- Mein Kater meckert/schreit nur noch. Was kann ich tun? Beitrag #1
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Zauberle
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Hallo liebe Forumuser 
Mein Kater treibt mich langsam in den Wahn und ich würde mich freuen, wenn mir da über Tips geholfen werden könnte.
Es ist wie folgt:
Mein Kater, Perser,kastriert, gesund, 15 Jahre alt. Bekam ihn 2jährig.
Im Mai verstarb unsere Lucy, EHK, 13 Jahre unverhofft( an Christi Himmelfahrt - ist das nicht eine gemeine Ironie des Schicksals?). Als ich von einem Besuch bei Freunden nach Hause kam, lag sie einfach tot auf dem Sofa.
Sie war eine sehr scheue und doch sehr verschmuste Katze und sie war völlig auf den Kater fixiert. Nach all den Jahren waren sie eine Mischung aus Vater-Tochter-Freunde-Beziehung, die sich harmonisch bis zu den üblichen Fetzereien zwischen Katzen zeigte.
Seit dem unverhofften Tod, jammert er (als Minimum jammern) durchgehend. Ausser beim Fressen und schlafen (wobei sich sein Schlafpensum bei meiner Anwesenheit sehr reduzierte zu früher).
Ein paar Tage lag er nur an ihren Lieblingsorten und frass auch kaum und er jammerte (schrie).Er frass nach 2-3 Tagen wieder normal und das Aufsuchen "ihrer Orte" liess auch nach.
Aber das jammern/meckern/schreien hält bis heute an.
Mein Kater ist eher ein kleiner Fauli (zwecks spielen etc., war er schon immer. Liegt wohl an seiner Rasse.) Also "aufmuntern" über spielen - gleich Null. An mangelndem Schmusen zwischen ihm und mir fehlt es auch nicht. Anhänglich (auf Schritt und Tritt folgen, war er schon immer) ist er nach wie vor, eher noch verstärkter/schlimmer.
Keine meiner Bewegungen bleiben unbemerkt/unkommentiert. Selbst wenn ich mit ihm auf dem Sofa liege und nur den Arm bewege ohne ihn zu berühren, kommt ein Kommentar. Er "redet" schon immer mit mir,jedoch nicht in diesem Ausmaß. Aber auch über reden mit ihm, komme ich nicht weiter bzw. ist er in seinem "Jammer-Mecker-Wahn" nicht zu bremsen.
Er wird etwas ruhiger,wenn ich mit ihm auf dem Sofa liege. Aber ich kann doch nicht 15h an Arbeitstagen und 24h an freien Tagen mit ihm auf dem Sofa liegen.
Er ist zu meinen Arbeitszeiten allein und dass das für ihn schwer ist (alleine ohne Lucy) ist mir klar.
Zu dem Gedanken "eine andere Katze zu holen", hab ich eine sehr gespaltene Meinung dazu.
Zum einen, er ist 15. Da ein Kiddy holen, empfinde ich mit seinem "passivem" Verhalten als nicht gut. Plus der Gedanke, sollte er bald gehen müssen, geht es von vorne wieder los mit dem Kiddy.
Eine ältere Katze, weiss man die Verträglichkeit nicht einzuschätzen usw.
Wenn ich dann noch meine Person reinbringe, möchte ich keine "neue" Katze. Nicht, dass ich anderen Tierchen kein Zuhause gönne, aber ich leide noch unter dem Tod der Katze und möchte diesen Schmerz/das vermissen usw. dann nur noch 1x erleben (was aber noch sehr lange auf sich warten lassen kann!)
Auch wenn nun der eine oder andere durch meine Worte (zB. Jammer-Mecker-Wahn) das Gefühl bekommt -> "der arme Kater", dann möchte ich direkt klarstellen: Ich liebe meinen Kater.
Nur eben, von Mitte Mai bis Oktober ist eine "lange" Zeit und mein Nervenkostüm inzw. etwas zerrüttet durch sein Verhalten.
Weiss mir jemand von euch einen Rat? Meine Kreativität ist ausgeschöpft.
Ein dickes Entschuldigung für den Roman!
Und schon mal ein Danke im Vorraus für Antworten.
