- Kater ist plötzlich ganz verstört Beitrag #1
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fridalein
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Ich bin im Moment ganz und gar verzweifelt. Mein Kater Tinko (2 Jahre) verhält sich sehr komisch. Da ich nicht weiß, womit es zusammenhängt, würde ich gern die ganze Gecshichte erzählen...
Vor 2 Jahren habe ich mich in Tinko verliebt. Er war immer ein sehr stiller Bursche, der zwar neugierig war, aber nie sonderlich verschmust oder dergleichen. Man konnte alles mit ihm machen, wenn es ihm zu viel wurde, ging er lieber weg, anstatt zu knurren oder zu fauchen, nicht mal die Pfote hatte er gegen mich erhoben. Am Anfang war er noch ganz verspielt, das ließ aber so im Alter von 1-1,5 Jahren nach. Da er reine Wohnungskatze war (hatte Balkon) und er dann auch immer dicker wurde (5,6 kg) beschlossen mein Freund und ich, ihm einen Gefährten aus dem Tierheim zu holen. Ich hatte schon viele Berichte über Katzenzusammenführungen gelesen, die in die Hose gingen... also wollten wir ein Jungkätzchen - eine Maikatze, da die ja besonders lieb sein sollen *lach* Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass unser gemeinsamer Umzugstermin schon feststand. (Mein Freund und ich wollten zusammen ziehen.) Wir haben lange überlegt, ob wir den Gefährten erst holen oder erst umziehen und dann den Gefährten holen. Wir haben uns dann entschieden, zuerst die Kleine (Jette) in die alte Wohnung zu holen, damit die Revierfrage im neuen Zuhause von beiden Katzen gemeinsam gelöst wird. Also holten wir Jette 3 Wochen vorm Umzug zu uns. Die ersten Tage waren natürlich ganz schön anstrengend für alle. Da kam ja plötzlich jmd. neues ins Revier meines Katers (ca. 40qm). Nach ein paar Tagen ging es dann aber, die beiden haben sogar zusammen geschlafen und die kleine hat den großen geputzt. Ich muss sagen, dass wir eine Katze aus dem TH wollten, die Tinko ein bisschen auf Trapp hält - also sehr verspielt ist, aber trotzdem schmusig: und das fanden wir in Jette. Sie haben sich gegenseitig durch die Wohnung gejagt usw. Alles gut!
Dann kam der Umzug (ist jetzt knapp 8 Wochen her). Wir haben eine große EG-Wohnung, mit Terasse, d.h. wir können die Katzen Katzen sein lassen und zu Freigängern machen. Die ersten 2 Wochen waren beide Katzen noch in der Wohnung und haben sich ein Klo geteilt. (Mittlerweile erledigt er seine Geschäfte draußen und sie drinnen) Dann durfte Tinko raus (die kleine noch nicht, wegen der AUflagen des TH; inzwischen ist sie aber auch draußen *gg*). Es tat ihm richtig gut, hat sich draußen gerollt im Gras, wollte nur noch raus, kam nur noch zum fressen und nachts, als er drinnen bleiben sollte, gabs Theater...
Plötzlich fing er an, agressiv gegen Jette zu werden, bzw. sie nicht mehr in seiner Nähe zu dulden. Er fing an zu knurren und zu fauchen, sobald er sie nur sah. Ich habe den Eindruck, dass ´Jette ihn mag, und den Kontakt zu Tinko nicht aus Schikane oder Machtspielchen sucht... Manchmal können beide zusammen bei uns im Bett liegen, dann knurrt er anfangs ein bisschen aber beruhigt sich dann wieder...
Vor vielleicht 5 Tagen wollte Tinko nicht mehr raus, war ganz komisch. So in sich gekehrt und ein bisschen apathisch. Seitdem hat er Putzattacken, in denen er sich ruckartig putzt und sein Blick ist oft gesenkt, er reagiert nicht mehr so schnell auf Beute (z.B. Fliege oder Hand). In Absprache mit dem TA habe ich beiden (vor ca. 1,5 Wochen) angefangen, Bachblüten (Walnuß und Rescue) zu geben. Da wollte er aber noch raus. Naja als er dann Angst vor draußen bekam, habe ich ihm wieder in Absprache mit dem TA, Rescue allein gegeben. Er ist nicht richtig da, also die Rescue-tropfen helfen, aber es ist schlimm für mich, den dicken leiden zu sehen. Ich fühle mich so hilflos. Ich denke, irgendwie kommt alles zusammen. Die kleine, der Umzug und wer weiß, was er draußen erlebt hat (abends geht er übrigens raus). Ich möchte nur wissen, was ich tun kann. Ein Freund hat mir Angst gemacht, der meinte, bei seiner Katze sei das ähnlich gewesen und dann ist sie "verreckt". Ich kann doch meinen Kater nicht verkümmern lassen. Mir tut das alles richtig weh. Manchmal bekommt er auch so eine Art Attacke, in der er wie von der Terantel getochen losrennt. Bitte helft mir.
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Schade, dass bisher niemand geantwortet hat. Ich wollte noch kurz ein paar Fakten zufügen.
Tinko frisst normal, bisauf dass er sich manchmal nicht in die Küche traut (da ist die Terassentür), dann aber schließlich doch frisst.
Er ist kastriert. Es gibt einige Katzen in der Nachbarschaft, er ist nicht agressiv gegen die, hält sich aber eher zurück bei denen. Und seine Lauf-Attacken: Nicht die normalen "meine Katze hat ihre 5 Minuten" (das kenne ich ja, und die wird er draußen haben). Nein, er rennt nur ganz kurze Wege. Als ob er gerade irgendwas gesehen hat, was ihm Angst macht.
Bitte, bitte antwortet mir. Danke.
Vor 2 Jahren habe ich mich in Tinko verliebt. Er war immer ein sehr stiller Bursche, der zwar neugierig war, aber nie sonderlich verschmust oder dergleichen. Man konnte alles mit ihm machen, wenn es ihm zu viel wurde, ging er lieber weg, anstatt zu knurren oder zu fauchen, nicht mal die Pfote hatte er gegen mich erhoben. Am Anfang war er noch ganz verspielt, das ließ aber so im Alter von 1-1,5 Jahren nach. Da er reine Wohnungskatze war (hatte Balkon) und er dann auch immer dicker wurde (5,6 kg) beschlossen mein Freund und ich, ihm einen Gefährten aus dem Tierheim zu holen. Ich hatte schon viele Berichte über Katzenzusammenführungen gelesen, die in die Hose gingen... also wollten wir ein Jungkätzchen - eine Maikatze, da die ja besonders lieb sein sollen *lach* Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass unser gemeinsamer Umzugstermin schon feststand. (Mein Freund und ich wollten zusammen ziehen.) Wir haben lange überlegt, ob wir den Gefährten erst holen oder erst umziehen und dann den Gefährten holen. Wir haben uns dann entschieden, zuerst die Kleine (Jette) in die alte Wohnung zu holen, damit die Revierfrage im neuen Zuhause von beiden Katzen gemeinsam gelöst wird. Also holten wir Jette 3 Wochen vorm Umzug zu uns. Die ersten Tage waren natürlich ganz schön anstrengend für alle. Da kam ja plötzlich jmd. neues ins Revier meines Katers (ca. 40qm). Nach ein paar Tagen ging es dann aber, die beiden haben sogar zusammen geschlafen und die kleine hat den großen geputzt. Ich muss sagen, dass wir eine Katze aus dem TH wollten, die Tinko ein bisschen auf Trapp hält - also sehr verspielt ist, aber trotzdem schmusig: und das fanden wir in Jette. Sie haben sich gegenseitig durch die Wohnung gejagt usw. Alles gut!
Dann kam der Umzug (ist jetzt knapp 8 Wochen her). Wir haben eine große EG-Wohnung, mit Terasse, d.h. wir können die Katzen Katzen sein lassen und zu Freigängern machen. Die ersten 2 Wochen waren beide Katzen noch in der Wohnung und haben sich ein Klo geteilt. (Mittlerweile erledigt er seine Geschäfte draußen und sie drinnen) Dann durfte Tinko raus (die kleine noch nicht, wegen der AUflagen des TH; inzwischen ist sie aber auch draußen *gg*). Es tat ihm richtig gut, hat sich draußen gerollt im Gras, wollte nur noch raus, kam nur noch zum fressen und nachts, als er drinnen bleiben sollte, gabs Theater...
Plötzlich fing er an, agressiv gegen Jette zu werden, bzw. sie nicht mehr in seiner Nähe zu dulden. Er fing an zu knurren und zu fauchen, sobald er sie nur sah. Ich habe den Eindruck, dass ´Jette ihn mag, und den Kontakt zu Tinko nicht aus Schikane oder Machtspielchen sucht... Manchmal können beide zusammen bei uns im Bett liegen, dann knurrt er anfangs ein bisschen aber beruhigt sich dann wieder...
Vor vielleicht 5 Tagen wollte Tinko nicht mehr raus, war ganz komisch. So in sich gekehrt und ein bisschen apathisch. Seitdem hat er Putzattacken, in denen er sich ruckartig putzt und sein Blick ist oft gesenkt, er reagiert nicht mehr so schnell auf Beute (z.B. Fliege oder Hand). In Absprache mit dem TA habe ich beiden (vor ca. 1,5 Wochen) angefangen, Bachblüten (Walnuß und Rescue) zu geben. Da wollte er aber noch raus. Naja als er dann Angst vor draußen bekam, habe ich ihm wieder in Absprache mit dem TA, Rescue allein gegeben. Er ist nicht richtig da, also die Rescue-tropfen helfen, aber es ist schlimm für mich, den dicken leiden zu sehen. Ich fühle mich so hilflos. Ich denke, irgendwie kommt alles zusammen. Die kleine, der Umzug und wer weiß, was er draußen erlebt hat (abends geht er übrigens raus). Ich möchte nur wissen, was ich tun kann. Ein Freund hat mir Angst gemacht, der meinte, bei seiner Katze sei das ähnlich gewesen und dann ist sie "verreckt". Ich kann doch meinen Kater nicht verkümmern lassen. Mir tut das alles richtig weh. Manchmal bekommt er auch so eine Art Attacke, in der er wie von der Terantel getochen losrennt. Bitte helft mir.
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Schade, dass bisher niemand geantwortet hat. Ich wollte noch kurz ein paar Fakten zufügen.
Tinko frisst normal, bisauf dass er sich manchmal nicht in die Küche traut (da ist die Terassentür), dann aber schließlich doch frisst.
Er ist kastriert. Es gibt einige Katzen in der Nachbarschaft, er ist nicht agressiv gegen die, hält sich aber eher zurück bei denen. Und seine Lauf-Attacken: Nicht die normalen "meine Katze hat ihre 5 Minuten" (das kenne ich ja, und die wird er draußen haben). Nein, er rennt nur ganz kurze Wege. Als ob er gerade irgendwas gesehen hat, was ihm Angst macht.
Bitte, bitte antwortet mir. Danke.
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