Mitleidskäufe

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  • Mitleidskäufe Beitrag #1
papillonfanny

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Ich habe neuerdings wieder erfahren, dass immer mehr Leute sogenannte 'Mitleidskäufe' in Tierhandlungen "absolvieren" und wollte noch einmal darauf hinweisen:
BITTE KAUFT KEINE TIERE AUS EINER ZOOHANDLUNG ODER SONST WOHER WEIL SIE EUCH LEIDTUN, DAS IST KEINE HILFE, ES KOMMEN JA IMMER WIEDER NEUE TIERE NACH und so helft ihr ganz bestimmt nicht, vielleicht dem einen Tier, aber den hundert nachfolgenden nicht!
Außerdem, wenn du Mitleid hast, weil du siehst, dass es den Tieren nicht gut geht, ist es ja offensichtlich, dass es den Tieren (in dieser Zoohandlung) schlecht geht! :(
Also bitte fasst euch ein Herz und denkt mal darüber nach, was mit den weiteren pets passiert/passieren kann/wird!
(Denken, bevor man handelt, aber das wisst ihr hoffentlich ja ;) - und ist nicht böse gemeint!)

Ach ja: Und falls du nun WIRKLICH ein Tier benötigst: Tierheim, da warten viele verschiedene Tiere auf ein neues Zuhause und mit ein bisschen Erfahrung wirst du es auch gut behandeln können!

Viel Erfolg und denkt daran!

papillonfanny
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #2
schön dass du nochmal darauf hinweißt,gibt leider genug leute,die sowas machen :?
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #3
Hallo, ;)

grundsätzlich gebe ich Dir völlig recht, habe aber dennoch vor einiger Zeit einen Wellensittich "freigekauft", der ohne meine Hilfe dort buchstäblich verhungert wäre.

Heute lebt er gesund und zufrieden in unserem kleinen Schwarm.

Allerdings hatte ich ein ernstes Gespräch mit dem Besitzer der Zoohandlung, in dem ich ihn darauf hingewiesen habe, dass sowohl ich als auch ein Tierschutzverein ein wachsames Auge auf sein Geschäft werfen werden. Bisher lief es dadurch besser.

Kranke oder behinderte Tiere werden in Zoohandlungen sicherlich aus Kostengründen nicht behandelt. Deshalb würde ich solche Tiere auch weiterhin mitnehmen, sofern ich die Möglichkeit habe ihnen ein schönes Zuhause zu bieten. Sozusagen als Ausnahme von der Regel...;)
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #4
Anstatt den Vogel zu kaufen und damit den Händler für seine Tierquälerei noch zu belohnen hättest du eine Anzeige beim zuständigen Veterinäramt machen sollen.

Mit dem was du gemacht hast hast du dem Händler gesagt, "wenn du ein Tier unbedingt los werden willst, vernachlässige es und irgendwann kommt wer labert kurz rum und kauft es dir ab".

Von dieser Mitleidsmache profitieren nicht nur Zooläden sondern auch viele gewissen lose Vermehrer und vor allem die Leute die sich ihre Tiere vermehren lassen und die Tiere verschenken.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #5
Hallo,

also da seh ich es doch schon wie Mariama.
Ich kaufe grundsätzlich nicht Tiere in Zoofachhandlungen ein und ich bin auch absolut dagegen, aber wenn man sieht das es einem Tier sichtlich schlecht geht und man das nötige Kleingeld und Zeit besitzt um solch einem Tier zu helfen, dann sollte man auch nicht weg schaun.
Jeder weiß doch wie es in solchen Läden abläuft, es ist nicht schlimm wenn ein Tier dort stirbt, das nächste wird schon das Geld wieder rein bringen... aber was ist mit dem einen Tier?
Also ich könnte auch nicht einfach weg gehen und mir selbst sagen "nimm ihn ja nicht mit, sonst kommt ein anderes nach", ich finde soetwas schon fast naiv, immerhin sind diese Tiere auch Lebewesen die Gefühle haben und ebenfalls wie die Tiere außerhalb der Zoofachhandlungen ein recht auf ein schönes Leben und Tierärztliche Versorgung haben.



