- Kater nimmt von zu Hause reißaus - Streß wegen Baby? Beitrag #1
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orangecat
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Hallo, ich bin neu hier und habe eine Frage, von der ich hoffe, dass ich sie in den anderen Foren nicht übersehen habe. Falls doch, bitte ich um entsprechende Links.
Das Problem ist folgendes:
Wir haben seit ca. 3 Jahren zwei Katzen, einen Tiger-Kater und eine kleine schwarze Katze - und seit Oktober ein Baby.
Anfangs lief alles gut, beide Katzen haben das Baby akzeptiert, der Kater hat sogar geschnurrt, wenn er es gesehen hat.
Allerdings ist der Kater auch ein echter Herumtreiber und im ganzen Viertel bekannt. Die Kleine geht auch ab und zu mal raus, ist aber sonst eher eine verschmuste Hauskatze. Die beiden sind keine Geschwister - vielmehr haben wir sie im Abstand von drei Monaten bekommen. Nach dem anfänglichen Revierkampf lief eigentlich alles gut, die beiden haben zeitweise sogar miteinander gekuschelt. Aber das ist lange her! Eigentlich toleriert er sie mehr als dass er sie akzeptiert.
Wie dem auch sei, hat sich unser Kater nun scheinbar neue Menschen gesucht. Klar - dort ist er allein, ohne Konkurrenz-Katze und ohne Baby. Diese Menschen haben uns anhand der Tätowierung als Halter ausfindig gemacht und sich netterweise bei uns gemeldet. Sie füttern ihn nicht, aber er darf sich in der Wohnung aufhalten.
Sie melden sich sogar, wenn sie den Kater vor die Tür setzen. Dann klingel ich ihn mit dem Schlüssel herbei und er kommt wie ein kleines Hündchen. Das hat schon immer so ganz gut geklappt.
Inzwischen ist es allerdings so, dass er, wenn überhaupt, nur noch zum Fressen kommt und sofort durch die Katzenklappe wieder abhaut. Hier, in unserer Wohnung, ist er nur am Knurren und am Fauchen. Ich darf ihn nicht anfassen und schon gar nicht steicheln, dann bekomme ich gleich eine verpasst! Ohne Krallen zwar, aber er macht schon deutlich, dass ihm das nicht passt.
Ok, so eine Show hat er früher schon mal hin und wieder abgezogen, hat sich dann aber meistens beruhigt und war dann ganz lieb. Aber in letzter Zeit ist das extrem. Er kommt, knurrt, faucht, frisst und haut wieder ab. Es ist völlig egal, ob es draußen bitterkalt ist, ob es stürmt, regnet oder schneit, er will nicht hier sein. Heute hat er nicht mal sein Leckerli von mir genommen...
Ok, ich weiß, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und sich ein neues Zu Hause suchen, wenn es im alten Streß gibt. Dennoch hängen wir sehr an dem Kater - ihn wirklich abzugeben, würde uns sehr schwer fallen - es wäre wirklich nur die allerletzte Möglichkeit, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wir haben beide als Baby-Katzen bekommen und früher ist er uns nicht von der Seite gewichen!
Natürlich kann ich ihn nicht dazu zwingen hierzubleiben (Katzen und zwingen ist ja schon ein Widerspruch in sich!), schon gar nicht wenn er sich nicht mehr wohlfühlt. Das wäre dann wohl eher Quälerei.
Auf der anderen Seite überlegen wir natürlich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, ihm das Leben hier wieder schmackhaft zu machen. Immerhin hat er das Baby ja am Anfang gut akzeptiert - und das, obwohl wir uns am Anfang noch viel intensiver um das Baby kümmern mussten. Jetzt ist weitestgehend Ruhe eingekehrt, viel ist zur Routine geworden, und ich könnte dem Kater viel mehr Aufmerksamkeit schenken als noch vor drei Monaten. Da verwirrt es mich etwas, dass er JETZT abhaut und gestresst ist, wo es doch jetzt viel ruhiger ist als noch am Anfang...:?
