Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread

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MayMariahMing

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Hallo alle miteinander!

Schon seitdem ich ein kleines Kind bin haben mich Schlangen und andere Reptilien fasziniert. Als kleines Kind war ich aber sehr kuschelbedürftig, da durften es nur Kleinsäuger sein:)
Nun bin ich etwas größer und kann auch damit leben, nicht mit allen meinen Hautieren kuscheln zu können. Ergo: Jetzt könnte auch sowas wie eine Schlange in meine Bude einziehen! Also hab ich begonnen, mich intensiver umzusehen. Die Sache ist (bzw. das Problem), dass ich bisher 0 praktische Erfahrung mit Schlangen jeglicher Art habe und ... mir meine Wohnung teile. Meine Lebensgefährtin hat nichts gegen Schlangen, aber wir haben beide andere Kriterien für die gewünschte Schlange und finden beide unterschiedliche Arten hübscher. Also nach dem Motto "Such dir eine Schlange aus, über die informierst du dich mit Büchern und und und, um anschließend dann zu einem glücklichen und vorallem guten Halter des Tieres deiner Wahl zu werden" geht es leider nicht.

Dass wir mehrere Schlangenarten direkt zu Anfang holen, ist ausgeschlossen, dafür werden wir den Platz in allerfrühstens 15 Jahren haben, fürchte ich, und man sollte auch erstmal klein anfangen, da ich sonst sehr schnell bei einer "Tier-Wunschliste"[bitte, bitte! nicht falsch verstehen, ich liebe jedes Tier, das ich habe, und überlege auch gut vor dem Anschaffen, um es geldlich, platzlich, charakterlich usw. gut gehen kann oder nicht. Die Liste ist reine Utopie.] bin, die in einer Villa untergebracht werden muss. Folglich muss eine Einigung über die Schlangenart erfolgen...
Leider haben wir hier in der Gegend soweit ich das ergooglen konnte, keine Ausstellungen, um uns dann dort auf ein Tier einigen zu können. Wir haben uns zwar nicht bisher auf eine Art einigen können(vielleicht auch, weil wir bisher zu wenige Arten unter die Lupe genommen haben - wo ihr User ja auf alle Fälle weiterhelfen könnt :D), aber über ein paar Schlängelchen haben wir schon intensiver nachgedacht.

Ich denke, daran kann man einige Eigenschaften erkennen, die unser zukünftiger Mitbewohner(und mit "zukünftig" ist frühestens 2-3 Jahre gemeint, da wir ein Geldpolster zurücklegen möchten wegen etwaiger TA-Besuche & natürlich auch auf das Tier sparen müssen - ganz abgesehen von Rundum-Schlaumachen über unsern neuen Schatz) am besten haben sollte.