Liebe Grüße
Amber
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #6
Hallo!
Ich würde auch handeln wie Mariama. Ich kann vollkommen nachvollziehen das sie das Tier nicht leiden sehen konnte!
Diesem einen Tier ist zumindest geholfen worden. Und ist es denn nicht jedes einzelne Tier wert?? Vllt. hat sie ihn ja auch viel günstiger bekommen??
Grundsätzlich bin ich auch absolut gegen Zoogeschäfte. Aber es gibt Ausnahmen wo man einfach aus dem Herz heraus eingreift. Ob das nun gut oder schlecht ist kann man denke ich nicht pauschal sagen. Grundsätzlich würde ich sagen: nein nicht kaufen. Wenn allerdings Gefahr in Verzug da ist dann eingreifen und retten! Einfach weil es jedes einzelne Tier wert ist!
Das Vet.amt tut so schnell nix. Ich hab schon so oft erlebt das sie nicht handeln obwohl es dringend nötig wäre.... Hätte man bis dahin gewartet wäre der Vogel sicher schon tot gewesen. Somit auch kein Beweis mehr da. Das hätte dann auch keinem genützt.
Ich habe auch schon öfter Kaninchen aus ner kleinen Tierhandlung aufgenommen die zu groß zum Verkaufen waren. Allerdings bekomme ich sie geschenkt!

Aber ich fürchte die wenigsten werden ihr Verhalten ändern, sie kaufen auch weiterhin aus Zoohandlungen! Einfach weil sie das wollen und die Folgen sie nicht interessieren. Und ich denke die tragen deutlich dazu bei das der Handel mit Kleintieren immer noch so boomt! Und nicht jemand der mal ausnahmsweise einen kleinen Vogel rettet der sonst stirbt...
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #7
Das Problem ist einfach, dass die Verkäufer merken, dass sie ihr Viehzeugs auch krank loskriegen. Die meisten Leute wollen wohl lieber gesunde Tiere, aber es gibt eben immer wieder welche, die aus Mitleid auch Kranke mitnehmen. Der Händler schlussfolgert für sich also, dass er keinen TA bezahlen muss, immerhin werden die Tiere trotzdem gekauft.

Die Frage ist doch auch: Rettet man jetzt dieses eine Tier und bietet ihm ein schönes Leben, weil es selbstverständlich etwas wert ist, und sorgt damit dafür, dass ein weiteres Tier nachkommt, was dort auch leiden wird und doch ebenfalls etwas wert ist? Oder lässt man das Tier dort sterben, was es eigentlich nicht verdient hätte, verhindert aber (vielleicht auch erst auf Dauer), dass immer wieder neue Tiere nachrücken oder nicht behandelt werden?
Irgendwie macht man es auf beide Wege richtig und zugleich falsch.

Ich fürchte auch, dass man sich da nicht wirklich einigen kann.
Ich persönlich würde kein krankes Tier retten, so schwer es mir auch fallen würde. Viel eher würde ich da mit jemandem reden, auch wenn das vielleicht nicht so viel bringt.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #8
Das Vet.amt tut so schnell nix. Ich hab schon so oft erlebt das sie nicht handeln obwohl es dringend nötig wäre...
Kein Wunder, wenn auch keiner Anzeige erstattet. Es gibt viel zu wenig Amts Vets die viel zu viel zu kontrollieren haben. Die sind darauf angewiesen das man Anzeige erstattet.
Jedes mal wenn ihr ein Tier rettet helft ihr dem Händler und schadet allen anderen Tieren die im Laden sind und auch in Zukunft sein werden. Das Einzige was hilft ist Anzeige erstatten immer wieder und wieder.
Solange sich jeder sagt das Vet macht reagiert eh nicht wird sich daran auch nichts ändern.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #9
Doch,Julez hat da schon Recht...ich hab das Vet auch schon eingeschaltet, es schaute sich die Zoohandlung an, beschrieb diese als durchaus annehmbar und das wars.
Die Zooha war eben typisch Zooha: Kleine Hamsterknäste, nicht geschlechtlich getrennte Gruppen, tierschutzwiedriges Zubehör wie zu kleine und offene Laufräder und Co.
Laut Vet völlig annehmbar...:(

