtung moderner Methoden ohne Tiere.



 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #2
Wisst ihr was? den tieren wäre viel mehr geholfen, wenn man einfach die Haltungsbedingungen bei tierversuchen verbessert, also größere Käfige mit versteckmöglichkeiten und Heu zum spielen.

Ganz ohne Tierversuche geht es eben nciht immer. und habt ihr schon mal geguckt, was für Ärzte da bei "Ärtze gegen tierversuche" mitmachen? das sind nicht gerade Forscher, sondern mehrheitlich strunznormale hausärzte. Wie weit können die da mitreden,w enn sie nie inder Arzneimittelforschung tätig waren? Und die wollen ja lieber einen Chirurgen sofort auf ein Menschliches Herz loslassen, statt ihn an Schweinen üben zu lassen, die spinnen doch!
 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #3
Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber ist ein Menschenleben mehr wert als das eines Tieres? Okay, Menschen sind intelligenter und haben auch eine höhere Lebenserwartung, aber was spielt das für eine Rolle? Ein Tier empfindet genauso Schmerzen und Angst. Ich finde es nicht fair, dass immer die Tiere herhalten sollen.
Es gibt auch noch andere Möglichkeiten!

So, musste jetzt sein. :evil:
 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #4
Wir hatten mal in ich glaub Bio referate über Tierversuche und ich finde es echt schreklich was die Tiere durchmachen müssen!!!!

Sie werden z.b. für das testen von Schminke benutzt!!! Was irgendwie vollkommen dumm ist, weil Schminke ist ja nun nicht lebensnotwendig und man muss deswegen ja nun keine tiere quälen!!!
Lg
 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #5
Für lebensnotwendige Dinge wie die o.g. Herz-OP oder ähnliches, sehe ich es ein, aber ich finde dann sollten die Tiere wenigstens einigermaßen Artgerecht gehalten werden.
Denn ich glaube nicht das sich einer von euch gerne am Herzen operiren lassen würde von einem Arzt der keine Ahnung davon hat / es noch nie gemacht hat.
 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #6
Ganz ohne Tierversuche geht es eben nciht immer. und habt ihr schon mal geguckt, was für Ärzte da bei "Ärtze gegen tierversuche" mitmachen? das sind nicht gerade Forscher, sondern mehrheitlich strunznormale hausärzte. Wie weit können die da mitreden,w enn sie nie inder Arzneimittelforschung tätig waren?

Glücklicherweise kann sich jeder User selbst davon überzeugen, dass diese Aussage nicht den Tatsachen entspricht.

Die fachlich fundierten Argumente gegen Tierversuche könnt Ihr hier nachlesen:
 
  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #7
Dann zitieren wir halt mal einmal quer durch die HP, statt Hochglanzbroschüren zu lesen:

»Bevor bestimmte Eingriffe an Patienten durchgeführt werden, muss die Fähigkeit dazu durch das Üben an Tieren erworben werden.«

Operieren lernt ein angehender Arzt/Tierarzt zunächst durch Übungen an toten, auf natürliche Weise gestorbenen oder eingeschläferten Tieren, dann durch Zuschauen und Assistieren bei einem erfahrenen Chirurgen, bis er schließlich in der Lage ist, selbst Operationen - zunächst unter Aufsicht - am Patienten vorzunehmen. Nur so lässt sich das chirurgische Handwerk erlernen, nicht durch Übungen an Versuchstieren.
Natürlich sind Übungen an toten Tieren vorab sinnvoll - aber habt ihr euch mal von einem Azubi im ersten lehrjahr die haare schneiden lassen? Der übt auch an Puppen, teilweise sogar an menschenhaar trotzdem sehen die ersten versuche überwiegend sehr verunglückt aus, weil lebendes haar auf einem beweglichen kopf sich anders verhält als an einer puppe, zum beispiel wegen unterschiedlichen Wirbeln und angewohnheiten.

bei ärzten ist es wenig anders: lebendes, durchblutetes fleisch mit Nervenfasern und Blutgefäßen ist anders. Ich kann kein frisch geschlachtetes Hühnchen mit einem lebenden vergleichen, da fließt kein blut mehr durch die Blutgefäße, zuckt nichts, und ich würde noch nicht mal merken wenn ich nervenfasern und Blutgefäße verletze.

