Warts nur ab, wenn du ein paar Jahre Zeit hattest um Erfahrungen zu sammeln bist Du besser als ich. Die Kombination von Erfahrung und der Fähigkeit etwas verständlich in Worte zu fassen machen es aus, und Du hast diese Fähigkeit ganz eindeutig.
Ich finde es einfach nur erschreckend, dass jemand so sehr am Trockenfutter festhält, aber nicht mal versucht abzumessen, wie viel die Katze nun wirklich trinkt. Dann muss man eben mal den Trinknapf für die Katze mit einem Messbecher befüllen, den Wassernapf für den Hund ausleeren (Hunde melden sich schon, wenn sie Durst haben, sonst trinken sie vor allem während sie fressen, und da lassen sie sowieso keine Katze in die Nähe der Näpfe, und man kann ja alle 2 Stunden dem und einen Wassernapf unter die Nase halten, damit er genug trinkt), und dann eben abends den Katzennapf wieder in einen Messbecher leeren damit man weiß, was wurde wirklich getrunken, abzügleich ein wenig Verdunstung.
Dummerweise reicht es so gut wie nie. Auch wenn man Milch untermischt, um es Schmackhafter zu machen, auch wenn man jeden Tag Hühnerbrühe gibt (natürlich selbstgekocht, die die es zu kaufen gibt entwässert durch den hohen Salzgehalt), kaum eine Katze schafft jeden tag die wirklich notwendigen 200-250ml.
Es macht ja jetzt keine große Arbeit das halt mal alle zwei Wochen einen Tag lang wirklich abzumessen, das sind inklusive des Aufwands für den Hund ganze 10 Minuten zusätzlicher Aufwand. Wem das die Gesundheit seines angeblich geliebten Haustieres nicht wert ist, dem ist eben nicht zu helfen.
Manche schließen auch fälschlich vom Hund auf die Katze, aber Hunde sind eben keine Wüstentiere. Unsere Hauskatzen stammen von Falbkatzen ab, aus Nordafrika, da wo heute die Sahra ist war es auch damals nicht unbedingt eine Region mit vielen Bächen und Teichen. Hunde stammen von Wölfen ab, die hier inWäldern wie dem Bayerischen Wald der noch große ähnlichkeiten mit den damaligen urwäldern hat gelebt haben. Da kommt man dauernd an Bächen, Pfüten, Teichen vorbei, Moorige Löcher, Morast mit Pfützen. Wassermangel gibt es da nicht und deswegen auch keine notwendigkeit, dass Tiere die dort leben ein verringertes Durstgefühl haben. Wüstentiere entwickeln eben ein verringertes Durstgefühl, weil sie sonst vor Durst wahnsinnig werden würden, wenn sie mal längere Zeit wenig Jagderfolg haben. Aber Mäuse und kleine Vögel, Eidechsen und kleine Schlangen enthalten ja sowieso ausreichend flüssigkeit, um den Bedarf zu decken.