Es gibt TAs die bei allem und jedem zur Kastra raten, andere würden es nie machen, nicht einmal wenn es gesundheitlich nötig ist (die sind eher die Ausnahme). Ich würde mich lieber selber schlau machen, also nach Studien usw. googlen. Es wird aber im Allgemeinen angenommen, dass eine Kastra beim Verhalten kaum etwas bewirkt, außer der Hund wird frühkastriert, was das Verhalten allerdings negativ beeinflusst. Unser Rüde wurde aus gesundheitlichen Gründen mit 7 (?!) Jahren noch kastriert und es hat ihn überhaupt nicht verändert. In dem Alter hat sich bei einem Hund schon alles an Verhaltensmustern gefestigt und da wirst du nichts ohne Training wegbekommen, egal ob kastriert oder nicht.
Wenn du glaubst, alle "Pöbelprobleme" durch eine Kastra zu lösen, bist du auf dem Holzweg. Selbst wenn diese durch Hormone entstanden sind können sie sich entweder, wie schon gesagt wurde, bereits etabliert haben, oder erfordern dennoch zusätzliches Training. Generell kann es aber hilfreich sein, hat ein Hund starken Hormonstau oder "dreht durch" wenn eine Hündin in seiner Nähe ist, greift andere Rüden, reitet auf usw. Wie alt ist der Hund überhaupt, um den es hier geht?
LG