Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse?

Diskutiere Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Foris... In den letzten Tagen habe ich mir mal so die Hundehalter auf meinen Spaziergaengen angesehen und da ich ja in England lebe sind...
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  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #1
snoopy-lover

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Hallo Foris...

In den letzten Tagen habe ich mir mal so die Hundehalter auf meinen Spaziergaengen angesehen und da ich ja in England lebe sind hier die "Rasse Stereotypen" etwas anders. ;)

Aber fast jeder von uns kennt das ja, gewisse (alle?) Hunderassen (und oft Mischlinge) werden ja gerne in schubladen geteckt, besonders die Sokas kennen das.
***Ironie an***: Also Staffis, Bulldogs, Molosser werden nur von tatowierten manlichen Glatzkoepfen gehalte und sind IMMER aggresiv zu Mensch und Tier.
ALLE Chihuahas werden nur von duerren Maedels in Handtaschen rumgetragen und koennen so auch gar nicht laufen.
JRT sind klaine gastige Ratten und bellen IMMER!
Menschen mit wenig selbstvertrauen halten Schaeferhunde weil die so imposant sind und einen RIESEN Beschuetzerinstinkt haben.
Goldis und Labbis sind die Familienhunde, sind immer freundlich und soooo einfach zu erziehen...
***Ironie aus***

Ihr duerft die Liste gerne weiterfuehren. :lol:

Aber, warum wenn wir ja nun wissen das das Stereotypen sind, warum finden wir gewisse Rassen so anziehend? Warum habt ihr euch fuer gerade diese Rasse entschlossen? Und was sind die Stereotypen, die damit oft einhergehen?


Ich freue mich auf eure Antworten.

Gruesse

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Ich fang dann auch mal an,

Also ich fand Beagles immer toll, wegen Snoopy. Mein erster Hund war dann auch ein Beagle ein Familienhund, der immer freundlich sein sollte. Na ja freundlich war er auch aber eben ein Gruppenhund und hasste alleine zu sein... und so ein Clown manchmal dachten wir wirklich er mahct Dinge nur um uns zum lachen zu bringen.

Na ja und jetzt...ich LIEBE Spaniels, habe einen Cocker Spaniel (und ganz neu einen eng.Springer). Als unsere Cocker adoptierte habe ich eigentlich einen aktiven Hund erwartet, aber Girly ist alles andere als typisch Cocker, aber ich liebe sie nur um so mehr.
Tja und Springer (in D nicht so verbreitet) mein Mann fand die immer suess und toll, hat mich bei jedem Springer gefragt welche Rasse das ist und die Antwort war immer die selbe. Unser erster Springer war wundervoll und typisch Springer, froehlich liebte Wasser aktiv, schlau und kuschelig.
und jetzt wuerde ich immer wieder einen Springer nehmen. Ich liebe sie einfach so einen tollen Charakter.

Gruesse
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #2
Hey,


diese Stereotpyen werden teilweise von der Gesellschaft (böse "kampfhunde" mit assis an der leine) aber auch von "Züchtern" geschürt und bestätigt. Ich mein, ein Goldi schaut niedlich aus (ansichtssache- mir gefallen sie nicht wirklich), haben unmengen an WTP, also wären sie theoretisch die perfekten Familienhunde.

Allzu oft bestätigen allerdings Hundehalter selber diese Vorurteile- ich sehe selten familien mit Kindern und einem AmStaff an der leine.
JR werden allzu selten ordentlich erzogen und ohne gute führung WERDEN sie zu fiesen kleinen monstern.
Chihuahuas---- das ist wohl ein vorurteil für das wir uns bei Paris Hilton bedanken können.... mein Chi hat 4 pfoten die er benutzen MUSS, und ne dürre klapperstange bin ich wirklich nicht (und auch nicht blond ^^)

Ich hab meine Mix-Hündin (Dackel, foxterrier, spitz und noch einiges) als welpe von 2 wochen gesehen und mich verliebt- da war es mir so was von egal was das für ein Mix ist. und für den Chi haben wir uns entschieden da es einer der wenigen hunde war von denen Cici nicht gleich genervt war...

