Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten

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Z

Zachi

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Einen wunderschönen guten Abend,

Also Ich bin 18 Jahre lebe nichtmehr zu Hause wohne direkt über meiner Arbeit. daher ist es kein Problem in der Frühstückspause und Mittagspause nach Hause zu gehen und mit dem Hund Gassi zu gehen( Arbeitszeit: 7,30-9,00 / 9,15-12,00 / 12,30-16,15 + [Überstunden nie mehr als 2 pro Tag]die pausen würden sich mitsicherheit auch noch verschieben lassen^^). Erfahrungen wurden mit einen Manchaster Terrier gesammelt. Ich wollte mit ihm Agility betreiben da meine Ma damals aber was dagegen hatte durfte ich nichtmehr.

Daher wollte ich mich bei euch mal erkundigen was ihr davon haltet da ich mir einen kleinen (Welpen) Dobi zulegen möchte und benfalls Agility mit ihm betreiben wollte . Meine Eltern würden sich wenn ich mal im urlaub usw. bin um ihn kümmern. Also auch da wäre vorgesorgt.
Die erste woche wollte ich mir Urlaub nehmen um dann für meinen kleinen Racker richtig dazusein vill. werden aus der 1nen Woche auch 2 oder gar 3.
Nun würde ich gerne eure Meinung zu meinem Vorhaben hören .

Da ich schonmal drübergerechnet habe würde es mit dem geld alles hinhauen also Futter,Tierartzt,Hundeplatz,Hundesteuer,Haftpflichtversicherung usw.

Für weitere Fragen gerne offen^^

M.f.G.
Zachi
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten

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  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #2
Hallo und herzlich Willkommen.

Ich finde es gut das du dir vorher viele Gedanken machst und dich informierst! :023:

Wie groß ist denn deine Wohnung? In welchen Stock wohnst du?
Versteh ich das richtig, also hast du dich hauptsächlich um den Manchester Terrier gekümmert? Manche wachsen mit Hunden auf und haben trotzdem kaum Erfahrung, da sie sich nie um die Hunde gekümmert haben. Du weißt sicher das Dobis erfahrene Hände brauchen. ;) Ich weiß nicht wie das bei dir aussieht.

Ich finde es auch gut das du dich mit ihm beschäftigen willst. Dobis sind sehr intelligent und müssen auch geistig ausgelastet werden. Ich finde jedoch die Zeit die er alleine sein soll etwas zu lang.
Vielleicht kennst du jemanden, der in der Zeit mit ihm mal spazieren geht oder so?

LG fini
 
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  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #3
Morgen,
Meine Wohnung ist 92qm groß sie liegt direkt über der Firmenhalle sprich erster Stock keine minute nach Hause. daher wär der Hund nie länger als 3-4 Stunden alleine.
Ja ich habe mich um den Manchaster Terrier gekümmert und auch angefangen Agility mit ihm zu betreiben da meine Ma damals aber dann wasdagegen hatte musste ich aufhören.

M.f.G.
Zachi
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #4
Wenn du einen Welpen bei dir aufnimmst währen 3 Wochen schon sinnvoll. Zur Rasse Dobermann kann ich auch nichts anderes sagen als Fini. Bist du dir sicher das du zu mindest am Anfang jede Pause dem Hund schenken kannst. Bis er wirklich Stubenrein ist wird das nötig sein, späte wird es reichen wenn du in der Mittagspause für ihn da bist.
Vor der Arbeit solltest du ihm schon eine halbe Stunde guten Auslauf geben, am Anfang halt der Entwicklung des Hunde endsprechend.
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #5
Hi,
mir ist bewusst das ich am anfang jede pause dem Hund schenken muss und auch will. Habe den anderen Racker ja auch schon erziehen können das ein dobermann was anderes ist als nen Manchaster Terrier ist mir klar auch wenn er nen Dickkopf ist^^

Zachi
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #6
Also, erst einmal muss ich Dich loben, dass Du in Deinem Alter schon so reif bist und Dir VORAB so viele Gedanken machst und zudem hier postest, um andere Meinungen einzuholen! Das finde ich klasse von Dir :clap:
Wären doch nur alle potentiellen Hundebesitzer so.... :cry:

Prinzipiell finde ich Deine Idee gut. Dafür spricht, dass
- Du bereits Hundeerfahrung hast
- Du direkt neben Deiner Wohnung arbeitest
- Du auch Lust hast, mit dem Hund zu arbeiten - bei einem Dobi sehr wichtig (!!!)

