13 Wochen alter Welpe beißt

Diskutiere 13 Wochen alter Welpe beißt im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Ist das wirklich noch normal? Wir haben seit gut zwei Wochen eine Appenzeller Sennenhündung, inzwischen 13 Wochen alt, bei uns. Bei unseren...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #1
J

Jakini

Beiträge
3
Punkte Reaktionen
0
Ist das wirklich noch normal?
Wir haben seit gut zwei Wochen eine Appenzeller Sennenhündung, inzwischen 13 Wochen alt, bei uns. Bei unseren Besuchen während der Aufzucht war sie auffallend ruhig, ihre Geschwister haben bei uns an den Fingern geknabbert, sie an allem anderen, aber nicht an der meschlichen Hand, somit hatte ich natürlich gehofft, die beißt nicht, die hat schon Beißhemmungen. Falsch gedacht, vor einer Woche kam meine jüngste Tochter (knapp 9 Jahre) mit dem Hund in der Wade hängend aus dem Garten, ehe ich etwas tun konnte, ging unsere Katze dazwischen und langte Ayka eine, dann war erst einmal Ruhe. Am Mittwoch haben wir das dann gleich bei der Hundeschule angesprochen, und uns wurde der Schnauzengriff empfohlen, gesagt getan. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, dann wird sie noch aggressiver und dreht noch mehr auf.
Heute waren die Kinder im Garten, der Hund ging kurz danach hinterher (mein Mann war auch draußen), irgendwann kam die Kleine weinend rein, sie wollte auf der Schaukelstange eine Rolle machen und Ayka hat sie von der Schaukel geholt, ihr dabei in die Schulter und in die Haare gebissen. Den Schanzengriff bei meinem Mann hat sie nicht wirklich akzeptiert, hat versucht, sich rauszuwinden und immer wieder nach ihm geschnappt. Ergo Hund auf den Hund auf Rücken, erst dann war gut.
Heute Abend habe ich dann zur Belohnung für das Gassi gehen (sie mag es noch überhaupt nicht, verzieht sich, so bald sie die Leine sieht) zur Belohnung im Garten noch mit ihr mit einem Ball gespielt,Ball geworfen, sie holt ihn, verzieht sich mit Ball in die Hütte, Hund gerufen, Hund kommt angelaufen und springt schnappend und übermütig an mir hoch. Also gehe ich in Richtung Haus, sie schaut mich an, ich denke, sie bringt mir den Ball, damit wir weiter spielen, ne, die pest um unseren kleinen Pool und beißt mir in den Fuß, ich konnte nur Aus sagen, Hund wieder weg, ehe ich den Schnauzengriff machen konnte. Also gehe ich rein, so hab ich keine Lust zu spielen, muss sie merken, sie kommt hinterher und springt an meinem Mann hoch, will nach dem schnappen, und wieder ist erst Schluß, als sie auf dem Rücken liegt.
Ist dieses aufgedrehte Verhalten wirklich noch normal? Das hat sie am Anfang überhaupt nicht gemacht, ihre Geschwister schon, aber erst vor einer Woche fing sie damit an, war heute zum vierten Mal, dass sie so einen Ausraster bekommen hat. Oder akzeptiert sie uns nicht wirklich als ihr Rude, bzw. als Chef?
Insgesamt ist sie auf mich fixiert, und bei mir ist bei Aus meistens wirklich schluß, wenn sie mal leicht knappert oder schnappt, hört sie auf aus sofort auf, aber heute muss ich zugeben, hatte ich vor diesem aufgedrehten Hund wirklich ein bisschen Angst (was ich ihr aber nicht gezeigt habe). Meine drei Töchter im Alter von fast 9, fast 11 und 15 Jahren sind morgens vier Stunden mit ihr alleine, da ich in Teilzeit arbeite, ab nächster Woche hat mein Mann Urlaub, ab übernächster Woche bin ich dann gut zwei Wochen zu Hause, bis dahin sollte sich die Hündin eingelebt haben und sich auch an den vormittags alleine sein gewöhnt haben.
Insgesamt hört sie ganz gut, sitz ging schnell (klar können alle Welpen gut), Platz klappt inzwischen auch, nur oftmals bellt sie dann aufmüpfig auf, wenn sie Platz machen soll, aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken, Trainingseinheiten wie Leckerchen hinlegen und nein sagen, erst dann fressen, wenn ich o.k. sage, das funktioniert auch überwiegend (von 10 mal, ist doch noch 2 mal schneller als das o.k.).
Wenn ich sie rufe, dann kommt sie auch fast immer, selbst wenn sie mit anderen Hunden spielt., das finde ich insgesamt nach etwas über zwei Wochen schon ganz gut. Aber halt jetzt dieses beißen, und dabei so wild sein, sie springt richtig hoch und schnappt nach uns, was mir gerade bei den Kindern überhaupt nicht gefällt, denen hab ich nun gesagt: wegdrehen und sie vollkommen ignorieren und so überhaupt nicht mit ihr spielen, denn den Schnauzengriff, den können die noch nicht machen, die Große vielleicht, aber die beiden Kleinen schaffen das nicht.
Ist das Verhalten wirklich normal und bekommen wir das mit Konsequenz, sprich so nicht mehr mit ihr spielen und dem Schnauzengriff wirklich in den Griff, oder ist der Hund ggf. doch gestört?
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #2
Off-Topic
Bitte nicht den Schnauzengriff anwenden!
Ich bin empört darüber, dass Hundeschulen sowas immer noch raten, und das Anfängern!
Dem kannste was flüstern!

