Hallo! sorry dass ich erst heute zurückschreibe... viel zu tun...
zu den Pflanzen:
sieht schon besser aus - von den Ceratophyllum submersum passt aber noch ne ganze Menge in dein Becken
ach ja - das nächste Mal Pflanzen aus dem Handel besser erst ein paar Tage in einem extra Gefäß wässern und dann erst ins Becken geben (wg. Düngemittel usw) :!:
Was hat das auf sich das zwei meiner Molchis sich verfolgen, bzw. der eine verfolgt den anderen ?
mhh ... keine Ahnung, was in ihren Köpfen vorgeht :102:
aber wenn ich mir jetzt mal den Alltag meiner Molche so ansehe und diesen mit dem vergleiche, den deine so haben dürften (kommt wg. Punkt 8.) ... dann könnte ich mir gut vorstellen, dass sie sich damit einfach vor lauter Langeweile die Zeit vertreiben
immoment fütter ich gefrorene rote Mückenlarven !
ähm ja, hier seh ich dringend Handlungsbedarf
auf Frostfutter sollte man wirklich nur in Ausnahmefällen zurückgreifen, selbst wenn man Tiere hat, die an totes Futter gehen (ich hab nicht einen Molch dabei - nicht mal einer der verfressenen Feuerbäuche -, der sich hieran vergehen würde. Tote Futtertiere werden hier rigoros verweigert und garantiert wieder ausgespuckt, falls versehentlich mal eins im Maul gelandet ist). Lebendfutter ist unverzichtbar - und die angebotene Produktpalette soll breit gefächert sein - am gängigsten sind: Bachflohkrebse (von Molchen sehr geliebt), Wasserasseln, Regenwürmer (in mundgerechte Stücke schneiden), Artemia, weiße Mückenlarven, Mysis, Wasserflöhe, hin und wieder mal Enchyträen (sehr fett!), und mit Bedacht gut gespülte + gewässerte Tubifex und rote Mückenlarven (bei 2 Letztgenannten auf Qualität achten!)
so können die Tiere ihren natürlichen Jagdinstinkt ausleben, sind ganztägig beschäftigt und sie bleiben in Bewegung. Mir fällt nichts ein, womit sich die Tiere sonst beschäftigen sollten
dann weiter
zu 9.:
das ist viel zu viel, vor allem im Falle vom Frostfutter! deine Tiere würden mit Sicherheit in Kürze aufgehen wie Hefeklöse - gerade die Cynops orientalis neigen dazu kugelrund zu werden, weil sie sich eh schon wenig bewegen, aber fressen was zu finden ist.
ich handhabe es mittlerweile so, dass ich ca. 1x Woche relativ leicht erbeutbares Futter gebe und schwerer erbeutbares Futter schwimmt bei mir eigentlich immer herum. Ab und an bekommen sie dann auch mal eine Woche gar nichts und während der Winterphase gibts auch weniger
zu 10.
:
mh, ehrlich gesagt finde ich diese Kombi nicht so gelungen. Diese Schnecken wollen es meines Wissens gerne um einiges wärmer und dann kommt hinzu, dass sie nicht auf dem Rücken - also falsch herum eben - liegen dürfen, da sie dann wohl absterben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Molche grundsätzlich auf gar nichts Rücksicht nehmen, was sich ihnen in den Weg stellt. ...bei mir jedenfalls wird jeder und alles überrannt und etwas größere Schnecken werden gern schon auch mal als "öffentliches Verkehrsmittel" benutzt (hatte früher mal 2 Apfelschnecken bei meinen damaligen Cynops o. im Becken ... die zwei haben ganz schön was mitgemacht...). Die Gefahr, dass so eine ZR-Schnecke auf den Rücken gedreht wird, womögl. abstirbt und dann das Wasser kippt, wäre mir zu groß. Hab inzw. nur noch ein paar Posthörner und Blasenschnecken in den Molchbecken - das klappt ganz gut
zu 11.:
*grins* ... eine harmonische Vorstellung, die du da hast ... - aber mit Laich umsorgen und womöglich noch fürsorglicher Nachwuchspflege oder dergleichen, is bei Molchen nix! Will man Nachzuchten auf jeden Fall durchbringen, dann bringt man die Eier am besten frühstmöglich in Sicherheit, da sie gerne auch gefressen werden. Dann wartet man bis die Larven schlüpfen (wenn der Laich nicht verpilzt) und wer so viele wie möglich aufziehen möchte beginnt am besten relativ bald die unterschiedlich schnell wachsenden Larven größenmäßig voneinander zu trennen, da diese nämlich auch vor sich selbst nicht halt machen. Die Aufzucht an sich ist schon relativ aufwendig und dauert schon seine Zeit. Nach ihrer larvalen Phase kommt die Metarmorphose und die Kleinen drängen an Land. Diese Landphase dauert i.d.R. mehrere Monate und deren Haltung ist nicht mit der Haltung ihrer aquatil lebenden Artgenossen zu vergleichen. Ans Wasser müssen sie zu gegebener Zeit erst gewöhnt werden ... also wie gesagt, die Aufzucht ist ein Kapitel für sich.
Ich selbst hab aktuell 4 Cynops-Jungmolche in der Aufzucht, welche ich jetzt mal als Beispiel hernehme: zwei von ihnen leben schon seit Sept. an Land, der dritte seit Dez. und der Letzte folgte sodann Anfang Januar. Kurz nachdem dann der Letzte metarmorphosierte, zeigten die zwei ältesten vermehrt Interesse am Wasser und wagten dann auch schon bald die erste Kontaktaufnahme damit. Mittlerweile findet man sie (merkwürdiger Weise alle 4) immer häufiger im untiefen Wasser, gehen aber spät. gegen Abend wieder an Land. Aufgrund ihrer kleinen Größe eignen sich für Molchlarven und Jungmolche lange Zeit nur Futtertiere im Micro-Format, was natürlich auch bedacht werden muss, wenn man sich für die Aufzucht entscheidet - ebenso wie dass man während der Landphase auch an Land lebende Micro-Insekten benötigt. Bis alle 4 soweit sind, dass sie zu den Großen ins Becken ziehen können, werden auf jeden Fall noch sehr viele Wochen ins Land ziehen.
Wer weniger Interesse an Nachwuchs hat, lässt die Eier einfach bei den Elterntieren im Becken. Im Normalfall kommen schon ein paar von ihnen durch ... je nach dem wie gut sie sich eben vor den Adulten versteckt halten können. Will man keine Jungtiere, entfernt man die Eier im Idealfall.
ganz Allgemein:
was deinen füllig gewordenen Molch betrifft, kann es durchaus sein, dass es ein Mädel is, die gerade Laich trägt ... muss aber nicht. Wenn es so ist, dann heißt aber auch das noch nichts - Voraussetzung für Nachwuchs ist die Aufnahme eines Samenpakets.
Wie verhält sich das Tier denn? frisst es? - wie würdest du sie (? wurde das Geschlecht denn bestimmt?) beschreiben? sieht sie aufgebläht/aufgedunsen aus?
wo hast du sie denn eigentlich her? - aus ner Zoohandlung? - die Wildfänge sind nämlich nicht selten krank ... darüber hinaus sollte der Handel mit Wildfängen generell nicht noch unterstützt werden! Kannst du mal ein gutes Bild von dem Tier machen?
und noch eine letzte Frage: hast du dein Becken ausbruchsicher gemacht? :arrow: wichtig