Mein nächster Hund wird entweder ein Dobermann (ich liebe das aussehen, und der charakter ist sehr interessant) oder ein Shar Pei (aus guter zucht, also mit wenig falten. auch hier ist der Charakter sehr interessant und mir gefällt die optik)
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #3
Hallo Ivy-Marie,

Da hast du recht, das die Stereotypen oft unterstuetzt werden von Zuechtern, oder auch Vermehrern (aus monotaeren Gruenden) und den haltern selbst.

Hier werden die Staffis und Bulldoggen oefters von Familien gehalten, leider zu oft nicht besonders toll, aber die haben nicht ganz so einen schlechten ruf wie in D. Allerdings werden hier diese Rassen auch sehr gerne von genau den Stereotypen (und als Waffe benutzt) gehalten die gar keine hunde haben sollte.
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #4
Du, das trifft wohl in jedem Staat zu- idioten gibts überall...

allein vom Charakter her sind Staffs ja super Familienhunde (bessere als Goldies), aber das will niemand hören aufgrund der "presse-hetze" gegen diese rassen.
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #5
Warum ich mich für meinen Hund entschieden habe oder gewisse Rassevorlieben habe ist psychologisch bestimmt hoch interessant :mrgreen: Immer hin bevorzuge ich Hunderassen, die groß sind und von den meisten als gefährlich angesehen werden. Dennoch achte ich bei meinem Hund sehr darauf, dass er diesem Klischee nicht entspricht. Vielleicht wurde ich als Kind oft missverstanden und habe daher eine Vorliebe für solche Hunde, ich weiß es nicht genau^^ Aber das ist wie mit dem Auto: Mein Freund ist eher praktisch und will daher ein kleines und pflegeleichtes Auto, mit dem man in jede Parklücke kommt. Seine bevorzugten Hunderassen sind klein, können in jedes Lokal mit und brauchen kein rießiges Auto für den Transport. Ich steht auch die richtigen Ammi-kutschen (Hummer) und dementpsrechend auch auf andere Hunderassen. Das kann man bestimmt über Jahre untersuchen :D

Wieso diese Stereotypen allerdings gefördert werden, ist mir manchmal nicht ganz klar. Vielleicht liegt es daran, dass der Otto-normal-Käufer genau das will, eine Rasse, die von vorne herein als etwas bestimmtes festgelegt ist. Man will ja meistens wissen, was man sich anschafft, so auch bei den Hunden. Und viele Züchter leben vom Image ihrer Hunde, auch wenn deren Wesen diesem nicht unbedingt entsprechen muss. Es steckt wohl auch eine gewisse Absicht dahinter, ein Klischee zu erhalten. Und mal ehrlich: Wer war denn nachts in einer dunkeln Gasse nicht schon froh, dass sein Hund für andere gefährlich aussieht?

LG
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #6
also in bin de nürre blonde klapperstange mit chi :D
aber mein chi hat beine ;)
und ich steh auf pink und glitzer und der hund muss das auch tragen XD
optisch sind wir also schon..paris hilton :lol:
ABER mein hund darf sich dreckig machen,spielen rennen,kläffen,rumsauen ,toben und seine 4 beinchen ganz alleine nutzen ;)
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #7
Hihi @ hasenhoernchen.
Ich bekomm ja nächste Woche mein Chi dame. Aber ich bin nicht blond und dürr. Aber sie bekommt auch ein pinkes Halsband und ich hol ne pinke Tasche wo se reinkann. ich selber trage auch gerne pink und rosa aber in Maßen. :mrgreen:

ABER... denoch lass ich meinen Chi laufen,rennen usw.

ich find es grausig wenn die nur in der Tasche hocken
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #8
für was brauchst du die tasche denn?


ich denke aber irgendwie ist das auch halbwegs logisch..
ich rosa pink tussi steh nun mal auf ..klein und niedlich und glitzerig und mädchen haft..
während vllt der bullige tättowierte mensch eher auf bullige hunde steht ;)

ist ja irgendwo auch logisch oder nicht?:D

wobei ich selbst ja optisch toootal auf staff und so abfahre ;)
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #9
Ja..Ich auch. Ein Chi hat 4 Beine und die sollte er auch nutzen dürfen.