Die Entscheidung kann und will Dir keiner abnehmen.
Bedenke aber bitte noch folgendes:

- Bei der Anschaffung (gerade eines Welpen) solltest Du Dir mindestens 3 Wochen Urlaub nehmen, ich tendiere sogar eher zu 4 oder zwischendurch Halbtagsarbeit! Bedenke: Du holst einen Welpen aus seiner "Familie". Da kann man ihn nicht schon nach kurzer Zeit letztlich 9 Stunden alleine lassen, auch wenn Du zwischendurch da bist. Die Zeit ist zulange! Er hat seine Familie verloren, kommt zu jemand ganz Fremden in eine ganz fremde Umgebung zu ganz fremden Gerüchen - SCHOCK! Er wird sich notgedrungen schnell an Dir orientieren und Dich als Bezugsperson nehmen, aber er braucht dann auch jemanden um sich herum.
Versuch, ob Du das anders regeln kannst, z.B. 2 Wochen Urlaub und dann 4 Wochen halbtags. Ausserdem solltest Du Deine Arbeitszeiten auch überdenken: Du bist zwar sofort bei ihm, aber bist faktisch von 7.30 bis mindestens 16.15 Uhr außer Haus, Du kommst also nur zum kurzen Rauslassen des Hundes zwecks Lösen, der Hund hat aber 9 Stunden lang keine Bezugsperson, ist ganz alleine (Beim Lösen wird er sich aufs Schnuppern und Pipi machen konzentrieren, nicht aber auf Dich; Du bist quasi nur der "Türöffner" für ihn). Kannst Du ihn evtl. stundenweise mit in die Firma nehmen? Weiß ja nicht, wo Du arbeitest.

- Der Jahresurlaub geht quasi auf die Anschaffung des Hundes drauf; ich meine das "zeitlich" gesehen. Du wirst also danach kaum noch Urlaub in dem Jahr haben.

- Nach dem 9-stündigen "Warten" hat der Hund POWER! Egal wie hart, doof, blöd oder anstrengend und nervig Dein Arbeitstag war, egal wie erkältet oder kaputt Du bist, egal wer heut noch Geburtstag hat, egal wie hungrig Du bist oder wie dringend Du einkaufen musst, egal wie es stürmt oder schneit - der Hund will JETZT richtig raus! Gassi gehen! :p An sich solltest Du auch 2 Stunden einplanen. D.h. dass Du effektiv frühestens (ohne Überstunden gerechnet!) um 18.30 Uhr richtig zuhause ankommst und erst dann Zeit für DIch hast (äääähm, nicht das Putzen vergessen, ein Hund macht seeehr viel Dreck :D ). Um spätestens 6 Uhr klingelt aber schon der Wecker. Wenn der Hund den ganzen Tag alleine zuhause bleiben muss, dann sollte er morgens auch ca. 45-60 Minuten Auslauf haben - auch bei nasskaltem Regen, auch im kalten, tiefsten Winter *bibber* und auch wenn er schon 3 Jahre alt ist...

- Ein Hund kostet Geld, nicht nur die regelmäßig anfallenden Kosten, sondern es müssen auch ausreichende Rücklagen für Tierarzt, Hundeschule, u.ä. da sein. Ich persönlich habe z.B. kein Verständnis für Menschen, die sich ein Tier zulegen (was letztendlich nichts anderes als "Luxus" ist), aber beim Tierarzt nach einer OP oder teils schon nach simplen Behandlungen nach Ratenzahlung fragen! Ich kann das nur verstehen, wenn die Leute aus einer Not heraus das Tier genommen haben, z.B. um es zu retten, nach Todesfall, o.ä. und damit letztlich selbstlos reagierten, aber ansonsten nicht! Obwohl es natürlich besser ist, dass sie auf Pump zum TA gehen, statt das Tier leiden zu lassen, klar!

