Außengehege mit oder ohne Netz?

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  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #1
Ellipirelli1001

Ellipirelli1001

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Hallo zusammen,

wie macht ihr das mit euren Außengehegen? Habt ihr alle ein Netz darüber?
Habe jetzt schon so viele Bilder gesehen, auf denen keine Netze oder ähnliches über die Gitter gespannt waren, aber irgendwie finde ich das ein bißchen zu gefährlich...oder?!
Ich hab immer ein Netz drüber, brauche aber immer Ewigkeiten, bis ich es gespannt habe und das nervt mich schon ein wenig. Aber ganz darauf verzichten möchte ich doch nicht...
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #2
Ich finde ein Netz auch sehr wichtig .
Die Gefahr das Greifvögel,Marder ,Füchse,Katzen,Hunde ect. ins Gehege gelangen
ist einfach viel zu groß.Deswegen sollte es meiner Meinung nach nicht "offen" sein.

Lg ;)
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #3
Da das passend zum Außengehege gekaufte Netz hinten und vorne nicht gepasst hat, haben wir kein Netz drüber. Allerdings haben wir dann wenigstens nen Sonnenschirm drüber, der genau passt (verstehe das wer will:eusa_think:) und natürlich runter bis auf die Gehegekante gezogen wird.
So ist ein Schutz vor Vögeln auf jeden Fall gegeben und schattig ist es auch.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #4
Du meinst jetzt ein Sommerauslaufgehege oder?? Also nicht was wo die Meeris dauerhaft leben?? Ich habe auf einer Seite eines daas eh Gitter oben drauf hat und über dem anderen einen Sonnenschirm. Ich lasse die Meeris nur überwacht raus, oder wenn ich kurz weg muss in den überdachten Teil. Bei uns ist das gefährlichste die Katzen da würde auch kein Netz helfen.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #5
Ja, sowas meine ich. Ich habe meine Schweine ja eh im Sommer und Herbst draußen und habe an das "normale", überdachte bzw. sichere Gehege die Gitterelemente drangebastelt. Das hat sowohl für die Schweine als auch für mich Vorteile, sie können selbst entscheiden, wann sie rauswollen (na gut, eigentlich entscheide ich das ja auch, denn je nach Wetterlage und ob ich zu Hause bin oder nicht mache ich die Tür nach draußen auf oder zu, und nachts ist es eh zu, das ist mir zu gefährlich, weil die Gitterlemente ja nun nicht das Sicherste sind) und ich kann die Teile flexibel aufbauen...kommt auch dem Rasen zugute...;-).
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #6
Wenn man ununterbrochen dabei ist reicht ein netz - geht man während die Schweinchen drin sind auch nur mal auf klo wäre auch ein netz zu gefährlich, denn marder, füchse, katzen und Hunde kann man mit dem popeligen Ding nicht abhalten.



das hier, mit Heringen im Boden verankert, ist gut genug um sie mal tagsüber unbeobachtet zu lassen.

wer offene außenhaltung macht gehört meist zu den menschen, die damit leben können wenn sie so am tod eines tieres schuld sind. Ich finde es trotzdem nicht gut.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #7
Sprechen wir jetzt von diesen Gittern die man zusammensteckt und dann einen Kreis ergeben oder ähnliches? :eusa_think:

Die kann ich gar nicht empfehlen, da ist bei mir vor Jahren ein riesen Unfall passiert und seitdem habe ich die verbannt :004::evil:

Ich hatte das Teil auf der Wiese stehen, ein ziemlich teures und schweres muss ich dabei sagen. Damals hatte ich nur 4 Schweinchen.
Das Gitter war mit dem dazu gekauften Netz geschützt. Mit Heringen habe ich das Teil auch noch in der Wiese verankert und fand das alles total sicher. ....
bis Moses kam :evil::?. Moses war ein Schäferhund-Misch-Masch und wohnte bei unseren Nachbarn. Das Grundstück von denen war gut gesichert und ich hatte da keine Bedenken. Ausserdem war Moses ein total Lieber. An diesem Tag sah er mich im Garten. Die Nachbarin kam gerade nach Hause und hat das Gartentor geöffnet und Moses natürlich die Gelegenheit genutzt. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie er sich auf das Gehege gestürzt hat. Das war für ihn nur ein Pappkarton und er wollte mit diesen "kleinen Dinger" doch spielen. Also Moses.... mit Bauchplatscher :shock: in mein ach so tolles Gehege. Das Ding war sofort platt. Das tolle Netz wurde fast zur tödlichen Falle meiner Schweinchen.

Zum Glück habe ich ja keine Angst vor Hunden und habe Moses gepackt und in unser Wohnzimmer verfrachtet.... Terassentür zu. Aber meine Schweinchen ..... 2 hatten sich total in dieses doofe dünne Netz verfangen. Eins davon, mein Mucki, hat sich dabei das Vorderpfötchen gebrochen. Die anderen 2 sind in den Garten abgehauen und das war mein grösstes Problem. Nach langem suchen und noch mehr Geduld konnte ich die beiden zum Glück noch fangen. Aber nie mehr so ein doofes Gitter mit Netz, das bringt wirklich so rein gar nichts und sieht mal nicht gut aus.

Heute sichere ich mein Aussengehege, besonders nachts, auch noch mit einem Netz ab. Aber ich habe mir ein Bundeswehrnetz, ein Tarnnetz, zugelegt, was wesentlich stabiler und besser verarbeitet ist. Es hat den Vorteil, dass es eben halt so tarnt, dass Greifvögel erst gar nicht in die Versuchung kommen. Ausserdem gibt es Schatten, da es ja Tarnflicken aufgenäht hat. Was noch gut ist, es lässt sich sehr gut einrollen und wieder ausrollen, da es wirklich ein schweres Material ist und nicht verheddert. Aber man sollte auf die Maschengröße achten. Ich habe ein Wüstentarnnetz, was sehr dünnmaschig ist. Sie sind in der Anschaffung natürlich teuer, aber sehr lange haltbar.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #8
Wir haben solche für die paar Stunden die unsere immer draußen sind:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll

Die sind wirklich stabil, da kann man sich sogar drauf setzen (nur nicht unbedingt in die Mitte).
Ich habe so eins für meine Kaninchen und unsere beiden Meerli-Gruppen haben auch je so eins. Die Meerlis haben zusätzlich noch einen Sonnenschutz (kann man z.B. bei Zooplus kaufen), bei den Kaninchen hab ich ein Haus dran gestellt (also so einen 2 stöckigen Stall, die nutzen aber nur das untere Teil).
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #9
Man sollte einfach immer auch dran denken, dass Marder und Füchse im schlimmsten fall auch mal tagsüber unterwegs sein können. wenn die nachts keinen Jagderfolg hatten kommen sie lieber tagsüber, bevor sie verhungern, und sie wissen genau in welchen gärten kleintiere wohnen und wo es nach Kötteln riecht. und sie wissen auch, dass wir menschen keine große gefahr darstellen, und noch nciht mal Waldi ein ernstes problem darstellt. Nur größere scharfe Hunde würden einen Marder wirklich abhalten das grundstück zu betreten, leben da nur Menschen und Katzen weiß der Marder, die drohen nur, tun aber nichts. das ist das risiko allemal wert, wenn man die wahl hat seine kleinen verhungern zu lassen oder zu riskieren dass ein mensch droht schreit und 2 Minuten braucht um eine waffe wie eine schaufel zu holen.

Und ne halbe stunde beobachten und dann zuschlagen wenn mensch rein geht ist auch grundsätzlich kein Problem, und auch ein bundeswehrnetz hält den zähnen nur wenige minuten stand.

das ist sicher auch eine frage der einstellung, aber ganz bestimmt auch ein unnötiges risiko.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #10
Ich würd auch nicht unbedingt diesen Netze mit großem Durchmessern kaufen,
ich finde engmaschige Netze viel besser,die wo höchstens 1-2 cm Durchmesser haben. Und diese Schnur-netze ?:eusa_think: (Sind oft an gekauften Freigehegen dabei)Von denen halte ich gar nichts, weil sich die Meeris darin schnell mal hängen bleiben können und dann entsteht ja Bruchgefahr.
Besser wären wirklich Gitterelemente, Maschendraht oder ein sehr engmaschiges Netz. Einen Schirm würde ich wenndann nur zusätzlich als Schattenspender reinstellen und nicht nur als Schutz, ein Hund kann den Schirm locker weghauen.
Ich finde auch dass die Höhe des Geheges eine sehr große Rolle zum Schutz spielt.
Und auch wie es sonst abgesichert ist: Ob es nur durch Gitterelemente in der
Wiese befestigt ist oder ob es fest angebaut wurde mit Maschendraht usw.

