5-Minuten-Regel

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  • 5-Minuten-Regel Beitrag #1
vani*

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Hallo ihr Lieben!

Ich habe eigentlich eine ganz einfach Frage:
Man sagt ja, dass ein Welpe/junger Hund pro Lebensmonat 5 Minuten Ausgang haben sollte (Ausgang im Sinne von an der Leine gehen und nicht frei herumtollen)
Meine Frage ist jetzt wie lange gilt diese Regel?
Bis der Hund ausgewachsen ist?
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #2
Im Großen und Ganzen habe ich mich 1 Jahr daran gehalten.

Es gab zwar immer mal Ausnahmen, die waren aber selten.
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #3
Stopp mal kurz: Fünf Minuten pro Lebensmonat sollten als Faustregel pro Gassigang gelten. Nicht dass das hier jemand falsch versteht und beispielsweise einen acht Wochen alten Welpen am Tag nur für 10 Minuten vor die Tür lässt.
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #4
ich habe mich nicht daran gehalten, sehe um ehrlich zu sein, auch irgendwie keinen grund darin...

wir waren mit collin immer so draußen, wie er musste und wie er lustig war. er war als welpe nicht der große läufer, meist haben wir ihn auf die wiese getragen und da ist er rumgekugelt. wenn er laufen wollte, lief er.

bei meiner freundin, die einen jack russell hat, war das noch anders, weil der kleine als welpe schon viel agiler war wie mein knödel. der ist schon mal einem ball hinterhergelaufen, anstatt erst vorsichtig freundschaft mit den gänseblümchen zu schließen.

daher weiß ich nicht so richtig, was diese regel überhaupt soll. ich kenne gar keinen welpen, den man zu gewaltmärschen zwingen kann. wenn man ein bißchen auf sein tier achtet und auch berücksichtigt, dass es sich z.b. um eine hd-anfällige rasse etc. handelt, kann doch nichts schiefgehen.
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #5
Ich habe mich im großen und ganzen auch ca. 1 Jahr dran gehalten. Je nach Wetter und Temperatur hat das aber immer Abweichungen gegeben.

Lg
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #6
Immer strikt dran gehalte haben wir uns auch nicht, aber ich hatte es immer im Hinterkopf
Sie ist nut 8 Monate alt und dürfte dann, laut "Regel", 40 Minuten raus..
Wenn wir allerdings unterwegs noch jemanden treffen dann wird aus den 40 Minuten auch schonmal eine Stunde.
Und HD anfällig ist die Rasse ja auch nicht :)

@Dogma: Danke für deinen Kommentar :) Das ist natürlich vollkommen richtig. Hatte mich da wohl etwas blöd ausgedrückt.
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #7
Also ich versuche mich bei Face im Großen und Ganzen daran halten, aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen :uups:

Gerade wenn wir mit den Hunden irgendwohin fahren, lässt sich nicht immer daran halten ein gewisses Gewicht hat sie nun auch ... also fällt das Tragen auch weg ... dafür machen wir da dann einfach längere Pausen, bleiben mal stehen etc pp
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #8
Es ist doch auch noch ein Unterschied, ob ich den Hund an der Leine führe oder er frei herum laufen darf oder?
Ich meine mal gehört zu haben, dass, wenn der Hund frei läuft, er seine Gelenke nicht so einseitig und monoton belastet, wie an der Leine, weil er mal stoppt,springt,läuft,trabt usw.
Ist das richtig?
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #9
...

Bei Pepsi wusste ich leider noch nichts von so einer 5-Minuten-Regel, so dass die Kleine mit 11 Wochen schon 2-Stunden Spaziergänge fröhlich mitgelaufen ist.

Ihrer Gesundheit hat das zum Glück nicht geschadet - allerdings verlangte sie dann auch später noch mehr Beschäftigung und war als adulter Hund nach 5 Stunden-Spaziergängen noch lange nicht ansatzweise k.o.
Selbst jetzt im Alter braucht sie noch sehr viel körperliche und geistige Beschäftigung, weil sie ansonsten unglücklich wird.