- Du musst den Hund, gerade wenn es ein Dobi ist, gut erziehen. Es ist ein großer Hund, der lauffreudig ist und konsequente, aber liebevolle Erziehung und viel Beschäftigung benötigt. Bedenke auch, dass gerade die gute Erziehung wichtig ist, weil viele Menschen Angst vor Dobis haben: Erstens sind Dobis große und dunkle Hunde, zweitens sind sie "böse"; Du wirst Dir einiges wegen Thema "Kampfhund" anhören müssen. Umso unerzogener der Hund, desto mehr harte und gemeine Sprüche wird es geben. Das klingt fies, es ist aber - LEIDER!!! - bittere Realität :( Gerade die großen Hunde, und dann noch groß und dunkel oder gar aus den Medien als "böse Rasse" bekannt - und Du hast als Besi schlechte Karten, vor allem wenn der Hund unerzogen ist. Ich spreche aus Erfahrung: Ich habe einen sehr lieben, top erzogenen und 1a sozialisierten Hund, aber er ist eben groß und schwarz...:twisted:

- Ein Hund wird 10-15 Jahre alt. Du legst Dich also für diese Zeit auf den Hund fest und übernimmst die Verantwortung für ein Tier. Klar gibt es Tierheime, wo man den Hund abgeben kann, wenn man nicht mehr will oder kann, und viele halten sich diese Option offen, und es ist natüüüürlich der leichteste Weg... Aber will man das? Du wirst also, egal was kommt, den Hund an den Hacken haben und ihn einbinden müssen, denn er ist von Dir abhängig.

Ich denke, wenn Du Dir die o.g. Sachen soweit überlegt hast und immer noch überzeugt bist, dass Du einen Hund haben willst, trotz aller o.g. Eventualitäten, dann klär das mit Deinen Job (Punkt 1), und der Hund ist Deiner ;)

Du hast es als alleinstehende Person (seh ich das richtig?) schwerer, da Du alleine die Verantwortung hast und Du immer Gassi gehen musst. Vielleicht kannst Du es Dir leichter machen, wenn Du einen ausgewachsenen Hund nimmst, vielleicht aber auch nicht... Die Entscheidung liegt bei Dir! Aber zieh es evtl. in Erwägung.

Wünsche Dir alles Gute!! :D
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #7
Hallöle,
Danke für das Lob!!!
Mit dem urlaub ist das kein Problem da ich noch ca 3wochen Resturlaub habe das mit in die Firma nehmen wird schon eher ein problem da ich in einer Fräserei arbeite da es dort sehr laut ist ich eigendlich nur im Stress bin also kaum zeit für den den Kleinen habe.

Das der Urlaub für den Hund drauf geht ist mir bewusst später wird der Urlaub dann eh nurnoch mit Hund geplant finde ich auch gut so hat man wenigstens noch ne sinnvolle Beschäftigung.

Mit dem rausgehen bin ich eh schon gewohnt daher auch kein Problem das mit dem Tierartztkostenhabe ich oben schonmal erwähnt (reserve würde auch schon beiseite liegen zurnot müssten halt meine Aktien dran glauben Egal nun wiedr zum Thema auch wenn sich einige fragen aktien mit 18 92 qm Wohnung für sich alleine)

Mit den Wort "Kampfhund" wurde ich schon öfter mal konfrontiert da mein kleiner Manchaster (Sparky) auch so ähnlich aussieht die nen Dobi nur in kleinformat.Da haben viele schon gedacht es wär nen Dobiwelpe.

Die Zeit ist halt nicht planbar was nicht heißt das ich meinen Hund jemals abgeben würde das würde mir nie in den Sinn kommen egal wie dreckig es mir geht zumindest nicht ins Tierheim.Daher bin ich mir imbegriff das ich den hund einplanen muss ich auch nicht weggehen kann zumindest nicht lange und sooft hängt halt auch daran das ich alleinstehen bin und die alleinige verantwortung habe da er ja von mir abhänig ist.

Die idee mit dem älteren Hund ist mir auch schon gekommen da man aber nie weiß was vorher mit ihm geschehen ist habe ich da so meine bedenken klar kriegt man "jeden" Hund wieder hin vorallem wenn er seine Bezugsperson hat die sich gut um ihn kümmert für ihn da ist und liebevoll zeigt wo es hingeht.Darüber habe ich mir also auch schonmal Gedanken gemacht und auch in Tierheimen nachgeschau der einigste in der Umgebung den ich gefunden habe war der hier-->

SAMMY
Der Dobermann „Sammy“ ist erst im Februar diesen Jahres geboren und ein dementsprechend temperamentvoller, sportlicher Rüde. Sammy ist mit anderen Hunden verträglich, sehr verspielt und muss noch viel lernen. Die neuen Besitzer sollten eine Hundeschule mit ihm besuchen. Sammy ist ein lieber Kerl, der es auch kennt, zwei bis drei Stunden alleine zu bleiben. Zu kleinen Kindern sollte er nicht vermittelt werden, dazu ist er zu ungestüm.
Und hier noch ein kleines Bild von ihm-->


Dies hört sich zwar alles gut an daher wollte ich ihn mir auch mal anschauen mal einen Tag mit ihm verbringen und ihn mal nen bissel fordern^^

Doch geht der gedanke nicht weg was ist vorher mit ihm passier wie ist sein Siozialverhalten usw.