Bisher in den Überlegungen standen:
  • Dasypeltis Die Eierschlange stand am Anfang zur Wahl, weil sie ganz einfach nicht beißen kann und kein Lebendfutter benötigt. Das ist aber auch einer der Punkte gegen sie; die Futtereier sind für uns nicht wirklich aufzutreiben(zumindest hab ich im Internet nichts gefunden, außer vllt. Sachen außerhalb Deutschlands und ich wollte schon hier bleiben mit meinen "Eierkontakten"). Außerdem sollen sie sehr scheu sein und sind nachtaktiv, was auch ein bisschen gegen sie spricht. Weiterer Negativpunkt ist ihre Farbe. Ich finde "bunte" Schlangen irgendwo hübscher, und die Eierschlange ist meines Wissens nach nur braun.
  • Thamnophis Die Strumpfbandnatter war vor allem sehr verführerisch, weil wir uns am Anfang davon distanzieren wollten, Nager zu verfüttern(halten wir ja selber Ratten.) Außerdem bleibt sie recht klein und sie gibt es in vielen Farbvariationen, so vielen, dass ich schon die Übersicht verloren habe. Ihr Nachteil: ihr "Abstinken" und, wie ich gehört habe, hektisches Verhalten. Ebenso nachteilig: Die Vitamine, die man für sie kaufen muss, wenn man sie rein fischlich ernährt. Wenn man dies unterlässt, kann man aber sich auch gleich eine Schlange holen, die ein Nagerfutterer ist.
  • Opheodrys Die hübschen Grasnattern wurden uns in einem Zooladen empfohlen[bitte jetzt kein "Kauft bloß nie beim Zooladen Tiere!", das hatten wir nicht vor, wie wollten uns nur mal beraten lassen]. Ihr Nachteil: zwar eine schöne, leuchtende Farbe, aber eben nur eine (beziehungsweise mit Bauch zwei). Außerdem verputzt sie zirpende Insekten, was meine Verlobte nicht in der Wohnung haben möchte. Auch sollen sie nicht so anfängertauglich sein, aufgrund ihres Charakters.
  • Pantherophis guttatus Die Kornnattern sind einfach so rausgefallen. Es gibt sie in etlichen Farben, und einige davon finde ich sehr, sehr schön, aber damit endet es auch schon: Irgendwie sind mir Kornnattern so ziemlich die unsympathischsten Nattern. Keine Ahnung, warum ich sie nicht so sehr mag wie alle anderen Schlangen. Außerdem hält sie eine Winterruhe... die wir ihr einfach nicht geben können.
  • Lampropeltis Die Königsnatter fand meine Freundin wahnsinnig toll, aber ich glaube, sie wird die (laut Wikipedia) bis zu zwei Meter Länge doch etwas schrecken, da sie gerne ein "kleines" Tier hätte(Also als Endgröße 150cm, nicht viel mehr wenns unbedingt mehr sein muss). Sie hat Sorgen, dass wir zwei Mädels mit dem Handling einer großen(und entsprechend kräftigen) Schlange nicht klarkommen werden.
  • Python regius Und für den Königspython galt das gleiche Argument, dass 'ihre' Königsnatter ausscheiden ließ, lässt auch meinen kleinen Vorschlag verdunsten. Eine Bekannte, die beruflich mehr mit Schlangen zu tun als wir überhaupt hat, stufte Königspythons als die sanftesten und ruhigsten Schlangen in ihrem Umfeld ein. Sie gefällt uns auch optisch, nur ist sie leider zu groß laut meiner Freundin. (Sie hat einfach Angst, dass wir als Anfänger mit einer solchen großen Schlange überfordert sind und halt als Mädels auch vermutlich zu schwach um es Kräftetechnisch mit ihnen aufnehmen zu können.) Leider spricht auch seine wohl häufige Futterverweigerung gegen ihn.
  • Boa constrictor Wir haben uns beide auch in die Abgottschlange verliebt, aber die wird nun wirklich etwas zu groß, ich denke, mit genügend Erfahrung werden wir beide schon in der Lage sein, eine zwei Meter lange Schlange zu "bändigen", aber drei Meter!? Das ist doch ein wenig hoch, auch vor allem für die erste Wahl.
Fazit:
Wir wollen eine aktive, jedoch nicht schreckhafte Schlange(denn im Wohnzimmer, wo das Terrarium eines Tages stehen soll, springt auch mal eine Katze herum).
Wir wollen möglichst eine tagaktive Art, wenn das nicht geht wenigstens dämmerungsaktiv, wie wollen ihr nämlich Nachmittags am liebsten das Futter reichen und wir wollen tagsüber was von ihr haben ;)
Winterruhe können wir Schlangen nicht bieten.
Sie sollte idealerweise unter 150cm groß werden, auf jedenfall aber unter der zwei Meter Grenze bleiben.
Ich hab leider schon sehr viele unterschiedliche Meinungen gehört über Schlange XY ist eine/keine Anfängerschlange. Eine 'Anfängerschlange' wäre schön und gut; muss aber nicht sein(zumindest meiner Meinung nach, meine Verlobte sieht das leider ein kleines Bisschen anders*kopf kratz*).

Welche Schlangen könntet ihr uns empfehlen (beziehungsweise welche meiner Fehler bei der Einschätzung der Schlangen korrigieren?