Bei Tacka hatte ich mich weitestgehend an die Regel gehalten. Allerdings kam sie ja erst mit 5 Monaten zu mir und wenn wir dann mit 8 Monaten mal mehrere Stunden, inkl. Pausen machten habe ich da kein Drama drum gemacht. ;)

--
Ansonsten ist die 5-Minuten-Regel doch in erster Linie dazu da den Hund körperlich und geistig nicht zu überfordern.

Je mehr man mit dem Welpen/Junghund macht, desto mehr verlangt er meistens auch als erwachsener Hund.
~§~
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #10
Huhu,
ich denke Dying hat das sehr schön auf den Punkt gebracht.Die 5 Min. Regel als Zeit der "Forderung" pro Gang / also mind.alle 2 Stunden zu sehen.

Ich hatte bisher immer Frühlingswelpen :)) und da es dann schon schön warm war waren wir von 24 Stunden mindestens 8 Stunden im Garten oder in der Natur....spielen,chillen, schnuppern,buddeln, bei Mama auf dem Schoß im pennen....Schmetterlinge und Blüten jagen, Sonne auf den "Pelz"....die Welt erkunden.
Wichtig ist nur schön Wasser,Futter und eine warme chill Decke bei zu haben.....

:pDa war noch die Sache mit dem Wolf...kann mir nicht vorstellen , daß die Wolfmama ihre Kiddis nach 5 Min in die Stube sperrt:))
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #11
Es geht weniger darum, den Hund danach direkt wieder ins Haus zu holen, sondern mehr um den Weg, den man sich innerhalb dieser Zeit vom vertrauten Zuhause entfernen kann. Hundewelpen entfernen sich von sich aus nur allmählich von dem Ort, den sie als ihr vertrautes "Zuhause" kennen. Sie gehen ja auch nicht gleich auf die Jagd mit den adulten Tieren und stromern dort stundenlang durch die Gegend. Ihr Aktionsradius erweitert sich langsam, sodass ewig lange Spaziergänge schon alleine aufgrund der völlig fremden Umgebung und der damit verbundenen Reizüberflutung nicht sinnvoll sind.

Natürlich ist es wichtig, einen Welpen auf die große, weite Welt vorzubereiten und an alle möglichen Alltagssituationen heranzuführen. Diese Regelung soll allerdings übereifrige Hundeeltern davor zu bewahren, den Hund mit allen fremden Dingen quasi im Schweinsgalopp zu konfrontieren und daneben womöglich noch ein mehrstündiges Animationsprogramm zu absolvieren. Dadurch erzieht man sich den Hund schnell zu einem völlig überforderten, hyperaktiven Flummi.
 
  • 5-Minuten-Regel Beitrag #12
Huhu,
da gebe ich dir auch Recht,Dogma.

Nur wie bei allem - finde ich meine Hunde und ich mÜssen/wollen ZUSAMMEN LEBEN.Das heißt wir passen uns gegenseitig an -wobei ich natürlich diejenige bin die verantwortungsvoll Rücksicht nimmt und (leider) auch auf Geld-jagt gehen muss - sprich arbeitet.
Da ich berufsbedingt eine Art Nomade bin ist bei uns die goldenen Regel:"Zu Hause" ist -wo mein Chef ist (also ich).
Das hat bei 3 Generationen Schäferhund auch immer geklappt. Egal in welcher Situation / Stadt / Land /Hotel oder Studio wir uns befinden -von Anfang an - Ich bin der Sicherheit gebende Mittelpunkt -alles andere wird Neugierig beäugt und für interessant oder langweilig befunden :)

Man kann eben nicht alle Regeln 100% auf jedes Leben drücken. Aber man sollte sich die Regeln anschauen, verinnerlichen und in seine jeweilige Situation einbauen -mit ein wenig gutem Menschen Verstand und Liebe -wird man so einen vierbeinigen, glücklichen und (wenn Nichts von Aussen dazwischen kommt) gesunden Freund haben.
 
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