Trotzdem bin ich der Meinung, dass Freikaufen nichts bringt. Es ist eben wirklich so wie Laura E schon sagte: Die Verkäufer merken, dass sie auch kranke Tiere loswerden und denken sich "Warum zum TA, die kranken Tiere werden doch auch gekauft."
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #10
Das einzige, was man wohl machen kann, ist die Leute aufklären.
Einige werden einsichtig sein, andere nicht, aber wenn sich dieser ganze Schrott wie Hamsterknäste, Miniplastiklaufräder und Spiegel für Wellensittiche nicht mehr so gut verkauft, wird es vielleicht irgendwann aus dem Sortiment genommen. Aber dafür müssten die Verkaufszahlen schon ziemlich zurückgehen. :?
Und eben immer wieder Tierheime und Notstationen erwähnen, da gibt es doch so viele Tiere aller Arten und jeden Alters, die ein Zuhause suchen.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #11
@Laura: gut ausgedrückt! Wie man es auch macht beide Wege zugleich richtig wie auch falsch! Dennoch würde ich im Notfall aus dem Herzen heraus handeln! Natürlich rücken neueTiere nach, aber das würden sie auch tun wenn der Vogel gestorben wäre! Und die Händler gehen nicht zum TA, das wäre unwirtschaftlich! So ist es leider. Oft werden kranke Tiere beseitigt. Bisher war es bei mir so das ich Tiere die über waren geschenkt bekam, der Händler war sie somit zwar los, hat aber nichts daran verdient!

@Kirschblüte: Ich habe schon öfter Anzeige erstattet, leider tut das Vet.amt oftmals einfach nichts. Und das waren wirklich katastrophale Zustände. Bei einer total verkommenen Familie (sorry für die Wortwahl, aber das trifft es wirklich) wurden regelmäßig Kaninchen und Meerschweinchen tot gespielt, verhungerten, wurden auf den Boden geschmissen etc... Was macht das Amt? Naja sie sollten mal mehr füttern, und allein dürfen sie ruhig gehalten werden. Aus den Augen aus dem Sinn. Der Kleintier-Verschleiß geht weiter! Das frustriert mich dermaßen... auch das es so lang dauert bis sie kommen! Klar haben sie viel zu tun, aber wenn doch wirklich Gefahr im Verzug ist? Nun ja, ich denke das Tier wäre elendig verendet bevor das Vet.amt dort aufgetaucht wäre... Ich verstehe es nicht, aber bisher hat das Vet.amt so gut wie nichts unternommen!! Ich verlasse mich nicht mehr darauf..
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #12
Also ehrlich gesagt ist es doch so: Auf lange Sicht bringen Mitleidskäufe rein gar nichts! Klar, es ist nicht schön ein Tier leiden zu sehen, aber den Besitzer des Zooladens dafür auch noch ausbezahlen? Niemals. Das ist einfach die schlechteste Möglichkeit Tierleid zu verhindern.
Man kann natürlich immer versuchen, mit dem Besitzer zu reden, manchmal ist es ja tatsächlich so, dass sie es nicht besser wissen. Oft ist es aber nicht fehlendes Wissen, sondern Unwollen, sei es aus finanziellen Gründen, oder weil der Aufwand zu hoch wäre. Das ist also so eine 50:50 Geschichte, man sollte es probieren, wenn es aber nicht wirkt, muss man andere Wege gehen.
Die Anzeige beim VetAmt bringt auf lange Sicht schon mehr, aber irgendwann hat man als Einzelner (zumindest in kleineren Städten) auch den Ruf als kleinlicher Querulant weg und kommt dann nicht mehr weiter. Das ist natürlich ein Problem, das nicht beim Einzelnen entsteht, sondern durch die "Fehler" des Amtes bedingt ist. Das macht die Anzeige nicht schlechter oder falscher, sondern "nur" ineffektiver.
Eine Lösung für das "Querulanten-Problem", das Problem mit dem Nicht-zuhören-wollen der ZooLa-Besitzer und (auf sehr lange Sicht) auch das Tierleid ist ganz einfach: Informieren! Jeden, den man einigermaßen kennt, der sich ein Haustier zulegen will und der empfänglich für Tierschutzideen ist, wirklich davon überzeugen, dass Mitleidskäufe nichts bringen. Man sollte dann im Zuge der Argumentation über Profitgier auch noch erwähnen, dass es sinnvoller wäre auch sein Zubehör in Läden zu kaufen, die keine Tiere anbieten. Außerdem sollte man unbedingt darum bitten, diese Information weiterzugeben und bei auffälligen Tierschutzproblemen das Vet Amt zu informieren.
Dadurch sinkt zum einen die Zahl der Leute, die den ZooLas Geld hinschieben, und zum anderen steigt die Zahl derjenigen, die Anzeige erstatten. Den Zooläden wird dann auf Dauer das Geschäft mit Lebendtieren zu unprofitabel, manche werden sogar so weit denken, dass sie merken, dass bessere Haltungsbedingungen im Laden wieder zu Umsatzsteigerungen führen. Die öffentliche Meinung sieht das Problem dann auch als dringender an, fordert verschärfte Regeln und Kontrollen für Zooläden und damit wird das dann auch irgendwann bei der Legislative (den Politikern) ankommen.
Das alles braucht Zeit. Zeit, die das einzelne Tier nicht hat. Ja, das ist traurig. Aber auf der anderen Seite braucht die Masse der Tiere ein Umdenken in der Gesellschaft, und das ist durch Mitleidskäufe nicht einzuleiten. Und wie viel schöner wäre es, sagen zu können: "Ich habe meinen Beitrag, sei er auch noch so klein, geleistet, damit unsere Gesellschaft sich hin zu einer tierfreundlicheren entwickelt." als nur einem einzelnen Hamster/Kaninchen/Meerschwein für ein paar Jahre ein besseres Leben geschenkt zu haben?