Und einem Welpen kann man sich zwar schon recht schnell "versauen" aber wenn man es richtig anstellt auch zu seinem Schützling machen. Wenn ein Hund nur einmal falsch erzogen ist "versaut ist" brauch mal halt noch länger um ihn wieder auf die richtige spur zu bringen oder irre ich mich da???

Und nun zum schluss noch eine Frage:
Geht es um die Tierhaltung in der Mietwohnung, so liegen teilweise völlig unterschiedliche Urteile vor. Offenbar spielt es eine Rolle, ob der fragliche Richter selbst Tierhalter ist oder nicht. Das Amtsgericht Köln hat nunmehr ein weiteres tierfreundliches Urteil gefällt und festgestellt, dass ein Wohnungsmieter grundsätzlich berechtigt ist, in der Wohnung einen Hund zu halten. Die Klausel im Mietvertrag "Tierhaltung bedarf grundsätzlich der Genehmigung des Vermieters" ist unwirksam. Hier ist das Gericht der Auffassung, dass die Tierhaltung als Inhalt normalen Wohnens angesehen werden muss und dass damit die Hundehaltung keinen vertragswidrigen Gebrauch der Wohnung beinhaltet. Denn das Bewohnen umfasst alles, was zur Benutzung der bewohnten Räume als existientiellem Lebensmittelpunkt gehört, also die gesamte Lebensführung des Mieters mit all ihren Ausgestaltungen und Bedürfnissen. Die üblichen Haustiere dürfen damit vom Mieter gehalten werden. Eine generelle Verbotsklausel, die alle Heimtiere von einer Genehmigung des Vermieters abhängig macht, ist unwirksam.


Amtsgericht Köln, Az.: 213 C 369/96

Ist dies nur glück oder jetzt ein Urteil was man erwarten kann bin darauf gestoßen als ich mich auch über dieses Thema erkundigt habe.Wie sicher ist so ein Urteil da ich frühere Urteile auch gelesen habe halt mal so mal so.

M.f.G.
Zachi & Sparky
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #8
Hallöle,
Danke für das Lob!!!
Doch geht der gedanke nicht weg was ist vorher mit ihm passier wie ist sein Siozialverhalten usw.

M.f.G.
Zachi & Sparky

Hallo Zachi
Du kannst dir ja den Hund mal anschauen, im TH sollte es aber möglich sein dir Auskunft darüber zu gegen, warum der Hund da gelandet ist. Wenn du deine Zweifel hast, das er der richtige für dich ist, dann suche lieber weiter.

Zum Thema Mietwohnung und Hund. Schau doch mal was da im Mietvertrag steht. Wenn da Hunde ausgeschlossen sind, dann rede doch mal mit deinem Vermieter, vielleicht läst sich da ja reden. Wenn du da gleich mit so Gerichtsurteilen kommst fällt dem eher der Kinnladen runter als das er zustimmt.
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #9
Also Hunde sind bei mir nicht ausgeschlossen war nur ne Frage von mir aus.Weils da so Unterschiede gibt be den Urteilen

Zachi
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #10
Hallo Zachi,

so wie Du das geschrieben hast, sprich in DEINEM Fall schon viel für einen Hund, Du machst Dir da ja auch viele Gedanken. Die einzigen Bedenken, die ich habe, sind dass der Hund eben so lange alleine ist (daher tendiere ich eher zu einem älteren Hund, also nicht Welpen) - und ich frage mich jetzt, wenn Du über einer Fräserei wohnst, ist es dann bei Tagesbetrieb da nicht auch laut? Man so dumm in den Raum gefragt...


Bei einem Welpen weisst Du auch nie, was Dich erwartet. Sammy wird den neuen Besitzer sehr fordern und viel Zeit in Anspruch nehmen: "temperamentvoller, sportlicher Rüde. Sammy ist [...] sehr verspielt und muss noch viel lernen. Die neuen Besitzer sollten eine Hundeschule mit ihm besuchen, [...] ungestüm." Aber es ist doch, was Du willst, nur dass er wohl schon stubenrein ist? Kommt Dir also gelegen...