Sonnige Grüße aus Südbaden
Zauberle
Mein Kater treibt mich langsam in den Wahn und ich würde mich freuen, wenn mir da über Tips geholfen werden könnte.
Es ist wie folgt:
Mein Kater, Perser,kastriert, gesund, 15 Jahre alt. Bekam ihn 2jährig.
Im Mai verstarb unsere Lucy, EHK, 13 Jahre unverhofft( an Christi Himmelfahrt - ist das nicht eine gemeine Ironie des Schicksals?). Als ich von einem Besuch bei Freunden nach Hause kam, lag sie einfach tot auf dem Sofa.
Sie war eine sehr scheue und doch sehr verschmuste Katze und sie war völlig auf den Kater fixiert. Nach all den Jahren waren sie eine Mischung aus Vater-Tochter-Freunde-Beziehung, die sich harmonisch bis zu den üblichen Fetzereien zwischen Katzen zeigte.
Seit dem unverhofften Tod, jammert er (als Minimum jammern) durchgehend. Ausser beim Fressen und schlafen (wobei sich sein Schlafpensum bei meiner Anwesenheit sehr reduzierte zu früher).
Ein paar Tage lag er nur an ihren Lieblingsorten und frass auch kaum und er jammerte (schrie).Er frass nach 2-3 Tagen wieder normal und das Aufsuchen "ihrer Orte" liess auch nach.
Aber das jammern/meckern/schreien hält bis heute an.
Mein Kater ist eher ein kleiner Fauli (zwecks spielen etc., war er schon immer. Liegt wohl an seiner Rasse.) Also "aufmuntern" über spielen - gleich Null. An mangelndem Schmusen zwischen ihm und mir fehlt es auch nicht. Anhänglich (auf Schritt und Tritt folgen, war er schon immer) ist er nach wie vor, eher noch verstärkter/schlimmer.
Keine meiner Bewegungen bleiben unbemerkt/unkommentiert. Selbst wenn ich mit ihm auf dem Sofa liege und nur den Arm bewege ohne ihn zu berühren, kommt ein Kommentar. Er "redet" schon immer mit mir,jedoch nicht in diesem Ausmaß. Aber auch über reden mit ihm, komme ich nicht weiter bzw. ist er in seinem "Jammer-Mecker-Wahn" nicht zu bremsen.
Er wird etwas ruhiger,wenn ich mit ihm auf dem Sofa liege. Aber ich kann doch nicht 15h an Arbeitstagen und 24h an freien Tagen mit ihm auf dem Sofa liegen.
Er ist zu meinen Arbeitszeiten allein und dass das für ihn schwer ist (alleine ohne Lucy) ist mir klar.
Zu dem Gedanken "eine andere Katze zu holen", hab ich eine sehr gespaltene Meinung dazu.
Zum einen, er ist 15. Da ein Kiddy holen, empfinde ich mit seinem "passivem" Verhalten als nicht gut. Plus der Gedanke, sollte er bald gehen müssen, geht es von vorne wieder los mit dem Kiddy.
Eine ältere Katze, weiss man die Verträglichkeit nicht einzuschätzen usw.
Wenn ich dann noch meine Person reinbringe, möchte ich keine "neue" Katze. Nicht, dass ich anderen Tierchen kein Zuhause gönne, aber ich leide noch unter dem Tod der Katze und möchte diesen Schmerz/das vermissen usw. dann nur noch 1x erleben (was aber noch sehr lange auf sich warten lassen kann!)
Auch wenn nun der eine oder andere durch meine Worte (zB. Jammer-Mecker-Wahn) das Gefühl bekommt -> "der arme Kater", dann möchte ich direkt klarstellen: Ich liebe meinen Kater.
Nur eben, von Mitte Mai bis Oktober ist eine "lange" Zeit und mein Nervenkostüm inzw. etwas zerrüttet durch sein Verhalten.
Weiss mir jemand von euch einen Rat? Meine Kreativität ist ausgeschöpft.
Ein dickes Entschuldigung für den Roman!
Und schon mal ein Danke im Vorraus für Antworten.
Sonnige Grüße aus Südbaden
Zauberle