Ja, das Schubladendenken kenn ich auch.
Warum hab ich meinen Hund ?
Nun er ist ein Dackelmix. Ich liebe Dackel. Schon als Kind hatte ich einen Sitterhund- Einen Rauhaardackel.
Da wars passiert. Ich liebe diese Rasse.
Deshalb habe ich nun meinen Maxi.


Lg
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #10
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #11
brrrr.... bevor ich poco in babyblau oder rosa einkleide muss schon einiges passieren (da leg ich ihm lieber nen gürtel um zum gassi gehen). ist aber geschmackssache.

Poco trägt ein hellgrünes Doxlock-geschirr (ohne aufschrift).

Tragen tu ich ihn nur in der Innenstadt- da hab ich zu viel angst dass jemand drauflatscht... aber da auch nur aufm arm
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #12
naja entweder box oder anschnallen..die tasche nutzt ja garnix,der hund muss angeschnallt sein oder mit ner box oder transport korb gesichert.
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #13
Okay..alles klar. Dann weiß ich da auch Bescheid und guck gleich mal nach ner Box . Zum anschnallen... meinst du da so Hundeautogurte?
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #14
Ich hab Maxi auch in einer Box.
Da kommt er auch wunderbar "runter"

Kannst du die Tasche denn sichern ?

Lg
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #15
Hm ....bin mir nicht sicher. Das ist eben ne ganz normale Tasche wie man sie eben ausm Fressnapf und so kennt wo innen was ist wo man die leine drannmachen kann.Aber ich denke nicht das man da nen Anschnallgurt drum machen kann ohne das es rutscht
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #16
Dazu, welcher Typ Mensch welche Hunderasse bevorzugt, hat der VdH eine Statistik angefertigt. Ab Seite 17 unten gehts los. Ist ganz spannend. *find*



Ich habe mich schon immer für Terrier, Dackel und Co. interessiert. Zwischendurch habe ich in Teeniezeiten kurzzeitig mal Richtung Bearded Collie gefremdelt, es aber zum Glück nie in die Tat umgesetzt.
Ich mag keinen WtP. Und ich mag keine extrem am Halter orientierte Hunde. Sowas nervt mich schnell. Besonders diese unterwürfigen, speichelleckenden Blicke: "Was darf ich als nächstes tun." gehen für mich gar nicht.
Ich mag opportunistische Hunde, die auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und ihre eigenen Entscheidungen treffen können und auch wollen. Das fasziniert mich. Außerdem mag ich Raubeinigkeit. Buddeln und Mäusejagd gehört für mich auch seit Kindesbeinen zu einem Hund. Damals bin ich immer mit einer Freundin und den beiden Dackeln ihrer Oma spazieren gegangen und habe stundenlang am Feldrand gestanden und fasziniert zugeschaut, wie die Dackel Mäusebauden ausgegraben haben.

Mittlerweile bin ich mir auch ziemlich sicher, dass bei mir immer irgendein Erdhund oder Erdhundmischling wohnen wird. Eventuell könnte es auch mal allgemein ein Rattler werden. Alle anderen Hunde finde ich zum treffen und knuddeln ganz toll, aber nicht als meinen Hund bei mir zu Hause. :angel:
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #17
Hallo,
man sollte aber doch Tatsachen akzeptieren.
Nach Inkraftreten der Hunde Verordnung der Länder, landeten die meisten " auffälligen Rassen " in Tierheimen.
Ein Beweis dafür, das viele Halter, diese " Listenhunde " nur aus Prestigegründen hielten.
In der Tat gibt es Statistiken, die gewisse Hunde einer zielorientierten Haltergruppe zuzuordnen sind.
So wurden Rassen wie Staffs, Pitbulls und Bullis besonders gerne von Menschen mit kriminellen Hintergrund geführt.
Das beweisen auch die plötzlichen Abgaben an deutsche Tierheime nach Erlass der Verordnung.
Ich kann den " lustigen Hintergrund " deines Beitrages nicht ganz nach vollziehen, da viele Vorurteile nachvollziehbar zutreffend sind.
In soweit treffen Vorurteile aber voll aufs Auge.
Männer bevorzugen große Hunde, Frauen eher kleine.
Ausnahmen bestätigen die Regel.