So viele Hunde im Tierheim warten und hoffen auf einen Besitzer, ein neues tolles Zuhause. DU hast die Erfahrung, DU hast das Wissen, DU bist gewillt und willst fordern und gefordert werden - DU wärst also in der Lage, einem "gebrauchten" Hund eine zweite Chance zu geben, auch wenn er evtl. paar Macken hat. Aber: Beim Tierheimhund weisst Du die Macken in der Regel sofort (werden Dir erzählt) und kannst entscheiden, ob Du Dir das zutraust. Bei einem Welpen hingegen weißt Du eben nicht, was auf Dich zukommt. Wie schön die Zeit mit meinem Hund als Welpen war, so war sie auch sehr nervenaufreibend und anstrengend - mein Hund hat ALLES ausprobiert, ich hatte also quasi alle Macken vereint in einem kleinen, süß und unschuldig dreinguckenden Wollknäuel... 8)

So wie Du es schilderst, seh ich Sammy als einen potentiellen Hund für Dich, auch wenn er nicht einfach wird, aber in richtigen Händen ist jeder Hund ein Traumhund. Schau ihn Dir an :D
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #11
Hallo,
wir haben einen Dobermann, der nächste Woche 3 Jahre alt wird. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, hatte selbst auch schon Hunde und bin 38 Jahre alt. Mein Lebensgefährte und ich haben uns vorher erkundigt, mit vielen gesprochen und uns Dobis angesehen. Und dennoch waren wir überrascht, was da wirklich auf uns zukam.
Es reicht nicht aus, Erfahrung mit einem Terrier zu haben- ein Dobermann ist was völlig anderes. Man braucht eine strenge und konsequente Erziehung.
Im Urlaub würden sich Deine Eltern drum kümmern? Stelle ich in Frage. Meine Mutti ist ein Hundenarr, aber meinen Dobi kann ich ihr nicht geben. Der ist einfach zu wild, zu tolpatischig für sie. Und sie kann einfach nicht so streng und konsequent sein, wie sie müßte. Wenn mein Dobi mal richtig an der Leine zieht, liegt meine Mutti auf der Nase. Das kann ich keinem von beiden antun. Und wie ist das bei Deinen Eltern?

Auch gibt es sehr viele Mitbürger, die Vorurteile geben Dobis haben. Man wird beschimpft, der Hund wird als Kampfhund hingestellt etc. Ich habe damit wenig Probleme, meine Mutti schon.

Alles was Du schreibst hört sich toll an - aber nicht für einen Dobermann. Warum holst Du Dir nicht irgend eine andere Rasse oder einen Mischling aus dem Tierheim oder so.

Agiliti mit einem Dobermann??!?! MMhhh, ich weiß nicht. Lernfähig sind Dobis, aber auch sehr nervös, hibbelig und erwachsen werden sie erst mit 4 Jahren. Für Agiliti gibt es Rasse, die wirklich besser geeignet sind.

Überlege es Dir gut.

Viele Grüße
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #12
wenn ich ehrlich bin würde ich dir von einem Dobi abraten...

zum einen sind dobis nicht für agility geignet! Es sind zwar Hunde die bewegnung brauchen aber von Agiltity würde ich dringend abraten, ich denke das fahrradfahren und spazieren gehen eher geeignet ist, da viel dobis schon überzüchtet sind und zu HD und wirbelsäulenverknöcherung neigen.

Ich denke auch das man sich als ertsen Hund (auch wenn du vorher nen kleinen hund mit deinen Eltern hattest) nen dobi anlegen sollte.
dobis sind sehr sensible, z.t. auch unsichere und ängstliche hunde und brauchen ein Herrchen / Frauchen mit "Führungsqualitäten", sprich man sollte seinem hund sehr viel sicherheit bieten können.

gerade für einen dobi welpen hättest du zu wenig zeit wegen der oben genannten günde. tut es nicht auch ein labby oder so? ein hund der von sich aus robust und selbstsicher ist?
Vor allem bei den so genannten "gefährlichen" hunden hat man als halter sehr viel Verantwortung wie man seinen Hund in der öffentlichkeit präsentiert um den schlechten ruf nicht zu bestätigen.
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #13
Hallo,
das Thema ist zwar nicht so alt, aber bitte auch auf das Datum achten.

dobis sind sehr sensible, z.t. auch unsichere und ängstliche hunde und brauchen ein Herrchen / Frauchen mit "Führungsqualitäten", sprich man sollte seinem hund sehr viel sicherheit bieten können.