PS: Das ist natürlich meine Meinung. Ich finde, Mitleidskäufe bringen nichts und verschlimmern manchmal sogar die Problematik. Das heißt aber NICHT, dass ihr ein schlechterer Mensch seid, nur weil ihr einen Mitleidskauf getätigt habt! Im Gegenteil, ich kann euch verstehen, so wie ich den Fleischesser verstehen kann, der weiß, dass es schlecht ist, Fleisch zu essen, aber nicht die Stärke hat, Vegetarier oder Veganer zu werden. Niemand ist perfekt. Jeder muss mit seinem eigenen Gewissen fertig werden.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #13
@Cassandra: im Grunde hast du natürlich total recht. Ich würde auch nur in einem absoluten Notfall eingreifen, wenn es wirklich so ist das das Tier in Lebensgefahr schwebt!
Das bringt natürlich im Großen nichts, aber zumindest diesem einen Tier! Aber in dem Fall sollte man sehen das man das Tier vllt. sogar umsonst mitbekommt, damit man zumindest kein Geld hinein steckt!
Die Idee auch kein Zubehör in solchen Läden zu kaufen ist natürlich super und sollte auch weiter gegeben werden! Damit man nach und nach Läden mit lebenden Tieren aushungert...
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #14
Natürlich rücken neueTiere nach, aber das würden sie auch tun wenn der Vogel gestorben wäre!

Aber die verstorbenen Tiere bringen keinen Gewinn ein. Ein Krankes, das aus Mitleid gekauft wird, schon. So kommt der Gedanke zustande, dass man die Tiere nicht behandeln muss - sie werden trotzdem gekauft.
Aber auch wenn man Mitleidskäufe stoppt, die Tiere werden trotzdem nicht behandelt werden, es ist immer noch billiger, es sterben zu lassen, als es zu behandeln.
Die Ganze Sache wird erst besser werden, wenn in ZooLas gar keine Tiere mehr gekauft werden bzw. nur noch so wenige, dass das Geschäft sich nicht mehr lohnt.

Wie cassandra schon sagte, die Gesellschaft muss Umdenken. Guter Beitrag übrigens ;)
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #15
Wie cassandra schon sagte, die Gesellschaft muss Umdenken. Guter Beitrag übrigens ;)

Dankeschön! Wenn ihr mal eine konsistente Argumentation gegen Mitleidskäufe braucht, könnt ihr den Beitrag gerne heranziehen.

@ Julez: Wenn das kranke Tier kostenlos mitgegeben wird, ist es ja eigentlich kein Mitleidskauf mehr, sondern eine Rettung. Von daher ist das auch völlig okay.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #16
Find ich super das du sowas schreibst!

Die Tiere leiden zwar Qualen in den Zooläden wenn der Käfig zu klein ist, und sind Froh wenn sie dort rauskommen, ABER wenn ihr dieses Tier kauft, geht der Laden hin holt sich neue und die leiden dann auch. Und so geht das dann immer weiter, aber kauft ihr dort nichts mehr, und geht dort mal rein und sagt denen, ich würde ja eigentlich ein Tier von ihnen kaufen, aber so wie sie die Tiere behandeln, in den kleinen Käfigen, werden die Tiere nur geistig eingeschränkt bzw. gestört, und sowas möchte ich nicht. Und ja es ist Strafabar ( Was jetzt komtm gilt unter Rufm ord oder so kp) , aber ich würde auch jedem Raten der vor dem Geschäft steht, dies zu sagen, damit keiner hingeht und diese Tiere kauft. Damit sich die Zoogeschäft etc, vielleicht langsam mal besinnen, größere Käfige zu Holen/Bauen für die Tiere!