MfG Hotte
 
  • Stereotyp Hund...aber warum gerade diese Rasse? Beitrag #18
...

Ich denke, dass die Stereotypen durch Erfahrungen mit einzelnen Rassen entstehen. Teilweise durch die Medien und durch die allgemeinen Rassebeschreibungen.

Negative Schlagzeilen und Erlebnisse brennen sich bei den Menschen natürlich tiefer ein als die guten Berichte.

Allein durch das Äußere wirken unsere Hunde ja schon sehr unterschiedlich. Und leider gehen auch viele Menschen bei der Rassenauswahl sehr direkt nach dem Äußeren des Tieres.
Jemand der einen schützenden Hund sucht, wird sich auch eher ein imposanteres Tier holen.
Sportliche Menschen, werden sich sportliche Hunde nehmen. Und so weiter...

Aber es gibt da natürlich auch wieder sehr viele große und kleine Ausnahmefälle und ein sportlicher Hund landet beim Couchpotato und verkümmert dort. ...nun ist die Frage, auis welchen Gründen hat sich der Mensch für diesen Hund entschieden? ...waren es optische Gründe oder mangelnde Informationen über die Auslastung oder noch ganz andere Gründe?

Damals bei Pepsi hatten wir keine großen Vorstellungen bei der 'Rassenwahl'.
Es sollte eine kleinere, gesunde Hündin sein. - Alles andere war dann leider Optik, sehr vage Information und was halt in der Umgebung 'angeboten' wurde.

Wir hatten anfangs dann so unsere Schwierigkeiten mit nem tierischen Jäger, der seinen eigenen Kopf hatte - aber letztlich war dieser Hund das beste, was mir passieren konnte.
Glück? Schicksal? Zufall?

Bei Tacka hatte ich dann schon etwas genauere Vorstellungen. Die Rasse war mir aber auch hier relativ egal und ich hab mich auf mein Bauchgefühl verlassen. Mir war wichtig, dass der Hund zu mir und zu Pepsi passt.

Nun hatte ich mich in den letzten Monaten aber auch immer wieder damit beschäftigt, was für ein Hund zu mir und meinem Leben passen könnte.
Ich schwanke sehr zwischen verschiedenen Terriern und kleinen Hütehunden, weil es beides sehr aktive Hunde sind, die sich als 24-Stunden-Begleiter eignen.
Doch im Grunde genommen sind grade Terrier und Hütehunde ja doch ganz verschiedene Welten, weshalb ich am Ende wohl doch wieder bei einem Mischling landen werde.

Rassehunde haben für mich immer so etwas 'perfektes' und 'vorraussehbares' ansich. Man weiß im Groben worauf man sich bei einem Rassehund einlässt. Ob nun Größe, Optik, Eigenschaften.
Das ist beim Mischling schwieriger.
Ich fühle mich auch nicht perfekt und hab oft das Gefühl, dass verschiedene Seelen in mir leben. - Vielleicht tendiere ich deswegen ja auch ein bisschen zu Mischlingen, wo man nicht genau weiß, worauf man sich einlässt. ^^

Wenn ich mir andere Mischlingshunde-Halter anschaue, unterscheiden diese sich auch sehr. ...aber sie sind alle relativ selten auf etwas bestimmtes festgelegt und lassen sich auch schwierig in einzelne Schubladen stecken.
Bei einigen kann man ein Helfersyndrom erkennen, bei anderen dann der Geiz persönlich. *seufz*
~§~
 
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