- Entony und wir brauchen bitte HILFE Beitrag #1
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TommyT
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Hallo zusammen,
meine Frau und ich sind ganz unerwartet während unseres Ostfrieslandurlaubs zu einer Ente gekommen. Hier kurz die Geschichte:
Auf der Terrasse des Ferienhauses direkt am Wasser bekamen wir häufig Besuch von einer Entenfamilie. Ab und zu konnten wir dem quicken nicht widerstehen und gaben ein paar Maden ab. (Ja Angler und Naturfreund...das geht, aber als Angler sehr unerfolgreich, als Naturfreunde eher begabt...später mehr)
Eines der 11 Kücken hatte deutlich Probleme beim laufen und war das kleinste. Mit jedem Tag wurde das Kücken, mittlerweile schon "Beinchen" genannt etwas schwächer. Wir versuchten die kleine etwas zu bevorzugen. Eines Nachmittags sind wir von einem Ausflug zurück gekommen und fanden ein schlimmes Szenario.
Ca. 10 halbstarke Erpel des Gewässers hackten auf die kleine ein. Sie lag nur da und hatte Panik. Die Mutter hatte das Entlein schon abgestoßen, denn Sie schien sich nicht sonderlich für das Treiben zu interessieren. Wir konnten das nicht mit anschauen und fingen die kleine Ente ein. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon sehr schwach. Wir packten Sie in eine mit Handtüchern gepolsterte Kiste und fuhren zu einer Tierärztin. Jetzt mag es Menschen geben, die sagen, so ist nun mal die Natur, das die Schwachen nicht überleben, aber auf der Terrasse brauche ich mir ein solch grausames Schauspiel nicht geben.
Die Tierärztin konnte keine Verletzungen der Beine, der Hüfte und des Rückens feststellen, sondern sprach von einer Mangelerkrankung. Sie unterstützte uns darin, die letzten Urlaubstage abzuwarten, die kleine mit Vitaminen, Kalk, Lebertran und Penicillin aufzupeppen und wiederzukommen. So hatten wir unerwarteter Weise unsere kleine Ente wieder im Auto und fuhren heim. Entony wurde 3 Tage lang gehegt und gepflegt. Am Abreisetag waren wir erneut bei der TA. Diese hätte uns mit MRT’S, CT und sonstiges teuren Untersuchungen bettelarm machen können, denn Entony hatte es uns schon angetan.
Die TA sagte, Entony wäre noch zu schwach um sie der Natur zu überlassen. Tja wir haben Verantwortung übernommen und dann war klar, dass wir der kleinen weiterhin zur Seite stehen.
Entony bekam nun eine Vitamin D Spritze und die Diagnose Knochenweiche wurde wiederholt.
Im Rheinland angekommen bauten wir Entony ein großes Gehege auf. Gehege mit ca. 2 x 2 m. Dank des Forums, der TA und diverser Beiträge wussten wir, dass wir eine Wasserstelle mit abgeflachtem Ufer brauchen. Der Untergrund musste besonders weich sein, denn Entony lief nur auf der den Knöcheln. Tag und Nacht galt jetzt das Projekt „unsere Ente muss laufen“.
Meine Frau und ich sind seit 2 Jahren verheiratet und unsere Freunde und Familien waren schon überrascht, als wir aufklärten, dass wir zu dritt aus dem Urlaub kamen, es sich aber nicht um menschlichen Nachwuchs handelt, sondern um Entony.
Nach ca. 10 Tage Pflege; Entony läuft wieder normal und watschelt uns überall hinterher. Sie macht zwar ab und zu eine Pause, aber es ist unglaublich, dass wir Erfolg haben. Die kleine ist wie ein Baby und hat uns voll im Griff. Wir glauben, dass es vielen von Euch/Ihnen so ergangen ist. Oder?
Wie geht’s weiter?
Wir haben zwei Dachterrassen „1. Stock“ in einer sehr ruhigen Ecke in Bergisch Gladbach.
Wir würden der kleinen mit Sicherheit ein Luxusdomiziel bauen, doch Sie sollte ein zu Hause bekommen, wo einerseits auf Sie geachtet wird mit einem Teich, sowie vor allem Artgenossen. Hört sich vielleicht blöd an, aber auch ein zu Hause, wo wir Entony auch wieder abholen können, falls es gar nicht klappt. Die kleine ist jetzt ca. 4-5 Wochen alt. Sie bekommt immer mehr Federn, wobei die kleinen Flügel echt noch winzig sind. Tja „kleine“, woran erkennen wir eigentlich „kleine“ oder kleiner“?
Hier einige Fragen:
1. Wenn wir kein zu Hause für Entony finden, hat denn Entony eine Chance in der Natur?
Wenn wir ihr die Möglichkeit geben, weg zu fliegen falls sie möchte. Wir haben ja schlimme Berichte gelesen. Findet Sie denn überhaupt zurück?
2. Löst sich eine Prägung auf den Menschen?
3. ...hier noch einmal konkret: Kann sich jemand von Euch/Ihnen vorstellen, die kleine aufzunehmen? Wir würden auch mehrfach kommen um eine langsame Gewöhnung an ihr neues Heim zu ermöglichen. Ehrlich gesagt, geht’s der Ente gut, wird’s uns gut gehen...oh man!