Ich selber wünsche jedem der die Tiere so behandelt in den Zoogeschäft, das er Pleite geht! Denn das haben diese Armen Lebewesen nicht verdient, sie köännen sich nicht wehren gegen sowas und das ist das Traurige daran.

Bei Menschen wenn man ihn in einen engenraum einsperrt gilt es unter Freiheitsberaubung, warum bei Tieren nicht? Sie sind doch nicht weniger Wert wie wir.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #17
@Löwenzahn: sehe ich ebenso, Tiere sind ebensolche Lebewesen wie wir! Nur leider heißt es oft immer noch: Sind doch bloß Tiere. Die Menschen sprechen den Tieren ab Glück, Trauer, Angst, Schmerz usw. zu empfinden! Wer gibt ihnen dazu das Recht...
Ich finde es traurig wie sehr die Tierwelt leidet unter den Menchen! ( jedenfalls viele - gibt natürlich auch die andere Seite )
Wenn mal wieder ein schlimmes Verbrechen passiert ist kommt oft der Spruch: Das sind doch keine Menschen - das sind Tiere!! Woraufhin ich wirklich böse werde, denn genau das sind Menschen und NICHT Tiere. Tiere führen keine Kriege, Tiere begehen keine Verbrechen etc...
Das ist nicht fair den Tieren gegenüber so etwas zu sagen!
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #18
Vielleicht werden diese Läden irgendwann auch mal gesetzlich verboten.. ich würde mit Freude dafür sprechen wie sicher einige andere auch. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde, es ist leicht gesagt dass man kranke und schwache Tiere nicht kaufen soll weil man die Händler damit unterstützt, aber könntet ihr wirklich einfach so gehn wenn ihr ein hektisch atmendes Meeri seht das eventuell noch an Durchfall leidet? Oder Vögel die bald schon vor kraftlosigkeit von der Stange fallen? Ich glaub man weiß genau dass die Tiere sterben werden wenn man nichts tut und man es sich dann wirklich 3x überlegt es mitzunehmen oder nicht. Wie ihr schon sagtet, ein heikles Thema. Ich glaub bei mir würde der Verstand nein sagen, aber das Herz ja. Ich glaub das Problem liegt auch wo anders: Kinder wollen Tiere haben, nerven die Eltern ewig rum bis die einverstanden sind. Dann wird eben zum nächsten Zooladen gefahren und ein Tier davon gekauft. Man müsste eben genau da ansetzen. Ich glaub auch dass viele gar nicht wissen dass so viele Tiere im Tierheim oder in Notstationen versauern. Ich hab auch 4 Tiere aus Unwissenheit aus 2 verschiedenen Zooläden gekauft. Wie gesagt, man weiß es selber nicht besser.. Wenn man Infozettel drucken würde würde man sich vermutlich strafbar machen oder? Schätzungsweise würden die Zooläden sich das nicht gefallen lassen, schließlich wollen die ihre Tiere ja loswerden. Ich denke das einzige was man selbst machen kann ist Freunde und Verwandte aufklären und selbst solche Käufe zu vermeiden. Wie ich schon sagte, ich denke hier im Forum sind die meisten aufgeklärt und alle der selben Meinung, was man ändern müsste wäre da draußen.
LG
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #19
Für mich macht es einen Unterschied, ob jemand in einen Zooladen geht, um ein Tier zu kaufen oder aber, ob jemand in einen Zooladen geht um etwas zu kaufen und dabei auf ein Tier stösst, das Hilfe braucht.

Unsere Tiere sind alle Tiere aus "zweiter Hand". Aber wir waren auch schon bei Kölle und haben unseren Fluffy "gerettet", bevor ihn Leute als Weihnachtsbraten kaufen konnten.
 
  • Mitleidskäufe Beitrag #20
Für mich macht es einen Unterschied, ob jemand in einen Zooladen geht, um ein Tier zu kaufen oder aber, ob jemand in einen Zooladen geht um etwas zu kaufen und dabei auf ein Tier stösst, das Hilfe braucht.

Moralisch macht es einen Unterschied, ja, für den Verkäufer und den Handel mit Tieren leider nicht. Ob man es wollte oder es nur Zufall war, verkauft ist verkauft. :?
 
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