- Eifersüchtige Katze Beitrag #1
Fuexle
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Hallo miteinander,
wir leben auf einem Bauernhof, rings herum sind auch nur Bauernhöfe.
Unser Nachbar hat sich jetzt vor einigen Wochen 3 kleine Kätzchen angeschafft. Mittlerweile scheint er aber auch wieder das Interesse an ihnen verloren zu haben; die Kleinen müssen fast den ganzen Tag draußen bleiben (bei 20cm Schnee). Keiner kümmert sich mehr so wirklich um sie, sie kriegen nur noch jeden Tag eine Hand Trockenfutter rausgestellt.
Daraufhin sind die Kleinen jetzt zu uns abgewandert, da sich bei uns jemand um sie kümmert. Sie lieben es total, auf den Arm genommen zu werden und gestreichelt zu werden. Jetzt stehen sie schon fast täglich vor der Haustür, schreien und wollen ins Warme und etwas zu trinken.
Wir lassen die Kleinen jetzt auch ab und zu rein, weil sie uns einfach leid tun. Wir würden die Kleinen ja auch bei uns aufnehmen und auf jeden Fall das Mädchen aus dem Wurf kastrieren lassen, sobald sie alt genug ist. Bei so vielen Katern, die hier herumlaufen, wäre sie bestimmt schneller trächtig als man gucken könnte.
Das Problem ist nur, dass wir schon eine Katze haben (die wir übrigens auch so vom Nachbarn "adoptiert" haben, weil der sich nicht mehr um sie gekümmert hat), der das ganze gar nicht gefällt.
Sobald sie die Kleinen in der Wohnung sieht, fängt sie an zu fauchen und zu knurren. Das macht sie aber nur kurz, gleich darauf dreht sie sich um, haut ab und verschwindet auf dem Schrank - von dem sie dann auch die nächsten Stunden nicht mehr herunterkommt.
Sich um sie zu kümmern, während die Kleinen da sind, funktioniert nicht, da sie eben immer sofort abhaut, sobald sie die Kleinen sieht und sich dann auch nicht mehr anfassen lassen will.
Früher, als sie noch sehr klein war und wir sie gerade aufgenommen hatten, gab es noch eine andere Katze im Haus, die allerdings nach einem Jahr leider an Altersschwäche gestorben ist. Diese Katze hat sie zumindest geduldet (wahrscheinlich auch, weil die andere Katze ja auch früher da war). Geduldet heißt hier, dass sie sie schlicht und einfach komplett ignoriert und keines Blickes gewürdigt hat. Aber sie hat immerhin nicht angefangen zu fauchen oder hat sie angegriffen.
Ein paar Monate nach dem Tod der alten Katze, durfte auch ihr Bruder ab und zu in unser Haus. Da bekam er etwas zu fressen und durfte sich aufs warme, weiche Sofa legen, was er bis heute liebt. Heute kommt er eigentlich jeden Tag und schläft meistens den halben Tag auf dem Sofa. Er liebt aber auch seine Freiheit und wenn er ausgeschlafen ist, will er auch meistens sofort raus.
Selbst ihren Bruder (den sie ja schon von kleinauf kennt) sieht sie nicht gerne im Haus. An guten Tagen ignoriert sie ihn einfach und es scheint sie gar nicht zu stören, wenn er da ist. Wenn sie mal schlechte Laune hat, fängt sie sofort an zu fauchen und zu knurren sobald sie ihn sieht und geht auf ihn los, bis er die Flucht ergreift und aus dem Haus will.
Meistens aber versteckt sie sich irgendwo und springt ihn dann an, wenn er an ihr vorbeiläuft. Der Kater ignoriert das so gut wie immer und läuft weiter, als wenn nichts wäre. Eine Spielaufforderung scheint mir das aber nicht zu sein, denn wenn der Kater sich mal darauf einlässt und mitmacht (was allerdings so gut wie nie passiert), flüchtet sie meistens sofort unters Sofa oder auf den Schrank und fängt an zu schreien, bis er wieder weggeht. Das scheint mir eher ein Dominanzverhalten zu sein, dass sie ihm zeigen will, dass das hier ihr Haus ist.
Hat irgendjemand noch eine Idee, wie man ihre Eifersucht in den Griff kriegen könnte? Mit dem Kater geht das ja, den toleriert sie ja in 99% der Fälle. Aber die Kleinen mag sie eben überhaupt nicht. Wir wollen ja auch nicht, dass sie darunter leidet, dass ab und zu die kleinen Katzen da sind.