Bitte hier nicht verallgemeinern. Unsicherheit und Angst sind sicherlich keine typischen Rasseeigenschaften eines Dobermanns, sondern eher durch unseriöse Züchter hervorgerufene Verhaltensweisen (z.B. durch mangelnde Sozialisierung). Ein Hund von einem guten, seriösen Züchter ist weder unsicher noch ängstlich! Leider ist es wirklich so das Dobis sehr überzüchtet sind und es von dieser Rasse viele "Vermehrer" gibt, gerade deshalb ist da die Wahl eines guten Züchters umso wichtiger. HD und andere Krankheiten (vorallem Herzkrankheiten) sollten da nicht vorkommen.



LG fini
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #14
Erst einmal:
Ich muss mich Fini anschließen, ihr verallgemeinert zuviel.

JEDER einzelne Hund ist ein Individuum! Man kann anhand der Rassen etwas auf den Charakter schließen, aber eben nur etwas. Den Großteil macht: der "Kindergarten" (bei den Züchtern), das spätere Umfeld, der Einfluß der Besitzer, die Erziehung, der Umgang, der Tagesablauf, und und und...

Egal welche Rasse, so kann man im Grunde jede Rasse zu einem "guten", genügsamen Hund machen!

Was den Hinweis angeht, ob es nicht ein "Labby" sein könnte: Ich kenne ruuuuhige Labradore, aber auch sehr flippige! Noch extremer wird der Unterschied bei Golden Retrievern.
Aber auch hier gilt: Der Hund kann immer nur so gut sein, wie sein Besitzer! In der richtigen Hand wird jeder Hund zu einem "Traumhund"! Leider mangelt es in Deutschland meistens an den richtigen "Händen"... :(

Meine Mutti ist ein Hundenarr, aber meinen Dobi kann ich ihr nicht geben. [...] Wenn mein Dobi mal richtig an der Leine zieht, liegt meine Mutti auf der Nase.
Wenn er schon 3 Jahre alt ist, frag ich mich ehrlich gesagt, wo da die Erziehung geblieben ist... Sorry, aber an der Leine ziehen ist eine reine Erziehungssache! Wenn ein Hund dieser Größe mit sogar noch einem Jahr meint, sich in die Leine schmeißen zu müssen, muss sich diesen Schuh einzig und allein der Besitzer anziehen! Und Deiner ist sogar schon 3 Jahre alt!

Auch gibt es sehr viele Mitbürger, die Vorurteile geben Dobis haben. Man wird beschimpft, der Hund wird als Kampfhund hingestellt etc. Ich habe damit wenig Probleme, meine Mutti schon.
Ich habe dieses Thema bereits weiter oben angesprochen, hast Du evtl. übersehen?! Zachi antwortete darauf auch bereits, kurz gesagt: dass es ihr keine Probleme macht.

Alles was Du schreibst hört sich toll an - aber nicht für einen Dobermann. Warum holst Du Dir nicht irgend eine andere Rasse oder einen Mischling aus dem Tierheim oder so.
Was spricht denn dagegen, wenn sie ihn nimmt? Wie viele Menschen holen sich Hunde, mit denen sie total überfordert sind, und die dann im Tierheim landen? Ist es nur, weil sie "erst" 18 Jahre alt ist?

Aber: Zachi hat bereits Hundeerfahrung, sie ist gewillt, sie macht sich VORHER schon einen Kopf, sie ist hier im Forum aktiv und kann sich bei Problemen sofort an uns Mitglieder wenden - natürlich wird es eine Herausforderung! Aber wenn man gewillt ist, einen erzogenen Hund zu haben, ist jeder einzelne Hund aus JEDER einzelnen Rasse eine Herausforderung - denn letztendlich ist der Charakter des Hundes das entscheidende, und da spielt die Rasse nur eine kleine Rolle.

Agiliti mit einem Dobermann??!?! MMhhh, ich weiß nicht. Lernfähig sind Dobis, aber auch sehr nervös, hibbelig und erwachsen werden sie erst mit 4 Jahren. Für Agiliti gibt es Rasse, die wirklich besser geeignet sind.
Auch das hängt von dem Hund selbst ab... Man kann nicht den Hund für alle möglichen erwarteten oder unerwarteten Zwecke haben! Und nicht jeder Dobi ist gleich mit 4 Jahren "erwachsen" - der eine wird es mit 2 schon sein, der andere nichtmal mit 6! Und wie genau definierst Du "erwachsen" bei einem Hund? Wenn er ruhiger wird? Ein Goldie z.B. wird auch oftmals erst mit 8 oder 10 Jahren ruhig...

Und gerade wenn ein Hund hibbelig und nervös ist, eignet er sich doch hervorragend für Agility (wenn das Herrchen/Frauchen auch sportlich genug ist....), um sich dort vernünftig auszupowern. Das ist doch ideal! Was spricht dagegen?
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #15
Hallo,

ich kann mich Karo nur anschließen. Ich finde auch, dass nichts gegen einen Dobermann spricht.

Übrigens Karo, *räsuper* Zachi ist einer der wenigen männlichen User hier im Forum ;)

LG
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #16
Übrigens Karo, *räsuper* Zachi ist einer der wenigen männlichen User hier im Forum
LG
Uuuuuuuuups!!!!! Ein Mann?? Gibts hier sowas?!
:uups: :uups: :uups: :uups: :uups: :uups: :uups: :uups: :uups:

*kleinlaut*: 'Tschuldigung Zachi.... :uups:
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #17
Grööööööööööööööhll :D:D:D

Ich glaub er wirds dir verzeihen *totlach* :D
 
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #18
okeee:D vielleicht sollte ich es umformulieren....
in unserem verein sind sehr viele dobis und keiner ist für agility geeignet:lol:
und die dobi besitzer die ich kenne sagen alle das dobis sensibelchen sind...
klar ist das nur eine ungefähre einschätzung, aber wenn man sich mal überlegt wofür dobis gezüchtet worden sind schließt das schon etwas auf den charakter oder die rasseeigenschaften...
man kann ja auch nicht sagen das dt. Kurzhaar nicht allgemein einen großen Jagdtrieb haben... ist ihnen ja angezüchtet und wird von den Züchtern "eingeimpft" ich schätze mal das es bei dobis auch so ist.
die leute die sich solch einen hund anschaffen haben ja meist schon eine vorstellung wie ihr hund sein soll und danach richtet sich auch die aufzucht beim züchter...
und wegen dem labby... klar gibt es ruhige und lebendige, aber ich kenne kaum einen der nicht die typische selbstsicherheit hat:lol:
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(Neuer Post des gleichen Users unten angefügt)
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Auch das hängt von dem Hund selbst ab... Man kann nicht den Hund für alle möglichen erwarteten oder unerwarteten Zwecke haben! Und nicht jeder Dobi ist gleich mit 4 Jahren "erwachsen" - der eine wird es mit 2 schon sein, der andere nichtmal mit 6! Und wie genau definierst Du "erwachsen" bei einem Hund? Wenn er ruhiger wird? Ein Goldie z.B. wird auch oftmals erst mit 8 oder 10 Jahren ruhig...


ich glaube hier ist nicht nur die geistige sondern auch die körperliche entwicklung gemeint.
ich weiss nicht genau wie es da bei dobis aussieht aber es gibt bestimmtre rassen deren knochenbau erst sehr spät soweit ausgebildet ist das man mit dem tier sport betreiben kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Dobermann Ja oder Nein was ist zu Beachten Beitrag #19
Erst mal an Karo.
ich werde es auch umformulieren, denn Du hast es völlig falsch verstanden!

1. Mein Dobi ist erzogen und folgt mir sowie meinem Partner auf Wort. Nur ein Dobi ist ein Hund, der dominant sein kann. Man muß klarstellen, daß man selbst der Chef ist und nicht er! Und dies muß jeder Mensch klarstellen. Also wenn er mich als Chef ansieht, sieht er aber meine Mutti nicht als Chef an. Sie muß das selbst klarstellen. Ein Dobi braucht eine sehr konsequente Hand. Tja, meine Mutti ist nicht so konsequent, weil sie das nicht gewöhnt ist. Alle ihre Hunde waren halt anders - einfacher in dieser Beziehung.
Verallgemeinerung oder nicht - es ist nun mal ein Unterschied, ob ein Rehpinscher an der Leine zieht oder ein Dobermann?!?!? Mein Mutter halt einen Dobermann nicht, wenn dieser richtig zieht. Da liegt meine Mutti schnell auf der Nase. Und was macht sie, wenn er frei läuft und einfach einer Katze hinterher rennt? Wenn ich mit im laufe und er sieht eine Katze, dann sage ich einmal ein hartes "Nein" und fertig. Nur meine Mutti sagt halt ganz lieblich "Oh ne Katze, laß sie doch bitte in Ruhe". Tja und ruck zuck rennt er der Katze hinterher.
Und das meine ich. Ein Dobermann ist nun mal anders.