MfG,
eure gerade ideenlose MayMariahMing

P.S.: Bitte entschuldigt den ewig langen Beitrag.
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread

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  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #2
Hallo!

Ich versuche mal, auf eure Fragen zu antworten. Sollte es mir nicht gelingen, alles zu beleuchten und zu erläutern, bitte einfach nochmal dran erinnern :D

Zuerst einmal lobe ich eure Einstellung: kein Kuscheltier und viel Zeit bis zum Kauf.
Dann gehen wir mal zu den einzelnen Arten über, die ihr euch schon rausgesucht habt. Mit allen Arten außer Eierschlangen habe ich schon selbst Erfahrung gesammelt und kann deswegen vergleichend einen Überblick geben.

Es bringt niemandem etwas, wenn ihr euch ein Tier kauft, das euch nicht gefällt - euch nicht und dem Tier schonmal gar nicht. Somit fallen die Eierschlangen und die Kornnattern weg.
Desweiteren würde ich gern die Grasnattern von der Liste streichen. Sie sind super empfindlich, was Stress angeht. Zudem sind Nachzuchten so gut wie nicht zu erhalten.

Bei den Königspythons muss ich euch widersprechen: Sie werden nur etwa so lang wie eine adulte Kornnatter, nur halt viel dicker. Das heißt, dass ihr mit 1.1-1.3m und 1-2kg rechnen könnt. Damit kann man eigentlich nicht überfordert sein :D
Die angesprochene Futterverweigerung kommt nur von einer falschen Haltung ;) Allerdings ist er wirklich nur nachts zu sehen - wenn überhaupt! Deswegen würde ich ihn auch von der Liste nehmen.

Boa constrictor oder Boa imperator sind gut geeignet zum Einstieg und recht robust. Wenn ihr euch für eine kleinbleibende Lokalform entscheidet, braucht ihr auch nur mit knapp 1.5m rechnen ;) Wenn ihr aber einen Mix nehmt, kann es schonmal sein, dass das Tier bis 2.5m groß wird.
Sonst sollten aber keine weiteren Probleme auf euch zukommen. Sie leben nicht so versteckt und liegen tagsüber fast immer gut sichtbar im Terrarium.

Es gibt nicht "die Königsnatter" ;) In der Gattung Lampropeltis werden verschiedene Arten zusammengefasst. So gibt es kleine Arten, die nur etwa 0.9-1m lang werden (Lampropeltis triangulum campbelli zum Beispiel), als auch welche, die die 2m-Marke knacken können (verschiedene Lampropeltis getula ssp.). Sie alle liegen auch tagsüber mal draußen oder ziehen ihre Bahnen durchs Terrarium, obwohl sie eigentlich dämmerungs- und nachtaktiv sind.
Tagsüber kann man sie aber auch problemlos füttern ;)

Thamnophen sind rein tagaktiv und je nach Art und Geschlecht kann man mit Größen ab 0.6m rechnen. Wie du gesagt hast, sollte man mit Mäusen und Fisch abwechslungsreich füttern oder eben Ergänzungspräparate zuführen.

Das wars erstmal von meiner Seite. Sag einfach, wenn du noch was wissen magst.
Andre
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #3
Vielen Dank Draco:angel:

Die Frage ist, wie stark so ne 1,3 Meter Würgeschlange Marke Königspython werden kann^^

Oder eben eine 1,5 Meter Schlange... Kraft ist ja nicht gleich Gewicht.

Bei den Thamnophen wüsste ich halt gerne, wie sehr dieses Gerücht des hektischen Verhaltens und des "Sie stinken sofort ab, wenn irgendwas unvorgesehenes passiert" stimmt.
Hab da jetzt auch schon gegenteiligen von gehört und bin halt etwas verwirrt :eusa_think:

Wenn man den Fischbedarf von einer Thamnophis mit Guppys denken wollen würde, wie viel würde so eine ca. 60cm lange Schlange verdrücken pro Mahlzeit? Und ab welcher Länge kann man ihnen ausgewachsene Guppys geben?

Weiß jemand noch andere Arten die den Kriterien entsprechen könnten außer genannten?

LG
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #4
Hi,
Bei den Thamnophen wüsste ich halt gerne, wie sehr dieses Gerücht des hektischen Verhaltens und des "Sie stinken sofort ab, wenn irgendwas unvorgesehenes passiert" stimmt.
Hab da jetzt auch schon gegenteiligen von gehört und bin halt etwas verwirrt :eusa_think:

Die gegensätzlichen Aussagen entstehen dadurch, dass jedes Tier einfach individuell unterschiedlich ist ;)
Im Vergleich zu anderen Schlangen sind Thamnophen kleine Hektiker, das stimmt schon. D.h. sie schießen schonmal einen Satz nach vorne (sind allgemein recht schnell) und bewegen sich auch in der Hand immer weiter fort, also musst man sie entweder in der Hand "fixieren" oder ständig mit der Hand "umfassen", sodass sie weiterkriechen können. Darauf muss man sich als Halter einstellen...
Ich selber habe ohne Vorerfahrung mit Thamnophis s. sirtalis angefangen und habe innerhalb dieses halben Jahres bisher noch keine Probleme mit dem handling gehabt. Die Tiere zappeln zwar, aber da du ja weißt, dass sie zappeln, sind sie in erster Linie sehr berechenbar.

Meine zwei haben bisher noch nie abgestunken, oder ich habe es nicht bemerkt. Das hängt aber wirklich vom Charakter deines Tieres ab.
Andere User können dir dazu aber bestimmt mehr erzählen...

Von Größe und "Schwierigkeitsgrad" könnten noch Antaresia und Lamprophis passen :eusa_think:

LG Laura
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #5
Thamnophis fällt aber eigentlich weg wegen der Winterruhe die sie halten sollten.

Ich selber halte eine Th sirtalis sirtalis. Ich kann vom Charakter des Tieres her sagen dass sie sehr lebhaft und aktiv ist, sprich eigentlich tagsüber fast ununterbrochen im Terra unterwegs ist oder irgendwo liegt wo sie alles mitbekommt - versteckt sie sich doch mal, dann kommt sie eigentlich raus sobald sie merkt da ist irgendwas im Zimmer los.
Also als schreckhaft würde ich sie nicht bezeichnen.
Vollgestunken hat sie mich auch noch nie, allerdings schon attackiert (Scheinangriffe bei denen auch mal kurz mein Finger dazwischen war). Macht sie aber jetzt schon ne Weile nicht mehr. Ein Biss tut auch nicht weh, blutet höchstens nen bisschen.

Wie schon gesagt wurde - Winterruhe solltest du ihnen anbieten. Es gibt verschiedene Arten der Überwinterung. Die warme bei etwa 15 Grad, die man dann entsprechend abkürzen muss weil doch noch recht viel Energie durch Bewegung verloren geht und die kalte (die ich bevorzuge) bei 5-8 Grad (auf jedenfall unter 10), am Besten im Kühlschrank. Dafür hab ich mir ne Kühlbox bei MediaMarkt gekauft (wenn ich das so sagen darf) für 89 Euro. Funktioniert super. Ansonsten tuts auch die Gemüseschublade im normalen Kühlschrank, die Schlange sitzt währenddessen ja eh in einer Kiste/Packung was auch immer du nimmst.

LG
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #6
Okay, ich möchte mich bei allen bedanken, die sich die Mühe machten, uns ein wenig zu helfen.
Nach laaaaaangen Überlegen und etlichen Schlaumachen, steht es es wohl erstmal fest: Wir werden uns wohl doch keine Schlange ins Haus holen.:(
Zum einen haben wir hier zur Zeit keinen Tierarzt, der sich mit Reptilien derartig auskennt (zumindest auf Anfragen bei unserer Tierklinik hieße es, dass sie nur für Säugetiere und Vögel jemanden hätten ...) Das könnte in einigen Jahren anders sein, und dann wird es bestimmt nochmal in Frage kommen, aber bis dahin müssen auch einige private Langzeitprobleme bewältigt werden, die mehr Priorität haben. (unter anderem natürlich unsere lieben pelzigen und aquarianischen Mitbewohner).
Das heißt: Schlangenpläne auf unbestimmte Zeit verschoben :frown:
Nun, da hilft wohl nur die Zeit - oder eine spontane Erbschaft sodass wir in eine Villa ziehen könnten :)

Es wäre aber wahrscheinlich eine Strumpfbandnatter geworden, mit Winterruhe-Platz in einer Kühlkiste im Keller :D
Also nochmals vielen Dank für eure Hilfe.^^
 
  • Mal Wieder ein "'Beste' Schlange für uns gesucht"-Thread Beitrag #7
hey,

auch wenn es nun doch keine schlange sein soll, schreib ich etwas dazu.

Ich habe eine Eierschlange zuhaus, allerdings keine scabra (sehr häufig) oder atra, sondern eine medici medici.

Zur farbe: da täuschst du dich, gerade die atra gibt es in einem richtig schönen Rot, oder auch grün und schwarz. Nicht kunterbunt, aber farbig. Die medici ist eher bräunlich, mit schwarzen und weißen mustern.

Scheu? naja, meine scabra war kein bisschen scheu, eher deutlich zu forsch für meinen geschmack (Madame ist mehrmals fast aus dem Terra entkommen, bis sie mir gestohlen wurde). Mein medici-mann dagegen ist schon relativ scheu, wobei er sich schon zeigt. aber nur wenn er sich "unbeobachtet" fühlt.

Dasypeltis is nachaktiv, was aber dem beobachten keinen abbruch tut, man braucht nur ein gutes nachtlicht, dann sieht man die schlange auch schon mal wandern und fressen. sehr gut eingewöhnte tiere fressen auch schon mal abends, wenn noch licht an ist (meiner tut es nicht).

zu den eiern: lasst die shops im internet, die kommen so schon kaum nach. es gibt sicherlich auch für D ein verzeichnis mit vogelzüchtern. Diese einfach mal durchtelefonieren... viele geben auch eier ab.

Für den anfang braucht man finkeneier, größere tiere schaffen auch sitticheier (was gut ist, finken brüten ums frühjahr herum, sittiche eher vorm winter), danach gehen auch kleine wachteleier, bis hin zu großen wachteleiern.

Hühnereier schaffen an sich nur sehr große weibchen, wobei dies nur eine notlösung sein sollte, da die schale extremst hart ist.

Was mir an dasypeltis aufgefallen ist: eine gewisse neugier. beide schlangen haben alles was neu im terrarium war sofort untersucht, dabei waren sie aber nicht hektisch.

Was man aber bedenken sollte: aufgrund des mangels an zähnen sind sie sehr stark, vor allem im vorderen drittel hinter dem kopf (da werden auch die eier zerdrückt). wenn sich so ein 50cm- tier um die finger wickelt kann das schon wehtun (ich hab meinen kerl kaum wieder runterbekommen...)

dafür sind die drohbisse absolut harmlos, da Eierschlangen immer versuchen daneben zu beißen (wäre ja auch doof wenn man trifft, da merkt der gegner dass man ja doch keine zähne hat). wenn man also nicht noch unglücklich die hand hinhält dann verfehlt einen die schlange immer.

Dafür fauchen eierschlangen wie die weltmeister, und einige können auch rasseln. die reiben die schuppen aneinander, was auch rasselt (meine beiden haben dies wohl gemerkt nie getan, ich bin nur schon mehr als ein mal angefaucht worden, weil die schlange unter dem wasserbehälter schlief, den ich reinigen wollte).

zudem sind sie, wenn sie wollen, wirklich sehr sehr schnell. meiner zischt in nicht mal 2sec quer durchs terrarium (80x50cm grundfläche).


der vorteil an eierschlangen: sie werden nicht besonders groß, 80cm sind für diese art ein guter durchschnitt. es gibt auch größere exemplare, das sind aber alles weibchen. Männchen bleiben eigentlich fast immer bei 80cm max.
 
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