Wahrscheinlich wird sich das Schnappen mit dem rabiaten Umgang sehr verschlimmert haben. Ihr hättet es anders und gleichzeitig schneller lösen können.


Am besten einen guten Hundetrainer suchen, hier kann vlt jemand genannt werden in deiner Umgebung.
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #3
die hat schon Beißhemmungen.

Also erstmal - "Beißhemmungen" hat im Grunde genommen jeder Hund wenn man das mal auf aggressives Verhalten bezieht. Der Hang zuzubeißen entwickelt sich erst aufgrund von falschem Verhalten dem Hund gegenüber, Misshandlung und ähnlichen Dingen, die den Hund dazu bringen seine Zähne als Waffe einzusetzen.
Das Welpen überall dran rumkauen und irgendwo reinbeißen ist reiner Spieltrieb bzw wenn die Zähne grad durchbrechen kauen sie auch gern mal auf was rum.

Falsch gedacht, vor einer Woche kam meine jüngste Tochter (knapp 9 Jahre) mit dem Hund in der Wade hängend aus dem Garten, ehe ich etwas tun konnte, ging unsere Katze dazwischen und langte Ayka eine, dann war erst einmal Ruhe.

Sowohl Hund als auch Kind werden Spiel von Ernst noch nicht unterscheiden können. Deine Kleine wird vermutlich weggerannt sein, evtl hat sie noch gequietscht und der Hund hats als Spielaufforderung gesehen. Ich würde die beiden, solange sich das noch nicht eingespielt hat, nicht unbeaufsichtigt miteinander spielen lassen. Im Zweifelsfall erlernt der Hund von deiner Tochter durch ihr unbewusstes Fehlverhalten Eigenschaften, die er sich nicht aneignen soll.

Am Mittwoch haben wir das dann gleich bei der Hundeschule angesprochen, und uns wurde der Schnauzengriff empfohlen, gesagt getan. Doch irgendwie hab ich das Gefühl, dann wird sie noch aggressiver und dreht noch mehr auf.

Da schließ ich mich an - wechsel die Hundeschule... bzw besser gesagt mach das nicht ohne fachkundige Anleitung. Maßregelungen, in welcher Art auch immer, müssen auf den Punkt genau erfolgen damit der Hund das überhaupt mit seinem Verhalten in Verbindung bringt. Alles andere kann nach hinten losgehen.