Nein, ich würde nicht gerne von einem Chirurgen operiert werden, der vorher nur totes Fleisch operiert hat und zugeschaut hat - den richtigen Druck, das bevor eine Artherie verletzt ist spüren, dass da eine kommt, dass muss geübt werden. Ich hab auch schon mal ein Schnitzel geschnitten und ein hühnchen ausgenommen, wer lässt mich seinen bliddarm raus nehmen?

Zur Übung von Injektionen, Blutentnahmen, chirurgische Eingriffe usw. eignen sich Silikonmodelle.
klar, ne? diese gummiübungspuppen im erste hilfe kurs sind ja auch exakt so, wie wirklich jemanden beatmen zu müssen, logisch, ne? So realistisch kann man das nicht nachbilden. und wieder hat man das problem, dass man Blutfluss simulieren müsste, zuckungen an nervenfasern und Muskeln...

Natürlich ist es Quatsch, wenn schon Schüler Frösche und Rinderaugen seziegen - lehrreich vielleicht aber meistens doch eher ne lachnummer und ziemlich eklig. Natürlich muss nicht jedes tierversuchsexperiment wieder und wieder gemacht werden, nur umw as zu demonstriren. Dennoch macht es sinn, zumindest operationen an lebenden Tieren zu üben.


Dass Medikamente bei Tieren oft anders wirken ist unbestritten, dass die Versuche am menschen viel zu kurz sind und immer nur an Männern von 20-40 durchgeführt werden ist schwachsinn, das ist auch klar, auf die Art werden eben frisch zugelassende Medikamente auch zum menschenversuch,das liegt aber an den behörden die viel zu nett zu Pharmafirmen sind und nicht an tierversuchen.


Schluss mit Diabetes

Nicht-Insulin-abhängiger, also so genannter Altersdiabetes (Typ II), kann durch eine fettarme, vegetarische Ernährung und regelmäßige Bewegung unter Kontrolle gehalten und manchmal sogar rückgängig gemacht werden. (14) Wenig Fett, viele Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate in der Nahrung bewirken eine bessere Wirkungsweise des Insulins. Ein Diabetiker kann so seinen Blutzuckerspiegel viel besser regulieren. Insulin-abhängiger Diabetes (Typ I) kann durch Pflanzenkost nicht verhindert werden, allerdings benötigen Vegetarier oft weniger Insulin. Einige Wissenschaftler vermuten als Ursache für den Insulin-abhängigen Diabetes eine Unverträglichkeit gegenüber Milchprodukten. (25, 26)
Wenn man keine einfachen Kohlehydrate Essen darf, weil die den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen lassen, und die Eiweißaufnahme dank vegetarischer Kost auf pflanzliche schwerer verdauliche Eiweiße begrenzt ist hat man entweder ein heftiges Völlegefühl wegen der großen Mengen gemüse die man essen muss - oder trotzdem Hunger. Es bleiben ja keine typischen Sättigungsbeilagen bei Diabetes wie Nudeln oder Kartoffeln, die lassen den Blutzucker zu stark steigen, also dürfte man kiloweise Gemüse fressen, wofür die menschliche Verdauung nicht ausgelegt ist. vergetarische Ernährung mit wenig Brot, Getreide, kartoffeln funktioniert nur sehr schwer. Diese Mengen Gemüse verursachen dafür sehr viele unangenehme Nebeneffekte wie Blähungen. Noch dazu ist die notwendige insulinmenge für gemüse schwerer zu berechnen,w eil süße Äpfel sehr viel mehr benötigen als saure und man da arg rumrechnen muss, um nciht zu viel zu spritzen.