Lieben Gruß
Verena & Tommy
meine Frau und ich sind ganz unerwartet während unseres Ostfrieslandurlaubs zu einer Ente gekommen. Hier kurz die Geschichte:
Auf der Terrasse des Ferienhauses direkt am Wasser bekamen wir häufig Besuch von einer Entenfamilie. Ab und zu konnten wir dem quicken nicht widerstehen und gaben ein paar Maden ab. (Ja Angler und Naturfreund...das geht, aber als Angler sehr unerfolgreich, als Naturfreunde eher begabt...später mehr)
Eines der 11 Kücken hatte deutlich Probleme beim laufen und war das kleinste. Mit jedem Tag wurde das Kücken, mittlerweile schon "Beinchen" genannt etwas schwächer. Wir versuchten die kleine etwas zu bevorzugen. Eines Nachmittags sind wir von einem Ausflug zurück gekommen und fanden ein schlimmes Szenario.
Ca. 10 halbstarke Erpel des Gewässers hackten auf die kleine ein. Sie lag nur da und hatte Panik. Die Mutter hatte das Entlein schon abgestoßen, denn Sie schien sich nicht sonderlich für das Treiben zu interessieren. Wir konnten das nicht mit anschauen und fingen die kleine Ente ein. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon sehr schwach. Wir packten Sie in eine mit Handtüchern gepolsterte Kiste und fuhren zu einer Tierärztin. Jetzt mag es Menschen geben, die sagen, so ist nun mal die Natur, das die Schwachen nicht überleben, aber auf der Terrasse brauche ich mir ein solch grausames Schauspiel nicht geben.
Die Tierärztin konnte keine Verletzungen der Beine, der Hüfte und des Rückens feststellen, sondern sprach von einer Mangelerkrankung. Sie unterstützte uns darin, die letzten Urlaubstage abzuwarten, die kleine mit Vitaminen, Kalk, Lebertran und Penicillin aufzupeppen und wiederzukommen. So hatten wir unerwarteter Weise unsere kleine Ente wieder im Auto und fuhren heim. Entony wurde 3 Tage lang gehegt und gepflegt. Am Abreisetag waren wir erneut bei der TA. Diese hätte uns mit MRT’S, CT und sonstiges teuren Untersuchungen bettelarm machen können, denn Entony hatte es uns schon angetan.
Die TA sagte, Entony wäre noch zu schwach um sie der Natur zu überlassen. Tja wir haben Verantwortung übernommen und dann war klar, dass wir der kleinen weiterhin zur Seite stehen.
Entony bekam nun eine Vitamin D Spritze und die Diagnose Knochenweiche wurde wiederholt.
Im Rheinland angekommen bauten wir Entony ein großes Gehege auf. Gehege mit ca. 2 x 2 m. Dank des Forums, der TA und diverser Beiträge wussten wir, dass wir eine Wasserstelle mit abgeflachtem Ufer brauchen. Der Untergrund musste besonders weich sein, denn Entony lief nur auf der den Knöcheln. Tag und Nacht galt jetzt das Projekt „unsere Ente muss laufen“.
Meine Frau und ich sind seit 2 Jahren verheiratet und unsere Freunde und Familien waren schon überrascht, als wir aufklärten, dass wir zu dritt aus dem Urlaub kamen, es sich aber nicht um menschlichen Nachwuchs handelt, sondern um Entony.
Nach ca. 10 Tage Pflege; Entony läuft wieder normal und watschelt uns überall hinterher. Sie macht zwar ab und zu eine Pause, aber es ist unglaublich, dass wir Erfolg haben. Die kleine ist wie ein Baby und hat uns voll im Griff. Wir glauben, dass es vielen von Euch/Ihnen so ergangen ist. Oder?
Wie geht’s weiter?
Wir haben zwei Dachterrassen „1. Stock“ in einer sehr ruhigen Ecke in Bergisch Gladbach.
Wir würden der kleinen mit Sicherheit ein Luxusdomiziel bauen, doch Sie sollte ein zu Hause bekommen, wo einerseits auf Sie geachtet wird mit einem Teich, sowie vor allem Artgenossen. Hört sich vielleicht blöd an, aber auch ein zu Hause, wo wir Entony auch wieder abholen können, falls es gar nicht klappt. Die kleine ist jetzt ca. 4-5 Wochen alt. Sie bekommt immer mehr Federn, wobei die kleinen Flügel echt noch winzig sind. Tja „kleine“, woran erkennen wir eigentlich „kleine“ oder kleiner“?
Hier einige Fragen:
1. Wenn wir kein zu Hause für Entony finden, hat denn Entony eine Chance in der Natur?
Wenn wir ihr die Möglichkeit geben, weg zu fliegen falls sie möchte. Wir haben ja schlimme Berichte gelesen. Findet Sie denn überhaupt zurück?
2. Löst sich eine Prägung auf den Menschen?
3. ...hier noch einmal konkret: Kann sich jemand von Euch/Ihnen vorstellen, die kleine aufzunehmen? Wir würden auch mehrfach kommen um eine langsame Gewöhnung an ihr neues Heim zu ermöglichen. Ehrlich gesagt, geht’s der Ente gut, wird’s uns gut gehen...oh man!
Lieben Gruß
Verena & Tommy