Heute waren die Kinder im Garten, der Hund ging kurz danach hinterher (mein Mann war auch draußen), irgendwann kam die Kleine weinend rein, sie wollte auf der Schaukelstange eine Rolle machen und Ayka hat sie von der Schaukel geholt, ihr dabei in die Schulter und in die Haare gebissen. Den Schanzengriff bei meinem Mann hat sie nicht wirklich akzeptiert, hat versucht, sich rauszuwinden und immer wieder nach ihm geschnappt. Ergo Hund auf den Hund auf Rücken, erst dann war gut.

Sag mal WO lernt ihr denn diese Erziehungsmethoden?? Hund auf den Rücken? Hast du schon mal nen Hund/Wolf erlebt der einen anderen auf den Rücken dreht? Sicherlich nicht. Das ist eine Unterwerfungsgeste, die der Hund von sich aus anbietet. Er kann null damit anfangen wenn er auf den Rücken gedreht wird, versteht nicht was ihr von ihm wollt.
Beim Schnauzgriff - lasst es besser. Wie du ja siehst scheint das nach hinten loszugehen, ich denke auch dass ihr den falsch anwendet.
Ihr müsst mal überlegen wie andere Hunde sich untereinander maßregeln. Da beißt keiner in die Schnauze und hält fest, da kommt ein kräftiger kurzer kommentarloser "Biss"/Schnapper in die Richtung und gut. Das was ihr da macht kann der Hund nicht nachvollziehen selbst wenn er wollte.
Eine bessere Methode (aber auch die solltet ihr nicht frei Schnauze anwenden) ist ein beherzter "Buff", also Schubser, ein deutliches Nein und Ignoranz.

Heute Abend habe ich dann zur Belohnung für das Gassi gehen (sie mag es noch überhaupt nicht, verzieht sich, so bald sie die Leine sieht) zur Belohnung im Garten noch mit ihr mit einem Ball gespielt,Ball geworfen, sie holt ihn, verzieht sich mit Ball in die Hütte, Hund gerufen, Hund kommt angelaufen und springt schnappend und übermütig an mir hoch. Also gehe ich in Richtung Haus, sie schaut mich an, ich denke, sie bringt mir den Ball, damit wir weiter spielen, ne, die pest um unseren kleinen Pool und beißt mir in den Fuß, ich konnte nur Aus sagen, Hund wieder weg, ehe ich den Schnauzengriff machen konnte. Also gehe ich rein, so hab ich keine Lust zu spielen, muss sie merken, sie kommt hinterher und springt an meinem Mann hoch, will nach dem schnappen, und wieder ist erst Schluß, als sie auf dem Rücken liegt.
Ist dieses aufgedrehte Verhalten wirklich noch normal? Das hat sie am Anfang überhaupt nicht gemacht, ihre Geschwister schon, aber erst vor einer Woche fing sie damit an, war heute zum vierten Mal, dass sie so einen Ausraster bekommen hat. Oder akzeptiert sie uns nicht wirklich als ihr Rude, bzw. als Chef?

Erstmal isses nicht unnormal für nen Welpen in dem Alter, zweitens nö, sie akzeptiert euch nicht ;) bzw nimmt euch nicht ernst weil ihr in euerm Verhalten widersprüchlich seid. Ihr müsst wenn ihr schon was verbietet A) die richtige Art und Weise wählen und B) Konsequenz zeigen. Wenn du Richtung Haus gehst und sie "ignorierst" kannst du nich nach 2 Minuten wieder auf sie eingehen. Wie soll sie dich da ernst nehmen?
Insgesamt ist sie auf mich fixiert, und bei mir ist bei Aus meistens wirklich schluß, wenn sie mal leicht knappert oder schnappt, hört sie auf aus sofort auf, aber heute muss ich zugeben, hatte ich vor diesem aufgedrehten Hund wirklich ein bisschen Angst (was ich ihr aber nicht gezeigt habe).

Wie "meistens" aus? Aus ist aus.
Ich wär mir nicht so sicher, dass sie nicht merkt dass du verunsichert oder ängstlich bist.

Meine drei Töchter im Alter von fast 9, fast 11 und 15 Jahren sind morgens vier Stunden mit ihr alleine, da ich in Teilzeit arbeite, ab nächster Woche hat mein Mann Urlaub, ab übernächster Woche bin ich dann gut zwei Wochen zu Hause, bis dahin sollte sich die Hündin eingelebt haben und sich auch an den vormittags alleine sein gewöhnt haben.
Insgesamt hört sie ganz gut, sitz ging schnell (klar können alle Welpen gut), Platz klappt inzwischen auch, nur oftmals bellt sie dann aufmüpfig auf, wenn sie Platz machen soll, aber davon lasse ich mich nicht beeindrucken, Trainingseinheiten wie Leckerchen hinlegen und nein sagen, erst dann fressen, wenn ich o.k. sage, das funktioniert auch überwiegend (von 10 mal, ist doch noch 2 mal schneller als das o.k.).

Wenn ich sie rufe, dann kommt sie auch fast immer, selbst wenn sie mit anderen Hunden spielt., das finde ich insgesamt nach etwas über zwei Wochen schon ganz gut. Aber halt jetzt dieses beißen, und dabei so wild sein, sie springt richtig hoch und schnappt nach uns, was mir gerade bei den Kindern überhaupt nicht gefällt, denen hab ich nun gesagt: wegdrehen und sie vollkommen ignorieren und so überhaupt nicht mit ihr spielen, denn den Schnauzengriff, den können die noch nicht machen, die Große vielleicht, aber die beiden Kleinen schaffen das nicht.

Wie gesagt, wegdrehen und ignorieren ist bisher der einzige schlaue Ansatz den ich gehört hab. Ohne das böse zu meinen, aber Schnauzgriff und auf den Rücken drehen sollte ab sofort tabu sein.

Ist das Verhalten wirklich normal und bekommen wir das mit Konsequenz, sprich so nicht mehr mit ihr spielen und dem Schnauzengriff wirklich in den Griff, oder ist der Hund ggf. doch gestört?

Ich würde eher sagen euer Verhältnis zueinander ist "gestört", im Sinne von sie testet ihre Grenzen und kommt damit durch, einfach weil ihr zwar mit ihr kommuniziert, aber das auf eine für den Hund sehr widersprüchliche Art und Weise.
Meiner Meinung nach sollten die Kinder, die niemals so konsequent sein können und werden wie du in der Erziehung, überhaupt nicht unbeaufsichtigt mit dem Hund spielen/zusammen sein. Was bringt dir das denn wenn du dich abmühst mit der Erziehung, sie bei den Kids aber durchkommt? Das macht dem Hund vor allem auch deutlich, dass die Kinder in der Rangfolge unter dir und ihr stehen und DAS ist Mist.
Ihr solltet euch mal ne andere Hundeschule suchen.

Mal ne andere Frage: wie lastet ihr den Hund denn sonst so aus?

LG
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #4
lol, du müsstest mal unseren Yuukan sehen, er ist nun 12 Wochen alt und hat uns Blutig gebissen und gekraktz, 2 Hosen konnte ich wegwerfen, die hat er zerfetzt.

Was dein Hund macht ist völlig normal, schau mal wie die Welpen untereinander spielen, das sit richtig rabiat, er ist doch noch so Jung, er weiß garnicht das das uns so wehtut. Auch die Beißhemme muss er erst noch lernen.

Yuukan ist schon wesentlich ruhiger, beoßt auch nicht mehr so fest.

Das beste was man machen kann ist ignorriere:

Hund beißt - Raum verlassen so das Hund nicht nachkommt.


Ach und sag deinen Kindern, wenn sie vor ihm Purzelbaul schlagen wird er das als lustige Spielaufforderung sehen und dann zwickt er halt, Hände besitz er ja nicht.
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #5
Bei Welpen ist es ganz normal das sie *beissen*. Bitte keinen Schnauzengriff mehr!

Wenn ihr spielt und sie anfängt zu beißen, kommt ein klares NEIN und du hörst auf mit ihr zu spielen, gehst weg und ihr ignoriert sie alle... wichtig ist, dass alle in der Familie konsequent damit sind.
Kinder drehen Hunde besonders auf, durch ihr rumgerenne und ihre hohen Stimmen etc... bitte achte darauf, dass deine Kinder den Hund nicht zu sehr puschen und das die Kleine viele Ruhepausen bekommt.

Wenn ignorieren nicht mehr hilft, alle kurz aus dem Raum gehen.

und bitte keinen Schnauzengriff mehr!

lg
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #6
Hallo,
die anderen User haben ja schon vieles beantwortet.

Ich finde dieses verhalten für einen Welpen völlig normal! Ich kenne da weitaus schlimmere. Dein Hund ist nicht gestört, es ist ein ganz normaler aktiver Welpe der noch lernen muss das dieses Verhalten nicht erwünscht ist.

Ich bin immer wieder aufs neue erstaunt, dass in solchen Situationen noch versucht wird schnauzengriff zu machen oder gar auf den Rücken legen. Erst recht verwundert mich, dass du ja selbst gemerkt hast das es nicht klappt - im Gegenteil es macht ihn nur wilder! Und das ist genau das ist eigentlich logisch. Du gehst auf ihr geblödel ein, reagierst darauf noch, du wendest dich ihr zu, schenkst dir Aufmerksamkeit, manche Hunde machen noch ein tolles Spiel draus. Alles absolut belohnend für den Hund. Wenn sie zwickt, ist einfach Schluss - schluss mit Aufmerksamkeit, schluss mit spielen usw. Auch kein "Nein", gar nix
Lies doch hierzu mal dieses Thema:

LG
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #7
Hallo und Willkommen

Ist es euer erster Hund?

Sie ist erst 13 Wochen alt, da schnappen, zwicken sie schon einmal,

es hat dir nicht wirklich eine Hundeschule zu dem Schnauzgriff geraten und dann wie oft passiert das bei euch am Tag ist schon recht verwirrend für die Kleine.

Sicher tut das weh wenn sie deine Kinder zwickt und sie verständlicher Weise laufen und Schutz bei den Eltern suchen aber gerade dass sieht sie als Spiel und wird noch mehr gepuscht.

Ich halte nichts davon Hund und Kind allein oder unbeobachtet zu lassen, schon gar nicht den Kindern den Schnauzgriff zu zeigen, denn den wendet manch Erwachsener noch falsch an.

Ich kann euch nur raten besorgt euch ganz schnell einen guten Trainer, bevor die Kinder richtig angst bekommen.
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #8
Danke für die Antworten, ich denke, die Hundeschule muss ich nicht wirklich gleich wechseln, aber insgesamt hatte ich vorher mit Ignorieren, z.B. wenn sie an mir hochsprang mehr Erfolg, als jetzt mit dem in der Hundeschule angeratenen Schnauzengriff.
Die Kinder sind aus beruflichen Gründen diese Woche noch morgens ca. vier Stunden alleine mit Ayka, da passiert aber nichts, eben nur beim Spielen am Nachmittag. Morgens ist meistens ruhig bei uns, die Große die allerdings schon 15 ist, die kümmert sich, die Kleinen sind in ihrem Zimmer oben, wo der Hund nicht hin kommt und Ayka lernt damit gleich: Morgens ist es ruhig im Haus, denn nach den Ferien ist morgens für ca. 4,50 Stunden alleine.
Tabu sind inzwischen Spiele mit dem Tau, was meine Kleine nämlich gerne mal macht, Hund an einem Ende, sie am anderen Ende, ich denke, das reißt sie noch mehr. Mit dem Puzelbaum kann wirklich als Spielaufforderung gegolten haben, meine Kleine war in dem Moment nicht alleine im Garten, mein Mann war da. Auch das erste Mal, als sie in den Waden hing, war ich wenige Meter daneben, die Katze eben schneller.
ich versuche es nun wieder mit dem Ignorieren, wie geschrieben, das hat super funktioniert. Insgesamt hört sie nämlich auch super und ist eigentlich eine sehr liebe und verschmuste Hündin, nur eben diese inzwischen täglichen Ausraster, wenn die allerdings bei anderen Hunden in dem Alter auch vorkommen, und es passiert nie einfach so, immer nur beim Spielen und ähnelt dem Spielen mit anderen Welpen (denen beißt sie auch in die Hinderbeine), dann sollten wir das auch in den Griff bekommen: Spiel abrechen damt sie merkt, so nicht.
Auf der anderen Seite, was machen Welpen untereinander? Die zeigen sich, wenn ihnen etwas nicht gefällt?
Tja, was machen wir mit ihr, täglich drei bis vier Mal mit ihr Spazieren gehen für inzwischen ca. 20 - 25 Minuten, im Garten mit ihr Spielen, sprich Ball werfen und bringen lassen, zwischendurch Futterbeutel werfen und bringen lassen, zur Belohnung gibt es ein Leckerli, Trainingseinheiten mit dem, was neu in der Hundeschule gelernt wurde, in der letzten Woche eben: Leckerli hinlegen, nein sagen und erst bei o.k. darf sie fressen, dies haben wir übrigens anfangs auch mit dem Schnauzengriff in der Hundeschule geübt, damit sie das Futter nicht nehmen kann, und erst bei o.k. losgelassen, inzwischen klappt es ohne den Schnauzengriff schon fast sehr gut. Das sind allerdings Übungen, die ich dann jeden Nachmittag ca. 10 Minuten ihr mache. Beim Füttern muss sie inzwischen auch auf mein o.k. warten, ehe sie fressen darf, auch das akzeptiert sie. Gefüttert wird der Hund immer nach uns, d.h. wir als Familie fangen an zu essen, erst dann bekommt der Hund auch etwas.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

P.S. den Schnauengriff machen nur mein Mann und ich, die Kinder nicht ! Und die sind ansonsten nicht alleine nicht, spielen nicht alleine mit ihr, da sind wir immer in der Nähe ! Nur morgens sind wir halt zur Arbeit, aber wie geschrieben, da kümmert sich die Große 15 Jährige um Ayka, und es ist Ruhe angesagt, damit sie diesen Rhytmus gleich bekommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #9
Auf der anderen Seite, was machen Welpen untereinander? Die zeigen sich, wenn ihnen etwas nicht gefällt?

Ja werden aber wenn das Spiel zu heftig wird von der Mutter gebremst oder einem anderen Tier wie zu Beispiel eure Katze,
hat sie super gemacht.

Ihr solltet auf Zerrspiele verzichten auch der Ball putscht oft einen Hund auf, vielleicht versucht ihr mal Suchspiele.

Ich weiß es ist schwer da die Kinder ja auch mit dem Welpen toben möchten, aber dann besteht die Gefahr dass sie es falsch versteht und das ist dann schmerzhaft.
 
  • 13 Wochen alter Welpe beißt Beitrag #10
Heute wurde mit ihr gar nicht getobt und sie hat nichts gemacht.... Ne Freundin war hier, hat früher gezüchtet und mich absolut beruhigt, mit dem Hund ist alles o.k. und für die kurze Zeit, die sie hier ist, hört sie auch schon gut ;) Es passt, dass das Toben mit dem Ball sie aufgeputscht hat, das lassen wir jetzt erst mal, nur ihren Kauball, den haben wir ihr noch gelassen, der soll gut für die Zähne und das Zahnfleisch sein. Allerding ist sie mir heute schon fast zu ruhig, hab vorhin beim Spazierengehen gerade noch rechtzeitig dank meiner Tochter bemerkt, dass sie nen Zigarettenstummel im Maul hat, konnte ich ihr ohne Probleme aus dem Maul nehmen, aber dass sie jetzt schon in ihrem Bett (XXL Faltbox, dort schläft sie über nacht, unter anderem damit sie selber sicher vor unserer Katze ist und sich bei Dummheiten auch nicht verletzten kann), das gibt mir zu denken. Bis vor einer guten Stunde hat sie sich normal verhalten, hat noch gefressen und gleich sollte die letzte Runde gegangen werden, ich hoffe da ist wirklich alles o.k. Die Kleinen schlafen ja doch noch viel, nur sonst hat sie immer im Körbchen neben dem Sofa geschlafen, heute gegenüber im Nachtlager, das sie normaler tagsüber gar nicht betritt, aber am Abend durchaus freiwillig, wenn dorthin weise.... . Mach mir halt zu viele Gedanken, bin leider ein gebranntes Kind, und lese wohl auch zu viel, was alles sein kann. Hab nun Bammel, dass sie vielleicht doch noch was anderes gefressen haben könnte, was ich nicht bemerkt habe. Neulich hat sie versucht, an Schokolade zu kommen, hab die weg gestellt, bin mir aber nicht sicher, ob sie welche erwischt hat, ich hoffe mal nicht, denn gerade heute hab ich gelesen, dass Schokolade Gift für Hunde ist. Hab nun ein schlechtes Gewissen, die meiner Familie nicht sofort hinterhergeräumt zu haben, stand auf dem Wohnzimmertisch, allerdings in Folie eingepackt und die Schokolade hatte meiner Meinung nach nur Bissspuren durch die Folie, aber da kommen halt blöde Gedanken.
Mich ärgert es auch richtig, was so alles an Müll am Wegrand liegt, ist mir ehrlich vorher nie ausfgefallen, aber jeden Meter muss ich Pfui sagen (und sie spuckt dann auch sofort wieder aus!), außer heute mit der Zigarette, die ich wegen einem Auto (wir wohnen in einer Spielstraße und ich hab mich umgedreht, wo das Auto fährt, wohin wir am Besten ausweichen, denn an Schritt hält sich hier keiner) nicht gesehen hatte. Zum GLück meine Tochter, für Pfui war sie dann schon zu tief im Maul, hab den Stummel aber bekommen, aber nun doch Angst, dass es mehr als der Stummel war und schon was runter geschluckt gewesen sein könnte. Auf der anderen Seite schläft sie am Abend immer und war heute Nachmittag verhältnis lange wach, hat da sonst immer noch mal geschlafen, den Schlaf holt sie vielleicht jetzt einfach nur nach und gleich bei der Abendrunde ist hoffentlich alles o.k.
Aber trotzdem Danke für die Antworten, ich denke, keine wirklich wilden Spiele mehr, die kann mein Mann machen, der kann das Schnappen ab, wenn sie es macht, Spielen abbrechen und gut ist. Gestern bei mir hat sie dann ja eigentlich auch gleich aufgehört, einmal in den Schuh gebissen, dann noch mal aufgedreht zu meinem Mann und gut war. Danach lag sie dann neben mir und hat geschmust, die kleine Kuschelmaus.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

13 Wochen alter Welpe beißt

13 Wochen alter Welpe beißt - Ähnliche Themen

Hund flüchtet vor Partner: Hallo, Wir haben aktuell einen Hund auf "Probe" bei uns. Der Hund kennt keine Kinder weshalb auf Probe. Nun ist es aber leider so, dass wir...
Auslastung Welpe: Hallöchen, Unser kleiner Wolfsspitzwelpe wohnt seit gut einer Woche bei uns und ist morgen 10 Wochen alt. Da es unser erster Hund ist, sind wir...
Mein Hund ist aggressiv: Hallihallo💕 Zuerst ein mal danke für die vielen lieben und hilfreichen Vorschläge die ich hier im Forum zu meiner 4 Monate alten...
Welpe lässt Ersthund keine Ruhe: Hallo, Wir haben seit 2 Wochen einen Australien Shepard Welpen (Merle, 12 Wochen). Sie ist sehr selbstbewusst, verspielt und kontaktfreudig. Dass...
Welpe ist gestresst - wie beruhigen?: Hallo liebe Hundebesitzer, seit Sonntag ist Ares, ein 8 Wochen junger Deutsch Kurzhaar Welpe, bei uns eingezogen. Wir haben ihn in der Früh vom...
Oben