Gruß Fuexle
wir leben auf einem Bauernhof, rings herum sind auch nur Bauernhöfe.
Unser Nachbar hat sich jetzt vor einigen Wochen 3 kleine Kätzchen angeschafft. Mittlerweile scheint er aber auch wieder das Interesse an ihnen verloren zu haben; die Kleinen müssen fast den ganzen Tag draußen bleiben (bei 20cm Schnee). Keiner kümmert sich mehr so wirklich um sie, sie kriegen nur noch jeden Tag eine Hand Trockenfutter rausgestellt.
Daraufhin sind die Kleinen jetzt zu uns abgewandert, da sich bei uns jemand um sie kümmert. Sie lieben es total, auf den Arm genommen zu werden und gestreichelt zu werden. Jetzt stehen sie schon fast täglich vor der Haustür, schreien und wollen ins Warme und etwas zu trinken.
Wir lassen die Kleinen jetzt auch ab und zu rein, weil sie uns einfach leid tun. Wir würden die Kleinen ja auch bei uns aufnehmen und auf jeden Fall das Mädchen aus dem Wurf kastrieren lassen, sobald sie alt genug ist. Bei so vielen Katern, die hier herumlaufen, wäre sie bestimmt schneller trächtig als man gucken könnte.
Das Problem ist nur, dass wir schon eine Katze haben (die wir übrigens auch so vom Nachbarn "adoptiert" haben, weil der sich nicht mehr um sie gekümmert hat), der das ganze gar nicht gefällt.
Sobald sie die Kleinen in der Wohnung sieht, fängt sie an zu fauchen und zu knurren. Das macht sie aber nur kurz, gleich darauf dreht sie sich um, haut ab und verschwindet auf dem Schrank - von dem sie dann auch die nächsten Stunden nicht mehr herunterkommt.
Sich um sie zu kümmern, während die Kleinen da sind, funktioniert nicht, da sie eben immer sofort abhaut, sobald sie die Kleinen sieht und sich dann auch nicht mehr anfassen lassen will.
Früher, als sie noch sehr klein war und wir sie gerade aufgenommen hatten, gab es noch eine andere Katze im Haus, die allerdings nach einem Jahr leider an Altersschwäche gestorben ist. Diese Katze hat sie zumindest geduldet (wahrscheinlich auch, weil die andere Katze ja auch früher da war). Geduldet heißt hier, dass sie sie schlicht und einfach komplett ignoriert und keines Blickes gewürdigt hat. Aber sie hat immerhin nicht angefangen zu fauchen oder hat sie angegriffen.
Ein paar Monate nach dem Tod der alten Katze, durfte auch ihr Bruder ab und zu in unser Haus. Da bekam er etwas zu fressen und durfte sich aufs warme, weiche Sofa legen, was er bis heute liebt. Heute kommt er eigentlich jeden Tag und schläft meistens den halben Tag auf dem Sofa. Er liebt aber auch seine Freiheit und wenn er ausgeschlafen ist, will er auch meistens sofort raus.
Selbst ihren Bruder (den sie ja schon von kleinauf kennt) sieht sie nicht gerne im Haus. An guten Tagen ignoriert sie ihn einfach und es scheint sie gar nicht zu stören, wenn er da ist. Wenn sie mal schlechte Laune hat, fängt sie sofort an zu fauchen und zu knurren sobald sie ihn sieht und geht auf ihn los, bis er die Flucht ergreift und aus dem Haus will.
Meistens aber versteckt sie sich irgendwo und springt ihn dann an, wenn er an ihr vorbeiläuft. Der Kater ignoriert das so gut wie immer und läuft weiter, als wenn nichts wäre. Eine Spielaufforderung scheint mir das aber nicht zu sein, denn wenn der Kater sich mal darauf einlässt und mitmacht (was allerdings so gut wie nie passiert), flüchtet sie meistens sofort unters Sofa oder auf den Schrank und fängt an zu schreien, bis er wieder weggeht. Das scheint mir eher ein Dominanzverhalten zu sein, dass sie ihm zeigen will, dass das hier ihr Haus ist.
Hat irgendjemand noch eine Idee, wie man ihre Eifersucht in den Griff kriegen könnte? Mit dem Kater geht das ja, den toleriert sie ja in 99% der Fälle. Aber die Kleinen mag sie eben überhaupt nicht. Wir wollen ja auch nicht, dass sie darunter leidet, dass ab und zu die kleinen Katzen da sind.
Gruß Fuexle