2. Vorurteile - ob die einem was ausmachen oder nicht, weiß man erst, wenn man damit konfrontiert wird. Mir ist es im Grunde auch schnuppe. Vor einem Jahr haben wir dann nach einer Wohnung oder Haus gesucht. Es ist ja schon ein Problem, wenn man überhaupt einen Hund hat, weil die meisten Vermieter gleich Angst um ihre Wohnung bekommen. Aber bei einem Dobi kann man es ganz vergessen eine Wohnung zu bekommen. Tja und urplötzlich sind einem die Vorurteile nicht mehr egal.
Oder ein anderes Beispiel. Wenn z. B. ein kleiner süßer Pudel Pudel jemanden anknurrt ist das lange nicht so schlimm als wenn ein Dobi nur kurz bellt. Ein Dobi (sowie auch noch ein paar andere Rassen) muß immer besser erzogen sein als all die nett aussehenden Hunde. Wenn ein Dobi nur jemanden anbellt, heißt es gleich - oh ein Kampfhund.
Ich habe es erlebt. Bin nachts spazieren gegangen, kam ein großer Mann aus dem Dunklen raus, mein Hund bellte ihn an - klar er wollte mich beschützen. War auch gut so. Was macht der Typ, ruft sofort die Polizei und macht eine Anzeige gegen mich, weil ich einen gefährlichen Kampfhund hätte. Als die Polizei kam, lachten die nur und nahmen die Anzeige nicht an, weil es keinen Grund gab. Nur ich mußte trotzdem warten bis die kamen.

Und jetzt noch zur Verallgemeinerung und Agility:
Klar, jeder Hund hat eine Persönlichkeit und keiner ist vergleichbar. Aber dennoch gibt es einfach gewisse Dinge, die kann man verallgemeinern. Das ist nun mal so. Klar gibt es auch immer Hunde, die mal nicht die Regel sind. Aber es ist nun mal wie es ist. Ein Dobermann braucht eine harte konsequente Erziehung und er ist einfach nichts für Agility! Mag sein, daß ein Dobi unter 1000 dafür geeignet ist - aber in der Regel nicht.

Und eins hast Du Karo900 völlig mißverstanden. Ich habe in keiner Silbe irgendwas gegen das Alter gesagt. Ich gebe Dir völlig Recht, daß das Alter keine Rolle spielt. Aber das Kommentar, daß sich viele Menschen Hunde holen, die dann im Tierheim landen finde ich hier nicht angebracht. Genau weil dies so ist, sollte man sich das ganz genau überlegen, ob es ein Dobi sein muß. Es sitzen extrem viel Dobis in den Tierheimen - siehe . Warum sind die im Tierheim, lese es mal durch. Viele weil die Besitzer mit einem Dobermann nicht zu Recht kamen. Und was ist das schlimmste? Viele holen sich einen süßen Mischling aus dem Tierheim, vielleicht auch noch einen Schäferhund - aber ein Dobermann hat wenig Chancen aus dem Tierheim geholt zu werden. Und deswegen kämpfe ich um jeden Dobermann.

Und nun noch kurz zur eigentlichen Hauptperson - Zachi:
Wie wäre es, wenn Du mal in ein Tierheim gehst und Dir einen Dobi zum spazieren gehen ausleihst? Oder gehe auf einen Hundeplatz wo auch Dobermänner sind. Ich will einfach, daß Dir klar und bewußt wird, daß ein Dobermann kein einfacher Hund ist. Man hat sehr viel Arbeit - aber dann ist es ein klasse Hund. Aber bitte informiere Dich nicht nur hier im Forum, sondern auch persönlich und auch bei Leuten, die einen Dobermann haben, denn nur die wissen von was sie reden. Sorry, aber es ist so.

Viele Grüße an alle

Was für einen Hund hast Du denn Karo900 und wie viel Dobermänner kennst Du? Soll kein sticheln sein, es interessiert mich.
 
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