- Hund ist tot - Tierkörperverwertung, Krematorium oder Beerdigung? Beitrag #1
Kätzchenkater
- Beiträge
- 123
- Punkte Reaktionen
- 0
hallo liebe hunde- und tierfreunde,
nach einem wohl vergleichsweise kurzen leidensweg (einige wochen, in denen ich noch alles versucht habe, was möglich schien) habe ich meinen hund (ascor vom nuthetal, eurasier) letzte donnerstagnacht einschläfern lassen. obwohl ich es geahnt habe, habe ich doch rotz und wasser geheult, als mir der arzt ans herz legte, es sei das beste für ihn (metastasen in der lunge, ein unentdeckter tumor anderswo, schlechter allgemeinzustand, keine chance mehr auf wirkliche lebensqualität).
als der arzt mich fragte, ob ich ihn mitnehmen wolle, zuckte ich mit den schultern und sagte dann nein. ich dachte noch, was solle ich denn mit einem toten hund zu hause. irgendwie war mein denken ausgeschaltet in diesem moment. erst am freitag kam es mir wieder in den sinn: du wolltest ihn doch immer begraben lassen, damit es einen würdigen abschluss findet. ich fuhr samstag noch mal zur klinik, um ihn noch zu holen, aber er war schon weg (tierkörperverbrennung).
dann habe ich viel im internet recherchiert, was genau mit unseren toten heimtieren passiert und war entsetzt. da ist die rede vom häuten, vom zerstückeln, von weiterverarbeitung zu tierfett, tiermehl usw.-usf. ... weil auch ich auf erfahrungsberichte anderer angewiesen war, will ich nun schreiben, was ich letztlich herausgefunden habe und dann meine meinung dazu. inzwischen bin ich einigermaßen beruhigt und kann damit umgehen.
die tierklinik war samstags telefonisch nicht zu erreichen, so rief ich den tiernotdienst an, mit dem ich ihn am donnerstag zur klinik gefahren hatte. die tierärztin am telefon beruhigte mich. sie sagte, die gerüchte (siehe oben) seien nicht (mehr) wahr. heimtiere wie hunde, katzen würden heutzutage als ganzes verbrannt und auch nicht "weiterverarbeitet". (wie gesagt habe ich trotzdem noch versucht, ihn zu holen, aber vergeblich)
natürlich habe ich gezweifelt. sagt sie die wahrheit? weiß sie es nicht besser? will sie mir nicht alles sagen? später forschte ich im internet nach und fand kaum belege, aber einige wenige doch. seit den BSE-skandalen (stichwort "rinderwahnsinn") dürfen heimtiere nicht mehr weiterverwertet werden. davor war das wohl so. man muss also immer auch beachten, wann etwas dazu geschrieben wurde und von wem! (besitzer/mitarbeiter von tierfriedhöfen und/oder tierkrematorien haben auch ein "eigeninteresse"!). hier z.b. schrieb jemand 2009:
vielleicht kann die information dem nächsten, der danach sucht, etwas schneller helfen. was jeder einzelne für sein tier bevorzugt, muss ihm überlassen bleiben.
gruß!
nach einem wohl vergleichsweise kurzen leidensweg (einige wochen, in denen ich noch alles versucht habe, was möglich schien) habe ich meinen hund (ascor vom nuthetal, eurasier) letzte donnerstagnacht einschläfern lassen. obwohl ich es geahnt habe, habe ich doch rotz und wasser geheult, als mir der arzt ans herz legte, es sei das beste für ihn (metastasen in der lunge, ein unentdeckter tumor anderswo, schlechter allgemeinzustand, keine chance mehr auf wirkliche lebensqualität).
als der arzt mich fragte, ob ich ihn mitnehmen wolle, zuckte ich mit den schultern und sagte dann nein. ich dachte noch, was solle ich denn mit einem toten hund zu hause. irgendwie war mein denken ausgeschaltet in diesem moment. erst am freitag kam es mir wieder in den sinn: du wolltest ihn doch immer begraben lassen, damit es einen würdigen abschluss findet. ich fuhr samstag noch mal zur klinik, um ihn noch zu holen, aber er war schon weg (tierkörperverbrennung).
dann habe ich viel im internet recherchiert, was genau mit unseren toten heimtieren passiert und war entsetzt. da ist die rede vom häuten, vom zerstückeln, von weiterverarbeitung zu tierfett, tiermehl usw.-usf. ... weil auch ich auf erfahrungsberichte anderer angewiesen war, will ich nun schreiben, was ich letztlich herausgefunden habe und dann meine meinung dazu. inzwischen bin ich einigermaßen beruhigt und kann damit umgehen.
die tierklinik war samstags telefonisch nicht zu erreichen, so rief ich den tiernotdienst an, mit dem ich ihn am donnerstag zur klinik gefahren hatte. die tierärztin am telefon beruhigte mich. sie sagte, die gerüchte (siehe oben) seien nicht (mehr) wahr. heimtiere wie hunde, katzen würden heutzutage als ganzes verbrannt und auch nicht "weiterverarbeitet". (wie gesagt habe ich trotzdem noch versucht, ihn zu holen, aber vergeblich)
natürlich habe ich gezweifelt. sagt sie die wahrheit? weiß sie es nicht besser? will sie mir nicht alles sagen? später forschte ich im internet nach und fand kaum belege, aber einige wenige doch. seit den BSE-skandalen (stichwort "rinderwahnsinn") dürfen heimtiere nicht mehr weiterverwertet werden. davor war das wohl so. man muss also immer auch beachten, wann etwas dazu geschrieben wurde und von wem! (besitzer/mitarbeiter von tierfriedhöfen und/oder tierkrematorien haben auch ein "eigeninteresse"!). hier z.b. schrieb jemand 2009:
das tier wird also bei einer hohen temperatur verbrannt. durchaus gemeinsam mit anderen. das finde ich nicht schlimm. und natürlich bleibt etwas übrig. das wird entsorgt. finde ich in ordnung. mein bruder wurde auch verbrannt (er wollte es so); meine eltern wollen auch verbrannt werden. insofern kann ich das akzeptieren.Re^3: Hund einschläfern und dann?
(Autor: n і t а, 21.9.2009 17:01 Uhr)
Hallo,
jein. Wenn die Tiere in der TBA sind, werden sie nicht unbedingt getrennt behandelt. Zumindest dann nicht, wenn du keine weitere Verfügung triffst. Das heisst, sagst du zu deinem Tierarzt: Bitte einschläfern und tschüss, dann geht das Tier wahrscheinlich gemeinschaftlich mit anderen auf die Reise.
Was dann alles dabei ist - wer weiss das schon. Aber: Früher wurden die Reste wie Tiermehl und Tierfett entweder verfüttert (Mehl) oder aber in der kosmetischen Industrie (Fett) verwendet. Dies wird in der Regel heute per Gesetz verboten.
Gruß
Nita
vielleicht kann die information dem nächsten, der danach sucht, etwas schneller helfen. was jeder einzelne für sein tier bevorzugt, muss ihm überlassen bleiben.
gruß!
Anhänge
Zuletzt bearbeitet: