- Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #1
Ina4482
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Eine echt schwierige Frage und leider ein sehr trauriges Thema: wann ist der richtige Zeitpunkt um zu beschließen, dass es nicht mehr geht und man sein Tier lieber erlöst als dass es leiden muss?
In diesem speziellen Fall geht es nun um meine kranke Katze (klick). Die Beschreibung liest sich ja zunächst nicht so, als ob das jetzt ein Todesurteil wäre. Nur wird in den letzten Tagen klar, dass es so auch nicht richtig ist. Die Tabletten scheinen nicht anzuschlagen; eigentlich ist das ja ein starkes Beruhigungsmittel, aber sie ist nur noch rastlos und tigert durch die Gegend um kurz danach wieder total erschöpft einzuschlafen. Seit gestern behält sie so gut wie kein Fressen mehr bei sich, obwohl sie ansonsten recht "fit" wirkt. Auch die Aggressionen, die sich bis zum Wochenende ganz deutlich gezeigt haben, sahen für mich nach Schmerzen aus. Das Problem ist nur, dass ich das alles nicht wissen kann. Vielleicht sind das alles auch Nebenwirkungen der Tabletten, vielleicht hat sie wirklich "nur" Epilepsie, vielleicht ist es doch ein Tumor. Fest steht nur, dass es nicht heilbar ist und dass es ihr nicht wirklich gut geht. Und auch, dass es nicht besser wird. Man kann höchstens mit starken Medikamenten die Symptome eindämmen.
Wie lange sollte man warten, bis man loslässt? Bis es so deutlich ist und dem Tier so schlecht geht, dass man keine andere Wahl hat? Oder sollte man dem Tier direkt einen langen Leidensweg mit unzähligen streßigen TA-Besuchen, aufwändigen Untersuchungen, Spritzen und Medikamenten ersparen, obwohl es noch gar nicht so schlecht aussieht? Mein Mann sagte mir, dass ich doch nicht drüber nachdenken könnte, sie zu töten, wenn es doch noch gehen würde. Für mich stellt sich dann die Frage wo man die Grenze bei "es geht doch noch" ziehen sollte.
Sorry, dass ich euch so was trauriges um die Ohren schlage, aber ich mache mir diese Entscheidung nicht leicht
. Ich möchte ja nur das Beste für sie, auch wenn das für meinen Freund und mich alles andere als schön ist.
In diesem speziellen Fall geht es nun um meine kranke Katze (klick). Die Beschreibung liest sich ja zunächst nicht so, als ob das jetzt ein Todesurteil wäre. Nur wird in den letzten Tagen klar, dass es so auch nicht richtig ist. Die Tabletten scheinen nicht anzuschlagen; eigentlich ist das ja ein starkes Beruhigungsmittel, aber sie ist nur noch rastlos und tigert durch die Gegend um kurz danach wieder total erschöpft einzuschlafen. Seit gestern behält sie so gut wie kein Fressen mehr bei sich, obwohl sie ansonsten recht "fit" wirkt. Auch die Aggressionen, die sich bis zum Wochenende ganz deutlich gezeigt haben, sahen für mich nach Schmerzen aus. Das Problem ist nur, dass ich das alles nicht wissen kann. Vielleicht sind das alles auch Nebenwirkungen der Tabletten, vielleicht hat sie wirklich "nur" Epilepsie, vielleicht ist es doch ein Tumor. Fest steht nur, dass es nicht heilbar ist und dass es ihr nicht wirklich gut geht. Und auch, dass es nicht besser wird. Man kann höchstens mit starken Medikamenten die Symptome eindämmen.
Wie lange sollte man warten, bis man loslässt? Bis es so deutlich ist und dem Tier so schlecht geht, dass man keine andere Wahl hat? Oder sollte man dem Tier direkt einen langen Leidensweg mit unzähligen streßigen TA-Besuchen, aufwändigen Untersuchungen, Spritzen und Medikamenten ersparen, obwohl es noch gar nicht so schlecht aussieht? Mein Mann sagte mir, dass ich doch nicht drüber nachdenken könnte, sie zu töten, wenn es doch noch gehen würde. Für mich stellt sich dann die Frage wo man die Grenze bei "es geht doch noch" ziehen sollte.
Sorry, dass ich euch so was trauriges um die Ohren schlage, aber ich mache mir diese Entscheidung nicht leicht