Lg ;)
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #11
wer offene außenhaltung macht gehört meist zu den menschen, die damit leben können wenn sie so am tod eines tieres schuld sind. Ich finde es trotzdem nicht gut.
Ich finde das nebenbei gesagt eine krasse Einstellung, besonders, wenn du über Menschen urteilst, die du persönlich nicht kennst. Ich habe auch schon von Leuten gehört, die ihre Tiere in Außenhaltung mehr als gesichert hatten (z.B. im Gartenhäuschen) und Marder und Co. haben es trotzdem geschafft, sich irgendwie durchzuknabbern. Danach, ob es offen ist oder nicht kannst du also nicht gehen.
Ich für meinen Teil gebe auch gern zu, dass ich Schuld am Tod von Dutzenden von Insekten und Schnecken (das sind ja auch Tiere...) habe und kann sehr gut damit leben.;)
Im übrigen sind meine total verrückt darauf, rauszukommen und haben genügend Plätze und Häuser auch auf dem Rasen - nur für den Fall dass jemand gedacht hat, sie kommen auf den "nackten" Rasen.

Sprechen wir jetzt von diesen Gittern die man zusammensteckt und dann einen Kreis ergeben oder ähnliches?
Ja, da gibt es aber verschiedene, ich habe z.B. 3 verschiedene Arten, einmal so ein grünes, was total beschi... ist, weil es sich total bescheuert zusammenstecken lässt. Dann noch eins, was etwas stabiler und höher ist und dann so 4 Riesenelemente. Die sind schon uralt, aber ich muss sagen, sie sind immer noch am besten, wenn ich sowas irgendwo nochmal bekommen könnte, würde ich sie mir nochmal kaufen. Sie sind wahnsinnig stabil und schließen unten nicht mit einer Querstange ab, sondern es sieht aus wie Heringe, so dass man sie auch noch ein bißchen in die Erde stecken kann.

Die Idee mit dem Bundeswehrnetz finde ich gut, die sind zumindest stabiler als die bereits genannten. Von denen mit Schnur halte ich auch nichts und ob ich nun ein Netz mit großen Löchern habe oder gar keins, ich glaube, das macht keinen Unterschied, oder?! So eins hatte ich mal als erstes, habe aber immer noch zusätzlich eine Decke draufgelegt, weil mir das einfach zu unsicher war.

Einen Schirm würde ich wenndann nur zusätzlich als Schattenspender reinstellen und nicht nur als Schutz,
Ja, Schirm finde ich auch nicht gut. Alternative Schattenspender hierzu sind eine "normale" Decke (ich habe so billige kleine Fleecedecken oder alte, große Handtücher), die kann man gut mit Wäscheklammern noch über dem Netz befestigen oder Markisenstoff. Der ist zwar etwas teuer, spendet aber einerseits Schatten und weist Regen ab. Ich hab ihn einfach mit kleinen Karabinerhaken an den Gitterelementen befestigt.

Ach, noch was, dieses Gehege



scheint zwar sehr sicher zu sein, aber wer einen Boden hat, der nicht eben ist, kann das schon wieder vergessen, weil unten überall "Löcher" entstehen. Hatte dieses Problem beim Aufstellen meines "normalen" Geheges, das musste ich erstmal angleichen, damit keine Lücken entstehen.
 
  • Außengehege mit oder ohne Netz? Beitrag #12
wenn ein Marder ins gartenhaus kommt und sich dazu wirklich durch mehrere Cm Holz durch beißt ist das aber die Ausnahme. wenn er nen halben Meter Hüpfen und ein netz durch beißen muss ist das entschieden einfacher.

Und rat mal, warum ich meine Schweine in der Wohnung halte, trotz vorhandem Garten und auch wenne s viel einfacher wäre, den mist von 30 schweinchen mit einer schubkarre weg fahren zu können? nein, ich gebe lieber mein wohnzimmer ab, schleppe streu treppauf und treppab, und hole das gras selber. aber dafür leben sie sicher.
 
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