Kann mir jemand einen Ratschlag geben? Da wäre ich sehr dankbar...
Das Problem ist folgendes:
Wir haben seit ca. 3 Jahren zwei Katzen, einen Tiger-Kater und eine kleine schwarze Katze - und seit Oktober ein Baby.
Anfangs lief alles gut, beide Katzen haben das Baby akzeptiert, der Kater hat sogar geschnurrt, wenn er es gesehen hat.
Allerdings ist der Kater auch ein echter Herumtreiber und im ganzen Viertel bekannt. Die Kleine geht auch ab und zu mal raus, ist aber sonst eher eine verschmuste Hauskatze. Die beiden sind keine Geschwister - vielmehr haben wir sie im Abstand von drei Monaten bekommen. Nach dem anfänglichen Revierkampf lief eigentlich alles gut, die beiden haben zeitweise sogar miteinander gekuschelt. Aber das ist lange her! Eigentlich toleriert er sie mehr als dass er sie akzeptiert.
Wie dem auch sei, hat sich unser Kater nun scheinbar neue Menschen gesucht. Klar - dort ist er allein, ohne Konkurrenz-Katze und ohne Baby. Diese Menschen haben uns anhand der Tätowierung als Halter ausfindig gemacht und sich netterweise bei uns gemeldet. Sie füttern ihn nicht, aber er darf sich in der Wohnung aufhalten.
Sie melden sich sogar, wenn sie den Kater vor die Tür setzen. Dann klingel ich ihn mit dem Schlüssel herbei und er kommt wie ein kleines Hündchen. Das hat schon immer so ganz gut geklappt.
Inzwischen ist es allerdings so, dass er, wenn überhaupt, nur noch zum Fressen kommt und sofort durch die Katzenklappe wieder abhaut. Hier, in unserer Wohnung, ist er nur am Knurren und am Fauchen. Ich darf ihn nicht anfassen und schon gar nicht steicheln, dann bekomme ich gleich eine verpasst! Ohne Krallen zwar, aber er macht schon deutlich, dass ihm das nicht passt.
Ok, so eine Show hat er früher schon mal hin und wieder abgezogen, hat sich dann aber meistens beruhigt und war dann ganz lieb. Aber in letzter Zeit ist das extrem. Er kommt, knurrt, faucht, frisst und haut wieder ab. Es ist völlig egal, ob es draußen bitterkalt ist, ob es stürmt, regnet oder schneit, er will nicht hier sein. Heute hat er nicht mal sein Leckerli von mir genommen...
Ok, ich weiß, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und sich ein neues Zu Hause suchen, wenn es im alten Streß gibt. Dennoch hängen wir sehr an dem Kater - ihn wirklich abzugeben, würde uns sehr schwer fallen - es wäre wirklich nur die allerletzte Möglichkeit, wenn es gar nicht mehr anders geht. Wir haben beide als Baby-Katzen bekommen und früher ist er uns nicht von der Seite gewichen!
Natürlich kann ich ihn nicht dazu zwingen hierzubleiben (Katzen und zwingen ist ja schon ein Widerspruch in sich!), schon gar nicht wenn er sich nicht mehr wohlfühlt. Das wäre dann wohl eher Quälerei.
Auf der anderen Seite überlegen wir natürlich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, ihm das Leben hier wieder schmackhaft zu machen. Immerhin hat er das Baby ja am Anfang gut akzeptiert - und das, obwohl wir uns am Anfang noch viel intensiver um das Baby kümmern mussten. Jetzt ist weitestgehend Ruhe eingekehrt, viel ist zur Routine geworden, und ich könnte dem Kater viel mehr Aufmerksamkeit schenken als noch vor drei Monaten. Da verwirrt es mich etwas, dass er JETZT abhaut und gestresst ist, wo es doch jetzt viel ruhiger ist als noch am Anfang...:?
Kann mir jemand einen Ratschlag geben? Da wäre ich sehr dankbar...