Eine schwedische Studie aus dem Jahr 1985 zeigte, dass Asthmatiker, die sich ein Jahr vegan ernährt hatten, wesentlich weniger Medikamente brauchten und auch weniger oft und weniger heftig an Asthma-Anfällen litten. Bei 20 von 24 Teilnehmern der Studie war eine deutliche Verbesserung eingetreten. (30)
Oh, 24 Teilnehmer, doch so viele, sehr gut übertragbar auf viele Menschen.



Ich bin durchaus auch der Meinung,d ass viele Tierversuche Quatsch sind, und das Tests an Menschen ausgeweitet werden sollten, bevor Medikamente zugelassen werden. Aber nciht alle Tierversuche sind automatisch schlecht.

Auch wenn es unsinnig klingt, die Auswirkungen von Lärmtrauma an Meerschweinchen zu untersuchen - man kann da die Veränderungen am innenohr sehen das dem der menschen recht ähnlich ist und auch ähnliche Bereiche hört. Eine ratte härt eben besser und andere Frequenzen. Wer stellt sich freiwillig zur Verfügung, damit man sein Innenohr nach einem knalltrauma auseinander nehmen kann? Freiwillige vor! Wenn aus diesen Tests in 10 jahren eine Methode wird, um menschen die solche Lärmtraumata erlitten haben, zu normalem Hören zu verhelfen kann ich damit leben, dass ein paar Meerschweinchen gestorben sind - übrigens meine persönlichen lieblingstiere, aber sollte ich mal eine Explosion beiwohnen wäre ich dennoch glücklich, hinterher wieder normal hören zu können.


Auch die Diabetesbehandlung mit Insulin haben wir Tierversuchen zu verdanken, inder Anfangszeit kam das Insulin sogar aus schlachttieren und wurde erst später künstlich hergestellt. Insulin ist ein Segen für die Menschheit, manchmal muss man eben mit der Forschung an tieren erst mal die grundlagen erforschen, bevor man sinnvolle Behandlungsmethoden findet. Dennoch: Am Anfang stand der Tierversuch - ob da auch möchtegern Tierschützer protestiert haben,d ass da Tiere aufgeschnitten wurden? Oder ob sie eher ihren kleinen Neffen mit Typ1-Diabetes vor Augen hatten,der elend innerlich verhungert ist wegen insulinmangel? Auf die Tränendrüse Drücken klappt andersrum eben auch.
 
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  • Traurige Bilanz für Tiere in den Labors Beitrag #8
Deine Behauptung, die Mitglieder wären "nur stinknormale Hausärzte" und damit nicht qualifiziert sich für den Einsatz tierversuchsfreier Methoden auszusprechen hast Du allerdings immer noch nicht belegt. Der Beleg Deiner höheren Qualifikation auf diesem Gebiet steht ebenfalls noch aus.

Die Herstellung des Insulins aus tierischen Material war in früherer Zeit ein Segen für die betroffenen Menschen. Allerdings gab es immer wieder schwerwiegende immunologische Nebenreaktionen. Heute sind die technischen Möglichkeiten so weit gediehen, dass Insulin ohne tierisches Material hergestellt werden kann.

Genauso gibt es heute die Möglichkeit Medikamente mit Hilfe menschlicher Zellkulturen zu testen. Dadurch wird nicht nur das Leid der Versuchstiere gemindert, die Ergebnisse sind sogar aussagekräftiger in Bezug auf die Verträglichkeit beim Menschen.

Ob man möchte, dass unzählige Tiere leiden müssen, damit es einzelnen Menschen besser geht, ist eine ethische Frage, die jeder für sich beantworten muss. Ich persönlich möchte keinen Vorteil aus den Qualen anderer Lebewesen ziehen.

Aber das ist meiner Meinung nach auch gar nicht mehr die entscheidende Frage. Es geht darum ob Menschen geholfen werden kann ohne dass Tiere dafür leiden müssen. Und genau das ist in vielen Bereichen der Fall, wenn es dazu käme, dass tierversuchsfreie Methoden weiterentwickelt und entsprechend finanziell gefördert werden.

Und genau dafür setzt sich die Organisation "Ärzte gegen Tierversuche" unter Anderem ein. Und zwar mit legalen Methoden auf der politischen Ebene.
 
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