Metallaufräder mit offenen Sprossen, beidseitiger Aufhängung und/oder Querstrebe Die meisten im Handel erhältlichen Metallaufräder sind nicht mausgerecht
- In den offenen Sprossen und Aufhängungen können sich die Füße und Schwänzchen der Tiere verfangen. Dabei können sich die Gliedmaßen verrenken oder schlimmstenfalls brechen, die Schwänzchen können abreißen, brechen oder die Haut kann reißen (der Schwanz wird skeletiert).
- Jutebänder bieten nur eine scheinbare Sicherheit. Sie können angenagt werden, Fäden können sich um die Beinchen wickeln oder durchhängen und in den entstehenden Löchern können die Tiere ebenfalls hängen bleiben.
- Beim Aussteigen aus einem handelsüblichen Metallaufrad können die Tiere sich zwischen den Haltestreben einquetschen (Schereneffekt). Es besteht die Gefahr, dass Kopf, Fuß oder Schwanz eingeklemmt werden. Auch Metallaufräder mit Seitenbefestigung haben noch eine Haltestrebe am Rad, welche durch Schläge zu Verletzungen führen kann (z.B. zu Hämatomen, Rippenbrüchen und ähnlichen Verletzungen).
- Die meisten Metalläufräder sind zu klein. Es gilt: Für Farbmäuse eine Laufradgröße von 20 cm Durchmesser. Es kommt durch zu kleine Laufräder zu einer starken Verkrümmung der Wirbelsäule (vorne läuft das Tier hoch, hinten runter!) und sie wird falsch abgenutzt, was dem Tier auf Dauer Schmerzen bereitet und im schlimmsten Fall zu Bandscheibenvorfällen führt.
- Das Laufrad muss auf einer Seite völlig geschlossen sein (Gitter sind gefährlich - die Füßchen können sich darin verfangen). Die Einstiegsseite sollte ganz offen sein. (Haltestreben bei handelsüblichen Metallaufrädern führen zu Verletzungen durch starke Schläge mit dem Streben, es kommt zu Hämatomen, Rippenbrüchen und ähnlichen Verletzungen)
- Unter dem Rad können sich die Tiere einklemmen, da die meisten Standbeine nicht hoch genug sind
Metallaufräder sind von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz als tierschutzwidrig und gesundheitsschädlich eingestuft. (Merkblatt Heimtierhaltung, Tierschutzwidriges Zubehör (62)
TVT )